If you believe free speech is for you but not your political opponents, you're illiberal.
If no contrary evidence could change your beliefs, you're a fundamentalist.
If you believe the state should punish those with contrary views, you're a totalitarian.
If you believe political opponents should be punished with violence or death, you're a terrorist.
Wolkenkuckucksheim am Stromnetz
Man muss diese Grafik eigentlich rahmen.
Nicht, weil sie schön ist. Sondern weil sie das deutsche Energieproblem in einer einzigen Woche erklärt.
Die schwarze Linie ist der Verbrauch. Also das, was das Land tatsächlich braucht. Industrie, Haushalte, Bahn, Krankenhäuser, Server, Kühlung, Maschinen, Licht, Pumpen, alles. Darunter liegt die glorreiche Erzeugung. Viel Sonne am Tag, wenig Wind, Kohle als Notnagel, Gas als Pflaster, Biomasse als Fußnote und Wasserkraft irgendwo als dekorativer grüner Strich.
Und dann sieht man das deutsche Wunder.
Mittags produzieren wir Strom, als hätte jemand die Solaranlagen mit dem Gartenschlauch gegossen. Die Sonne knallt, die Kurve geht hoch, der Markt sagt: Danke, haben wir gerade zu viel. Der Preis fällt, manchmal Richtung null, manchmal darunter, und Deutschland exportiert seine Überproduktion wie ein Nachbar, der dir im August ungefragt 40 Kilo Zucchini vor die Tür legt.
Abends ist dann Schluss mit Sonnenromantik.
Die gelbe Fläche fällt weg, der Verbrauch bleibt, der Wind macht gerade Mittagsschlaf, und plötzlich steht das modernste Industrieland Europas da und sucht Strom wie ein Teenager sein Ladekabel.
Das ist keine Energiewende.
Das ist betreutes Hoffen mit Kohlehintergrund.
Und genau hier beginnt die große deutsche Erzählkunst. Tagsüber zeigt man stolz auf die Solarspitze und ruft: Seht her, Erneuerbare liefern! Abends zeigt man lieber nicht so genau hin, weil dann wieder Kohle, Gas, Import und Reserve die Party aufräumen müssen. Wie bei einer grünen WG: Einer malt das Plakat, ein anderer spült den Dreck weg.
Natürlich war Atomkraft böse. Viel zu zuverlässig. Viel zu CO₂-arm. Viel zu langweilig planbar. Also weg damit. Deutschland wollte moderner sein. Zukunft. Wasserstoff. Speicher. Flexibilität. Smart Grid. Transformation. All diese schönen Wörter, die immer dann besonders gut klingen, wenn die dazugehörige Infrastruktur noch nicht existiert.
Wolkenkuckucksheim hat jetzt einen Netzanschluss beantragt.
Leider dauert die Genehmigung.
Und währenddessen läuft die Realität weiter. Strom ist kein Gedicht. Strom ist kein Haltungsseminar. Strom muss in jeder Sekunde passen. Zu viel ist schlecht. Zu wenig ist schlecht. Falscher Ort ist schlecht. Falsche Zeit ist schlecht. Und genau das ist der Punkt, den die deutsche Energieromantik nie wirklich begreifen wollte: Ein Stromsystem ist kein Jahresdurchschnitt. Es ist ein Echtzeitsystem.
Man kann sich nicht im Juli um 13 Uhr auf die Schulter klopfen und sagen: Heute war die Zukunft aber sonnig.
Denn um 21 Uhr fragt die Maschine nicht nach der Mittagsbilanz. Sie fragt: Ist jetzt Strom da?
Und wenn die Antwort lautet: „Nein, aber der Ausbaupfad ist ambitioniert“, dann bleibt die Maschine trotzdem stehen.
Das eigentlich Peinliche ist, dass Deutschland mit diesem Zickzack nicht nur sich selbst belastet. Es hängt ja im europäischen Netz. Wenn wir zu viel Strom haben, drücken wir ihn in den Markt. Wenn wir zu wenig haben, saugen wir ihn wieder heraus. Mittags verschenken, abends teuer zurückholen. Ein Geschäftsmodell, das man sonst nur aus sehr schlechten Kneipen kennt: Freibier um zwölf, Champagnerrechnung um acht.
Und dann wundert man sich, dass andere Länder irgendwann genervt sind.
Frankreich hält mit Kernkraft große Teile Europas stabiler, als es deutsche Energiepolitiker je zugeben würden. Andere Länder haben wenigstens noch eine Ahnung davon, dass Stromversorgung nicht aus Wetterbericht plus Pressemitteilung besteht. Deutschland dagegen spielt Energiewende-Lotto und nennt es Systemdesign.
Das ist der neue deutsche Exportartikel:
Netzstress.
Früher exportierten wir Maschinen, Autos, Chemie, Präzision. Heute exportieren wir mittags Solarüberschuss und importieren abends Realität.
Man muss das erst einmal schaffen.
Und natürlich gibt es dann wieder Erklärungen. Speicher kommen. Netze kommen. Wasserstoff kommt. Gaskraftwerke kommen. Lastmanagement kommt. Alles kommt. Deutschland ist ein Land, in dem die Lösung immer kommt. Nur nie dann, wenn man sie braucht.
Bis dahin machen wir weiter wie bisher.
Tagsüber zu viel.
Abends zu wenig.
Im Sommer Kohle.
Im Winter Gebete.
Und dazwischen die feste Überzeugung, dass Physik bestimmt bald durch politische Bildung ersetzt wird.
Die Grafik zeigt keine Energiewende.
Sie zeigt eine tantenhafte Politik, die beim Stromnetz mit Duftkerze und Zukunftsworkshop anrückt und sich wundert, dass Ampere nicht auf Moderationskarten reagieren.
Deutschland hat kein Stromproblem, weil die Sonne nicht scheint.
Deutschland hat ein Stromproblem, weil es glaubt, Sonne zur falschen Zeit sei schon Versorgung.
Und wenn dann abends wieder importiert, geregelt, geschoben, gedrosselt und teuer stabilisiert werden muss, heißt es bestimmt:
Die Energiewende ist auf einem guten Weg.
Ja.
Nur leider fährt der Weg ohne Fahrplan, ohne Speicher, ohne Grundlast und manchmal ohne Strom.
sur le fond je me demande si Plenel a vraiment conscience du danger LFI, ou s’il joue les moralistes pour se donner bonne conscience quand les massacres commenceront ou s’il est juste jaloux du Chon qui peut réussir là où il a toujours échoué ? qu’en dites-vous ? 🤔
Le réchauffement climatique est devenu aujourd’hui une évidence alors que le GIEC l’annonçait il y a plus de 35 ans. Paradoxalement, cette évidence (illustrée par les canicules, les incendies et les inondations) ne fournit aucune crédibilité aux partis écologistes. Ceux-ci se sont enfermés depuis longtemps dans le dogmatisme vociférant, la fréquentation douteuse de mouvances populistes et la propagation de sottises aberrantes sur le nucléaire, la climatisation et la gestion de l’eau. La planète est en surchauffe mais les écolos sont cramés. Bon débarras.
Le problème fondamental de l’écologie politique à la EELV n’est pas qu’elle se trompe sur le diagnostic écologique.
C’est qu’elle occulte la cause réelle. Elle attribue au "capitalisme" ce qui est en réalité le produit du développement humain lui-même.
Quel lapsus révélateur !😂
France Inter 9h : "Ils ont fui vers l’Europe en slip de bain (…) près de 50 000 migrants ont commencé à quitter l’enclave PALESTINIENNE de Ceuta…"
Pourquoi c'est de la merde la #biodynamie? Pourquoi c'est un milieu dans lequel on souffre?
Ça me plaisait mes p'tites potions. Mais ce sont elles qui m'ont enchaînée à tout un tas de croyances vraiment destructrices
👇
Quelqu'un pour lui dire qu'une année comme 2026, on n'aura pas assez d'herbe et donc de fourrage pour l'hiver, à cause du sec?
La capacité des écologistes à raconter systématiquement n'importe quoi sur des sujets qu'ils ne travaillent pas est fascinante.
Médecins, infirmiers, journalistes, enseignants, membres de l'UNWRA, on ne s'en lasse pas de ces révélations. Face à une organisation terroriste totalitaire, les médias auraient dû être très très prudents à tout le moins
@DoSc386415 Nur eine winzige Auswahl. Das Problem besteht im krass unverhältnismäßigen Highlighting der Kernenergie-Probleme, während die massiven Probleme der EE Wind- und Wasserkraft, vor allem in 🇩🇪, verschwiegen oder im Kleingedruckten versteckt werden.➡️
My full speech at the @OxfordUnion debating whether the west is right to be suspicious of Islam.
I needed a security team to attend and we were spat at, bullied and heckled by a baying mob.
But I will not give up on free speech.
I will not submit.
🚨You can feel the entire room tense the second Laurence Fox says he’s about to show a drawing of Mohammed.
The Oxford Union goes dead quiet.
People start interrupting. Someone’s already reaching for the rules.
You can hear the intake of breath. They’re not just uncomfortable… they’re scared.
#Meinungsfreiheit ist kein liberaler Luxus, sondern bildet das Fundament des westlichen Modells. Es ist der offene Diskurs, der die überlegene #Problemlösungsfähigkeit der freien Welt begründet. Kein anderes System vermag mit dem begrenzten und zugleich verteilten menschlichen Wissen besser umzugehen. Und es gehört nicht zuletzt auch zur #Menschenwürde, seine Gedanken frei äußern zu können.
Erodiert dieses Fundament, gerät alles andere ins Wanken. Wer die freie Rede meint einschränken zu sollen, um die #OffeneGesellschaft zu retten, hat (bestenfalls) ihre Prinzipien nicht verstanden (oder will etwas ganz anderes).
Christian Zeller zeichnet nach, wie Stück für Stück ein politisches Klima entstehen konnte, das den Westen von innen stärker bedroht als es eine Aggression von außen je könnte. Eines der wichtigsten Bücher unserer Zeit.
@BRedefreiheit@ulfposh@RZitelmann@Steinhoefel@GebauerCarlosA@NeBoehme@NorbertBolz@benungeskriptet@UlrichVosgerau@LindaTeuteberg