„Und das Unheil kommt jetzt auch noch mit Frau Bas daher.“
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Prof. Raffelhüschen mit einem zutreffenden Urteil über die Fähigkeiten von Bärbel Bas von der ehemaligen Arbeiterpartei SPD.
Die Geschichte des vielfach ausgezeichneten und hoch angesehenen Klimaforschers Roger Pielke Jr. zeigt auf dramatische Weise, was jenen widerfährt, welche sich der Klimalobby mit wissenschaftlichen Fakten in den Weg stellen.
Die Klimalobby ist die mächtigste linke Bewegung der vergangenen 20 Jahre. Es geht ihr nicht um die Lösung des Klimaproblems, sie arbeitet eher am Gegenteil. Es geht ihr um Einfluss und um ihre politischen Ziele.
Die Lobby hat das Klima-Thema gekapert, sie verfügt über die mächtigsten Instanzen in Politik, Medien und Wissenschaft, die jeden, der nicht klein bei gibt, im Namen vermeintlicher "Wissenschaft und Fakten" bekämpft nach der Strategie: diffamieren, isolieren, liquidieren. Das funktioniert erschreckend effektiv.
Wer sich entgegenstellt, gilt als Bedrohung. Der manichäische Kampf gegen die Widerspenstigen verschafft gerade Journalisten Zugang zu einem einflussreichen Milieu, was in den vergangenen Jahren Jobs und Preise und Rückhalt garantierte. Je lauter und kämpferischer die Agitatoren agieren, desto mehr Applaus im eigenen Lager können sie generieren.
Der Ablauf ist immer ähnlich: Erst wird die Reputation von Wissenschaftlern, Journalisten oder Politikern in den Dreck gezogen, was die Kollegenschaft auf Distanz gehen lässt und Attackierte zum Aufgeben bringt. Dann verschwinden sie aus ihrem Beruf. Es gibt zahlreiche Beispiele (mehr dazu steht in meinem Buch über den Klimastreit).
Auch Pielke verließ seine Universität, die ihm keinen Rückhalt geboten hat, gegen die Attacken aus höchsten Kreisen. Er wechselte zu einem Thinktank, wo er glücklicherweise weiterhin Klimaforschung betreibt und ein Stachel im Fleisch der zerstörerischen Lobby bleibt (seinem Blog sollte man unbedingt folgen).
Ich erzähle Pielkes dramatische Geschichte in meinem Klima-Buch ("Was Sie schon immer über Klima wissen wollten...") . Man kann nur bewundern, wie er gegen alle Widerstände den wissenschaftlichen Sachstand verteidigt hat.
Bezeichnend: Alle, die auf diese Weise attackiert werden, stehen plötzlich ganz allein. Kaum jemand, der dann beispringt - obwohl die meisten wissenschaftlich Eingeweihten wissen: Pielke zitiert stoisch und sorgsam abgewogen wissenschaftlichen Sachstand (das sorgt verlässlich für die schärfsten Attacken). Wissenschaftliche Erkenntnis steht schon immer quer zu allen politischen Lagern und kulturellen Bewegungen.
Politische Lobbys, welche wie die Klimalobby Wissenschaft für sich vereinnahmen wollen, müssen sie selektiv auslesen und verbiegen. Dafür wurden zahlreiche Institute und NGOs und Medien geschaffen, denen es gelang, die Klimadebatte zu dominieren, zum Leidwesen der meisten Klimaforscher. Pielkes Geschichte demonstriert, wie weit sie gehen: so weit sie können.
Die Pointe bei @Axel_Bojanowski ist unbequem: Das schlimmste Klimaszenario wird kassiert – und manche erklären den Rückzug nun zum Erfolg genau jener Klimapolitik, die jahrelang mit diesem Szenario Druck machte.
➡ RCP8.5 galt über Jahre als Chiffre der nahenden Klimakatastrophe. Nun wird es in der neuen Szenarien-Architektur der Klimaforschung als „unplausibel“ durch weniger dramatische Projektionen ersetzt.
➡ Mehr als ein Jahrzehnt prägte dieses Extremszenario Studien, Medien und Politik. Auch die Ampel nutzte darauf beruhende Prognosen für Klimaanpassungsstrategie und neue Gesetze.
➡ Statt „Ja, wir haben uns geirrt“ erklären Institute und Forscher aus dem Klimapolitik-Umfeld die Rücknahme nun zum Erfolg des Klimaschutzes. Pielke hält dagegen: „Sie wissen es besser.“
➡ Für Pielke ist die Behauptung eine Lüge: RCP8.5 sei nicht wegen erfolgreicher Klimapolitik unplausibel geworden, sondern sei von Anfang an unrealistisch gewesen.
➡ Auch Zeke Hausfather und Matt Burgess bestätigen: Klimapolitik und technologische Verbesserungen spielten eine Rolle, aber RCP8.5 war schon immer unwahrscheinlich – auch wegen eines Kommunikationszusammenbruchs zwischen Modellierern und Klimaforschern.
➡ Die im Kommentar gezeigte Grafik macht die Wirkung sichtbar: RCP8.5 war die oberste Katastrophenkurve Richtung fast 5 Grad Erwärmung bis 2100 – und damit perfekt für Schlagzeilen, Warnungen und politischen Druck.
➡ Das Szenario setzte einen gigantischen Kohle-Boom voraus: rund 40.000 neue Kohlekraftwerke, eine Verfünffachung der Kohleverbrennung und eine Verdreifachung der jährlichen CO₂-Emissionen.
➡ Darauf deutete nichts hin. Seit Jahren steigen die globalen Emissionen kaum noch und verharren nahe Rekordniveau bei rund 40 Mrd. Tonnen jährlich. Seit 2020 häuften sich Warnungen, RCP8.5 nicht als realistisches Szenario zu behandeln.
➡ Trotzdem war RCP8.5 im jüngsten UN-Klimareport und in Medienberichten prägend – auch weil Extremszenarien Aufmerksamkeit, politische Hebel und Relevanzvorteile liefern.
➡ Die neuen CMIP7-Szenarien sind milder, aber keine Entwarnung: Mehr als drei Grad bleiben möglich, zweieinhalb Grad gelten derzeit als wahrscheinlich, knapp 1,5 Grad sind bereits erreicht.
☑️ Wer jahrelang mit einem unplausiblen Extremszenario Politik begründet und dessen Korrektur nun als Sieg verkauft, betreibt keine Aufklärung – sondern Gesichtswahrung im Namen der Klimapolitik.
Wer #NIUS „radikal“ nennt, sollte besser nicht die „Hetzbude“ des Wallstreet Journal lesen.
„Der langsame Industrie-Selbstmord Deutschlands - die Klima-Linke erreicht ihr Ziel einer Deindustrialisierung“
Nach Rücknahme #RCP8.5 ist klar: Nutzen von Klimaschutz liegt doch nicht im verhinderten Weltuntergang.Daher sollten wir vielleicht doch noch mal auf die Kosten schauen:etwa 500 bis 1000 Mrd.für die „Energiewende“ und der Niedergang der Automobilindustrie. https://t.co/5LU1RpR9xR
Matt Ridely, ehem. Wissenschaftsredakteur beim britischen Economist, fasst sehr anschaulich zusammen, warum das Klimanarrativ nie wissenschaftlich fundiert war.
Ich berichte seit 13 Jahren über Finanzpolitik und @BMF_Bund: So eine schlechte Haushaltsaufstellung wie diesen habe ich nicht erlebt. Union und SPD sparen bislang nirgends, sondern operieren mit lauter Luftbuchungen. Es ist einfach nur erschütternd. Ein Thread.
Fakten, Zahlen,Tatsachen - Grüne Ideologie auf dem Prüfstand der Mathematik und Physik - Feuer frei:
43.080.245 Millionen Verbrenner sind in D zugelassen.
Na dann rechnen wir doch mal euren Blödsinn nach und lassen eure Utopie platzen - mit realen Zahlen, ob E-Mobilität möglich ist.
1.400 Gigawattstunden verbraucht Deutschland an einem normalen Tag - richtig?
Mal sehen was passiert, wenn alle jetzt E-Auto fahren👇
Szenario: NUR ein Achtel der E-Autos laden in einer Nacht, weil es Tagsüber technisch nicht möglich ist - 5.385.030 Millionen Autos - richtig? Das derzeitige Stromnetz würde bereits bei einem Ladestrom von über 11KW (langsame Wallbox zu Hause) kollabieren - hat was mit Spitzenlast zu tun. Der Strombedarf wäre c.a. 474–495 GWh!!! - zusätzlich zu dem jetzigen!
Die aktuelle Spitzenlast des deutschen Stromnetzes liegt an kalten Winterabenden meist bei 80–90 GW (manchmal kurz darüber).
Ein gleichzeitiges Laden aller 5.385.030 Mio. Autos mit nur 11 kW wäre schon ein riesiger zusätzlicher Bedarf. Mit höheren Ladeleistungen wäre es physikalisch kaum machbar, ohne massive Netzausfälle oder Blackouts. Jetzt haben wir die bestehenden E-Autos noch nicht mit eingerechnet.
Und das war die Rechnung mit ⅛!
Wer es Hochrechnen möchte - zB. mal mit der Hälfte von Verbrennern - bitte das Potenzieren nicht vergessen (Ladeverluste).
Woher kommt nun nachts der Strom, wenn wir aus Fossilen aussteigen? Bleibt nur Windkraft.
Und um ⅛ der Autos mit 495GW Strom zu versorgen braucht es 495.000 moderne Windkraftanlagen - upsi! Das sind 10mal mehr als momentan und das für ⅛ der Autos! Klingelts bei Euch?
Ein ganz wichtiges Thema lasse ich hier sogar noch außen vor: Speicher. Wir haben in Deutschland Speicher für ca. 15 Minuten Strom - war mein Stand 2024.
Also wäre meine Frage: Auf welchem Planeten lebt Ihr und wo soll das rechnerisch möglich sein?
Und das wollt ihr weltweit umsetzen? Ohne eine 2. Sonne ist es ein Hirngespinnst eines 8jährigen oder 2 Habecks plus 4 Baerbocks.
Wir leben in einem Land, in dem uns sogenannte „Experten“ für so dumm halten, dass sie denken, sie müssten uns erklären, dass wir angesichts der momentanen Situation weniger Sprit verbrauchen sollten. Weil das ja auch für jeden so einfach möglich ist.
Der eigentliche Knaller ist aber, dass Energieökonomin Claudia Kemfert sodann erklärt, dass es sich bei Steuersenkungen um Subventionen handeln würde. Zugleich aber nicht von Subventionen spricht, wenn sie das Mobilitätsgeld ins Spiel bringt oder von einem günstigeren Deutschlandticket spricht.
Das muss man sich wirklich mal bewusst machen. Hier wird weniger Staat als Subventionierung verkauft und mehr Staat als…ja was? Notwendige Maßnahme?
Ich fasse das alles nicht mehr.
Es ist ja nun anscheinend so, dass die Habeck-Leute in Reiches Ministerium politisch Verbündeten in den Medien Munition gegen ihre Ministerin liefern. Obwohl Gaskraftwerke schon immer die Basis der deutschen Energiewende waren, verbreitet das Bündnis natürlich unkritisch den Spin, Gaskraftwerke wären Reiches Obsession. Die Sackgasse deutsche Energiewende ist eben v.a. auch ein Ergebnis der medialen Berichterstattung in Deutschland.
@HaraldRobok@thinkBTO Buzzwordbingo, traumhaft. Und die Abhängigkeit würde auch nur verlagert, oder woher würden sie seltene Erden bzw. die Hardware für EE beziehen? Weniger abhängig von Despoten macht nur die Kernenergie....witzig, oder?
Philipp Türmer, Berliner Salon-Sozialist und Student, nie einen Cent unternehmerisches Risiko getragen, erklärt bei Fleischhauer im ZDF, warum es in Deutschland keine Milliardäre mehr geben soll. Die SPD hat keine einzige Idee für Wachstum und mehr Arbeitsplätze! Nur Steuererhöhungen, Umverteilung und wirtschaftlicher Niedergang!
Derselbe Laden, dessen Finanzminister Klingbeil 95 Prozent eines 500-Milliarden-Sondervermögens in Haushaltslöcher stopft statt in Brücken und Schulen, will jetzt über Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer dem Wirtschaftsstandort endgültig den Rest geben. 24 Milliarden neue Schulden im ersten Jahr. 1,3 Milliarden echte Investitionen. Der Rest: Mütterrente, Bürgergeld für die ganze Welt, Buchungstricks.
Türmer will umverteilen, was Klingbeil verbrennt. Das ist keine Steuerpolitik. Das ist ein Raubzug mit links-grünen Gerechtigkeitsetikett.