Ein Journalist, der zu einem pro-ukrainischen Unternehmen geht, kann kein Journalist mehr sein. Völlig klar.
Aber ein Wissenschaftler, der zu einer pro-russischen Partei geht und in einer pro-russischen Zeitung publiziert, macht einfach weiter, als wäre nichts geschehen …
@eckilepsie@coolservativ Der Neofaschist will den westdeutschen Weg nach Westen = Liberalität, Demokratie, Menschenrechte, Freiheit umkehren und durch eine Rückkehr zur völkischen Gemeinschaft ersetzen. Das wollen wir Freiheitsliebenden nicht. Und: Wenn er Identitätsprobleme hat, soll H. zum Psychiater.
Der Brandbrief von Rüdiger Klos bestätigt das wiederkehrende Muster von Aussteiger-Berichten – von Jörg Meuthen, Franziska Schreiber und Alexander Leschik bis zu weiteren ehemaligen Mitgliedern –, wonach sich die AfD von einer Protestpartei zu einer abgeschotteten, sektenähnlichen Organisation gewandelt hat, in der Loyalität vor Kompetenz, Ausgrenzung vor Kritik und Machtsicherung vor Substanz stehen und autoritäre Strukturen sowie Vetternwirtschaft ein internes Geschäftsmodell statt einer echten Alternative schaffen.
Diese Dynamik zeigt sich besonders in radikalen Programmen wie dem von Sachsen-Anhalt, das einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbau anstrebt; statt bürgerlicher Erneuerung entsteht eine Parallelwelt mit eigenem Wahrheits- und Loyalitätsanspruch, die demokratische Institutionen auf Basis von Pluralismus, offener Debatte und Transparenz schneller aushöhlen kann, als man ihr Einhalt gebieten kann.
Positionen wie die von Klaus von Dohnanyi liefern keine Analysen und beruhen nicht auf der tatsächlichen Lage sondern drücken kollektive deutsche Gefühlslagen aus, die tief in der politischen Kultur der Bundesrepublik verankert sind: Es geht um Angst vor Eskalation, Sehnsucht nach Stabilität, Überforderung durch geopolitische Komplexität, Misstrauen gegenüber Machtpolitik und einen Wunsch nach moralischer Entlastung. (“Beide Seiten sind Schuld.”) Diese Aussagen bedienen emotionale Resonanzräume und sind deshalb für sachliche Argumentationen kaum offen. Putin profitiert leider von der emotionalen Rückwärtsgewandtheit und nutzt sie gezielt aus.
„Frau Kallas ist so ein Sonderfall“, sagt @ArminLaschet und findet es gar nicht gut, dass sie ihre baltischen Perspektiven auf Russland in die EU einspeist. Damit zeigt Laschet dass er noch nicht verstanden hat, was ein wesentlicher Konstruktionsfehler seiner Russlandpolitik ist.
Vernichtungskrieg. Ganze Städte werden in Trümmerhaufen verwandelt. Allein in Mariupol sind 10.000 plus X Zivilisten bei der Eroberung der Stadt ums Leben gekommen. Wir machen uns keine Vorstellung von der Gewaltsamkeit des russischen Vorgehens.
Es ist so durchschaubar wie beschämend: Das "Wirtschaftsforum" #SPIEF2026 ist vor allem eine Loyalitätsprüfung des Kremls. @AfD, Holger Friedrich und Co. haben diese Prüfung bestanden und inszenieren sich als Vasallen des russischen Kriegsverbrecher.
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An einem Tag an dem höchste Gerichte, das Beobachten der AfD als legitim bestätigen, während MdB der AfD deutsche Interessen in Sankt Petersburg verletzen, wird die völlige Orientierungslosigkeit und Hirnverbranntheit der BrandmauerGegner besonders offensichtlich.
Bin selber Ossi. Habe in einem verkommenen Produktionsbetrieb gelernt. Kohlen geschleppt. Die verdreckte Luft geatmet. Alles, was mich umgab, war kaputt, auch die Menschen. Im Unterschied zu denen da bin ich aber den Wessis dankbar und versinke nicht in Mitleid oder habe mir eine besondere Antenne für Diktatur angedichtet. Obwohl ich die schon damals hatte und demonstrierte als die Vopos noch prügelten. Die da haben damals gar nichts getan. Die da hatten es nie schwer, auch nach der Wende nicht. Schwer hatten es die Polen, Ungarn, Tschechen und vor allem die Jugoslawen - denen als Flüchtlinge im Osten die Scheiben eingeschmissen wurden.
Wir im Osten hatten abgefederte, auszuhaltende Probleme, aber waren 1990 alle in Italien und sonstwo wie Graf Koks am Buffet und wedelten mit der D-Mark.
Und jetzt stehen die da und halten sich für erleuchtet - winken mit Russenfahnen und ergötzen sich in Vernichtungsfantasien gegen „Altparteien“; in denen sie sich nie engagierten.
Dabei müssten die auf Knien rutschen dafür, dass Leute aus Essen, Dortmund und Hamburg teilweise Kassenkredite aufnahmen, um im Osten den Russen-Schrott zu beseitigen. Aber NÖ: Riesige Klappe, von nix einen Plan und ein Handy voller Lesezeichen zu Nuoviso, Ken Jebsen und Daniele Ganser.
Putins Terrorangriffe auf Kyjiw ändern an der Front nichts, gewinnen den Krieg nicht für Putin und bringen die Ukrainer nicht zur Aufgabe. Es ist nur verbrecherischer Terror mit sinnloser Zerstörung, der die Verkommenheit und Brutalität des russischen Regimes zeigt.
@GrafKorina Wo lebt denn dieser angebliche Militärexperte? Ist Ukraine etwa nicht Europa? Vad ist wie die AfD: Haltet mir Zumutungen vom Leib, ich will meine Gemütlichkeit behalten.
Die Schweiz bestellte
2022 fünf Patriot-Systeme für 2,3 Milliarden Franken. Lieferung: 2026-2028.
Jetzt: Preis könnte sich auf 4,6 Milliarden verdoppeln. Lieferung: frühestens 2031-2034. Grund: Iran-Krieg.
Und dann noch: Als die Schweiz aufhörte zu zahlen – griff Washington einfach auf die Schweizer F-35-Gelder zu.
Mehr als 100 Millionen Franken ohne Ankündigung.
Die Schweiz erwägt jetzt europäische Alternativen – Deutschland, Frankreich, Israel, Südkorea.
Das ist der Zustand des transatlantischen Vertrauens 2026. (Quellen: SWI, Al Arabiya, Army Recognition) 🇨🇭🇪🇺
Zum 8. Mai:
42 Prozent der Sowjetsoldaten, die Berlin von den Nazis befreiten, waren Ukrainer.
Hitlers brutaler Vernichtungskrieg, der besonders in der Ukraine wütete, lässt sich auch als besondere Verpflichtung zur Unterstützung Kyjiws gegen Moskaus Angriffskrieg sehen.