Der Wohnungsmangel ist vorprogrammiert:
„Das war ein Meilenstein, dass man gesetzlich in die Miete eingreift”, zeigt sich Vizekanzler @AndiBabler stolz gegenüber der APA. Der Vizekanzler garantiert sogar, dass man im Herbst auch bei den unreglementierten Wohnungen nachziehen wird.
📉 Warum Eingriffe in den Mietmarkt problematisch sind
1⃣ Fehlende Anreize für Investitionen: Wenn Mietpreise künstlich niedrig gehalten werden, fehlt den Investoren der Anreiz, in den Wohnbau zu investieren. Langfristig führt das zu einem Rückgang der Bautätigkeit und zu einer Verschlechterung der Wohnqualität. Die empirischen Ergebnisse dazu sind glasklar.
2⃣ Marktverzerrungen: Wenn Preissignale außer Kraft gesetzt werden, wohnen die Leute am Ende in den "falschen" Wohnungen. Der knappe Wohnraum wird ineffizient genutzt, wenn zum Beispiel alleinstehende Pensionistinnen mit Altverträgen auf 100 Quadratmetern wohnen können.
3⃣ Insider-Outsider-Effekt: Die SPÖ erzielt mit ihren Vorstößen genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich bezwecken will. Die Alteingesessenen schaffen sich Privilegien, während alle anderen Pech haben. Einkommensschwächere Haushalte, die auf Wohnungssuche sind, schauen durch die Finger. Die Neumieten im freien Markt werden nämlich die Tatsache reflektieren, dass die Miete im Bestand reglementiert wird.
Warum die “Wirtschaftsparteien” @volkspartei und @neos_eu bei dieser Art von Wohnungsmarktpolitik schweigend zusehen, bleibt weiterhin ein Rätsel.
(via @DiePressecom)