@StmDer Umgelegt auf besagte wirtschaftlich benachteiligte Weltregionen ist das ganze mit grünen E-Fuels dann erst recht nicht umsetzbar. Es handelt sich um eine Scheindebatte. Den Verfechtern von E-Fuels geht es einfach nur um die Verlängerung des Fossilzeitalters.
@StmDer Aber nur basierend auf Erdöl. E-Fuels sind nirgends verfügbar und werden es in den benötigten Mengen auch nicht sein. Wenn man schon der Meinung ist, das wäre eine super Sache für Bestand und weniger entwickelte Regionen, dann sollte man auch vorrechnen was die Produktion kostet
@ReiSteurer Journalisten kennen sich relativ gut mit Recht und politischen Mechanismen aus, aber von Naturwissenschaft haben sie großteils keine Ahnung (oder wenden dieses Wissen aus unerfindlichen Gründen nicht an). Dabei braucht es kein Hochschulstudium, da gehts um Basics
@ReiSteurer E-Autos sind auch nicht perfekt, aber immerhin kann man die heute schon kaufen. Sie bieten eine realistische Perspektive für den Individualverkehr, E-Fuels nicht. Geändert hat sich an der medialen Berichterstattung gefühlt noch nichts. Problem ist auch die Kompetenz der Medien
@dieGamon Sie will vor allem für die Fossilindustrie den Ausstieg nach hinten verschieben. Da war der ÖAMTC Vertreter in der #ZiB2 erfrischend ehrlich. Das wollen sie natürlich nicht sagen, daher kommen sie mit dem angeblichen Verbot daher, das so gar nicht existiert.
@ReiSteurer@seb_ole Es ist so traurig wie diese Debatte geführt wird. Dabei war der ÖAMTC Vertreter in der #ZiB2 letztens überraschend ehrlich, wenn auch verklausuliert. Es geht primär darum, das Fossilzeitalter zu verlängern weil 100% grüne E-Fuels wirtschaftlich nicht darstellbar sind.
@FranzSchellhorn H2-Antrieb ist ohnehin nicht verboten, kann auf den Markt bringen wer will. Ein bisserl rechnen wärs halt, dann versteht man schon warum sich das eher nicht durchsetzen wird und allenfalls für bestimmte Nischenanwendungen Sinn macht. Warum hier auf Fake News setzen?
@GFelbermayr@WIFOat Ich fand die "große Sorge" insofern diskutierenswert, denn das wäre ja die Argumentationsgrundlage gegen jegliche Bepreisung "unerwünschten" Verhaltens. Die Überkompensation angesichts der starken Indexierung kann man aber auch als positiven Anreiz zu mehr Dekarbonisierung sehen
@GFelbermayr@WIFOat Also die Inflation kommt von der Bepreisung, nicht von der Ausschüttung, verstehe ich das richtig? (ein kleiner Effekt mag die Ausschüttung auch haben aber für die Meisten ist das ja eher ein Nullsummenspiel als ein Gewinn)
@GFelbermayr Durch möglichst günstigen Technologietransfer. Eventuell auch durch Anschubfinanzierung reicherer Länder. Es gibt zumindest keine mir bekannte inhärente Pfadabhängigkeit, tendenziell setzt sich halt das "einfachere" und auch billigere durch.
@grimmse@vonderleyen@RafSchaidreiter@oliverroepke@ORF Wobei selbst da stelle ich leicht in Zweifel, ob Leute, die das halbwegs rational betrachten, wirklich dachten, dass das nichts kosten würde. Politiker dazu zu "erziehen" weniger zu versprechen halte ich jetzt eher für eine Aufgabe für Sonntagsredner
@grimmse@vonderleyen@RafSchaidreiter@oliverroepke@ORF In der heutigen Presse haben Sie das besser auf den Punkt gebracht. Es geht eher darum, Härten bei den Verlierern abzufangen und diese auch konkret zu benennen, anstatt hier irgendwelche Schönwetterparolen zum Besten zu geben.