@h_hendrich@Martin61382795@HelmPeter Nunja, die Modelle von vor 40, 50 Jahren sagten recht genau den heutigen Zustand voraus.
Übrigens auch das damals von Exxon gerechnete Modell, das sie dann aber lieber unter Verschluss hielten.
@h_hendrich@Martin61382795@HelmPeter Nunja, Klimagase spielen ganz sicher Rolle.
Die Selbststabilisierung von Glazialen und Interglazialen ist z.B. alleine durch die Albedo-Änderung nicht erklärbar. Nur durch den zusätzlichen Effekt der CO₂-Aufnahme/Abgabe der Ozeane rechnet sich das.
@h_hendrich@Martin61382795@HelmPeter Wir sind nach wie vor in einem langsamen Abwärtstrend der NH-Sommerinsolation.
Dass in dieser Situation die Vergletscherung plötzlich massiv zurückgeht statt ganz allmählich weiter zu wachsen, ist einzig und allein durch Treibhausgaseinträge zu erklären.
@h_hendrich@Martin61382795@HelmPeter Es gibt de facto keine konkurrierenden Theorien zum Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten mehr. Die Theorie, bereits in den 1860ern skizziert, von Milankovic weiter ausgearbeitet und zusammen mit Alfred Wegener vorgestellt hat ähnlich eingeschlagen wie Wegeners Kontinentaldrift.
@h_hendrich@Martin61382795@HelmPeter Doch. Sehr ernst. Weil ich die Desinformations-Strategie, die diese Industrie seit Jahrzehnten betreibt, von Beginn an verfolge.
@h_hendrich@Martin61382795@HelmPeter Ich kenne auch eine "politische Agenda".
Die einer gewissen Industrie, die mehr als 10 Milliarden Dollar Umsatz macht - am Tag wohlgemerkt.
Und die nun seit über 30 Jahren massiv Desinformation streut, auf die Leute wie Sie hereinfallen. Es sei denn, Sie sind....
@h_hendrich@Martin61382795@HelmPeter Ich glaube Ihnen ja , dass Sie nichts glauben.
Keine Messreihen von Abertausenden von Stationen in allen Ländern, keine der zahlreichen Proxies wird sie je von ihrer "Überzeugung" abbringen, dass "wir alle nur verarscht werden".
Ich messe seit meiner Jugend selber.
@h_hendrich@Martin61382795@HelmPeter Wer spricht hier von ändern ?
Der Effekt der langsamen Milankovic-Zyklen hat nichts, aber auch gar nichts mit der aktuellen "plötzlichen" massiven globalen Erwärmung zu tun.
@h_hendrich@Martin61382795@HelmPeter Überschreitet z.B. ein Glazial einen Schwellenwert der Eisbedeckung, sorgt die höhere Albedo ( + die Aufnahme von CO₂ durch die sich abkühlenden Meere ) für eine "Selbststabilisierung" des Glazials. Es bedarf dann eines hohen Peaks der NH-Sommeinsolation, um zurückzukippen.
@h_hendrich@Martin61382795@HelmPeter Der Eintritt in Glaziale und Interglaziale ist aber nun mal entscheidend abhängig von dieser Sommer-Insolation in hohen nördlichen Breiten, weil diese bestimmt, ob die Gletscher insb. in Alaska, Grönland, Skandinavien ( bis zur Flachlandbedeckung ) wachsen können oder schrumpfen
@HDorokopf@HelmPeter Zur Hypothese, dass eine Serie starker Vulkanausbrüche bei der Phase des heftigen Temperatureinbruchs ebenfalls Rolle spielte, mehren sich übrigens die Indizien:
https://t.co/ZAfAq065GZ
@HDorokopf@HelmPeter Da haben Sie die Frage aber nicht klar gestellt.
Die jüngere Dryas war von schwer erfassbarer Dynamik nach/bei massiver Eisschmelze im Rahmen der Deglaziation bestimmt. Der Wärmetransport durch alle Ozeane änderte sich mehrfach resultierend in gegenläufigen Entwicklungen NH/SH.
@HDorokopf@HelmPeter Das ist nicht seine These.
Das ist das Ergebnis der astronomischen Berechnungen von Milutin Milanković ( geboren 1879 ), die er vor über 100 Jahren veröffentlichte. Die bezweifelt niemand, da astronomisch deterministisch. ( Sie schwanken etwas, aber auch das ist berechenbar ).
@Martin61382795@HelmPeter Der obliquity cycle ist zwar langfristig gleich wichtig, variiert aber nur grob halb so schnell.
Im Vergleich zwischen heute ( 23.44° ) und dem Max tilt vor 9000 Jahren ( 24,23° ) bewirkt er einen ca. halb so großen Sommer-Insolationsunterschied in hohen nördlichen Breiten.
@Martin61382795@HelmPeter Zu Beginn des Pleistozäns triggerte ( fast ) jedes dadurch bedingte NH-Insolations-Minimum das Kippen in ein Glazial und nach einem Halbzyklus das NH-Insolationsmaximum das Kippen in ein Interglazial.