When our political-media establishment chant "stand with Ukraine", it means boycotting diplomacy and finance the kidnapping of Ukrainian men to use them in a campaign to weaken Russia as a strategic rival. If the majority of Ukrainians had a say, there would not have been a regime change in 2014, the 2015 Minsk agreement would have been implemented, the 2019 peace platform would not have been reversed, the 2022 Istanbul agreement would have been signed, and there would now be negotiations about the pan-European security architecture. However, the US and EU run Ukraine, and men are hunted on the streets to fight to the last Ukrainian in NATO's proxy war.
Tagesschau zu Konto-Sperrungen: Propaganda durch Weglassen
Die Tagesschau hat einen aktuellen Bericht ĂŒber âDe-Bankingâ und das Recht von BĂŒrgern auf ein Bankkonto gebracht. Dabei schafft es die Redaktion, US-Sanktionen zu skandalisieren, aber die EU-Sanktionen und Konto-Sperrungen gegen den deutschen Journalisten HĂŒseyin Dogru gar nicht zu erwĂ€hnen. Ein Paradebeispiel an doppelten Standards. Ein Kommentar von Tobias Riegel.
https://t.co/bsAlDzdI6q
Ex-Minister Hubertus Heil wollte partout nicht sagen, warum er Mio. Arbeitnehmer mit 3G drangsalierte, obwohl Pfizer, EMA und RKI Fremdschutz verneinten.
Mit Hilfe der Vorsitzenden @FHoppermann illustrierte Heil erneut, dass die SPD keine Arbeitnehmerpartei ist.
Hintergrund: Heil hÀtte einrÀumen können, dass er 3G am Arbeitsplatz nur zur Erhöhung des Impfdrucks wollte. Als er sah, dass viele tapfer widerstanden, forderte er die allgemeine Impfpflicht: https://t.co/aaE4CmWOKp
Statt dessen unterstellte er mir zwei Fragen, obwohl ich nur eine gestellt hatte, lenkte mit Begriffen wie FederfĂŒhrung vom Thema ab und bezog sich zur Krönung auf die ihm unterstehende BAuA. Sie ist fĂŒr Infektionsschutz nicht zustĂ€ndig und hat zu SARS-Cov2 nicht geforscht, sondern dem BMAS bei der Umsetzung des politisch geforderten Wahnsinns assistiert.
Gestern ging es in der Sitzung um Arbeitnehmer, Heimbewohner und Ă€hnliche Gruppen, die von der Regierung besonders schlecht behandelt wurden. Hierzu folgt eine ausfĂŒhrliche Sendung mit allen Links.
Today, Iâm releasing never before seen intelligence revealing new evidence of past US government funding for more than 120 biolabs in over 30 countries, including Ukraine.
In support of President Trumpâs Executive Order to end federal funding of dangerous gain of function research around the world, and increase transparency and accountability, ODNI will continue working with partners across the Administration to identify where these labs are, what pathogens they contain, and what âresearchâ is being conducted.
https://t.co/pLMD0krc69
Die Wirtschaftliche Gesellschaft fĂŒr Westfalen und Lippe (WWL) will ihren diesjĂ€hrigen âInternationalen Preis des WestfĂ€lischen Friedensâ an die NATO verleihen. Diese Entscheidung wurde von einer elfköpfigen Jury getroffen, unter ihnen Bundeskanzler Friedrich Merz und BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier. Ich halte das fĂŒr falsch. Die NATO ist keine Kraft fĂŒr den Frieden und hat den Preis nicht verdient.
Der WestfĂ€lische Friede steht fĂŒr VerstĂ€ndigung, Deeskalation und zivile Konfliktlösung. Die NATO tut das Gegenteil und steht fĂŒr AufrĂŒstung und Krieg. Sie hat mit der NATO-Osterweiterung den Krieg in der Ukraine mitverursacht und verschlingt Milliarden, die bei Renten, Schulen und der Bahn eingespart werden mĂŒssen. Das ist der falsche Weg.
Die Preisverleihung soll am 1. Oktober 2026 im Rathaus von MĂŒnster stattfinden. Ausgerechnet NATO GeneralsekretĂ€r Mark Rutte soll den Friedenspreis entgegennehmen. Zur Erinnerung: Rutte hat den illegalen Angriff von Trump auf den Iran mit diesen Worten gelobt: «Was Trump im Iran tut, ist unverzichtbar und macht die Welt sicherer». Die ganze Welt weiss heute, dass dies nicht stimmt. Und Merz will Rutte einen Preis geben?
In Deutschland regt sich Widerstand gegen die Preisverleihung an Rutte. Die Paderborner Friedens-Initiative hat eine Petition gestartet, die ich auch unterschrieben habe: «Wir fordern die Verantwortlichen auf, ihre Entscheidung zu ĂŒberdenken und alternative Kandidaten zu benennen, die dem eigentlichen Gedankengut des WestfĂ€lischen Friedens entsprechen.»
https://t.co/sYgmR3hNQh
Ein Abgrund: Damit Impfopfer Hilfe erhalten, mĂŒssen sie die Ursache ihrer Beschwerden verheimlichen und ein âLongCovidâ vortĂ€uschen. So bleibt die Statistik sauber.
This is extraordinarily rare.
In fact, according to a key figure in the German business community (who is a dear friend of mine), it's unprecedented.
An op-ed, two pages, centerpiece, in Germanyâs most important economic newspaper (the Handelsblatt) that begs the German establishment to stop looking at China via the prism of propaganda. And it's by their Shanghai bureau chief - not some outside contributor.
The title is "The China debate cannot continue like this!" and the article makes the case that it's suicidal, from a German and European standpoint, to keep reducing China to false caricatures rather than facts.
In effect it's rubbish in, rubbish out: if you tell people lies about China - whichever direction they go (anti or pro) - then obviously the policies that come out will be rubbish, designed for a mirage of a country that exists only in people's imagination.
Needless to say, this is absolutely music to my ears because it's literally the main point I've been making in my advocacy around China for now almost 10 years. Some are finally seeing the light...
I also believe, as I argued in my article "Are Western media turning China-friendly?" last year (https://t.co/Xg1hoSRtNy) that this type of coverage was bound to happen, and there will be more and more of it.
Why? For a very simple structural reason: China is now too powerful to coerce. The West, and Europe in particular, just don't have the leverage anymore. Which means that if you tell China to do something and they don't want to, they just won't do it. Period.
In this situation, incapable of coercing, your only remaining choice is... convincing. And what do you need if you want to convince someone? Well, you need to understand them: understand how they think, how they behave, what drives them, what they actually want.
In other words: the moment coercion stops being an option, not only does propaganda stop being useful, it begins to be actively harmful as genuine understand becomes a strategic necessity. Reality is finally becoming profitable again.
Which means, if you're a journalist reading this and you're peddling some of your usual lies, describing China as some sort of cartoonish dictatorial dystopia that's simultaneously on the verge of collapse yet a "threat" to the whole world (in short, if you write on China for The Economist or the FT), be on notice: the real threat to your country isn't China. It's you.
Die Sprengung von Nordstream am 26. September 2022 hat Deutschland von billigem Erdgas aus Russland abgeschnitten. Ich folge der Analyse von Seymour Hersh: Meiner Ansicht nach haben die USA Nordstream gesprengt. Ich finde es sehr erstaunlich, dass dieser Terroranschlag in Deutschland nicht aufgeklĂ€rt wird und dass Berlin gegenĂŒber Washington nicht protestiert und bohrende Fragen stellt. Moritz Enders und Gunther Merz haben in Zusammenarbeit mit dem Nachrichtenmagazin Hintergrund einen neuen spannenden Dokumentarfilm zum Thema produziert, der am 2. Juli 2026 im Kino Babylon in Berlin gezeigt wird.
https://t.co/zSFj18DC9D
That moment three months before the Maidan coup in 2014, when a senior Ukrainian deputy stood in Parliament and called the whole damn thing out.
Washington was orchestrating a civil war right on Ukrainian soil
He didnât sugarcoat it: US-backed NGO's like USAID, operating straight out of the American embassy.
They were stoking the flames, riling up mobs, spreading chaos, and lighting the fuse to blow Ukraine apart from the inside.
"Unprovoked"
đđđđđ
1939 reichte ein erfundener âpolnischer Angriffâ, um Europa in die Katastrophe zu treiben.
Wer aus der Geschichte lernen will, sollte erst die Fakten prĂŒfen.
Sie sind mein Held, lieber @FWarweg âŠWoher nehmen Sie a) die Kraft und b) die Motivation, dass Sie sich tĂ€glich dieser geballten Formation von Ignoranz, Desinteresse, Faul- und Dummheit in der Bundespressekonferenz stellen? Chapeau!
Die beste Nachricht des Jahres: 44 Weltklimarat-Autoren ziehen die Katastrophenszenarien von 3-5 Grad ErwĂ€rmung zurĂŒck. Alle Quellen und HintergrĂŒnde heute in meinem Beitrag fĂŒr Tichys Einblick und Achgut. Wann gibt es hierzu Sondersendungen in ARD und ZDF ? Sondersitzung des Deutschen Bundestages? Wann kommt die Abschaffung der CO2-Abgabe, des Verbrennerverbots und des Heizungsgesetzes ? https://t.co/FehUtoaJwl
Unglaublich. Die Geschichte ist kein Fake.
Der Komiker Nikita Miller wurde Ende 2023 am Hauptbahnhof in Bremen niedergestochen [1,2]. Der TĂ€ter wurde noch am selben Abend wieder auf freien FuĂ gesetzt und hat mittlerweile die deutsche StaatsbĂŒrgerschaft erhalten. Weil Nikita den Umgang mit der deutschen Justiz nicht fassen konnte, ist er mittlerweile nach Norwegen ausgewandert. Das Interview ist von 2026 [3].
Quellen:
[1] https://t.co/r71tAVnMsH
[2] https://t.co/XEEAAou5yq
[3] https://t.co/KoCOWiYIPS Deep Talk âNikita Miller ĂŒber Politik, Auswandern und Therapieâ, Video ab 4:42
Paukenschlag aus Hamm: Oberlandesgericht kassiert Impf-Urteil â âVerfahrensfehler in einer ganzen Reihe von Punkten"
Die EntscheidungsgrĂŒnde liegen nun heute vor.
Das OLG Hamm hat am 21. April 2026 das Urteil des Landgerichts Arnsberg gegen BioNTech vollstĂ€ndig aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zurĂŒckverwiesen (Az. I-26 U 57/25). FĂŒr tausende ImpfgeschĂ€digte in Deutschland ist dies ein wichtiges Signal â und der nĂ€chste Baustein in einer sich verĂ€ndernden Rechtsprechung. Immerhin ist das Oberlandesgericht Hamm durch Rechtsverordnung die zentrale Berufungsinstanz fĂŒr alle ImpfschadensfĂ€lle und geschĂ€tzt werden sie ĂŒber ca. 250 Verfahren noch zu befinden haben.
Was war geschehen?
Der KlĂ€ger, Jahrgang 1961, hatte sich im Juli 2021 und im MĂ€rz 2022 mit dem BioNTech-Impfstoff Comirnaty impfen lassen. Wenige Monate nach der ersten Impfung diagnostizierten Ărzte bei ihm eine tiefe Beinvenenthrombose, Schwindel, Nervenzucken, TaubheitsgefĂŒhle im Gesicht und in den FĂŒĂen, ErschöpfungszustĂ€nde und eine Polyneuropathie. Vor den Impfungen war er gesund, wie er glaubhaft schilderte.
Der KlĂ€ger forderte vor dem Landgericht Arnsberg ein Schmerzensgeld von mindestens 150.000 Euro, die Feststellung der Einstandspflicht fĂŒr kĂŒnftige SchĂ€den und â als zentralen Hebel â Auskunft nach § 84a AMG zu Risiken und Nebenwirkungen des Impfstoffs.
Das Landgericht Arnsberg wies die Klage ohne jede Beweisaufnahme ab. Kein SachverstĂ€ndiger wurde gehört, kein Zeuge vernommen, keine Behandlungsunterlage beigezogen. Der Schadenersatzanspruch sei nicht plausibel, der Auskunftsanspruch sei nicht erforderlich, und die EU-Zulassung sei fĂŒr die Gerichte bindend (âTatbestandswirkung"). Punkt. Klage abgewiesen.
Das OLG Hamm: âSo nicht!"
Der 26. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm hat dieses Urteil nun mit deutlichen Worten kassiert und gleich das gesamte erstinstanzliche Verfahren mit aufgehoben. Was die Arnsberger Richter sich geleistet haben, ist nach Auffassung des OLG eine Aneinanderreihung wesentlicher Verfahrensfehler:
1. Falscher MaĂstab â die Latte wurde viel zu hoch gehĂ€ngt
Das Landgericht hatte verlangt, der KlĂ€ger mĂŒsse eine âĂŒberwiegende Wahrscheinlichkeit" darlegen, dass die Impfung seine Beschwerden verursacht habe. Genau das ist falsch. Das OLG Hamm stellt klar, dass fĂŒr den Auskunftsanspruch nach § 84a AMG die PlausibilitĂ€t genĂŒgt. Und PlausibilitĂ€t bedeutet nach dem aktuellen BGH-Urteil ausdrĂŒcklich, dass sogar mehr gegen als fĂŒr die Impfung als Schadensursache sprechen kann â der Auskunftsanspruch besteht trotzdem.
Mit anderen Worten: Das Landgericht Arnsberg hat von einem schwerkranken Laien eine HĂŒrde verlangt, die das Gesetz gar nicht kennt.
2. Ăberspannte Darlegungslast â âArzt sollst Du sein, sonst nichts!"
Besonders deutlich wird das OLG bei der Darlegungslast. Von einem medizinisch nicht vorgebildeten GeschĂ€digten könne âkeine genaue Kenntnis medizinischer ZusammenhĂ€nge erwartet und gefordert werden". Er sei nicht verpflichtet, sich zur ProzessfĂŒhrung medizinisches Fachwissen anzueignen. Auch das ausfĂŒhrliche Vorlegen sĂ€mtlicher Behandlungsunterlagen sei nicht Voraussetzung â schon gar nicht im Auskunftsverfahren, das den GeschĂ€digten ja erst in die Lage versetzen soll, seinen Schadensersatzanspruch durchsetzen zu können.
Genau das hatte das LG Arnsberg vom KlĂ€ger aber im Ergebnis verlangt: medizinische Fachgutachten, lĂŒckenlose Krankenakten, der Ausschluss aller möglichen Alternativursachen. Eine Unmöglichkeitsanforderung.
3. Keine Beweisaufnahme â unzulĂ€ssige Beweisantizipation
Der KlĂ€ger hatte ein SachverstĂ€ndigengutachten beantragt. Er hatte Zeugen benannt. Das Landgericht hat nichts davon erhoben. Stattdessen hat es die angebotenen Beweise gewissermaĂen âim Kopf vorab gewĂŒrdigt" â eine sogenannte unzulĂ€ssige Beweisantizipation, mit der laut Bundesgerichtshof das Recht auf rechtliches Gehör verletzt wird.
Das OLG Hamm formuliert das spitz, dass das Landgericht einen vermeintlichen âzeitlichen Verzug" zwischen Impfung und Beschwerden festgestellt und orthopĂ€dische Vorerkrankungen als Alternativursache angenommen hat, ohne jede sachverstĂ€ndige Beratung.
Woher der Richter sein medizinisches Wissen genommen hat, lĂ€sst das Urteil offen. Das OLG bringt es auf den Punkt, dass auch eine vier Monate nach der ersten Impfung diagnostizierte tiefe Beinvenenthrombose bei zwei Wochen vorher beklagtem Schwindel als zeitlich ânicht mehr zusammenhĂ€ngend" zu bewerten â das gehe ohne Sachverstand schlicht nicht.
4. Die persönliche Anhörung â einfach ignoriert
Das Landgericht hatte den KlÀger zwar persönlich angehört, sich mit dessen Schilderungen aber gar nicht inhaltlich auseinandergesetzt. Auch das ist eine Gehörsverletzung.
5. Die MĂ€r von der âTatbestandswirkung" der Zulassung
Die Arnsberger Richter hatten gemeint, die Zulassung der EU-Kommission stehe einer Haftung quasi entgegen. Das OLG Hamm stellt â im Einklang mit dem BGH â klar, dass eine solche âTatbestandswirkung" der Zulassung im Auskunftsverfahren nicht zukommt. Das positive Nutzen-Risiko-VerhĂ€ltnis muss vielmehr im Streitfall durch ein SachverstĂ€ndigengutachten geklĂ€rt werden.
Die historische Wende war das Urteil des BGH vom 9. MĂ€rz 2026
Was das OLG Hamm hier umsetzt, ist die Linie, die der Bundesgerichtshof in seinem Grundsatzurteil vom 09.03.2026 (VI ZR 335/24) vorgegeben hat. Dieses Urteil war fĂŒr die ImpfgeschĂ€digten ein Befreiungsschlag. Die Karlsruher Richter haben drei zentrale Botschaften gesendet:
Erstens: PlausibilitĂ€t reicht fĂŒr den Auskunftsanspruch. Sie kann sogar vorliegen, wenn mehr gegen als fĂŒr das Arzneimittel als Schadensursache spricht.
Zweitens: Der Auskunftsanspruch ist umfassend. Er beschrĂ€nkt sich nicht auf Wirkungen, die zum individuellen Krankheitsbild des GeschĂ€digten passen. Er erfasst sĂ€mtliche Erkenntnisse, die fĂŒr die Nutzen-Risiko-Bewertung von Bedeutung sein können.
Drittens: FĂŒr die Bewertung schĂ€dlicher Wirkungen ist auf den aktuellen Stand der Wissenschaft zum Zeitpunkt der letzten Verhandlung abzustellen â nicht auf das Wissen zum Zulassungszeitpunkt.
Damit hat der BGH eine jahrelange Verteidigungsstrategie der pharmazeutischen Industrie zerschlagen, die darauf zielte, Klagen mit dem Verweis auf die Zulassungsentscheidung und ĂŒberzogene Beweisanforderungen oder eine ĂŒberzogene Darlegungslast schon im Keim zu ersticken.
Das LG Aurich erhÀlt nun die Aufgabe, dieses Urteil in die praktische Umsetzung zu bringen.
Nur eine Woche nach dem BGH-Urteil zog das Landgericht Aurich mit seinem Teilurteil vom 16. MÀrz 2026 (5 O 1106/24) die Konsequenzen. Die Auricher Richter sprachen einer KlÀgerin, die nach den BioNTech-Impfungen im Juli und August 2021 an Autoimmunerkrankung, Durchblutungsstörungen, Herzrhythmusstörungen, POTS, ME/CFS und einer Reihe weiterer Beschwerden litt, den Auskunftsanspruch nach § 84a AMG durch Teilurteil zu.
Das Aurich-Urteil ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert:
Es wendet konsequent die BGH-GrundsÀtze an:
PlausibilitĂ€t als MaĂstab, kein Erfordernis ĂŒberwiegender Wahrscheinlichkeit.
Es entscheidet vorab durch Teilurteil, ohne den Ausgang des Hauptsacheverfahrens abzuwarten. Damit wird das gesetzgeberische Ziel der prozessualen Chancengleichheit ernstgenommen.
Es weist die Argumentation von BioNTech â die Zulassung indiziere ein positives Nutzen-Risiko-VerhĂ€ltnis und schlieĂe die Haftung aus â als Zirkelschluss zurĂŒck: Das Nutzen-Risiko-VerhĂ€ltnis sei eine Frage, die nur durch ein SachverstĂ€ndigengutachten geklĂ€rt werden könne â und das dĂŒrfe nicht im Auskunftsverfahren vorweggenommen werden.
Das OLG Hamm hat diese Linie nun fĂŒr die Berufungsinstanz bestĂ€tigt und das Argument des âZirkelschlusses" wortgleich ĂŒbernommen.
Was bedeutet das fĂŒr ImpfgeschĂ€digte?
Drei Urteile in nur sechs Wochen â BGH, LG Aurich, OLG Hamm â ergeben ein klares Bild: Die jahrelange Strategie, Impfschadensklagen mit ĂŒberspitzten Darlegungs- und Beweisanforderungen vor der TĂŒr der Tatsacheninstanzen abzuwimmeln, funktioniert nicht mehr. Die Pharmakonzerne können sich nicht lĂ€nger hinter der EU-Zulassung verschanzen. Sie mĂŒssen Auskunft erteilen â und zwar umfassend:
Zu Wirkungen, Nebenwirkungen und VerdachtsfÀllen,
zu allen Erkenntnissen, die fĂŒr die Bewertung schĂ€dlicher Wirkungen relevant sind,
nicht beschrÀnkt auf das individuelle Krankheitsbild des KlÀgers,
und mit eidesstattlicher Versicherung der VollstÀndigkeit.
FĂŒr ImpfgeschĂ€digte heiĂt das konkret:
Wer bisher mit dem Argument abgewiesen wurde, er habe seine Beschwerden ânicht ĂŒberwiegend wahrscheinlich" auf die Impfung zurĂŒckgefĂŒhrt, hat gute Argumente, in die nĂ€chste Instanz zu gehen â oder, sofern ein Urteil noch nicht rechtskrĂ€ftig ist, mit der Berufung anzugreifen. Wer bisher gezögert hat, eine Klage einzureichen, dem stehen die TĂŒren jetzt deutlich weiter offen, allerdings wegen wahrscheinlicher VerjĂ€hrung nicht mehr gegen den Hersteller selbst.
Ein Wort an die Skeptiker
Es wird bereits versucht, das BGH-Urteil kleinzureden â auch von BioNTech in dem hier besprochenen Verfahren. Die Beklagte versuchte vor dem OLG Hamm, das Karlsruher Urteil als âstark einzelfallbezogene Entscheidung" darzustellen, die nicht ohne Weiteres auf andere FĂ€lle ĂŒbertragbar sei. Das OLG Hamm hat dem eine klare Absage erteilt. Die vom BGH aufgestellten GrundsĂ€tze gelten, und sie gelten auch hier.
Das ist die Bedeutung höchstrichterlicher Rechtsprechung â sie schafft verbindliche Leitlinien fĂŒr alle Instanzgerichte. Und genau diese Leitlinien beginnen jetzt zu wirken. Das Landgericht Aurich hat es vorgemacht, das OLG Hamm folgt, weitere Gerichte werden nachziehen mĂŒssen. Soweit andere Oberlandesgerichte nun anders entschieden gibt es wieder eine dievergierende Rechtsprechung mit der die Revision zum BGH zuzulassen ist.
Mein Fazit
Was wir gerade erleben, ist eine Zeitenwende in der Impfschadensrechtsprechung. Die HĂŒrden, die in den ersten Jahren nach Beginn der Klagewellen oft unĂŒberwindbar schienen, werden gerade StĂŒck fĂŒr StĂŒck geschleift â nicht durch politische Aktivisten, sondern durch nĂŒchterne juristische Arbeit höchster Gerichte. Wer Recht hat, soll Recht bekommen. Und wer als pharmazeutischer Unternehmer ein Produkt vertreibt, dessen mögliche SchĂ€den noch immer nicht vollstĂ€ndig aufgeklĂ€rt sind, der muss sich Fragen gefallen lassen â substantiierte, prĂ€zise, umfassende Fragen. Und er muss sie beantworten.
Das ist keine Frage des Glaubens. Das ist die Forderung des Gesetzes. Und die Gerichte beginnen, sie endlich durchzusetzen.
Ich finde die USA sollten alle Soldaten aus Deutschland abziehen. Deutschland sollte aus der NATO austreten und sich als neutrales Land fĂŒr den Frieden engagieren. Deutschland ist seit dem Zweiten Weltkrieg der wichtigste Standort fĂŒr US-Truppen in Europa. Das United States European Command (EUCOM), das die MilitĂ€reinsĂ€tze aller US-StreitkrĂ€fte in Europa koordiniert, hat seinen Hauptsitz in den Patch Barracks in Stuttgart. Im Jahr 2024 dienten in Deutschland etwa 39â000 der insgesamt 80â000 in Europa stationierten US-Soldaten. Auf Platz zwei lag Polen mit 14'000 US-Soldaten, gefolgt von Italien und GroĂbritannien mit jeweils 13â000 und 10â000 US-MilitĂ€rs, wĂ€hrend Spanien mit 4â000 US-Soldaten die Liste der fĂŒr die USA wichtigsten fĂŒnf LĂ€nder in Europa abrundete. (Daten aus: Molly Carlough: Where are US bases and forces situated in Europe? Council on Foreign Relations 27. Februar 2025)
BREAKING NIUS: Bundeskanzler Friedrich Merz hat vollkommen die Kontrolle ĂŒber seine Kommunikation verloren. Bei einem BĂŒrgerdialog fragt ihn eine schwer krebskranke Frau, warum bei der Gesundheitsversorgung gespart wird, aber die Bundesregierung sich massiv die GehĂ€lter erhöhen wollte. Merz fĂ€hrt die Frau unwirsch an: "Zu keinem Zeitpunkt ist erwogen worden, die BezĂŒge der Bundesregierung anzuheben." Das ist schlicht falsch (oder gelogen). ZunĂ€chst war eine massive Gehaltserhöhung fĂŒr Kanzler und Minister geplant.
Es wĂ€re besser wir wĂŒrden diplomatische Fenster öffnen! Russland setzt nun der deutsch-ukrainischen MilitĂ€rkooperation fĂŒr immer weitreichendere VorstöĂe auf das Territorium Russlands die Energiewaffe entgegen. FĂŒr beide Seiten wird dies keinen guten Ausgang nehmen! Diplomatie ist wirtschaftliche Vernunft