Harald Martenstein beschreibt eine politische Linke, die auf den AfD-Aufstieg nicht mit Analyse reagiert, sondern mit immer hilfloserer Stigmatisierung.
➡ Statt die Ursachen des AfD-Erfolgs ernsthaft zu prüfen, werde weiter ausgegrenzt, etikettiert und moralisch abgeräumt – obwohl genau das erkennbar nicht mehr wirkt.
➡ Alice Schwarzer werde trotz ihrer Lebensleistung zur „umstrittenen Feministin“ herabgestuft; im Hamburger Staatstheater wollten 340 Beschäftigte ihre Lesung unter „Keine Bühne für Hetze“ verhindern.
➡ Die Queerbeauftragte der Bundesregierung stellte Schwarzer unter Amtslogo neben Donald Trump – weil sie daran festhält, dass es biologisch zwei Geschlechter gibt.
➡ Der Ruf „Hört auf die Wissenschaft!“ gilt offenbar nur so lange, wie die Wissenschaft die politisch gewünschten Ergebnisse liefert.
➡ Der Vorwurf der „Transfeindlichkeit“ diene laut Martenstein dazu, legitime Mehrheitsinteressen – etwa Frauensaunen ohne biologische Männer – aus dem Diskurs zu drängen.
➡ Saskia Eskens Boykottforderung gegen den Podcaster Ben Berndt, der Björn Höcke frei reden ließ, sieht Martenstein als autoritären Angriff auf Meinungsfreiheit – mit Nähe zum Geist von Mielke und DDR.
➡ Auch er selbst wurde nach seiner viral gegangenen Rede gegen ein AfD-Verbot von Milo Rau in eine Reihe mit Breivik und Salafisten gestellt – für Martenstein ein Versuch, Störenfriede per Rufschädigung aus dem Verkehr zu ziehen.
➡ Kurz danach sagte Daniel Günther eine bereits zugesagte Diskussion mit Martenstein über Meinungsfreiheit in Osnabrück ab – ohne Begründung.
☑️ Ich will auch nicht „unsere Demokratie“. Ich will das Original aus den alten Schulbüchern: Streit, Freiheit, gleiche Regeln für alle – und Kampfgeist gegen jeden politischen Vormund, der entscheidet, wer noch reden darf.
J.K. Rowling, nachdem der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs einstimmig entschieden hatte, dass die rechtliche Definition einer Frau auf dem biologischen Geschlecht basiert, postete ein Foto von sich, auf dem sie eine Zigarre raucht und einen Cocktail trinkt, mit der Bildunterschrift:
„I love it when a plan comes together.“
Sie finanzierte die rechtliche Herausforderung, gewann vor dem höchsten Gericht des Vereinigten Königreichs und feierte mit einer Zigarre. Ist Rowling derzeit die coolste lebende Autorin?
Quelle @fandompulse