@fxnkls btw den moog hab ich wieder zurückgegen. da fehlte mir der FM eingang dann doch. und irgendwie fand ich der klang unprocessed bishen zu dünn. will da jetzt nich jedesmal noch layern müssen nur damit der nach was klingt. bau mir meinen eigenen complex-oszillator. bald
@fxnkls ....ja. meine katze ist schon bishen eifersüchtig. so oft wie ich die letzten wochen an den cases geschraubt und getan hab. der hat jetzt schon genug dabei hab ich grad erst damit angefangen lol. der arme.
@fxnkls cases sind alle DIY. hab ich seit wenigen tagen in betrieb. und so langsam bekomm ich da auch techno-ähnliche sachen raus. hier mal erster test: https://t.co/n0Iq7g3dS3 setup ist noch bei weitem nicht fertig, aber ein guter anfang ist es allemale! yay
Da hat sich #Nius ein brachiales, juristisches Eigentor geschossen. Und Julius versucht es zu überspielen. Hier der Versuch einer Rekonstruktion (die Bestätigung der BVG steht noch aus):
1. Der Ausgangspunkt: Die echte Kampagne
Nius hatte ganz regulär Werbeflächen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) gemietet (z. B. Werbebanner in U-Bahnen). Die echten Plakate zeigten neutrale Slogans wie „Du hast neue Nachrichten“. Diese Plakate wurden im echten Berliner Stadtgebiet wohl von Aktivisten überklebt, verändert oder beschädigt („Adbusting“).
2. Der „Scherz“ von Julian Reichelt (Die Falle)
Julian Reichelt postete am 3. Juni das im Screenshot eingebundene Bild. Zu sehen ist ein digitaler Entwurf und ein Foto aus einer U-Bahn mit dem Slogan:
„Wir werden immer beliebter bei sämtlichen beiden Geschlechtern.“
Reichelt inszenierte das als neuen, echten Geniestreich und „Gruß an die Genossen von Campact und taz“.
3. Das Problem: Das Foto war ein Fake
Wie Julius Böhm in seinem Tweet nun zähneknirschend zugibt, existierte diese Werbung in der Realität gar nicht. Das Foto aus der U-Bahn war eine digitale Fotomontage (ein Mockup) – laut Böhm ein „SCHERZ“ als Reaktion auf die Aktivisten.
4. Die Reaktion der BVG (Der Konter)
Die BVG fand diesen „Scherz“ überhaupt nicht witzig. Das Problem für Nius ist hierbei folgendes:
Vertragsbruch / Rufschädigung: Wenn man Werbeflächen eines öffentlichen Verkehrsbetriebs mietet, gibt es strenge Regeln, welche Motive freigegeben werden. Ein Werbekunde kann nicht einfach eigenmächtig politisch hochgradig polarisierende, kulturkämpferische Slogans faken und behaupten, sie würden so in den Zügen der BVG hängen.
Die Konsequenz: Die BVG hat kurzen Prozess gemacht und die gesamte (also auch die echte, bezahlte) Werbekampagne von Nius mit sofortiger Wirkung gecancelt.
Die Masche hinter Böhms Tweet
Julius Böhm versucht nun verzweifelt, den Spieß umzudrehen und Nius in die Opferrolle zu bringen: Er beschwert sich, dass die BVG eine Kampagne wegen einer Werbung beendet, die „in der Realität gar nicht existiert“.
Er tut so, als sei die BVG komplett humorlos und kündige Verträge wegen eines harmlosen Twitter-Gags.
Gleichzeitig droht er implizit mit Anwälten („ob das einer juristischen Prüfung standhalten wird“), um Stärke zu signalisieren.
Fazit: Nius wollte die BVG und politische Gegner mit einem gefakten Plakat-Foto triggern, hat dabei aber die Vertragsbedingungen ihres Werbepartners ignoriert. Jetzt fliegen sie komplett aus den Berliner U-Bahnen und versuchen, den Rauswurf als „Zensur“ oder „Absurdität“ zu framen.
@LarsWienand, korrekt nachgezeichnet?
Fakt ist, dass Russland uns im August 2022 das Gas abgedreht hat. Mit dem Ziel, Deutschland in eine Energiekrise zu stürzen. Sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man für Business nach St. Petersburg fährt.