Immer mehr Studierende scheitern an langen Texten. Lesekompetenz, Aufmerksamkeit und Ausdauer nehmen ab – während Smartphones und KI immer mehr Denkaufgaben übernehmen. @FlorianRotzer fragt: Was bedeutet das für Bildung und Demokratie?
#Bildung#KI#Lesen
https://t.co/pzQv7fywp2
Ich freue mich sehr, dass meine Rezension von Dirk Baeckers D̶i̶g̶i̶t̶a̶l̶i̶s̶i̶e̶r̶u̶n̶g̶ @suhrkamp in der neuen @taz_FUTURZWEI erschienen ist. Seine soziolog. Aufklärung setzt einen angenehmen Kontrapunkt zu den moralisierenden Gesellschaftstherapien des Genres.
@peterunfried
In einem Interview rief @berndulrich Wolfram Weimer zu: „Sie können sich doch jetzt nicht im Gebüsch der Eigentlichkeit verstecken!“, aber ich fürchte, der Kulturstaatsminister findet nicht wieder hinaus. Der Nebel der Uneigentlichkeit ist zu dicht. 😩 https://t.co/WKTkqhUkIu
1+1=2,11 (?)
Was auf den ersten Blick aussieht, als hätten @ArminNassehi, Peter Felixberger und @sianderl die einfachsten Grundlagen der Mathematik verlernt, ist ein Hinweis auf das Thema des neuen Kursbuchs mit der Nummer 226: Emergenz.
Hier kaufen: https://t.co/NNScXRGDZz
200 Quadratmeilen Wüste. 15.000 Arbeiter. Eine eigene Entsalzungsanlage, ein eigenes Glasfasernetz, Roboter, die zweimal am Tag staubfrei wischen. Und Solarmodule, so weit das Auge reicht.
Willkommen im Khavda Renewable Energy Park in Indien. Dem größten Kraftwerk, das die Menschheit je gebaut hat.
30 Gigawatt. Solar und Wind kombiniert, auf einer Salzwüste in Gujarat, betrieben vom Adani-Konzern. 13 Gigawatt sind bereits am Netz. Das allein wäre schon mehr als die gesamte installierte Solarleistung mancher europäischer Länder.
Aber es wird noch verrückter. Weil tagsüber mehr Strom produziert wurde als verkauft werden konnte, hat Adani in neun Monaten die vermutlich größte Netzbatterie der Welt gebaut. 1,1 Gigawatt Leistung, 3,5 Gigawattstunden Kapazität. Offiziell in Betrieb seit diesem Monat. Bis April 2027 sollen weitere 10 Gigawattstunden dazukommen. 13,5 Gigawattstunden Batteriespeicher an einem einzigen Standort.
Der Grund für die Batterie: Tagsüber ist der Strom billig, weil die Sonne scheint und alle Solaranlagen gleichzeitig liefern. Abends wird der Strom teuer, weil die Nachfrage steigt und Solar wegfällt. Adani speichert jetzt den billigen Tagesstrom und verkauft ihn abends zu Marktpreisen. Das ist kein Subventionsmodell. Das ist ein Geschäftsmodell.
Adani-Nachhaltigkeitschef Arun Sharma sagt es so: "Wir machen nichts auf Megawatt-Ebene. Auch nicht auf Hunderte-Megawatt-Ebene. Wenn es nicht Gigawatt ist, haben unsere CEOs nicht die Aufmerksamkeitsspanne dafür."
Und Khavda ist nicht allein. In der chinesischen Provinz Qinghai, auf dem Tibetischen Plateau in 3.000 Metern Höhe, steht der Talatan-Solarpark. Über 17 Gigawatt, auf einer Fläche von sieben Manhattan. Die Höhe ist kein Nachteil, sondern ein Vorteil: Die Sonne strahlt intensiver als auf Meereshöhe, und die kalte Luft macht die Solarmodule effizienter. Unter den Modulen grasen Schafe.
In Kalifornien plant der Westlands Water District einen 21-Gigawatt-Solarpark auf brachliegenden Agrarflächen im Central Valley, deren Wasser versiegt ist. Aus einem Wasserproblem wird ein Energieprojekt.
Stellt euch das vor: 30 Gigawatt Erzeugung plus 13,5 Gigawattstunden Speicher an einem einzigen Standort in Indien. 17 Gigawatt auf dem Dach der Welt in China. 21 Gigawatt auf ehemaligem Farmland in Kalifornien. Vor fünf Jahren galten Projekte mit einigen hundert Megawatt als Rekorde.
Die Solarenergie hat die Gigawatt-Schwelle durchbrochen. Und sie kommt nicht wieder zurück.
Quellen: Canary Media / New York Times / Adani Green Energy / https://t.co/kMQChukfVD
Niemand muss ChatGPT nutzen. Man kann es einfach sein lassen und das Leben wird dadurch kein bisschen schlechter. Aber die Welt ein winziges bisschen besser.
Fast ist schon wieder Donnerstag (21.5., 20 Uhr), die Brause ist kalt gestellt und die Bude gelüftet!
Neue Texte, Lieder und Heiterkeiten
mit Jörn Zacharias, Titus Waldenfels
und den Boys
Haus der Sinne (Ystader Str. 10)
https://t.co/XTA4tTRhfG
Blog: https://t.co/lRkTQuyX7x
Wissenschaftler haben mit #talkie-1930 ein #KI-Modell geschaffen, dessen Zeithorizont bei 1930 endet. Trainiert mit Texten bis 1931 kann man sich mit dem #Chatbot unterhalten, der z.B. glaubt, dass es keinen Zweiten Weltkrieg geben wird. https://t.co/kaoJVDo6oZ
In einer ARD-Umfrage sagt eine deutliche Mehrheit, dass der Wohlstand in Deutschland nicht gerecht verteilt sei. Zwei Drittel befürworten eine Vermögensteuer. https://t.co/LvfehIBDmG
Allein in den Gebäuden stecken in Deutschland rund 20 Milliarden Tonnen an Materialien – unser Rohstofflager der Zukunft, meint der Umweltrat SRU und verlangt den Übergang zum zirkulären Bauen. Das würde ökologischer sein und das Land resilienter machen. https://t.co/y3qyKz7v1d
Pegelstände #Rhein deutlich unter den für die Jahreszeit üblichen Werten. Bis Samstag auf der gesamten Rheinstrecke fallende Pegelstände. #Wetter-Umschwung ab Samstag. Ob es für eine nennenswerte Erholung nächste Woche reicht bleibt abzuwarten. #Trockenheit ##April