Eighty years ago today, over 7,000 prisoners of the German Nazi camp #Auschwitz, including some 700 children, were liberated by the soldiers of the Soviet Army.
1,689 days of murder, pain, suffering, and humiliation were over.
Today, we all remember. We must keep remembering.
Ich bin müde vom…
… ständig rechtfertigen.
… täglich kämpfen.
… nicht akzeptiert werden, wert ich bin.
… nie genug fühlen.
… inneren Dämonen, die mir ständig Märchen erzählen.
… alles akzeptieren.
… so tun, als wäre alles bestens.
@popupanna Paloma heißt übersetzt Taube - la Paloma blanca - die weiße Taube
Macht den Text zwar nicht unbedingt besser, aber du wolltest es wissen ...
@martingommel Sport, ohne es zu merken!
Beispiel: Stehen!
Man sitzt im Alltag so oft, das macht mich immer träge. Viele Dinge gehen aber prima im stehen. Morgenkaffee, Wäsche falten. Trainiert die Beine, Rücken, Kreislauf.
Oder: Zappeln!
Wir sind zu sehr dazu erzogen still zu sitzen...
Der unvorstellbare Verlust, den Menschen mit Depressionen erleben:
Es beginnt beim Verlust der Freude, die Betroffene bei ihnen typischen Dingen bis zur Erkrankung empfunden haben. Ein bestimmtes Lied, Spiel oder gar Lieblinsgericht. Nichts schmeckt und klingt wie bisher, keine Farbe, kein Roman, kein Sex bewirkt etwas. Alles ist fade, leer, und *deshalb* egal.
Der Verlust von Freund:innen, die sich von der Krankheit mitbetroffen plötzlich oder nach und nach verabschieden, weil sie es nicht mitansehen können, wie der depressive Mensch leidet und leidet. Für die Erkrankten, die sich darüber im Klaren sind und deshalb ein schlechtes Gewissen haben, kann dies dennoch enttäuschend und verletzend sein.
Der Verlust der Leichtigkeit, die von einer unbeschreiblichen Schwere überdeckt auf die Gefühlswelt drückt und ALLES, in eine quälende Tortur verwandelt: Ein Telefongespräch, Einkaufen, ja, sogar das Denken fühlt sich an wie ein nicht enden wollender Unfall im Innern.
Und damit einhergehend der Verlust der Kraft. Wie ein zehn Tonnen schwerer Felsen bringt die Krankheit Betroffene zum Erliegen — solange, bis manche nicht mehr versuchen und wollen können, aufzustehen. Sich einmal die Zähne zu putzen fühlt sich nicht so an, es IST ein Marathonlauf, von dem man sich stundenlang erholen muss.
Stichwort Erholung. Auch die verlieren viele Betroffene. Es spielt keine Rolle, wie lange sie schlafen, liegen, nichts tun, sie fühlen sich kaum oder nie frischer, als zuvor. Alleine dieser Verlust führt zu einer Zermürbung der Psyche, des Fühlen und Denkens, weil jede Aussicht auf Genesung im Nichts versandet.
Der Verlust kognitiver Klarheit und Konzentrationsfähigkeit. Lesen, ein Hörspiel hören oder einer Person zuhören kann schier unmöglich sein, weil Depressive dazu nicht mehr imstande sind. Denn auch das kostet Energie, die von der Krankheit vernichtet wurde. Schwer depressive werden diesen Text nicht zu Ende lesen können.
Der Verlust der Selbstachtung und des Selbstvertrauens ist ebenfalls ein häufiger Begleiter der Depression, manchmal sogar der Verlust der eigenen Persönlichkeit. Wer bin ich überhaupt, wenn ich *nichts* leisten kann? Wo ist der Mensch, der ich vor der Krankheit war, mit all seinen Stärken, Neigungen und Interessen?
Dies sind nur ein paar Beispiele und nicht alle werden von allen Betroffenen erlebt. Menschen mit Depressionen verlieren so viel. Zu viel.