Das ist nicht nur super sozialdemokratisch sondern halt auch das komplette Gegenteil von dem, was die lächerliche Heiße Zitrone mit Honig Version einer Arbeiterpartei wie die SPD seit Jahren intellektuell zustande bringt.
Schau dir an, wo Menschen am schnellsten aus der Armut kamen:
Südkorea, Singapur, Hongkong, Taiwan, Estland, Irland nach den Reformen – alle setzten auf Privateigentum und offene Märkte.
Und die sozialistischen Experimente:
Nordkorea, Venezuela, Kuba, die Sowjetunion – die „Liebe und Solidarität“-Versionen endeten mit Hungersnöten und Gulags.
Kapitalismus hat mehr Menschen aus absoluter Armut befreit als alle Wohltätigkeitsorganisationen und Regierungsprogramme zusammen. Nicht, weil er „gierig“ ist, sondern weil Menschen ihre Waren und Dienstleistungen an der Nachfrage ausrichteten. Dein Egoismus („Ich will reich werden“) zwingt dich, Dinge zu produzieren, die andere freiwillig kaufen wollen. Das ist das Geniale am System.
Wer Kapitalismus kritisiert, kritisiert meist nicht das System, sondern die menschliche Natur selbst – die Knappheit, die Unterschiedlichkeit der Menschen und die Notwendigkeit, dass Leistung belohnt wird.
Und genau deshalb funktioniert „Essen durch pure Liebe“ so erstaunlich schlecht. Weil Liebe wunderbar ist – aber kein Ersatz für Brot.
@coolservativ Da muss ich als Lehrer einfach mal sagen, dass ich das völlig daneben finde. Wenn man das abends nach der Arbeit durchzieht, finde ich das höchst respektabel und eine Leistung, auf die man stolz sein kann. So viele studieren Vollzeit über Jahre und kriegen nichts hin.
🌲 BROMBEERKOPF, 26. JULI 2026 — DIE BILDER, DIE KEINER ZEIGT
Ich war gestern oben. Auf dem Berg, den das Landratsamt gegen das Nein der eigenen Naturschutzbehörde, gegen das zweifache Nein des Gemeinderats Stegen und gegen die massiven Bedenken des Bodenschutzes zur Windrad-Baustelle gemacht hat.
Was ich fotografiert habe, ist keine Holzernte. Es ist die Beseitigung eines Waldbodens:
⛏️ Wurzelstöcke mitsamt Wurzelwerk aus dem Hang gerissen — zu Bergen aufgetürmt. Die Struktur, die den Hang hält und das Wasser speichert, existiert nicht mehr.
🪨 Blanker Hangschutt, wo Humus war. Durch dieses Material läuft das Sickerwasser jetzt ungefiltert Richtung Quellfassungen — deren Schutz die Genehmigung selbst zur Bedingung gemacht hat: „Eine Beeinträchtigung muss unterbleiben."
🚛 Eine Schottertrasse in Schwertransporter-Breite, bis zu 35 % steil — fast das Doppelte dessen, was forstliche Richtwerte im Ausnahmefall erlauben. Jeder Quadratmeter: dauerhaft verdichtet, für die Grundwasserneubildung verloren.
🌪 Und an den Rändern: freigestellte Fichten, aufgewachsen im geschlossenen Bestand, nie windexponiert. Die Rodung von heute ist der Windwurf von morgen.
Die Gemeinde Stegen hatte „minimale Waldinanspruchnahme" gefordert. Die Bilder zeigen, was daraus wurde.
Und das ist erst der Anfang — vor den Kranstellflächen, vor den Fundamenten, in die mehrere hundert Kubikmeter Stahlbeton kommen. Der größte Teil bleibt nach gesetzlicher Lage für immer im Berg.
Seit 35 Jahren läuft 344 Meter weiter ein EU-Waldmonitoring im Bannwald Conventwald. Dessen Messreihen belegen: Jede Kronendach-Unterbrechung mobilisiert Nitrat — direkte Gefahr fürs Trinkwasser. Hier wurde das Kronendach nicht unterbrochen. Es wurde entfernt.
📸 Alle Bilder im Fotobeitrag:
👉 https://t.co/OfdJYiDCD1
Die Natur hat keine Stimme. Aber sie hat Zeugen.
Weiterleiten ausdrücklich erwünscht. 🌲
Das Problem beginnt schon bei der Grundannahme.
Die meisten der 70 % wollen keinen "Untergang Deutschlands". Sie haben eine andere Definition davon, was Deutschland gefährdet und was es rettet. Für viele ist der größte Untergang nicht hohe Energiepreise, sinkende Wettbewerbsfähigkeit oder unkontrollierte Migration, sondern Dinge wie "Rechtsruck", "Klimakatastrophe" oder "mangelnde Vielfalt".
Solange diese Narrative dominant bleiben, erscheint ihnen die aktuelle Politik nicht als Zerstörung, sondern als moralisch gebotene Korrektur.
Hinzu kommt ein klassischer Vertrauens-Bias: Viele gehen immer noch davon aus, dass etablierte Parteien und Institutionen im Kern das Beste für das Land wollen und dass offensichtliche Fehlentwicklungen entweder unbeabsichtigt sind oder von externen Faktoren (Putin, Klimawandel, "die Reichen") verursacht werden.
Die Vorstellung, dass Teile der politischen Klasse systematisch andere Prioritäten haben als das langfristige Wohlergehen der eigenen Bevölkerung, ist für viele emotional und kognitiv schwer zu akzeptieren. Deshalb bleibt man lieber bei der Erklärung "die machen das schon richtig, nur die Umsetzung ist kompliziert".
Solange die Kosten der Politik für den Einzelnen noch erträglich oder zumindest abstrakt bleiben und die mediale Rahmung stabil ist, wird die Mehrheit weiter so wählen. Nicht aus Zerstörungswillen, sondern aus einer Mischung aus Überzeugung, Gewohnheit und der Angst vor dem, was als Alternative gebrandmarkt wird.
Die eigentliche Frage ist deshalb nicht "Wollen die den Untergang?", sondern: Ab welchem Punkt der Realität werden genug Menschen ihre Definition von "Untergang" ändern?
Die diplomatische Abrissbirne verabschiedet sich: Annalena Baerbock räumt nach nur einem Jahr ihren UN-Posten in New York. Ihr mediales Fazit? Ein Meisterwerk der rot-grünen Realitätsverweigerung und ein absolutes Lehrstück in Sachen Opferinszenierung.
Werfen wir einen Blick auf die Bilanz:
Vor einem Jahr sägte Baerbock die hochqualifizierte Karrierediplomatin Helga Schmid ab, um sich den UN-Prestigejob völlig uneigennützig selbst zuzuschanzen.
Die diplomatische Quittung für diesen Egotrip folgte prompt: Deutschland blamierte sich auf ganzer Linie und krachte mit der Bewerbung für den UN-Sicherheitsrat voll an die Wand.
Sogar aus afrikanischen Staaten hagelte es offene Verachtung für das „herablassende und respektlose Verhalten“ der deutschen Delegation. Eine außenpolitische Kernschmelze.
Aber wer trägt die Schuld? Wenn es eng wird, greift bei den Grünen sofort der ultimative feministische Schutzschild.
Nicht etwa Überheblichkeit oder Inkompetenz seien das Problem, sondern Männer, die angeblich von „gut gelaunten Frauen in Machtpositionen“ oder deren „High Heels“ getriggert würden.
Wer eklatantes diplomatisches Versagen anmahnt, wird kurzerhand zum Sexisten deklariert.
So einfach macht man sich in grünen Blasen die Welt.
An Heuchelei ist das kaum zu überbieten:
Ausgerechnet die Frau, die für ihren persönlichen Karrieresprung alle ungeschriebenen diplomatischen Regeln ignorierte, fordert nun plötzlich gönnerhaft, beim nächsten Mal müsse „Lateinamerika dran“ sein und eine Frau die Führung übernehmen.
Dass Baerbock zum Abschied ausdrücklich Angela Merkel dankt, ist die perfekte Pointe des Tages.
Es bestätigt einmal mehr: Die Ära Merkel hat exakt diese politische Kultur des moralischen Übermuts, unter der das Land heute leidet, erst salonfähig gemacht.
Nun will Baerbock ein „neues Lebenskapitel“ aufschlagen und schwärmt in Interviews davon, wie sehr sie doch die „Anonymität in New York“ genießt.
Man kann ihr nur zurufen:
Bleiben Sie gerne dort! Diese Anonymität ist ein Gewinn – vor allem für die Bundesrepublik Deutschland.
#Baerbock #Grüne
https://t.co/mpRuCspjsf
Erst wenn die letzten Fabriken stillstehen, die Regale leergefegt sind, das Geld wertlos geworden ist und die Schlangen vor den Behörden endlos werden – erst wenn der Staat die Reste des Eigentums enteignet und die Freiheit zur Erinnerung verblasst – werden die Letzten begreifen: Sie haben viel zu lange zugesehen.
Sie haben zugesehen, wie Leistung bestraft, Sparsamkeit verhöhnt und Eigenverantwortung zur Gefahr erklärt wurde.
Sie haben zugesehen, wie die unsichtbare Hand des Marktes durch die eiserne Faust der Planwirtschaft ersetzt und die Grundlagen einer freien Gesellschaft systematisch zerschlagen wurden – und haben geschwiegen, weil es bequemer war, den Parolen zu glauben.
Erst wenn die eigene Not sie endlich erreicht, wenn die abstrakten Warnungen der Österreichischen Schule zu bitterer, greifbarer Wirklichkeit geworden sind, werden sie verstehen, dass sie selbst, durch ihr langes Schweigen, durch ihre Feigheit vor der Wahrheit und ihre Bereitschaft, Interventionismus und Umverteilung als Fortschritt zu feiern, den Untergang mit ermöglicht haben.
#FreiheitstattKnechtschaft #SteuernsindRaub #MisesstattMarx #socialismkills
Die große europäische Leistung
Die USA haben mit ChatGPT den Moment geschaffen, in dem künstliche Intelligenz für hunderte Millionen Menschen plötzlich greifbar wurde.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Elon Musk hat mit SpaceX ein tonnenschweres Raketenmodul wieder aus der Luft eingefangen, als würde ein Kind einen Legostein zurück in die Kiste legen.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
China baut Hochgeschwindigkeitszüge, Häfen, Industrieparks, Solarfabriken, Batteriekapazitäten, Kohlekraftwerke und Lieferketten in einer Geschwindigkeit, bei der europäische Behörden noch prüfen würden, ob der Antrag auf Prüfung des Vorprüfungsverfahrens vollständig ist.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Die USA bauen Tech-Konzerne, Plattformen, Cloud-Infrastruktur, Chips, KI-Modelle, Raketen, Biotech und digitale Ökosysteme, die den Alltag der ganzen Welt verändern.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Japan baut Roboter, Maschinen, Präzisionstechnologie und Industrieprodukte, bei denen man spürt, dass dort jemand noch weiß, dass Technik nicht durch Richtlinien entsteht, sondern durch Können.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Südkorea baut Halbleiter, Displays, Schiffe, Autos, Batterien und Unterhaltungselektronik für die halbe Welt.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Indien schickt Raumsonden Richtung Mond, baut digitale Zahlungssysteme für Milliarden Menschen und entwickelt sich zur globalen Tech- und Produktionsmacht.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Die Golfstaaten bauen Flughäfen, Städte, Energieinfrastruktur, Logistikzentren und investieren in Zukunftstechnologien mit einer Selbstverständlichkeit, als hätten sie begriffen, dass man Zukunft nicht im Ausschuss herbeimoderiert.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Und Europa?
Europa sitzt in Brüssel, zieht die Augenbrauen hoch, spricht von Nachhaltigkeit, Resilienz, Kreislaufwirtschaft, Verbraucherschutz, Transformationspfaden und regulatorischer Vorreiterrolle — und schraubt dem Bürger den Deckel an die Flasche, damit er beim Trinken daran erinnert wird, wie sich betreute Freiheit anfühlt.
Das ist die EU in ihrer reinsten Form.
Andere bauen Raketen.
Wir bauen Vorschriften.
Andere erfinden neue Märkte.
Wir erfinden neue Pflichten.
Andere schaffen Plattformen, Maschinen, Energie, Infrastruktur und Technologie.
Wir schaffen Verordnungen, Berichtspflichten, Lieferkettendokumentationen, Taxonomie, Verpackungsrichtlinien, Digitalregeln, Nachhaltigkeitsberichte und Plastikdeckel, die einem beim Trinken ins Gesicht klappen.
Welch eine Errungenschaft.
Man muss sich die Symbolik auf der Zunge zergehen lassen. Der Deckel ist nicht mehr frei. Er darf nicht mehr einfach ab. Er hängt jetzt fest. Genau wie der Bürger. Genau wie der Unternehmer. Genau wie der Mittelstand. Genau wie jeder, der in Europa noch irgendetwas herstellen, verkaufen, bauen, entwickeln oder exportieren möchte.
Alles hängt irgendwo fest.
Am Formular.
An der Richtlinie.
Am Nachweis.
Am Zertifikat.
Am Audit.
Am moralischen Anspruch.
Am Plastikdeckel.
Natürlich wird man uns erklären, das sei alles notwendig. Wegen Umwelt. Wegen Sicherheit. Wegen Verbraucher. Wegen Zukunft. Wegen Europa. Immer wegen irgendwas. Aber genau darin liegt ja der Witz: Die EU hat aus dem „wegen“ eine ganze Zivilisation gemacht.
Wegen irgendwas darf irgendwer irgendetwas nicht mehr einfach tun.
Und während andere Weltregionen Geschwindigkeit aufnehmen, sitzt Europa in einem Konferenzraum und diskutiert, ob der Begriff „Innovation“ ausreichend inklusiv, nachhaltig und kreislauffähig definiert wurde.
Vielleicht ist der befestigte Plastikdeckel deshalb das perfekte EU-Denkmal.
Kleinlich.
Bevormundend.
Technisch lästig.
Moralisch aufgeblasen.
Und von Leuten beschlossen, die wahrscheinlich noch nie einen Betrieb geführt haben, aber sehr genau wissen, wie man Betriebe reguliert.
Die Zukunft der Welt wird anderswo gebaut.
Europa sorgt dafür, dass man sie nur noch mit angehängtem Deckel trinken darf.
Ich möchte heute mal etwas Entlastendes über Friedrich Merz sagen: Ja, es stimmt, er kann es nicht. Aber inzwischen hat ihn auch einfach das notwendige Fortune verlassen. Er ist im Laschet-Lacht-Strudel, der nichts mehr loslässt, was er einmal gepackt hat. Merz ist im Amt heillos überfordert, er hat seine engsten Verbündeten politisch verraten und damit für immer verloren. Aber er ist inzwischen auch irgendwie zum Pechvogel der Nation geworden. Nichts, aber auch gar nichts will ihm gelingen. Das ist schlecht für ihn und schlecht fürs Land, aber zumindest für sein Pech kann er nix. Im Irak und in Afghanistan hatten wir früher den Begriff "Shit Magnet". Das waren Soldaten, neben denen niemand stehen oder gehen wollte, weil irgendwie jeder wusste, dass es genau da einschlagen würde. Daran erinnert mich Friedrich Merz inzwischen. Niemand will sich ihm mehr nähern, er muss seine einst engsten Weggefährten geradezu zwingen, Minister zu werden, weil inzwischen jeder verstanden hat, dass kein Segen mehr auf diesem Mann und seiner Kanzlerschaft liegt. Wenn es irgendwo einschlägt, dann genau da, wo Friedrich Merz gerade steht. Seine Kanzlerschaft ist so desolat und vermutlich auch für ihn persönlich so enttäuschend, dass sich bei mir menschlich Mitgefühl einstellt. Politisch allerdings muss man sagen, dass er für soviel Leid und Niedergang politisch verantwortlich ist, so viele Versprechen gebrochen hat, die Sicherheit der Deutschen so zynisch ignoriert, dass er vollkommen zurecht jegliche Unterstützung verloren hat.
Achtunddreißig Milliarden Euro. Lassen Sie sich diese Zahl auf der Zunge zergehen. Achtunddreißig Milliarden Euro, die der deutsche Steuerzahler möglicherweise nach Brüssel, Madrid und anderswohin überweisen darf – nicht etwa für Straßen, Schulen oder eine funktionierende Bahn, sondern als Strafe dafür, dass dieses Land selbstgesteckte, planwirtschaftliche Klimaziele verfehlt. Ziele, die von Anfang an unrealistisch waren, die niemand ernsthaft durchgerechnet hat und für deren Verfehlung nun ausgerechnet jene zur Kasse gebeten werden, die an diesem Irrsinn am wenigsten Schuld tragen: die Bürger.
Man muss sich die Konstruktion dieser Falle einmal in Ruhe ansehen, um das ganze Ausmaß des politischen Versagens zu begreifen. 2018 verhandelte die Große Koalition in Brüssel die sogenannte Effort Sharing Regulation, die EU-Klimaschutzverordnung. Federführend: Svenja Schulze und Peter Altmaier. Das klang damals nach technokratischem Kleinkram, nach einem weiteren dieser Brüsseler Papiere, die kein Mensch liest. Tatsächlich wurde dort ein Mechanismus geschaffen, der jedem EU-Land ein verbindliches CO₂-Budget für die Sektoren außerhalb des Emissionshandels zuteilt – also vor allem für Verkehr und Gebäude. Wer sein Budget reißt, muss Verschmutzungsrechte von Ländern kaufen, die ihre Ziele übererfüllen. Im Klartext: Deutschland finanziert dann die Staatshaushalte von Spanien, Griechenland oder Bulgarien. Nicht als Investition, nicht als Kredit – als Strafzahlung. Verloren, versenkt, weg.
Und wer hat diese Falle unterschrieben? Eine unionsgeführte Bundesregierung. Dieselbe Union, die heute gerne so tut, als sei die Klimapolitik ein rot-grünes Projekt, das man selbst nur widerwillig ertragen habe. Nein, meine Damen und Herren: Das Fundament dieses Milliardengrabs haben Sie gegossen. Merkel, Altmaier, Schulze – das war die Große Koalition in Reinform: keine Ahnung von den Konsequenzen, aber Hauptsache auf internationalen Konferenzen als Musterschüler dastehen.
Dann kam die Ampel, und was macht sie? Sie verschärft den Mechanismus 2023 im Rahmen des „Fit for 55“-Pakets noch einmal drastisch – und schaltet parallel dazu die letzten Kernkraftwerke ab. Man muss sich diese Gleichzeitigkeit auf der Zunge zergehen lassen: Ein Land verpflichtet sich zu radikalen Emissionssenkungen und nimmt im selben Atemzug seine größte verlässliche CO₂-freie Stromquelle vom Netz. Aus ideologischer Prinzipienreiterei. Das ist keine Politik mehr, das ist Realitätsverweigerung mit Ansage. Robert Habeck und Olaf Scholz haben sehenden Auges Verpflichtungen unterschrieben, von denen jeder halbwegs rechenfähige Beamte im Wirtschaftsministerium wusste, dass Deutschland sie niemals einhalten wird. Der Verkehrssektor reißt seine Ziele seit Jahren zuverlässig, der Gebäudesektor ebenso – daran hat auch Habecks Heizungsgesetz nichts geändert, außer dass es Millionen Bürger verunsichert und die Wärmepumpenbranche erst in einen künstlichen Boom und dann in die Krise gestürzt hat.
Das Perfide an der Sache: Diese Strafzahlungen sind kein Naturgesetz. Sie sind das Ergebnis bewusster politischer Entscheidungen, getroffen von Leuten, die längst nicht mehr im Amt sind oder es sich in Versorgungsposten bequem gemacht haben. Svenja Schulze durfte danach als Entwicklungsministerin weiterwirken, Peter Altmaier genießt seinen Ruhestand, Habeck philosophiert über die Zumutungen der Politik. Die Rechnung aber landet beim Facharbeiter, bei der Krankenschwester, beim Mittelständler – bei Menschen, die nie gefragt wurden, ob sie mit ihren Steuern die Haushalte anderer EU-Staaten sanieren wollen.
Und was für ein Signal sendet dieser Mechanismus eigentlich innerhalb der EU? Länder, denen großzügigere Budgets zugestanden wurden oder die schlicht weniger ambitionierte Ziele haben, kassieren ab. Deutschland, das sich in jahrzehntelanger moralischer Selbstüberhöhung immer die strengsten Vorgaben ans eigene Bein gebunden hat, zahlt drauf. Das ist keine europäische Solidarität, das ist ein Umverteilungsautomat zulasten des größten Nettozahlers. Wieder einmal. Man fragt sich ernsthaft, welches Land außer Deutschland sich freiwillig eine solche Konstruktion antun würde – und die Antwort ist: keines. Andere Regierungen verhandeln hart für nationale Interessen. Deutsche Regierungen verhandeln hart gegen die eigenen.
Dabei wäre es gar nicht so schwer gewesen. Man hätte 2018 realistische Budgets aushandeln können. Man hätte 2023 auf die Bremse treten können, statt bei „Fit for 55“ brav zu nicken. Man hätte die Kernkraftwerke laufen lassen können, die pro Jahr Millionen Tonnen CO₂ eingespart hätten. Man hätte auf Technologieoffenheit statt auf Verbotspolitik setzen können. Nichts davon ist geschehen. Stattdessen wurde ein Land, das ohnehin unter Rekordabgaben, Energiepreisen auf Weltspitzenniveau und einer schrumpfenden Industrie ächzt, in eine Vertragsfalle manövriert, aus der es nun kaum noch herauskommt.
Die aktuelle Bundesregierung wird jetzt versuchen, in Brüssel nachzuverhandeln, Flexibilitäten zu nutzen, die Zahlen kleinzureden. Vielleicht werden es am Ende keine 38 Milliarden, sondern „nur“ 15 oder 20. Aber jede einzelne Milliarde ist eine Milliarde zu viel – eine Milliarde für nichts, für null Grad weniger Erderwärmung, für keinen einzigen gedämmten Altbau, für kein einziges neues Kraftwerk. Reine Strafzahlung für politisches Wunschdenken.
Wer wissen will, warum das Vertrauen in die etablierte Politik erodiert, findet hier die Antwort in Reinkultur: Eine politische Klasse beschließt in Hinterzimmern Verpflichtungen, deren Konsequenzen sie entweder nicht versteht oder billigend in Kauf nimmt, und wenn die Rechnung kommt, ist niemand verantwortlich. Die Zeche zahlt der Bürger. Es wird höchste Zeit, dass diese Art von Politik ein Ende findet – und dass diejenigen, die solche Milliardenfallen aufstellen, dafür wenigstens politisch zur Rechenschaft gezogen werden.
https://t.co/ENpbEqvYUd
Schau dir diese Grafik genau an. Sie erklärt, warum sich in Deutschland Leistung nicht mehr lohnt.
Ein Paar, zwei Kinder, beide arbeiten.
Bei 4.000 Euro brutto bleiben rund 2.700 Euro.
Bei 5.000 Euro brutto bleiben rund 2.650 Euro.
Du liest richtig. Tausend Euro mehr verdient. Weniger im Portemonnaie.
Und jetzt der Teil, der wirklich weh tut: Bei 2.000 Euro brutto stehen dieser Familie etwa 2.350 Euro zur Verfügung.
Bei 5.000 Euro brutto sind es 2.650 Euro.
3.000 Euro mehr erarbeiten. 300 Euro mehr haben.
Das ist kein Rechenfehler. Jeder zusätzlich verdiente Euro zieht Wohngeld, Kinderzuschlag und Freibeträge mit sich in den Abgrund, während Steuern und Sozialabgaben gleichzeitig steigen.
Man nennt es Transferentzugsrate. Ökonomen kennen das Problem seit Jahren. Die Bundesregierung hat Gutachten dazu bestellt.
Passiert ist nichts.
Und dann wundert sich die Politik, warum niemand mehr die Stunden aufstockt. Warum die Zweitverdienerin in Teilzeit bleibt. Warum der Facharbeiter die Beförderung ablehnt.
Die Leute sind nicht faul. Sie rechnen.
Ein System, das Anstrengung und Fleiß nicht belohnt, bekommt am Ende genau das: keine Anstrengung.
Ich habe beschlossen, die CDU nur noch als Satireprojekt zu lesen, das den Niedergang der bürgerlichen Welt als Groteske aufführt. In Mecklenburg-Vorpommern verspricht die Partei ihren Wählern „Politik in lecker“ und erhebt das Fischbrötchen zum Symbol der Mitte. In Sachsen-Anhalt ist Ministerpräsident Schulze „wütend“, hat aber „keine Zeit, zu filmen“ (?). Kanzler Merz muss einen Ersatzminister für einen Ersatzminister suchen, der nachts um vier Muffensausen bekam, weil ein Torwart nicht Linksaußen spielen sollte, während der Minister sich schon mal freimütig verabschiedet. Sowas kann passieren, findet Merz‘ designierter Fraktionschef Frei, auch ein Kanzler könne einfach „Pech“ haben. Er hingegen freut sich auf seinen neuen Job, weil er dann nicht mehr „von morgens bis abends mit Akten“ zu tun habe. Merz‘ designierter Gesundheitsminister Linnemann wiederum erklärte noch vor einem Jahr, dass er als Gesundheitsminister nicht erfolgreich wäre, sagt aber jetzt, es komme eben manchmal „anders als man denkt“ und darum brauche er „ein bisschen Zeit“ um „hier und da noch tiefer einzusteigen“. Ich weiß nicht, ob diese Menschen sich selbst noch ernst nehmen, oder ob sie damit rechnen, dass die Bürger sie ernst nehmen, wenn sie so mit ihnen sprechen. Aber wahrscheinlich ist das längst nicht mehr ihr Anspruch. Wahrscheinlich ist dieses Auftreten bloß ein bizarrer Initiationsritus, in dessen Rahmen man sich vor Amtsübernahme öffentlich selbst demütigen muss, um den blinden Gehorsam gegenüber der Partei zu beweisen.
Was sollen Opferangehörige denn machen, wenn es sogar Demos gegen rechts gibt, wenn ein Kind und ein Vater im öffentlichen Raum von einem Afghanen ermordet werden und die Politiker da mitrennen und Selfies machen, während gleichzeitig Opferangehörige wie Herr Kyrath keinerlei Unterstützung neben höchstens ein paar warmer Worte von der Politik erhalten?
Das war auch kein Schicksalsschlag, den Herr Kyrath erlitt, sondern ein schweres Gewaltverbrechen nahm ihm seine Tochter. Ein Verbrechen das erst durch Fehler in Politik und Justiz möglich wurde.
Das Foto entstand drei Tage nach Aschaffenburg auf der Demo in Berlin.
Es ist die permanent schlechte Politik, die Deutschland am stärksten schadet und immer mehr Menschen dazu treibt, ihre Heimat zu verlassen.
Sie vergreifen sich gegenüber den Wählern übrigens gerade in selber Weise im Ton wie zur Corona-Zeit, als sie gegenüber ungeimpften Pflegekräften auf einer Verdi-Demo ins Mikrofon brüllten, dass ihre Arbeit keinen Beitrag geleistet hätte.
Es geht nicht um angebliche Queer- oder Transfeindlichkeit, Rassismus oder Ausländerhass. Es geht darum, daß eine Gesellschaft, die in völliger Beliebigkeit versinkt, keine Zukunft hat.
Ich wuchs in einer sehr normativen Gesellschaft auf. "Sekundärtugenden" wie Sauberkeit, Anständigkeit und Pünktlichkeit standen hoch im Kurs. Wem das nicht passte, der gehörte zu einer Minderheit, und musste den Kampf mit dem Mainstream aufnehmen.
Heute ist es umgekehrt. Die Norm, die (noch) Mehrheit wird verachtet, jede noch so wirre Abweichung davon laut beklatscht und mit Opferpunkten belohnt. In der idealen "bunten" Welt macht jeder nur noch, zu was er Lust hat, und was früher Empörung und Entsetzen auslöste, wird heute bejubelt oder achselzuckend hingenommen.
Am Ende ist jeder benachteiligt, verletzt, verfolgt, traumatisiert, behindert oder sonstwie schutz- und anspruchsberechtigt. Nur ist dann keine verachtenswerte "Mehrheit" mehr da, die man für alles verantwortlich machen und bluten lassen kann.
Ich höre Claudia Roth zu und denke mir: Endlich. Endlich sagt mal jemand aus dieser politischen Ecke, dass Kunst frei ist, dass sie provozieren darf, dass sie mobilisieren darf und dass Künstler nicht einfach aus Sendungen geworfen werden dürfen. Dem stimme ich sogar zu. Nur eine Frage drängt sich mir auf: Wo war diese Haltung in den letzten Jahren?
Wo war Claudia Roth, als Uwe Steimle aus dem MDR verschwand? Wo war sie, als Lisa Fitz aus Sendungen verschwand? Wo war sie, als Serdar Somuncu, Nikolai Binner, Ludger K., Vince Ebert, Monika Gruber oder andere unbequeme Künstler immer weniger Bühnen und Sendeplätze bekamen? Wo war sie, als ich selbst aus Häusern gedrängt wurde – aus dem Schmidts Tivoli in Hamburg, dem Renitenztheater Stuttgart, dem Vorderhaus Freiburg, dem Hamburger Sprechwerk, der Musa Göttingen, dem Alten Schlachthof Soest, dem LCB Wuppertal sowie weiteren Bühnen? Wo waren damals die leidenschaftlichen Reden über Artikel 5 des Grundgesetzes? Wo waren die Warnungen vor einem Angriff auf die Kunstfreiheit?
Stattdessen wurde jahrelang behauptet, Cancel Culture gebe es gar nicht. Wer darauf hingewiesen hat, wurde belächelt, diffamiert oder gleich in eine politische Ecke gestellt. Und jetzt? Jetzt trifft es einen Künstler aus den eigenen Reihen. Plötzlich wird die Kunstfreiheit entdeckt. Plötzlich wird Artikel 5 zitiert. Plötzlich ist das Rauswerfen eines Künstlers ein demokratisches Problem.
Ich sage: Willkommen. Genau das kritisieren viele von uns seit Jahren. Kunstfreiheit gilt nicht nur für Danger Dan. Sie gilt auch für Uwe Steimle, Dieter Nuhr, Lisa Fitz, Serdar Somuncu, Vince Ebert, Monika Gruber, Nikolai Binner, Ludger K., Kay Ray und jeden anderen Künstler. Sie gilt auch dann, wenn einem die Kunst nicht gefällt. Genau das ist ihr Sinn.
Wer Kunstfreiheit nur dann verteidigt, wenn der eigene politische Freundeskreis betroffen ist, verteidigt keine Kunstfreiheit. Er verteidigt die eigene Gesinnung. Kunstfreiheit ist unteilbar. Entweder sie gilt für alle oder sie ist am Ende nur ein schönes Wort für die eigene Doppelmoral.
Herzlichst Kay Ray ❤️❤️❤️
Kay. Ray auf Tour:
22.&23.7. BERLIN, Die Wühlmäuse
1.8. WACKEN
bühne: welcome to the jungle
wann: 19:30 uhr
2.8. DORTMUND, Spiegelzelt
Marius war 22. Geschichtsstudent in Trier. Gerade die letzte Klausur geschrieben. Dann ging er einkaufen. Auf dem Heimweg wurde er erstochen – von einem Mann, den er nie zuvor gesehen hatte. Ein Zufallsopfer. In Deutschland. Am helllichten Tag.
Meine Gedanken sind bei seinen Eltern, seiner Familie, seinen Freunden. Ihr Verlust ist unermesslich.
Solche Taten machen mich wütend – und traurig.
Man kann jetzt schweigen. Relativieren. Whataboutism betreiben. Oder ehrlich sein: Wer immer noch vom Einzelfall spricht, hat aufgehört zu zählen.
Viele Migranten wie ich haben Deutschland bewusst als Heimat gewählt, weil sie hier Sicherheit, Freiheit und Rechtsstaat gefunden haben. Ich liebe dieses Land. Aber es verändert sich. Nicht nur zum Guten. Und das ist sichtbar. Angst um die eigenen Kinder ein häufiger Begleiter auf der Straße, im Freibad, sogar in der Schule. Die Migrationspolitik ist katastrophal gelaufen. Wer das benennt, ist ein Realist. Wer es verschweigt, will die Wirklichkeit einfach nicht sehen.
Jahrtausendelang war Armut der Normalfall der Menschheit. Hungersnöte, Seuchen, kurze Lebensspannen, harte körperliche Plackerei vom Morgengrauen bis zur Dämmerung.
Der Wohlstand, den wir heute als selbstverständlich betrachten – fließendes Wasser, Strom, Smartphones, Medizin, globale Lieferketten, die selbst den Ärmsten ein Leben ermöglichen, das Könige früherer Epochen nicht kannten –, dieser Wohlstand ist die große Ausnahme. Er ist kein Zufall und kein Geschenk des Staates. Er ist das Ergebnis einer einzigen, radikalen Idee: der freiwilligen Zusammenarbeit freier Individuen.
Kapitalismus, Privateigentum, freie Märkte, Vertragsfreiheit und die Absage an gewaltsame Umverteilung haben in wenigen Generationen mehr Armut beseitigt als alle Wohlfahrtsprogramme zusammen. Der Schlüssel war nicht Mitgefühl von oben, sondern das brutale, ehrliche Prinzip der Freiwilligkeit: Niemand darf dich zwingen, mit dir zu handeln. Du musst andere überzeugen – mit besseren Produkten und niedrigeren Preisen. Der Markt bestraft Dummheit und belohnt Innovation. Genau deshalb funktioniert er.
Und genau deshalb hassen ihn die Feinde der Freiheit.
Heute stehen wir vor einer Generation Menschen, die in diesem historisch einmaligen Überfluss aufgewachsen sind und nun mit selbstgerechter Arroganz genau die Mechanismen zerstören wollen, die ihn hervorgebracht haben. Sie fordern mehr Staat, mehr Umverteilung, mehr Regulierung, mehr „soziale Gerechtigkeit“ – also mehr Zwang. Sie wollen den goldenen Gänserich schlachten, weil sie glauben, die Eier seien ein Menschenrecht.
Lernt, was Mises, Rothbard und die österreichische Schule uns gelehrt haben: Jede Form von Zwang – ob Steuer, Verbot oder „sozialer“ Eingriff – zerstört den friedlichen, freiwilligen Tausch, der allein Wohlstand schafft. Lernt, dass „Reichtum umverteilen“ nichts anderes bedeutet, als diejenigen zu bestrafen, die ihn erzeugen. Lernt, dass Armut kein „Marktversagen“ ist, sondern der Ausgangszustand der Menschheit – und dass nur Freiheit ihn überwinden kann.
Wer heute für mehr Staat will, will, dass eure Kinder wieder in dem Normalzustand der Geschichte leben: in Armut.
Der Kapitalismus ist das großartigste System der freiwilligen menschlichen Kooperation, das je existierte.
#MisesstattMarx #FreiheitstattKnechtschaft #socialismkills
Während Corona hat die Regierung ausgetestet, wie weit sie gehen kann.
Dann hat sie sechs Jahre lang Gras über die Sache wachsen lassen und jegliche Aufklärung blockiert.
Jetzt sollen peu à peu die Chatkontrolle, der digitale Euro, die EUDI-Wallet, per Satellit deaktivierbare Autos, die Zensur von X, Social Media-Verbote, Vermögensregister und Klarnamenpflichten kommen.
Wir sind auf dem besten Weg in den autoritären Kontrollstaat.
Und haben leider nichts aus Corona gelernt.