Ich bin viel gereist. Nicht für den Urlaub, sondern beruflich. Ich habe die Welt gesehen. Kulturen erlebt, Unterschiede gespürt, Widersprüche ausgehalten. Und je mehr ich gesehen habe, desto konservativer bin ich geworden.
Nicht weil ich Angst vor Fremdem habe. Sondern weil ich weiß, wie wichtig es ist, dass eine Gesellschaft sich selbst versteht.
🇯🇵 Japan zum Beispiel. Ich habe das Land von Nord bis Süd bereist. Eine homogene Kultur. Diszipliniert, stolz, effizient. Nicht frei von Problemen, aber funktionierend. Und ja, latent rassistisch. Doch jeder weiß, was gilt. Jeder kennt die Grenzen.
🇵🇰 Ganz anders in Pakistan. Dort essen oft erst die Männer. Frauen sitzen abseits oder essen später, weil ihre Rolle als weniger wert gilt. Es ist tief verankert, wird kaum hinterfragt. Zwangsehen gehören zum Alltag. Kaum jemand rebelliert. Weil es normal ist. Weil es zur Kultur gehört.
🇹🇿 Und dann Ostafrika. Ich war oft dort, vor allem in Tansania. Habe Massai-Dörfer besucht, abgelegene Regionen gesehen. Ein wunderschönes Land, aber geprägt von Chaos, Korruption und informellen Strukturen. Unternehmen zu gründen ist dort fast unmöglich, wenn man nicht die richtigen Leute kennt. Regeln zählen wenig, Beziehungen alles. Der Staat spielt mit oder gegen dich.
Aber was passiert, wenn solche Welten aufeinandertreffen. Wenn wir so tun, als sei alles gleich. Als könne man jede Haltung, jede Religion, jedes Weltbild einfach nebeneinander stellen und hoffen, dass es schon gut geht.
Nein. Es geht nicht gut.
Manche Werte sind nicht kompatibel. Manche Kulturen widersprechen sich im Kern.
Wer das ignoriert, spielt mit dem sozialen Frieden.
Ich bin kein Ideologe. Aber ich habe gesehen, was passiert, wenn man glaubt, man könne jede Wahrheit einfach wegintegrieren. Erfahrungen sind keine Phobie und Vorurteile sind oft nur komprimierte Beobachtungen.
Am Ende braucht jede Gesellschaft ein stabiles Fundament. Klare Regeln. Und die Kraft, das Eigene zu schützen, bevor es im Namen der Toleranz verschwindet.
Dies zu den Jubelmeldungen der Grünen, dass Özdemir vor Hagel führt. Einziger Grund: Hagel kennen die meisten Baden-Württemberger noch nicht!
Landtagswahl: Mehrheit will nach Kretschmann-Ära eine CDU-geführte Regierung - AfD und Linke legen massiv zu https://t.co/VGCH5HqZVN
Panzer statt Volkswagen und schuften für Rheinmetall: Immer wieder putzig wie mir Schlaumeier erklären wollten es gäbe keine Zielkonflikte zwischen Rüstung und zivilen Investitionen. Und wie man von Union bis zur Linken bemüht war die zentrale soziale Frage - wer bezahlt den Rüstungswahn - aus dem Wahlkampf herauszuhalten. Es ist kein Finanzierungsproblem sondern ein Problem realer Ressourcen (zumindest wenn wir uns in der Nähe von Vollbeschäftigung befinden). Natürlich dient dies nun als Vorlage die Arbeitszeiten der Beschäftigten zu verlängern und nicht etwa Milliardäre zu besteuern. Überrascht?
Das ist ungeheuerlich. Es geht hier nicht um eine Urlaubsreise von #stegner,sondern um Gespräche mit einem Land,dass einen hybriden Krieg gegen die EU führt, Sabotage u Spionage in unserem Land betreibt. Natürlichlich müssen Journalisten darüber berichten u recherchieren
Wie nicht anders zu erwarten, will Russland an das Angebot zur Kapitulation der Ukraine von 2022 anknüpfen. Es geht also nicht um Verhandlungen. Das konnte man aber auch alles wissen, wenn man die letzten Jahre nicht geträumt hat oder Putins Interessen verschleierte.
Putin zeigt mit der Istanbul-Delegation nicht nur, dass es nicht um ernste Verhandlungen geht (konnte man vorher wissen), sonder TASS verbreitet auch, dass es keine 30 Tage Waffenruhe geben kann, weil Ukraine nie vertragstreu sei (konnte man vorher wissen)
https://t.co/c4XVO9pTQj
Je teurer etwas ist, desto weniger kann man sich davon leisten. Gilt auch in der #Klimapolitik. Nationale Eingriffe durchkreuzen nur #EU-weite #CO2-Preise. CO2-Effekt: null, Kosten: enorm. Höchste Zeit für einen Befreiungsschlag mit kühlem Kopf.
➡️ https://t.co/c7nZz822LY
In der Ukraine haben sie lange gewartet: auf die Erlaubnis, mit weitreichenden Waffen aus dem Westen militärische Ziele in Russland angreifen zu dürfen. Doch Medienberichte über die mögliche Freigabe sorgen nun für Verärgerung. „Solche Dinge kündigt man nicht an“, sagt Selenskyj.
Wer noch einen endgültigen Beweis dafür brauchte, wie schwach wir derzeit sind und wie stark Putin sich fühlt, hat diesen jetzt bekommen.
Kanzler Olaf Scholz ruft im Kreml an, fordert Wladimir Putin auf, Truppen zurückzuziehen.
Und Putin? Antwortet mit dem schlimmsten Luftangriff auf die Ukraine seit Monaten.
Präsident Selenskyj ist außer sich, dass Scholz Putin angerufen hat. Auch der polnische Ministerpräsident Tusk kritisiert Scholz offen („Niemand wird Putin mit Telefonanrufen stoppen“).
So weit ist es also gekommen.
Engste Bündnispartner zerstreiten sich, Donald Trump droht nach Amtsantritt mit einem Ende der Hilfe für die Ukraine – und in Kiew herrscht Verzweiflung.
Für Putin könnte es kaum besser laufen.
Er hat mehr Truppen, mehr Zeit und keinen Widerstand in der Bevölkerung.
Warum sollte sich Putin auf einen Waffenstillstand einlassen, wenn er seine Ziele erreichen kann?
Putin geht es um das Ende der Ukraine als Staat, die Zerstörung der Kultur, er will die Ukrainer auslöschen.
Nur wenn sich der Westen gemeinsam dagegen stellt, mehr Hilfe liefert und die eigenen Ziele klar formuliert, kann Putin gestoppt werden. Der Diktator reagiert nicht auf Anrufe aus Berlin, sondern macht in grausamer Härte genau das Gegenteil davon.
Wenn der Westen so weitermacht, wird Putin ALLE seine Ziele erreichen. Und danach muss das Baltikum zittern. Weil wir so schwach sind.
Joe Biden hat vorgemacht, was jetzt zu tun ist: Die USA erlauben der Ukraine, mit Raketen mehr militärische Ziele innerhalb Russlands anzugreifen. Das richtet sich vor allem gegen russische und nordkoreanische Soldaten.
Deutschland sollte so handeln, wie Scholz es immer betont hat: Im Gleichschritt mit den USA. Das bedeutet, dass die Beschränkungen aufgehoben werden und Taurus-Raketen JETZT endlich geliefert werden müssen.
@KEigendorf Das hätte Scholz gerne gehabt, den Strategiewechsel, wenn er nicht nur wahlkampftaktische Interessen verfolgt. Statt dessen steht er isoliert da, hat seinen letzten Funken Einfluss in Europa verspielt. Den versuchen die 🇩🇪Botschafter aus Russland und Ukraine vergeblich zu retten.
Ein Land, das sich dem Vorwurf aussetzen muss, viel zu lange Putin verharmlost zu haben. Ist das dann jetzt die Zeiten-Rückwende? #Selenskjy spricht von der Öffnung der „Büchse der Pandora“. Die Folgen sieht man an der Reaktion aus Moskau. Weiter Töten und Forderungen stellen.
Ein Gespräch mit #Putin ist ein Strategiewechsel westlicher Politik, die in den letzten zwei Jahren darauf setzte, Russland zu isolieren. Ohne Abstimmung mit der ukrainischen Regierung und westlichen Partnern. Und dass von Deutschland. (1)
Scholz' Mantra seit knapp 3 Jahren: "Keine deutschen Alleingänge!" Und was haben wir bekommen? Einen deutschen Alleingang.
Bidens Entscheidung zur Freigabe von Waffensystemen mit größerer Reichweite verdeutlicht das. Die Argumentation des Kanzlers ist vollständig kollabiert. Für seine Blockadehaltung gibt es keine sachlichen Gründe mehr.
Dear Ukrainians, as a German citizen, I would like to apologize to all of you for the Chancellor of my country. I feel deeply ashamed of his failure to lead, and to organize effective Western help for your country.
Ich antworte mit einem Zitat von Ronald Reagan:
„Sie und ich wissen und glauben nicht, dass das Leben so teuer und der Friede so süß ist, als dass er um den Preis von Ketten und Sklaverei erkauft werden könnte. Wenn es nichts im Leben gibt, wofür es sich zu sterben lohnt, wann hat das angefangen - gerade im Angesicht dieses Feindes? Oder hätte Mose den Kindern Israels raten sollen, in der Sklaverei unter den Pharaonen zu leben? Hätte Christus das Kreuz ablehnen sollen? Hätten die Patrioten an der Concord Bridge ihre Gewehre wegwerfen und sich weigern sollen, den Schuss abzugeben, der um die Welt ging? Die Märtyrer der Geschichte waren keine Narren, und unsere verehrten Toten, die ihr Leben gaben, um den Vormarsch der Nazis aufzuhalten, sind nicht vergeblich gestorben. Wo ist also der Weg zum Frieden? Nun, die Antwort ist doch ganz einfach.
Sie und ich haben den Mut, unseren Feinden zu sagen: "Es gibt einen Preis, den wir nicht zahlen werden." "Es gibt einen Punkt, über den sie nicht hinausgehen dürfen." Und das - das ist die Bedeutung des Satzes von Barry Goldwater "Frieden durch Stärke". Winston Churchill sagte: "Das Schicksal des Menschen wird nicht durch materielle Berechnungen gemessen. Wenn große Kräfte in der Welt in Bewegung sind, lernen wir, dass wir Spirituelle Wesen sind - keine Tiere." Und er sagte: "Es geschieht etwas in Zeit und Raum und jenseits von Zeit und Raum, das, ob wir es wollen oder nicht, Pflicht bedeutet."
Du und ich haben ein Rendezvous mit dem Schicksal“
Und jetzt schwirr ab!
I met Augustina in Zaporizhzhia in 2022 at an evacuation point when she left the then-occupied Kherson.She managed to take her bandura out of the occupation. 18 y.o. Augustina now lives in Odesa. After the night shelling, there is still no electricity and she plays in the dark ❤️