Ein paar Hardfacts zu vermeintlich tollen Leihmutterschafts-Verträgen in den USA, die ethisch dann irgendwie sauber sein sollen. Nach Erfahrungsberichten von Leihmüttern, die uns auch ihre Verträge überlassen haben, aber auch eigenen Recherchen bei Agenturen, die sehr bereitwillig ihre Sonderangebote und tollen Frauen anpreisen.
Jens #Spahn legt ja Wert darauf, in den USA mit vermeintlich "guten" Leihmutterschafts-Verträgen sein Geschäft durchgeführt zu haben. Ein paar Fakten also zu der sauberen Welt der USA.
Dazu gilt grundsätzlich: Auch mit Verträgen wäre Menschenhandel immer noch Menschenhandel. Oder macht es die Dinge hübscher, wenn man eine Urkunde und einen Kassenzettel bekommt? Eine sicher wichtige Frage für jeden Sklavenmarkt.
1. Die Verträge nutzen nicht den Leihmüttern, sondern den Kunden, damit sie die Leihmutter unter Kontrolle haben und sie kontrollieren können, u.a. was sie zu sich nimmt, wo sie sich aufhalten darf, wohin sie reisen darf, welche Medikamente sie nehmen muss, was sie in der Schwangerschaft alles nicht darf, welche Ärzte und Kliniken sie nur noch konsultieren darf. Ob und mit wem sie Sex aben darf.
2. Aus dem Vertrag kommen sie auch nicht raus. Wer abbricht, muss die bislang entstandenen Kosten für die Besteller, die Ärzte, die Anwälte bezahlen. Das kann eine Frau nicht, sie machen es ja, um Geld zu verdienen. Wer einmal einsteigt, muss durchziehen.
3. Die Frauen sind mit ihren körperlichen und seelischen Komplikationen nach der Geburt alleine gelassen, viele können sich die Behandlungen danach nicht leisten. Es gibt massive körperliche Schäden und Risiken für die Frauen, Spätfolgen, die nicht versichert sind. Die Agenturen und Kunden sind damit raus, die Frau körperlich ruiniert. Gefäßkrankheiten, Bluthochdruck, Unfruchtbarkeit, organische Schäden sind häufigste Spätfolgen.
4. Natürlich nimmt man nur Frauen unter Vertrag, die schon Kinder haben. Spahn preist das im Podcast von Ronzheimer als vermeintliche besondere Sorgfalt an. Der Brutkasten muss bewiesen haben, dass er gebärfähig ist. So einfach ist das. Man tut es aber auch, damit die Frauen ihre Muttergefühle auf die eigenen Kinder fokussieren und keinen Anspruch auf das neue Kind erheben. Nebeneffekt: Zehntausende Kinder haben bereits zugesehen, wie ihre Mütter Geschwisterkinder verkaufen. Was macht das mit den Geschwistern?
5. Natürlich lässt man die Frauen nicht ihre eigenen Eizellen austragen, sondern setzt ihnen fremde Eier ein, auch hier, damit sie genetisch keine Verbindung zum Kind haben und keine Ansprüche später an das Kind stellen. Alles vertraglich geregelt. Das Risiko in der Schwangerschaft steigt damit extrem an, weil sie keinerlei genetische Verbindung zum Kind haben. Ihr Körper will die Schwangerschaft also ständig beenden, das Kind abstoßen. Um das zu verhindern, müssen sie starke Medikamente in der Schwangerschaft nehmen. Es gibt keine Studien, was das mit der Gesundheit der Frauen und der Ungeborenen macht. Es sind alles Hochrisikoschwangerschaften. Frühgeburten und Fehlgeburten gehören zum Alltag.
6. Ebenfalls in den Verträgen geregelt wird, dass Frauen sich mit allen medizinischen Eingriffen einverstanden erklären müssen, dass sie auch gesunde Kinder abtreiben müssen, wenn sie nicht mehr gewollt sind, das falsche Geschlecht haben oder wenn sich aus Versehen Mehrlingsgeburten entwickeln, die man gar nicht will. Diese Kinder werden dann "reduziert", so der Fachausdruck für das Töten im Mutterleib. Gerade wird in Kanada eine Leihmutter von ihren Bestellern verklagt, weil sie nicht abtreiben wollte.
7. Die Mütter werden in manchen Bundesstaaten der USA nicht einmal mehr in der Geburtsurkunde vermerkt, stattdessen stehen dort dann zwei "Väter". Sie ist nur ein Brutkasten, das Kind hat nie eine Mutter gehabt. Frauenfeindlichkeit mit staatlichem Stempel.
8. Brutkasten und Eizellspenderin wählt man in der Praxis aus zwei unterschiedlichen Katalogen, man kann das online machen, es ist wie Tinder für gute Gene. Der Preis der Leihmutter steigt, je gesünder sie ist und wie gut sie gebären kann. Die Eizellspenderin wird wie eine Zuchtstute angepriesen: Genetik bis in die Generation ihrer Großeltern sauber mit Nachweis, dass sie keine Erbkrankheiten hat. Man kann nach Kategorien suchen wie Hautfarbe, Rasse (!), Herkunft, Augenfarbe, Haare und natürlich die "Ivy League"-Kollektion, kluge Frauen möglichst von Eliteschulen. Dazu hübsche Bilder der Frauen. Man will schließlich kluge und schöne Kinder.
9. Würden wir uns zudem Verträge vornehmen, wie sie in anderen Ländern existieren, dann wird einem schlecht. Viele Agenturen auch aus den USA arbeiten inzwischen auch global: Man nimmt die Frau aus den USA, fliegt sie aber zur Befruchtung in andere billige Länder um Geld zu sparen, gebären muss sie dann in dem Land, das den Bestellern am genehmsten ist oder das die beste Rechtslage hat - für den Kunden. Das ist ein menschlicher Verschiebebahnhof und niemand weiß, welches Land mit seinem Rechtssystem überhaupt zuständig wäre, hätten die Frauen das Geld sich überhaupt juristisch zu wehren gegen eine ganze Mannschaft von Anwälten, die das globale MIlliardengeschäft gut absichern.
Das alles ist so unglaublich frauenfeindlich, ausbeuterisch und die Kinder sind Anschaffungen auf dem Marktplatz der reproduktiven Möglichkeiten.
@das_hutzel@Shinsho_ni Wir Deutschen haben auf diesem Gebiet in den letzten 90 Jahren wirklich eine hervorragende Expertise vorzuweisen. Der gelernte DDR- Bürger kann sich noch gut erinnern...
Was für ein Zufall: Einer der Hauptprofiteure der deutschen Senegal-Millionen ist BlackRock!
Nachdem sich herumgesprochen hat, dass Friedrich Merz (CDU) ein „Kanzler der Ukraine“ ist, nannte ihn @AfDimBundestag-Chefin @Alice_Weidel kürzlich im Deutschen Bundestag auch einen „Kanzler für den Senegal“. Vielleicht hätte sie präziser formulieren sollen: „BlackRock-Kanzler für den Senegal“?
Weidel kritisierte bei einer der jüngsten Regierungsbefragungen, dass Merz ungeachtet massiver Betrugs- und Korruptionsvorwürfe weiter an der deutschen Entwicklungshilfe für das westafrikanische Land festhält. Seit 2019 belaufen sich die gesamten deutschen Hilfen für den Senegal auf rund 740 Millionen Euro.
Jetzt kommt ein pikantes Detail ans Licht: Von den 2023 gezahlten deutschen Entwicklungs-Millionen flossen 170 Millionen Euro für Maßnahmen einer „gerechten Energiewende“. 118 Millionen Euro gingen direkt in den senegalesischen Staatshaushalt, der Rest wurde über eine Klima-NGO transferiert.
Das größte in diesem Rahmen von Deutschland maßgeblich finanzierte Projekt ist eine 240 Kilometer lange Verkehrsverbindung, die Labé-Fongolembi-Straße. Diese dürfte allerdings nicht nur der Anbindung entlegener Regionen und Wirtschaftsräume dienen, sondern auch der Erschließung von Goldminen.
Jetzt wird’s interessant: Mittelbarer Hauptprofiteur der deutschen Gelder ist der in Westafrika operierende britisch-kanadische Minen-Gigant Endeavour Mining. Der Konzern beteiligt sich übrigens nicht an den Straßenbaukosten. Größter institutioneller Einzelaktionär des Bergbauriesen ist mit 13,1 Prozent rein zufällig der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock. Dessen Aufsichtsratsvorsitzender in Deutschland war von 2016 bis März 2020 – ebenfalls rein zufällig – Friedrich Merz (CDU).
Rudi Völler:
„Mit unserer WM-Mannschaft von 1990 hätten wir Paraguay 1:0 geschlagen!“
Reporter:
„Nur 1:0“ ?
Rudi Völler:
„Naja, die meisten von uns sind ja schon über 60!“
#WMAus
Der Nobelpreisträger, den es nicht geben darf
Es gibt Sätze, die in einem funktionierenden Land am nächsten Morgen auf jeder Titelseite stünden. Dieser hier ist am Samstag in Halle gefallen, und in der Tagesschau werden Sie ihn nicht gehört haben. „Praktisch alle Zahlen sind Betrug.“ Gesagt hat das kein Wutbürger, kein Youtuber mit Ringlicht, kein bezahlter Schreiber irgendeiner Lobby. Gesagt hat das John Clauser. Ein Mann, den die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften 2022 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet hat. Davor schon mit dem Wolf-Preis, der in der Physik gleich hinter dem Nobel rangiert. Ein Experimentalphysiker, der eine der tiefsten Fragen der modernen Naturwissenschaft entschieden hat: ob die Quantenmechanik recht behält oder Einstein. Sie behielt recht. Clauser hat es gemessen.
Und dieser Mann sagt nun über die heilige Beweiskette der Klimakrise: erfunden, frisiert, aus dem Hut gezaubert.
Sie ahnen, wohin die Reise geht. Denn dieser Auftritt hat ein Problem. Er passt nicht ins Drehbuch.
Der Mann, der nicht zuständig sein darf
Die Reaktion lässt sich vorhersagen wie das Amen in der Kirche. Noch bevor die ersten Berichte da sind, weiß man, was kommt: Clauser sei doch „nur“ Quantenphysiker, er habe „keinen Bezug“ zur Klimaforschung, also möge er bitte schweigen. Ein bemerkenswerter Reflex. Derselbe Apparat, der jede sechzehnjährige Schulschwänzerin zur moralischen Instanz erhebt und jeden Soziologen mit Twitter-Konto zum Klimaexperten adelt, entdeckt plötzlich seine Liebe zur fachlichen Zuständigkeit. Aber nur dann, wenn ein echter Naturwissenschaftler die falsche Meinung hat.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Ein Mann, der den Photonen beim Tanzen zugeschaut und dabei das Weltbild der Physik geradegerückt hat, soll nicht in der Lage sein, eine Satellitenmessung oder eine Energiebilanz zu beurteilen. Wer ernsthaft glaubt, ein Experimentalphysiker dieses Kalibers könne keinen Messfehler erkennen, der versteht von Wissenschaft ungefähr so viel wie ein Wetterfrosch von Quantenmechanik.
Worum ging es konkret? Clauser nimmt sich die Messungen vor, mit denen das Weltklima-Gremium IPCC seine Krise begründet: die Argo-Bojen, die Terra- und Aqua-Satelliten. Seine Kritik lautet, diese Instrumente seien schlicht nicht präzise genug, um zu erfassen, wie das Sonnenlicht tatsächlich aufs Meer trifft und was die Wolken damit anstellen. Und wo die Daten nicht passten, habe man kurzerhand die Definitionen an die neuen Daten angepasst. Das sogenannte Energieungleichgewicht der Erde, die zentrale Größe der ganzen Erzählung, sei am Ende einfach aus dem Hut gezaubert worden. Bricht dieser Pfeiler, bricht die ganze Kette. So unbequem ist das.
Man muss Clausers These nicht in jedem Detail teilen, um den eigentlichen Skandal zu erkennen. Der Skandal ist nicht, dass ein Nobelpreisträger Zweifel hat. Der Skandal ist, wie ein Land mit diesen Zweifeln umgeht.
Wissenschaft als Glaubensbekenntnis
Seit Jahren wird uns derselbe Satz um die Ohren gehauen: 97 Prozent der Wissenschaftler seien sich einig. Manchmal sind es auch 99. Diese Zahl ist zur Monstranz geworden, die man hochhält, sobald jemand eine Frage stellt. Nur hält sie der Prüfung kaum stand. Die berühmte Studie, aus der das Ganze stammt, hat in Wahrheit gezählt, wie viele Aufsätze überhaupt irgendeinen menschlichen Beitrag zur Erwärmung bejahen. Das ist etwas völlig anderes als die Behauptung, der Mensch sei die Hauptursache jeder Wetterkapriole. Aus „trägt bei“ wurde „ist schuld“, und aus einer fragwürdigen Auszählung wurde ein politischer Hammer.
Doch selbst wenn die Zahl stimmte: Seit wann entscheidet eine Mehrheit über die Wahrheit eines Naturgesetzes? Galilei stand allein gegen den Konsens seiner Zeit. Wäre die Erde eine Demokratie, sie wäre bis heute eine Scheibe. Wissenschaft lebt vom Zweifel, nicht vom Abstimmen. Wer den Konsens zur Waffe macht, hat die Wissenschaft bereits verlassen und die Religion betreten.
Und Clauser ist beileibe nicht allein. Andere Physik-Nobelpreisträger vor ihm haben dasselbe gesagt. Über tausend Forscher und Fachleute haben eine Erklärung unterschrieben, deren Kernsatz lautet: Es gibt keinen Klimanotstand. Man hört nur nie von ihnen. Warum wohl?
Wie man unbequeme Stimmen verschwinden lässt
Die Antwort kennt jeder, der dieses Land aufmerksam beobachtet. Als Clauser vor drei Jahren bei einer Diskussionsrunde des Internationalen Währungsfonds sprechen sollte, wurde die Veranstaltung kurzerhand abgesagt. Ein Nobelpreisträger, ausgeladen, weil er die falsche Frage stellt. So sieht „Follow the Science“ in der Praxis aus.
Und hierzulande? Hier genügt ein einziges Wort, um jeden Kritiker zu erledigen: Leugner. Die Konferenz, auf der Clauser sprach, wird in den Qualitätsmedien nicht als das beschrieben, was sie ist, ein Treffen von Wissenschaftlern und Skeptikern, sondern als Versammlung finsterer Gestalten, am liebsten mit dem Zusatz „AfD-nah“ und einem raunenden Hinweis auf angebliche Öl-Millionen. Inhalte? Argumente? Messdaten? Fehlanzeige. Man widerlegt den Mann nicht, man markiert ihn. Das ist bequemer und funktioniert seit Jahren tadellos.
Es ist immer dasselbe Muster. Wer in Brüssel die EU-Klimapolitik hinterfragt, dem dreht man das Mikrofon ab. Wer einen Podcast mit dem falschen Gast aufnimmt, bekommt Post von der Medienanstalt. Und wer als Physiker mit Nobelpreis die Frechheit besitzt, an einer Messmethode zu zweifeln, der ist eben „umstritten“. Umstritten, das Lieblingswort einer Kaste, die das Streiten längst abgeschafft hat.
Die Doppelmoral mit dem Weltuntergang
Vergleichen wir es einmal. Vor wenigen Tagen prophezeite ausgerechnet Karl Lauterbach mal wieder ein Massensterben, diesmal wegen der Sommerhitze. Kein Aufschrei, keine Faktenchecker-Brigade, im Gegenteil: dankbare Aufnahme in jede Talkshow. Angela Merkel, die uns erst die Kernkraft und dann gleich die ganze sichere Energieversorgung ruiniert hat, darf den Klimawandel zur „Überlebensfrage“ erklären und wird dafür beklatscht. Wer Angst verbreitet, ist willkommen. Wer beruhigt, ist verdächtig.
Diese Asymmetrie ist der eigentliche Punkt. Es geht längst nicht mehr um Zehntelgrade und Gramm CO₂. Es geht um Macht. Wer die Krise besitzt, besitzt die Begründung für alles: für Heizungsverbote, für das Verbrenner-Aus, für CO₂-Preise, die jeden Liter Sprit und jede Kilowattstunde teurer machen. Die Krise ist der Generalschlüssel, mit dem man Wirtschaft, Wohnung und Lebensstil der Bürger umbauen darf, ohne je gefragt zu haben. Kein Wunder, dass man jeden hasst, der am Schloss kratzt.
Das alte Motto der Klimaskeptiker bringt es auf den Punkt, auch wenn man es im Berliner Regierungsviertel nie zugeben würde: Nicht das Klima ist in Gefahr, sondern die Freiheit. Man muss kein Wort dieser Konferenz teilen, um zu erkennen, dass daran etwas dran ist. Während die deutsche Industrie abwandert, die Strompreise davonlaufen und eine Branche nach der anderen in die Insolvenz rutscht, soll der Bürger gefälligst glauben, das alles sei alternativlos und wissenschaftlich erwiesen.
Nun also steht da ein Nobelpreisträger und sagt: Eure Zahlen sind Betrug. Vielleicht hat er recht, vielleicht irrt er. Das wäre genau die Frage, die eine selbstbewusste Wissenschaft offen und neugierig diskutieren müsste. Mit Daten, mit Gegenrede, mit dem Mut, am Ende vielleicht selbst falschgelegen zu haben.
Stattdessen wird geschwiegen, etikettiert, ausgeladen. Und gerade dieses Schweigen verrät mehr als jede Messreihe. Wer sich seiner Sache sicher ist, holt den Gegner auf die Bühne und zerlegt ihn vor Publikum. Wer ihn lieber verschwinden lässt, hat Angst. Angst vor der Antwort.
Die Frage ist nur, wovor genau. Vor einem alten Physiker aus Kalifornien? Wohl kaum. Die Angst gilt dem Moment, in dem zu viele Menschen begreifen, dass die heiligste Gewissheit unserer Zeit am Ende vielleicht doch nur das ist: eine Behauptung. Gut bezahlt und schlecht belegt.
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"Es gibt kein Zurück in den Alltag, solange es Krieg gibt. Ein Ja zum Krieg, mit welchen Gründen auch immer, ist ein Nein zu allem, was menschlich wertvoll und schützenswert ist. Es gibt keine Tage mehr, es gibt keine Nächte mehr, es gibt keine Sonne und es gibt keinen Mond – solange Krieg ist, gibt es nur Grauen und Gräber und das Grinsen der Fratze des Todes."
(Eugen Drewermann, Reden gegen den Krieg, Seite 126)
Wer das ganze Elend der heutigen Politik in einer einzigen Geschichte begreifen will, muss nicht nach Berlin schauen. Ein Blick an die Schlei in Schleswig-Holstein reicht.
Dort treibt ein staatlich finanziertes Narrenschiff, das sinnbildlicher für den Zustand unseres Landes nicht sein könnte.
Die Ausgangslage: Jahrzehntelang pflügte die unaufgeregte Dieselfähre „Missunde II“ verlässlich durchs Wasser.
Sie tat einfach, was sie sollte. Selbst Windstärke 9 juckte dieses treue Gefährt nicht.
Doch in der heutigen Zeit reichte „funktioniert einwandfrei“ offenbar nicht mehr.
Ein klimagerechtes Prestigeprojekt musste her:
Die hochmoderne, größere Elektro-Solar-Fähre „Missunde III“.
Was dann folgte, ist die exakte Blaupause der deutschen Energiewende.
Aus den geplanten 2,5 Millionen Euro Baukosten wurden mal eben über 5 Millionen. Die Bauzeit explodierte.
Und als das sündhaft teure Öko-Wunderwerk endlich zu Wasser gelassen wurde, offenbarte sich der absolute Triumph staatlicher Planung:
Die neue Millionenfähre kann ab Windstärke 3 nicht mehr sicher anlegen. Windstärke 3! Das ist eine „schwache Brise“, bei der sich dünne Zweige bewegen.
Ein laues Sommerlüftchen bringt den millionenschweren Fortschritt zum Erliegen.
Die kaufmännische Glanzleistung der verantwortlichen Bürokraten setzt der Realsatire die Krone auf:
Die alte, funktionierende Fähre hatte man eilig für 17.000 Euro Schrottwert verramscht – nur um sie dann notgedrungen für 100.000 Euro Steuergeld zurückzumieten, weil das neue Spielzeug versagte.
Jetzt ist die E-Fähre an Pfingsten komplett ausgefallen, der Pächter hat entnervt hingeschmissen.
Und die Konsequenz der Politik?
Man debattiert ernsthaft über den Bau der nächsten E-Fähre. Ideologie schlägt Realität, egal was es den Steuerzahler kostet.
Die „Missunde III“ ist kein lokaler Treppenwitz.
Sie ist Deutschland. Wir verschrotten eine verlässliche Basis, ersetzen sie durch sündhaft teure moralische Luftschlösser, die beim kleinsten Gegenwind kollabieren – und der Bürger darf die Zeche zahlen.
#MissundeIII #Energiewende #Steuergeldverschwendung
Tierwohl endet offenbar dort, wo
politisch geduldetes Schächten beginnt.
Ich kann es einfach nicht mehr hören, wenn sich Politik und Gesellschaft in Deutschland ständig auf das hohe Tierwohl berufen, gleichzeitig aber bei der Halalschlachtung plötzlich beide Augen zudrücken.
Unsere Landwirte werden von der EU mit immer strengeren Auflagen überzogen. Größere Ställe, strengere Kontrollen, Dokumentationspflichten bis ins kleinste Detail und immer neue Vorschriften, damit Tiere möglichst stressfrei gehalten und geschlachtet werden. Die EU pocht dabei permanent auf strengste Standards beim Tierwohl und genau deshalb ist diese Doppelmoral so unerträglich.
Denn bei der rituellen Schlachtung ohne vorherige Betäubung wird das Tier bei vollem Bewusstsein getötet. Das bedeutet Angst, Stress und Leid in den letzten Sekunden oder sogar Minuten seines Lebens. Wer sich ernsthaft für Tierwohl einsetzt, kann das nicht relativieren, nur weil religiöse Traditionen ins Spiel gebracht werden. Ein Tier empfindet Schmerz nicht anders, nur weil die Schlachtung religiös begründet wird. 😠
Ich finde, Deutschland muss endlich konsequent sein. Entweder Tierwohl gilt immer, oder es ist am Ende doch nur ein politisches Schlagwort, das je nach gesellschaftlicher Debatte flexibel ausgelegt wird! Unsere Bauern kämpfen mit enormen Kosten und Vorschriften, viele Betriebe stehen wirtschaftlich unter Druck, weil sie sämtliche Standards erfüllen müssen. Gleichzeitig werden bei der Halalschlachtung Ausnahmen toleriert, die dem Grundgedanken des Tierschutzes fundamental widersprechen. Das ist weder fair noch glaubwürdig.
Wer wirklich will, dass Tiere mit möglichst wenig Leid sterben, darf keine Sonderregeln akzeptieren, die genau dieses Prinzip aushebeln. Gerade ein Land wie Deutschland, das sich moralisch so gern als Vorreiter präsentiert, müsste hier eine klare Linie ziehen! Sonst bleibt vom großen Gerede über Ethik und Mitgefühl am Ende nur pure Heuchelei übrig.
‼️Wichtig! Vor allem für die Entwicklung der Jüngsten. "Eine norwegische Neurowissenschaftlerin hat 20 Jahre damit verbracht, zu beweisen, dass das Schreiben mit der Hand das menschliche Gehirn auf eine Weise verändert, wie es das Tippen physisch nicht vermag, und fast niemand außerhalb ihres Fachgebiets hat die Studie gelesen‼️
Ihr Name ist Audrey van der Meer. Sie leitet ein Hirnforschungslabor in Trondheim, und die Studie, die die Debatte endgültig entschied, wurde 2024 in einer Fachzeitschrift namens „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht.
Die Erkenntnis ist so einschneidend, dass sie jedes Klassenzimmer auf der Welt hätte verändern müssen.
Das Experiment war einfach.
Sie rekrutierte 36 Universitätsstudenten und setzte jedem eine Kappe mit 256 Sensoren auf, die an die Kopfhaut gedrückt wurden, um die Gehirnaktivität aufzuzeichnen. Auf einem Bildschirm wurden nacheinander Wörter eingeblendet. Manchmal schrieben die Studenten das Wort mit einem digitalen Stift von Hand auf einen Touchscreen, und manchmal tippten sie dasselbe Wort auf einer Tastatur.
Jede neuronale Reaktion wurde während der gesamten fünf Sekunden aufgezeichnet, in denen das Wort auf dem Bildschirm blieb. Dann untersuchte ihr Team den Teil der Daten, den die meisten Forscher jahrelang ignoriert hatten: nämlich wie verschiedene Teile des Gehirns während der Aufgabe miteinander kommunizierten.
Wenn die Studenten von Hand schrieben, leuchtete das Gehirn überall gleichzeitig auf. Die Regionen, die für das Gedächtnis, die sensorische Integration und die Kodierung neuer Informationen zuständig sind, feuerten alle gemeinsam in einem koordinierten Muster, das sich über den gesamten Kortex ausbreitete. Das gesamte Netzwerk war aktiv und vernetzt.
Als dieselben Studenten dasselbe Wort tippten, brach dieses Muster fast vollständig zusammen. Der größte Teil des Gehirns verstummte, und die Verbindungen zwischen Regionen, die Sekunden zuvor noch aktiv gewesen waren, waren im EEG nirgends mehr zu finden.
Dasselbe Wort, dasselbe Gehirn, dieselbe Person und zwei völlig unterschiedliche neurologische Vorgänge.
Der Grund dafür war etwas, worauf vor ihrer Arbeit niemand wirklich geachtet hatte.
Das Schreiben von Hand ist keine einzelne Bewegung, sondern eine Abfolge von Tausenden winziger Mikrobewegungen, die in Echtzeit mit den Augen koordiniert werden, wobei jeder Buchstabe eine andere Form hat, die vom Gehirn die Lösung eines leicht unterschiedlichen räumlichen Problems verlangt.
Die Finger, das Handgelenk, das Sehvermögen und die Teile des Gehirns, die die Position im Raum verfolgen, arbeiten alle zusammen, um einen Buchstaben zu erzeugen, dann den nächsten, dann den nächsten.
Das Tippen wirft all das über Bord.
Van der Meer hat dies in ihren Interviews klar zum Ausdruck gebracht.
Kinder, die auf Tablets lesen und schreiben lernen, können Buchstaben wie b und d oft nicht unterscheiden, weil sie nie körperlich gespürt haben, was es bedeutet, diese Buchstaben tatsächlich auf einem Blatt Papier zu schreiben.
Handschrift bringt das Gehirn zum Arbeiten. Tippen lässt es auf der Stelle treten.
Jede Notiz, die du jemals getippt statt geschrieben hast, gelangte über einen schmaleren Kanal in dein Gehirn.
Jedes Meeting, jede Buchmarkierung, jede Idee, die du auf deinem Handy statt auf Papier festgehalten hast, wurde nur halb so tief verarbeitet.
Du hast diese Dinge nicht vergessen, weil dein Gedächtnis schlecht ist.
Du hast sie vergessen, weil das Tippen nie den Teil des Gehirns geweckt hat, der sie hätte festhalten können.
Die Lösung ist das, was deine Großmutter schon wusste. Nimm einen Stift zur Hand. Schreib es auf. Der langsamere Weg ist der schnellere.
Quelle: Ithesham Ali
**Moorweide. Eine Stadt verliert die Scham**
Es gibt Orte in Deutschland, an denen das Schweigen lauter sein müsste als jede Parole. Die Moorweide in Hamburg ist ein solcher Ort. Von dieser Wiese am Dammtor wurden in den Jahren der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik tausende Juden zusammengetrieben, registriert, abtransportiert. In Viehwaggons. In den Tod. Der nordwestliche Zipfel der Wiese trägt heute offiziell den Namen „Platz der Jüdischen Deportierten“. Ein Gedenkstein steht dort. Nicht aus Tradition. Aus Verpflichtung.
Genau auf dieser Wiese darf seit dem 9. Mai wieder ein Protestcamp gegen Israel stehen. Bis zum 16. Mai. Aufgerufen unter anderem von einer Gruppe namens „Thawra Hamburg“, die seit 2025 vom Hamburger Landesamt für Verfassungsschutz als extremistisch beobachtet wird. Eine Klage dieser Gruppe gegen die Beobachtung wurde im März zurückgezogen, nachdem das Gericht erklärt hatte, vieles spreche dafür, dass tatsächlich Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen den Gedanken der Völkerverständigung vorlägen. Konkret: für die Unterstützung militärischer Aktionen von Hamas und Hisbollah gegen Israel.
Man muss diesen Satz zweimal lesen, weil das Hirn ihn beim ersten Mal nicht durchlässt.
Eine Vereinigung, die der Verfassungsschutz wegen ihrer Nähe zu Hamas-Terror und Hisbollah-Raketen beobachtet, schlägt ihre Zelte an einem Ort auf, an dem deutsche Behörden vor achtzig Jahren Juden in Listen erfasst und in den Tod geschickt haben. Und ein deutsches Gericht – das Hamburger Oberverwaltungsgericht – nickt das in zweiter Instanz ab.
Die Versammlungsbehörde, die Polizei selbst, hatte ursprünglich anders entschieden. Sie hatte den Veranstaltern den Schanzenpark als Ausweichort angeboten. Nicht aus politischer Willkür, sondern, so hieß es, „unter Berücksichtigung des besonderen historischen örtlichen Kontextes“. Das ist Behördendeutsch für: Selbst wer beruflich tagaus, tagein mit Demonstrationsrecht zu tun hat, hat noch eine Restahnung davon, was an dieser Wiese passiert ist. Diese Restahnung war den Aktivisten zu viel. Sie zogen vor Gericht. Verloren erst, gewannen dann doch.
Die Begründung des Verwaltungsgerichts: Versammlungsfreiheit. Die Veranstalter hätten in Kooperationsgesprächen „ausdrücklich erklärt“, sie wollten weder das Existenzrecht Israels infrage stellen noch den Holocaust relativieren. Erklärt. Das reichte. Das reicht in Deutschland mittlerweile aus, um auf einem Deportationsort ein Lager gegen den jüdischen Staat zu errichten: ein paar Sätze im Kooperationsgespräch mit dem Versammlungsamt. Wer das für angemessenen Grundrechtsschutz hält, soll bitte einmal in die Akten der Wannseekonferenz schauen. Auch dort wurde nichts „relativiert“. Es wurde nur protokolliert.
Wer denkt, das alles sei eine juristische Petitesse, der höre sich an, was diejenigen sagen, deren Vorfahren auf eben dieser Wiese standen. Hamburgs Landesrabbiner Shlomo Bistritzky schreibt öffentlich, die Hamburger Juden seien „zutiefst besorgt“. Der israelische Botschafter Ron Prosor fragt mit kalter Schärfe: Was muss eigentlich noch passieren, damit ein Hamburger Gericht dieses Camp verlegt? Müssen die Organisatoren erst die nur wenige hundert Meter entfernte jüdische Gemeinde direkt bedrohen?
Eine Frage, die man in einer halbwegs nüchternen Republik gar nicht stellen müsste. Heute muss man sie stellen, und sie bleibt unbeantwortet.
Schon 2024 gab es an gleicher Stelle eine ähnliche Aktion. Von Mai bis September. Vier Monate lang. Mit Polizeieinsätzen, Ermittlungen gegen Teilnehmer und einem leicht verletzten Beamten. Mitorganisiert: Thawra. Der rot-grüne Senat ließ gewähren. Damals wie heute. Bis heute hat dieser Senat keinen Hebel gefunden, um zu zeigen, dass es Orte in Hamburg gibt, an denen die Toleranzgrenze auch in einem Rechtsstaat schon vor der Strafbarkeit beginnt.
Das Bündnis, das jetzt antritt, nennt sich „Bridges of Resistance“. Brücken des Widerstands. Eingebettet in eine bundesweite Kampagne unter dem Titel „Stop Nakba now“. „Nakba“ bedeutet Katastrophe – gemeint ist die Staatsgründung Israels 1948. Wer Datum und Ort nüchtern zusammendenkt – die Aktionswoche fällt in die Tage rund um den Jahrestag der israelischen Staatsgründung, der Ort ist eine Deportationswiese – dem dämmert: Hier ist nichts zufällig. Das ist keine spontane Empörung über militärische Vorgänge in Gaza. Das ist ein kalt kalkulierter symbolischer Angriff: gegen die Existenz des jüdischen Staates, an einem Ort, der für die versuchte Auslöschung jüdischen Lebens in dieser Stadt steht. Und alles bleibt so glatt, so juristisch sauber, so gerichtsfest, dass man es kaum greifen kann.
Auf den Transparenten, die die Polizei zu beobachten hat, geht es um „Genozid“ und „Apartheid“, um den sofortigen Abzug israelischer Truppen aus Gaza, um den Stopp von Waffentransporten. Dieselben Begriffe, die seit Jahren in einer Endlosschleife von Berlin bis Hamburg reproduziert werden, ohne dass jemand sie jemals präzise zu definieren bereit wäre. „Genozid“ ist zum Kampfbegriff geworden, mit dem man nicht analysiert, sondern delegitimiert. Wer Israel den Vorwurf des Völkermords ins Gesicht schleudert, will keine Diskussion über Kriegsführungsrecht. Er will Israel aus dem Kreis legitimer Staaten heraus definieren. Genau das ist der Sinn der Übung. Genau das ist der Sinn dieses Ortes.
Und der rot-grüne Senat? Schweigt. Beobachtet. „Hat den Bereich im Blick.“ Innen- und Verfassungspolitiker Dennis Gladiator von der CDU findet als einer der wenigen klare Worte: unerträglich sei das, gerade an diesem Ort, das könne die Stadt nicht hinnehmen. Recht hat er. Nur verliert das Wort „unerträglich“ jede Bedeutung, wenn ihm keine Konsequenz folgt. Und es folgt keine. Seit Jahren nicht.
Was hier verhandelt wird, ist nicht das Demonstrationsrecht. Das Demonstrationsrecht ist nicht das Problem. Wer immer in Deutschland gegen die israelische Regierung, gegen die Bundesregierung, gegen Waffenlieferungen, gegen den Krieg in Gaza demonstrieren will, soll das tun dürfen. An tausend Orten in dieser Stadt. Auf jedem Platz, an jeder Kreuzung, vor jedem Rathaus. Niemand wird daran gehindert.
Das Problem ist die Wahl genau dieser Wiese. Die Wahl genau dieses Datums. Die Wahl genau dieser Symbolik durch eine Gruppe, die der Verfassungsschutz nicht aus Schikane beobachtet, sondern weil sie Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen den Gedanken der Völkerverständigung erkennt. Und das Problem ist eine Justiz, die diese Symbolik entweder nicht zu lesen versteht – oder nicht lesen will, weil das einfacher ist, als sich mit der Frage zu beschäftigen, warum man eigentlich Gedenkorte hat.
Eine Demokratie, die ihre Gedenkorte nicht mehr verteidigen kann, hat ein Problem mit sich selbst. Eine Stadt, in der die jüdische Gemeinde öffentlich erklären muss, sie sei „zutiefst besorgt“, weil rund fünfzig Aktivisten unter Beobachtung des Verfassungsschutzes ihre Pavillons auf einem Deportationsplatz aufschlagen, hat etwas verloren – und merkt es nicht. Oder will es nicht merken. Beides ist gleich schlimm.
Am Sonntag fanden sich rund 150 Menschen zu einer Gegendemonstration auf der Moorweide ein. „Hamburg steht gegen Antisemitismus.“ Friedlich, hochemotional, sagt die Polizei. Das ist die einzige tröstliche Nachricht aus diesem Wochenende: dass es noch Hamburger gibt, die diesen Vorgang nicht stillschweigend hinnehmen wollen. Sie waren in der Mehrheit, dreimal so viele wie die Camp-Teilnehmer. Sie waren leiser, weil Anstand leiser ist als Provokation.
Der Rest des Landes sollte ihnen zuhören. Bevor in zwei Jahren das nächste Camp kommt. Und das übernächste. Und irgendwann jemand auf die Idee kommt, dass der Gedenkstein eigentlich stört, weil er den Aufbau eines Pavillons behindert.
Das ist dann der Moment, an dem Deutschland seine letzte Lehre vergessen hat.
Der Hamburger Senat aus SPD und den Grünen macht sich mitschuldig. 2001 waren es Mohammed Atta, El Mottasadeg und ihre Freunde, die in Hamburg in aller Seelenruhe die Anschläge für den 11. September planen konntn. Und wer stellte damals den Hamburger Senat??? Richtig, SPD und die Grünen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt...
GRANDIOSER TEXT +++ KLIMA-TALIBAN gegen BAUER: (Übersetzung)
Aktivist: „Sie können Schafe unter Solarpaneelen weiden. Das nennt man Agrivoltaik.“
Bauer: „Ich habe die Broschüren gelesen.“
Aktivist: „Das Beste aus beiden Welten.“
Bauer: „Die Paneele beschatten die Wiese. Produktive Arten sterben zurück. Was wächst, ist das, was Schatten und Verdichtung toleriert. Schafe werden darauf nicht fett.“
Aktivist: „Aber die Versuche zeigen, dass es funktioniert.“
Bauer: „Die Versuche laufen drei Jahre und messen die Anwesenheit von Mutterschafen. Nicht die Wachstumsraten der Lämmer. Nicht die Mastgewichte. Nicht, wie der Boden im fünfzehnten Jahr aussieht.“
Aktivist: „Es ist immer noch besser als nichts.“
Bauer: „Es ist eine Besatzdichte von 30 Prozent, ein Stahlrahmen, um den ich nicht pflügen kann, Reinigungsmittel für die Paneele, die in den Wasserlauf sickern, und ein 40-jähriger Pachtvertrag, den ich nicht kündigen kann.“
Aktivist: „Aber Sie bekommen Energie UND Lamm.“
Bauer: „Ich bekomme ein Drittel des Lamms, einen Wartungsvertrag und ein Feld, das mein Enkel nicht bewirtschaften kann.“
Aktivist: „Sie sind negativ.“
Bauer: „Ich sehe zu, wie eine tausend Jahre alte Art, Menschen zu ernähren, gegen fünfundzwanzig Jahre subventionierten Strom eingetauscht wird. ‚Negativ‘ wäre das höfliche Wort.“
Gedanken einer Mutter,
die nicht Viele teilen werden..
Wenn ich heute höre, Deutschland müsse wieder wehrtüchtig werden, dann läuft es mir kalt den Rücken herunter. Nicht, weil ich naiv wäre oder glaube, die Welt sei ein friedlicher Ort. Sondern weil ich aus einer Familie komme, die den Preis dieser Ideologien bereits bezahlt hat. Beide meiner Großväter wurden im Krieg getötet. Zurück blieben Witwen, zerbrochene Familien und Generationen voller Verlustgeschichten. Und genau deshalb macht es mich fassungslos, wie leichtfertig heute wieder über Wehrpflicht, Musterung und militärische Mobilisierung gesprochen wird.
Mein Sohn ist 28 Jahre alt. Wenn Politiker inzwischen von Kriegstüchtigkeit und Wehrfähigkeit reden, höre ich nicht abstrakte sicherheitspolitische Konzepte. Ich sehe meinen eigenen Sohn. Einen Menschen mit Zukunft, mit Träumen, mit einem Leben, das ihm gehört und nicht dem Staat. Genau das scheint in dieser Debatte immer mehr verloren zu gehen. Der einzelne Mensch wird plötzlich wieder zur strategischen Ressource erklärt.
Besonders erschreckend finde ich, wie schnell sich der gesellschaftliche Ton verändert hat. Vor wenigen Jahren galt Militarismus in Deutschland noch als Mahnung aus der Geschichte. Heute wird jeder, der skeptisch ist, beinahe behandelt, als würde er Sicherheit oder Demokratie ablehnen. Dabei ist die eigentliche Lehre aus deutscher Geschichte doch eine andere: Dass man sehr vorsichtig sein sollte, wenn Staaten anfangen, junge Männer wieder systematisch auf mögliche Kriege vorzubereiten.
Natürlich wird argumentiert, die Welt habe sich verändert, Russland sei gefährlich, Europa müsse sich verteidigen können. Aber wann genau wurde eigentlich beschlossen, dass die Antwort darauf automatisch mehr Militär, mehr Aufrüstung und mehr staatlicher Zugriff auf junge Menschen sein muss?
Und genau dort beginnt meine Sorge als Mutter.
Denn Kriege werden nie von denen geführt, die sie in Talkshows fordern. Es sind immer andere Familien, die zahlen. Andere Mütter, andere Kinder, andere Väter. Die politischen und medialen Debatten wirken oft erschreckend abstrakt, bis plötzlich der eigene Sohn betroffen sein könnte. Dann verliert jedes Schlagwort seine Romantik.
Mich irritiert außerdem die Widersprüchlichkeit der Politik. Jahrzehntelang erklärte man jungen Menschen, Nationalismus und militärisches Denken seien überwundene Relikte. Gleichzeitig wurde die Bundeswehr kaputtgespart, Wehrpflicht ausgesetzt und jede sicherheitspolitische Warnung belächelt. Nun soll innerhalb weniger Jahre plötzlich wieder ein mentaler Wandel stattfinden und dieselbe Generation, die man auf Individualismus und Selbstverwirklichung geprägt hat, soll nun staatsbürgerliche Opferbereitschaft entwickeln.
Viele junge Männer verweigern bereits heute die Rückmeldung auf Wehrdienst-Fragebögen. Vielleicht nicht aus Feigheit, sondern weil sie instinktiv spüren, dass hier eine Grenze überschritten wird. Freiheit bedeutet eben auch, nicht automatisch für geopolitische Strategien verfügbar zu sein.
Ich wünsche mir ein Deutschland, das stark ist durch Diplomatie, wirtschaftliche Stabilität, technologische Innovation und gesellschaftlichen Zusammenhalt! Und ganz sicher nicht durch die Rückkehr eines Denkens, bei dem der Staat wieder Ansprüche auf die Körper und Lebenszeit junger Menschen erhebt.
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𝐃𝐞𝐫 𝐆𝐫𝐨𝐬𝐬𝐦𝐮𝐟𝐭𝐢 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐫 𝐁𝐫𝐢𝐞𝐟, 𝐝𝐞𝐫 𝐣𝐮𝐞𝐝𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐊𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐦 𝐓𝐨𝐝 𝐮𝐞𝐛𝐞𝐫𝐚𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭𝐞𝐭𝐞
Es ist Mai 1943, die Nazis haben schon Millionen Juden ermordet, die Vernichtungslager laufen auf Hochtouren, und mitten in Berlin sitzt ein Mann, der sich als religiöse und politische Autorität der arabischen Welt sieht, 𝐇𝐚𝐣 𝐀𝐦𝐢𝐧 𝐚𝐥-𝐇𝐮𝐬𝐬𝐞𝐢𝐧𝐢, 𝐝𝐞𝐫 𝐆𝐫𝐨𝐬𝐬𝐦𝐮𝐟𝐭𝐢 𝐯𝐨𝐧 𝐉𝐞𝐫𝐮𝐬𝐚𝐥𝐞𝐦. Kein kleiner Mitläufer, sondern ein 𝐰𝐢𝐥𝐥𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧𝐞𝐫 𝐄𝐡𝐫𝐞𝐧𝐠𝐚𝐬𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐍𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥𝐬𝐨𝐳𝐢𝐚𝐥𝐢𝐬𝐭𝐞𝐧. Und was tut er an diesem 6. Mai? Er greift zur Feder und schreibt dem bulgarischen Außenminister einen Brief, der es in sich hat.
Bulgarien wollte damals rund 𝐫𝐮𝐧𝐝 𝟒.𝟎𝟎𝟎 𝐣𝐮𝐞𝐝𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐊𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫 plus etwa 𝟓𝟎𝟎 𝐁𝐞𝐠𝐥𝐞𝐢𝐭𝐩𝐞𝐫𝐬𝐨𝐧𝐞𝐧 in das britische Mandatsgebiet Palästina ausreisen lassen. Eine Rettungsaktion, organisiert mit Hilfe von Briten, Schweizern und dem Roten Kreuz. Für al-Husseini war das ein rotes Tuch. Er forderte klipp und klar: 𝐋𝐚𝐬𝐬𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐊𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐏𝐚𝐥𝐚𝐞𝐬𝐭𝐢𝐧𝐚. 𝐒𝐜𝐡𝐢𝐜𝐤𝐭 𝐬𝐢𝐞 𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭𝐝𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐏𝐨𝐥𝐞𝐧, unter „strenger Kontrolle“.
Wer 1943 „𝐏𝐨𝐥𝐞𝐧“ sagte, wusste genau, was das bedeutete. Polen war kein Ort mit strenger Aufsicht, sondern das 𝐇𝐞𝐫𝐳 𝐝𝐞𝐫 𝐧𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥𝐬𝐨𝐳𝐢𝐚𝐥𝐢𝐬𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐕𝐞𝐫𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭𝐮𝐧𝐠𝐬𝐦𝐚𝐬𝐜𝐡𝐢𝐧𝐞𝐫𝐢𝐞. Auschwitz, Treblinka, Sobibor, dort starben in diesen Monaten täglich Tausende. Der Mufti wusste das. Er hatte seit 1941 engen Kontakt zu den Nazi-Größen, traf Himmler, korrespondierte mit Ribbentrop und hatte Hitler persönlich gesprochen. 𝐃𝐚𝐬 𝐰𝐚𝐫 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐩𝐥𝐨𝐦𝐚𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐅𝐚𝐮𝐱𝐩𝐚𝐬. Das war 𝐛𝐞𝐰𝐮𝐬𝐬𝐭𝐞, 𝐤𝐚𝐥𝐤𝐮𝐥𝐢𝐞𝐫𝐭𝐞 𝐒𝐚𝐛𝐨𝐭𝐚𝐠𝐞 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐑𝐞𝐭𝐭𝐮𝐧𝐠𝐬𝐚𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧. Statt Leben für Kinder, 𝐓𝐨𝐝 𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡 𝐃𝐞𝐩𝐨𝐫𝐭𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧.
Der Mann war keine Randfigur mit Turban und Größenwahn. Als Großmufti von Jerusalem war al-Husseini 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐝𝐞𝐫 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐥𝐮𝐬𝐬𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐒𝐭𝐢𝐦𝐦𝐞𝐧 𝐢𝐦 𝐚𝐫𝐚𝐛𝐢𝐬𝐜𝐡-𝐦𝐮𝐬𝐥𝐢𝐦𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐑𝐚𝐮𝐦. Ab 1941 lebte er auf Kosten der Nazis in Berlin, bekam eine Villa und ein ordentliches Gehalt. Von dort aus strahlte er 𝐑𝐚𝐝𝐢𝐨-𝐏𝐫𝐨𝐩𝐚𝐠𝐚𝐧𝐝𝐚 𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐚𝐫𝐚𝐛𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐖𝐞𝐥𝐭: Juden seien die Feinde des Islam, eine weltweite Verschwörung, die man ausrotten müsse. Er rief zum Dschihad gegen Briten und Juden auf und warb aktiv Muslime für die Waffen-SS an, besonders für die bosnische 𝟏𝟑. 𝐖𝐚𝐟𝐟𝐞𝐧-𝐆𝐞𝐛𝐢𝐫𝐠𝐬-𝐃𝐢𝐯𝐢𝐬𝐢𝐨𝐧 „𝐇𝐚𝐧𝐝𝐬𝐜𝐡𝐚𝐫“. Tausende folgten seinem Ruf.
Am 28. November 1941 hatte er Adolf Hitler persönlich getroffen. Das Protokoll ist eindeutig: Beide waren sich einig, dass die Juden aus Europa und dem Nahen Osten verschwinden müssen. Hitler versprach, die „Judenfrage“ radikal zu lösen, und der Mufti bot im Gegenzug arabische Unterstützung an. 𝐃𝐚𝐬 𝐰𝐚𝐫 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐩𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐌𝐢𝐬𝐬𝐯𝐞𝐫𝐬𝐭𝐚𝐞𝐧𝐝𝐧𝐢𝐬. 𝐃𝐚𝐬 𝐰𝐚𝐫 𝐛𝐞𝐰𝐮𝐬𝐬𝐭𝐞 𝐙𝐮𝐬𝐚𝐦𝐦𝐞𝐧𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭. 𝐈𝐡𝐫 𝐠𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦𝐞𝐫 𝐍𝐞𝐧𝐧𝐞𝐫 𝐰𝐚𝐫 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐚𝐬𝐬 𝐚𝐮𝐟 𝐉𝐮𝐝𝐞𝐧.
Nach dem Krieg verschwand das alles nicht einfach in den Archiven. Der Mufti floh, wurde in Abwesenheit verurteilt, tauchte aber nie wirklich unter. Und der Hass fand neue Kanäle. Ex-Nazis, SS-Leute und Militärtechniker fanden in Ländern wie Ägypten und Syrien neue Jobs, als Berater für Armee, Propaganda und Raketenprogramme. 𝐃𝐞𝐫 𝐚𝐥𝐭𝐞 𝐍𝐒-𝐉𝐮𝐝𝐞𝐧𝐡𝐚𝐬𝐬 𝐰𝐮𝐫𝐝𝐞 𝐧𝐚𝐡𝐭𝐥𝐨𝐬 𝐢𝐧 𝐧𝐞𝐮𝐞𝐧 𝐀𝐧𝐭𝐢-𝐈𝐬𝐫𝐚𝐞𝐥-𝐇𝐚𝐬𝐬 𝐮𝐞𝐛𝐞𝐫𝐟𝐮𝐞𝐡𝐫𝐭. 𝐀𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞 𝐔𝐧𝐢𝐟𝐨𝐫𝐦, 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐥𝐛𝐞 𝐒𝐭𝐨𝐬𝐬𝐫𝐢𝐜𝐡𝐭𝐮𝐧𝐠.
Der Brief vom 6. Mai 1943 ist deshalb 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐚𝐥𝐬 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐡𝐢𝐬𝐭𝐨𝐫𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐅𝐮𝐬𝐬𝐧𝐨𝐭𝐞. Er zeigt, wie tief der Judenhass al-Husseinis und seiner Nazi-Verbündeten reichte. Der Mufti wollte jüdische Kinder nicht retten lassen. Er wollte verhindern, dass sie Palästina erreichen. Stattdessen sollten sie nach Polen, mitten hinein in den nationalsozialistischen Vernichtungsapparat.
Das hatte nichts mit Grenzen, Siedlungen oder späterer israelischer Politik zu tun. Israel existierte 1943 noch gar nicht. Und trotzdem richtete sich der Hass bereits gegen Juden selbst, 𝐬𝐨𝐠𝐚𝐫 𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐊𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐥𝐮𝐜𝐡𝐭. Der Mufti wollte keine Verhandlung, keine Koexistenz und keine Rettung. 𝐄𝐫 𝐰𝐨𝐥𝐥𝐭𝐞 𝐀𝐮𝐬𝐥𝐢𝐞𝐟𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐌𝐨𝐞𝐫𝐝𝐞𝐫.
Heute tun viele so, als sei der Hass auf Israel erst 1948 entstanden oder nur eine Reaktion auf aktuelle Politik. Als ginge es bloß um Grenzen, Siedlungen oder diplomatische Kompromisse. Der Brief des Mufti zeigt das Gegenteil. Dieser Hass war längst da. Er brauchte keinen jüdischen Staat als Ausrede. Er richtete sich gegen Juden selbst, sogar gegen Kinder auf der Flucht.
𝐃𝐚𝐬 𝐦𝐮𝐬𝐬 𝐦𝐚𝐧 𝐚𝐮𝐬𝐬𝐩𝐫𝐞𝐜𝐡𝐞𝐧: Wer diese Geschichte ignoriert, macht den Hass kleiner, als er war. Und genau dadurch wird er wieder anschlussfähig.
Darum geht es nicht um Rache. Es geht um Klarheit. Wer die Vergangenheit weichzeichnet, erkennt die Gegenwart erst dann, wenn sie längst wieder vor der Tür steht...
thx @CptAllenHistory
𝐐𝐮𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧:
United States Holocaust Memorial Museum: Hajj Amin al-Husayni - Wartime Propagandist
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Hoover Institution: The Mufti and the Holocaust
https://t.co/O23L4Fvugl
Times of Israel: Full official record of the Hitler-Mufti meeting 1941
https://t.co/TCE5EeA8M5
https://t.co/ayFGXYQYzk
Weitere historische Dokumente zu den Nazi-Arab-Verbindungen nach 1945, unter anderem Berichte zu Ex-Nazis in Ägypten und Syrien
#Israel #JuedischeGeschichte #Antisemitismus #AminAlHusseini #Holocaust #ZweiterWeltkrieg #NahostGeschichte #IsraelHass #GeschichteGegenPropaganda #NieWieder #Judenhass #Nationalsozialismus
Unabhängig wovon @focusonline ?
Größter Einzelaktionär von Neptune Energy — der Firma, die auf diesen 43 Mio. Tonnen sitzt — ist mit 49% die China Investment Corporation. Der chinesische Staatsfonds.
Strategische Autonomie fängt beim Eigentümer an, nicht beim Bohrloch.
Während der Nürnberger Prozesse gab Hermann Göring dem Psychologen Gustave Gilbert ein Interview und sagte:
„Natürlich will das Volk keinen Krieg. Warum sollte ein armer Bauer sein Leben im Krieg riskieren, wenn er bestenfalls hoffen kann, unversehrt auf seinen Hof zurückzukehren?
Natürlich will niemand Krieg. Niemand will Krieg in Russland, England, Amerika – nicht einmal in Deutschland. Das ist doch klar.
Aber letztendlich bestimmen die Machthaber eines Landes die Politik. Und es ist immer ein Leichtes, das Volk mitzureißen, ob in einer Demokratie, einem kommunistischen Staat, einem Parlament oder einer faschistischen Diktatur.“
Gilbert wandte ein:
Aber es gibt einen Unterschied in einer Demokratie – das Volk hat durch seine gewählten Vertreter eine Stimme.
Worauf Göring erwiderte:
„Schön und gut, aber ob das Volk eine Stimme hat oder nicht, es lässt sich immer von den Führern lenken. Das ist ganz einfach.
Man muss ihnen nur einreden, sie würden angegriffen, und die Pazifisten des mangelnden Patriotismus und der Gefährdung des Landes bezichtigen. Das funktioniert in jedem Land.“
— Nürnberger Tagebuch, 18. April 1946
Wenn die Regierung nur noch Gruppentherapie mit Dienstwagen ist
Man muss sich das einmal vorstellen: Deutschland steckt in einer tiefen Haushaltskrise, die Wirtschaft ächzt, Bürger und Mittelstand werden mit immer neuen Belastungen drangsaliert, und was macht die politische Spitze dieses Landes?
Sie führt öffentlich Beziehungsgespräche.
Lars Klingbeil stellt sich auf eine Bühne und erzählt, Friedrich Merz habe ihn angebrüllt. Der Vizekanzler als beleidigter Klassenfahrtsprecher, der vor versammelter Mannschaft ausplaudert, was intern passiert sein soll. Das ist nicht Regierung. Das ist eine schlecht geschriebene Polit-Soap mit Dienstwagen, Personenschutz und Pensionsanspruch. 🎭
Und genau darin liegt der eigentliche Skandal.
Es geht nicht darum, ob Merz laut geworden ist. Es geht darum, dass diese Koalition offenbar so kaputt ist, dass selbst die letzten Reste politischer Vertraulichkeit öffentlich ausgeschlachtet werden. Was früher in internen Runden geklärt wurde, landet heute als Munition im parteipolitischen Schützengraben. Jeder gegen jeden. CDU gegen SPD. SPD gegen CDU. Und mittendrin ein Land, das längst andere Sorgen hat als die Lautstärke im Kanzleramt.
Klingbeil nutzt den angeblichen Anbrüll-Moment nicht zufällig. Er inszeniert sich als standhafter Verteidiger der SPD-Seele gegen die böse Union. Gegen unbezahlte Krankheitstage. Gegen die Abschaffung eines Feiertags. Gegen angeblich kalte Kürzungspolitik. Das klingt für die eigene Basis natürlich wunderbar. Endlich wieder Klassenkampfkulisse, endlich wieder moralischer Alarm, endlich wieder der alte Reflex: Wir schützen euch vor den anderen.
Nur leider schützt diese SPD niemanden vor der Realität.
Denn die Realität ist: Dieses Land lebt über seine Verhältnisse. Der Staat ist aufgebläht, die Sozialkassen ächzen, die Haushaltslöcher werden größer, und die arbeitende Mitte soll am Ende wieder zahlen. Nicht die Apparate. Nicht die politischen Lieblingsprojekte. Nicht die ideologischen Verschwendungsprogramme. Nein, am Ende soll wieder der Bürger bluten, der morgens aufsteht, Steuern zahlt und sich von Leuten belehren lassen darf, die ohne Steuergeld vermutlich nicht einmal eine Bratwurstbude kostendeckend führen könnten.
Und die Union? Die gibt auch kein besseres Bild ab.
Friedrich Merz ist als Kanzler angetreten mit dem Versprechen, endlich Ordnung in diesen Laden zu bringen. Herausgekommen ist eine Regierung, die wirkt wie ein wackeliger Tapeziertisch auf einem Dorfflohmarkt: Jeder stellt etwas drauf, keiner weiß, ob das Ding die nächste Stunde übersteht. Die CDU wollte angeblich einen Politikwechsel. Bekommen hat Deutschland eine Koalition, in der man sich gegenseitig öffentlich vorführt, während die zentralen Probleme des Landes weiter liegenbleiben wie Aktenstapel in einem überforderten Bürgeramt.
Das Bittere daran: Millionen Bürger haben längst verstanden, was in Berlin immer noch verdrängt wird. Diese Koalition passt nicht zusammen. Sie hat keine gemeinsame Richtung, keinen gemeinsamen Kompass und offenbar nicht einmal mehr die Disziplin, interne Beratungen intern zu lassen. Wenn der Vizekanzler öffentlich erzählt, der Kanzler habe ihn angebrüllt, dann ist das kein kleiner Ausrutscher. Das ist ein Zeichen politischer Zersetzung.
Eine Regierung, die sich selbst nicht mehr zusammenhalten kann, soll ein Land durch Krise, Schulden, Migration, Energiechaos, Sicherheitsprobleme und wirtschaftlichen Abstieg führen?
Das ist absurd.
Und es ist gefährlich.
Denn während Berlin seine Eitelkeiten pflegt, verlieren Bürger das Vertrauen. Nicht, weil sie zu dumm wären, die große Politik zu verstehen. Sondern weil sie sie inzwischen viel zu gut verstehen. Sie sehen eine politische Klasse, die moralisch predigt, aber praktisch scheitert. Die Verantwortung ruft, aber Schuld immer bei anderen sucht. Die Sparsamkeit fordert, aber nur dort, wo es der eigenen Klientel gerade nicht wehtut.
Klingbeils Bühnenangriff zeigt deshalb mehr als nur einen Koalitionsstreit. Er zeigt eine Regierung, die innerlich bereits zerlegt ist. Eine SPD, die jede echte Reform blockiert, sobald sie der eigenen Erzählung widerspricht. Eine Union, die vom Politikwechsel redet, aber sich in einer Koalition festkettet, die diesen Wechsel unmöglich macht. Und einen Kanzler, der inzwischen offenbar nicht einmal mehr die eigene Regierung geräuschlos führen kann.
Wenn diese Koalition wirklich noch einen Rest Respekt vor den Bürgern hätte, dann würde sie dieses Trauerspiel beenden.
Nicht morgen. Nicht nach der nächsten Klausur. Nicht nach dem nächsten „Wir haben uns ehrlich ausgesprochen“-Pressetermin mit verkrampftem Lächeln und vorbereiteten Sprechzetteln.
Sondern jetzt.
Deutschland braucht keine Regierung, die sich gegenseitig wegen Tonlage, Empfindlichkeiten und Machtspielchen zerlegt. Deutschland braucht eine Regierung, die Entscheidungen trifft, Ausgaben senkt, Leistung entlastet, Grenzen ernst nimmt und den Staat wieder auf seine Kernaufgaben zurückführt.
Wenn Union und SPD dazu nicht fähig sind, dann sollen sie den Weg frei machen.
Denn dieses Land ist kein Therapieraum für gekränkte Berufspolitiker.
Und die Bürger sind nicht dafür da, den Eintritt für diese Berliner Daueraufführung zu bezahlen. 🧾
https://t.co/p41DRfA4ns