Mitglied des Landtags RLP - bis 11/23 Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion, seitdem fraktionslos und seir 09/24 auch parteilos. Jetzt „Team Freiheit“.
Es gab nie billiges russisches Gas
(alle Links im ersten Post)
TL/DR Version: Billiges Gas aus Russland ist ein Mythos. Deutschland hat für dieses Gas immer Weltmarktpreise bezahlt, zu Beginn der 2010er Jahre tatsächlich sogar höhere Preise für dieses Pipelinegas bezahlt, als der Preis am niederländischen Gashub TTF für Import-LNG betrug. Die Entscheidung für das Nordstreamprojekt hat in erster Linie die Koffer der Gazprom/Russlands gefüllt, wir hätten das Gas auch über den Hub, zum gleichen Preis kaufen können.
Langversion: Seit 2022 wird sehr viel über Gas aus Russland nach Deutschland geredet und geschrieben. Gewusst hat man aber immer wenig. Erzählt wurde, dass es billig wäre und unseren Wohlstand sichert (aber das sagt man über Vielfalt auch). Anfragen an die Regierung haben die Frage nicht beantwortet. Der massive Anstieg des Gaspreises in Europa wurde als Kennzeichen genommen, dass importiertes LNG grundsätzlich teurer gewesen sei, dass die höheren Kosten des LNG an den Kunden weitergegeben werden müssen und der Kunde von Pipelinegas von dessen niedrigeren Bereitstellungskosten profitiert.
Beides ist nicht wahr!
Beginnend mit einem Artikel bei @Reuters hat sich dann ein anderes Bild ergeben. Reuters verweist auf die Artikel des „Oxford Institute for Energy Studies“ (OIES; @OxfordEnergy). Nach Studium dieser Veröffentlichungen („The Pricing of Internationally Traded Gas“ (PITG) von Jonathen Stern und „What Drives International Gas Prices in Competitive Markets?“ (WDIGP) von Mike Fulwood) und kurzen Rückfragen beim OIES (vielen Dank an dieser Stelle auch an Jack Sharples) zeigt sich aber ein klares Bild, untermauert durch zahlreiche Beweise. Russisches Gas wurde zu keinem Zeitpunkt unter dem Weltmarktpreis bezogen. Zu manchen Zeitpunkten musste dafür sogar mehr bezahlt werden als für frei handelbares LNG am niederländischen TTF Hub, dies betrifft den Zeitraum zwischen 2009 und 2015. (Linie RUSGER ggü. Linie TTF, siehe Bild aus WDIGP/Mike Fulwood).
Der höhere Preis resultierte aus einem herkömmlichen Verfahren den Verkaufspreis von Gas durch einen Vergleichspreis basierend auf Erdöl, oder einem Warenkorb verschiedener gehandelter Rohölsorten, abzubilden. Diese Art der Preisfindung war früher üblich, bevor sie in den 2010er Jahren in Europa durch marktbasierte Hubpreise abgelöst wurde (vgl. Stern, PITG). Auch wenn die Graphik in 2015 endet, so ändert sich das Bild nicht. Zwischen 2015 und 2022 waren die Preise für russischen Import und die Preise am Hub gleich.
Mike Fulwood führt dazu aus, dass die Illusion von ‚billigem russischem Gas‘ aus den für den Verkäufer niedrigeren Bereitstellungskosten des Gases beim Verkauf auf dem europ. Markt herrühren. Das zweite Bild (aus WDIGP/Mike Fulwood) enthält eine Abschätzung dieser Kosten für 2022. Da der Verkaufspreis entweder über Erdöl gebildet wurde oder, später, über die Preisbildung des Hubs definiert war bedeuteten geringere Gestehungskosten mehr Profit. Die niedrigen Bereitstellungskosten des russischen Pipeline Gases kamen also nicht den Kunden am deutschen Ende der Pipeline zugute, sie wanderten in die Koffer der Gazprom und füllten die russische Kriegskasse.
Das Fazit ist damit klar. Russland war der Profiteur des Nordstreamprojektes. Mike Fulwood schreibt dazu:“ While Europe, and Germany especially, may have been hooked on Russian gas, given the volume of imports from Russia, it was not cheap.“
Abschließend zur Motivation dies zusammenzutragen. Die AfD wirft, wie ich finde zu Recht, anderen Parteien vor nicht in der gleichen Realität wie die Bürger in Deutschland zu sein. Die Ignoranz ggü. den Auswirkungen der durch Energiewendemaßnahmen verteuerten Strompreise auf die Industrie und Unternehmen in Deutschland sei da ein Beispiel. Wer nicht in der gleichen Realität wie die Wähler lebt, kann deren Leben nicht verbessern. Das gilt aber auch umgekehrt. Gas aus Russland ist keine magische Substanz die Deutschlands wirtschaftliche Probleme beseitigt. Die Probleme in der Energiepolitik sind hausgemacht und sie müssen in Berlin politisch gelöst werden. Ein Wechsel des Gasanbieters hilft nicht und es wäre fahrlässig dem Wähler etwas anderes zu erzählen.
Es gab nie billiges russisches Gas
(alle Links im ersten Post)
TL/DR Version: Billiges Gas aus Russland ist ein Mythos. Deutschland hat für dieses Gas immer Weltmarktpreise bezahlt, zu Beginn der 2010er Jahre tatsächlich sogar höhere Preise für dieses Pipelinegas bezahlt, als der Preis am niederländischen Gashub TTF für Import-LNG betrug. Die Entscheidung für das Nordstreamprojekt hat in erster Linie die Koffer der Gazprom/Russlands gefüllt, wir hätten das Gas auch über den Hub, zum gleichen Preis kaufen können.
Langversion: Seit 2022 wird sehr viel über Gas aus Russland nach Deutschland geredet und geschrieben. Gewusst hat man aber immer wenig. Erzählt wurde, dass es billig wäre und unseren Wohlstand sichert (aber das sagt man über Vielfalt auch). Anfragen an die Regierung haben die Frage nicht beantwortet. Der massive Anstieg des Gaspreises in Europa wurde als Kennzeichen genommen, dass importiertes LNG grundsätzlich teurer gewesen sei, dass die höheren Kosten des LNG an den Kunden weitergegeben werden müssen und der Kunde von Pipelinegas von dessen niedrigeren Bereitstellungskosten profitiert.
Beides ist nicht wahr!
Beginnend mit einem Artikel bei @Reuters hat sich dann ein anderes Bild ergeben. Reuters verweist auf die Artikel des „Oxford Institute for Energy Studies“ (OIES; @OxfordEnergy). Nach Studium dieser Veröffentlichungen („The Pricing of Internationally Traded Gas“ (PITG) von Jonathen Stern und „What Drives International Gas Prices in Competitive Markets?“ (WDIGP) von Mike Fulwood) und kurzen Rückfragen beim OIES (vielen Dank an dieser Stelle auch an Jack Sharples) zeigt sich aber ein klares Bild, untermauert durch zahlreiche Beweise. Russisches Gas wurde zu keinem Zeitpunkt unter dem Weltmarktpreis bezogen. Zu manchen Zeitpunkten musste dafür sogar mehr bezahlt werden als für frei handelbares LNG am niederländischen TTF Hub, dies betrifft den Zeitraum zwischen 2009 und 2015. (Linie RUSGER ggü. Linie TTF, siehe Bild aus WDIGP/Mike Fulwood).
Der höhere Preis resultierte aus einem herkömmlichen Verfahren den Verkaufspreis von Gas durch einen Vergleichspreis basierend auf Erdöl, oder einem Warenkorb verschiedener gehandelter Rohölsorten, abzubilden. Diese Art der Preisfindung war früher üblich, bevor sie in den 2010er Jahren in Europa durch marktbasierte Hubpreise abgelöst wurde (vgl. Stern, PITG). Auch wenn die Graphik in 2015 endet, so ändert sich das Bild nicht. Zwischen 2015 und 2022 waren die Preise für russischen Import und die Preise am Hub gleich.
Mike Fulwood führt dazu aus, dass die Illusion von ‚billigem russischem Gas‘ aus den für den Verkäufer niedrigeren Bereitstellungskosten des Gases beim Verkauf auf dem europ. Markt herrühren. Das zweite Bild (aus WDIGP/Mike Fulwood) enthält eine Abschätzung dieser Kosten für 2022. Da der Verkaufspreis entweder über Erdöl gebildet wurde oder, später, über die Preisbildung des Hubs definiert war bedeuteten geringere Gestehungskosten mehr Profit. Die niedrigen Bereitstellungskosten des russischen Pipeline Gases kamen also nicht den Kunden am deutschen Ende der Pipeline zugute, sie wanderten in die Koffer der Gazprom und füllten die russische Kriegskasse.
Das Fazit ist damit klar. Russland war der Profiteur des Nordstreamprojektes. Mike Fulwood schreibt dazu:“ While Europe, and Germany especially, may have been hooked on Russian gas, given the volume of imports from Russia, it was not cheap.“
Abschließend zur Motivation dies zusammenzutragen. Die AfD wirft, wie ich finde zu Recht, anderen Parteien vor nicht in der gleichen Realität wie die Bürger in Deutschland zu sein. Die Ignoranz ggü. den Auswirkungen der durch Energiewendemaßnahmen verteuerten Strompreise auf die Industrie und Unternehmen in Deutschland sei da ein Beispiel. Wer nicht in der gleichen Realität wie die Wähler lebt, kann deren Leben nicht verbessern. Das gilt aber auch umgekehrt. Gas aus Russland ist keine magische Substanz die Deutschlands wirtschaftliche Probleme beseitigt. Die Probleme in der Energiepolitik sind hausgemacht und sie müssen in Berlin politisch gelöst werden. Ein Wechsel des Gasanbieters hilft nicht und es wäre fahrlässig dem Wähler etwas anderes zu erzählen.
Ein schwarzer Tag für die Freiheit!
Es hätte 360 Gegenstimmen gebraucht (weil 719 Abgeordnete).
Anwesend waren rd. 600. Die Freiheit hatte keine Chance
Hier gern zum Weiterverbreiten an alle, die behaupten, es ginge bei der Chatkontrolle um Kinderschutz. Herausgeber ist das Max Planck Institut. Link im ersten Kommentar.
Ist Frau Kohl wirklich ohne jede Ahnung oder versucht sie, die Zuschauer hinter die Fichte zu führen? Egal, welche Erklärung zutrifft: Leute wie sie haben in Talkshows nichts verloren. Und die, die solchem Unsinn nicht widersprechen, auch nicht!
Ist das irre. Anja Kohl denkt, dass AfD-Leute in Erfurt linke Journalisten angegriffen haben. Sie ist empört, dass die AfD sich nicht distanziert.
So eindeutig können ÖRR-Menschen also Gewalt ablehnen. Gut zu wissen! Sehr aufschlussreich.
So sehen die neuen deutschen Fanatiker aus, die Gewalt gegen Menschen rechtfertigen und Andersdenkende sofort ins Arbeitslager schicken würden, wenn sie denn könnten. Linke und Grüne sind ihre Parteien.
Gewalt gegen selbst markierte "Faschist*innen" ist also legitime und daher gute Gewalt. Mehr muss man über diese linksextreme Mischpoke nicht wissen. Erschreckend, dass es da keine klare Distanzierung aller Parteien und des Journalistenverbandes gibt. Oder kommt das ja noch?
🔴 Die Sprecher von „Widersetzen“ rechtfertigen offen den brutalen Angriff auf unsere Apollo News-Kollegen auf ihrer Demonstration - „Faschist*innen mit Presseausweis sind immer noch Faschist*innen“, sagt man zu unseren Reportern und möchte sie von der Pressekonferenz ausschließen.
„Widersetzen“ wird offiziell von der Linkspartei, der Grünen Jugend und den Jusos unterstützt. Sie alle machen sich damit gemein mit einer offenen, kalkulierten Gewalt gegen Journalisten mit Tritten gegen den Hinterkopf.
Wer schweigt dazu?
Laut gestern beschlossenem Reformpaket soll für Hochverdiener ab 15.000 Euro die Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der Option einer Abfindung ermöglicht werden. Können wir dann bitte die komplette Bundesregierung entlassen? Die Abfindung zahle ich als geringeres Übel gerne!
Twitter diskutiert also gerade „Ethnie“ und deren Relevanz.
Ich bin erklärtermaßen ein großer Freund des Unterscheidungsmerkmals „Kultur“ statt „Ethnie“; also Individualismus statt Tribalismus.
Kultur als Differenzierungsmerkmal ist überlegen, aber funktioniert nicht bei sehr schnellen Veränderungen. Bei dynamischer Veränderung greift der Mensch auf oberflächliche Instinkte zurück.
Die Realität und die menschliche Natur, werden daher (so fürchte ich) mit der Zeit in Richtung des Unterscheidungsmerkmals „Ethnie“ tendieren.
Warum? Weil das Problem zwar ein kulturelles ist, aber eben auch existenziell bedrohlich wird. Und jetzt kommen wir zur Realität und menschlichen Natur. Der Mensch sieht besser als er zuhört. Und die Einschätzung nach Phänotyp funktioniert auf einen Abstand von vielen Metern und einen Blick, während Kultur nur durch längere Begegnung abgeklopft wird. Die Realität sagt zudem, dass Phänotyp und Kultur ausreichend große Überschneidungen haben, um alltagstaugliche und bedrohungsadäquate Vorurteile zu begründen.
Das bedeutet konkret, dass es zwar sachlich falsch ist, nach Ethnie statt Kultur zu unterscheiden, dass es aber mit Verschlechterung der gesellschaftlichen Lage absolut rational sein kann, das schnelle Unterscheidungsmerkmal Ethnie zu einem Maßstab zu erheben.
Das endet logischerweise im Desaster. Die Ursache dafür hat aber mitnichten die ursprünglich sehr kleine Minderheit der rassistischen Tribalisten gesetzt. Das sind bloß die Einzigen, die diese Entwicklung nicht bedauern. Mitmachen werden am Ende trotzdem fast alle.
Ich hoffe, dass ich mich irre.
Die Bundesregierung schafft Minijobs ab. Was als Schutz von Beschäftigten und Kassen verkauft wird, wird Millionen Menschen mit höheren Abgaben belasten. Branchen wie Gastgewerbe und Einzelhandel stellt das Vorhaben vor existenzielle Herausforderungen.
https://t.co/SCmcWT42ZN
Die Internationale ist kein harmloses Lied, sondern die Vertonung eines tiefen ideologischen Irrwegs.
Alle Menschen sollten wissen, wohin dieser Weg führt. Dieses Lied predigt Klassenkampf und die Unterordnung des Einzelnen unter das Kollektiv. Das hat uns historisch nicht in die Freiheit geführt, sondern direkt in die Mangelwirtschaft und die Unfreiheit.
Wohlstand und Zukunft entstehen nicht durch sozialistische Revolutionsparolen, sondern durch Leistung, Gründergeist und die Freiheit des Einzelnen. Wer den Wohlstand unseres Mittelstands sichern will, darf nicht die Werkzeuge des 19. Jahrhunderts besingen. Die Internationale gehört als abschreckendes Mahnmal ins Geschichtsbuch, nicht in die Zukunft unseres Landes!“
Die Linke ist von politischer Verantwortung fernzuhalten.
Einfach mitmachen 🗽https://t.co/VfB4FXCXFj am 20. September in Mecklenburg Vorpommern Team Freiheit wählen.
Wenn die Linken von Menschenrechten sprechen, bekomme ich das kalte Grausen. Diese Partei hat unter dem Namen SED die Menschenrechte von Millionen Deutschen mit den Füßen getreten und schickt sich gerade an, alte Traditionen wieder aufleben zu lassen.
Rechtsstaatlichkeit im Blut.💃🏾🎉
Der zukünftige Koalitionspartner
der Union stimmt sich schon mal
ein. Für all die Günthers, Voigts &
Schulzes. Falls ihr den Text nicht
kennt, fragt nach bei den Linken!
Heute Abend bin ich im Live-Stream der Allianz für Freiheit zum Thema "Brandmauer" - gemeinsam mit Paul Bressel von "Team Freiheit" Mecklenburg-Vorpommern und dem AfD-Landtagsabgeordneten Ralf Kelch aus Rheinland-Pfalz. Hier der Link: https://t.co/GcsAeEvEf7
Die Tötung eines vorgeburtlichen Menschen zu einem Verfassungsrecht zu erklären, ist ein absoluter moralischer Tiefpunkt und ein Absage an jede Humanität. Ich bin mir sicher, spätere Generationen werden entsetzt über diese Entscheidung des Luxemburger Parlaments sein.
„Der starke Jude, der sich verteidigen kann, das ist etwas, womit viele nicht leben können - das löst Misstrauen aus, das bis zum Hass geht.“
@SarahMSander und @maxmannhart haben ein sehr berührendes Gespräch über den wieder aufflammenden Antisemitismus in Deutschland geführt, das ich jedem ans Herz legen möchte.