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Drei alte Männer zerschlagen die Welt – und wir diskutieren noch über die Geschäftsordnung
Herfried Münkler ist einer der klügsten politischen Köpfe dieses Landes. Emeritierter Professor der Humboldt-Uni, prägende Stimme in jeder Debatte über Geopolitik.
Wenn so jemand in einem Podcast sitzt (hier Table Today mit Stefan Braun) und nüchtern feststellt: „Wir sind von einer regelbasierten in eine machtbasierte Ordnung gewechselt“ – dann ist das keine akademische These. Das ist eine Kriegserklärung an unsere Selbstberuhigungslügen.
Viele von uns spüren das längst. Persönlich läuft es irgendwie noch. Aber der Blick auf die Welt da draußen? Gefährlicher war es seit Jahrzehnten nicht.
Und trotzdem tun wir so, als müssten wir nur noch ein bisschen aussitzen, ein bisschen verhandeln, ein bisschen hoffen – dann wird schon alles wieder.
Hand aufs Herz: Ertappt ihr euch nicht auch immer wieder dabei, selbst auszuweichen? Wie ihr die Nachrichten lest, nickt, weiterscrollt – und so tut, als ginge uns das alles nur indirekt etwas an? Als wäre wir BeobachterInnen, nicht Teil dieser Lage. Als könne man sich aus einer Zeitenwende irgendwie herausmogeln.
Können wir nicht.
Blitzschach mit Atomwaffen
Münkler beschreibt die neue Weltordnung mit einem brutalen Vergleich: Schach mit Zeitlimit. Wer nicht rechtzeitig zieht, ist raus. Während wir noch debattieren, ob der Zug regelkonform ist, haben andere längst drei Züge gemacht und uns matt gesetzt.
Demokratien mit ihren Aushandlungsprozessen, ihren Checks and Balances, ihren endlosen Diskussionsrunden – sind die überhaupt noch schnell genug für diese Welt?
Die Antwort lautet: Nein. Nicht, solange wir weitermachen wie bisher.
Vielleicht ist das das eigentlich Beunruhigende: Nicht, dass sich die Welt verändert – sondern dass wir merken, wie sehr wir uns wünschen, sie möge sich bitte langsamer verändern. Dass sie uns Zeit lässt, uns innerlich zu sortieren. Und dass genau dieser Wunsch längst Teil des Problems ist.
Denn drei Männer treiben diesen Wandel längst voran. Drei Imperien. Drei sehr unterschiedliche Motive – aber alle drei spielen auf Macht, nicht auf Regeln.
Putin: Getrieben von Ressentiment. Von der Kränkung, dass Russland nicht mehr in der ersten Reihe steht. Der Ukraine-Krieg ist kein Ausrutscher eines senilen Diktators. Es ist Baustein Nummer vier in einem 20-Jahres-Plan: Tschetschenien (1999), Georgien (2008), Krim (2014), Ukraine (2022). Und gerade jetzt: Hybrid warfare gegen Bulgarien, Rumänien, Moldau – Wahlen manipulieren, Kommunikationssysteme angreifen. Putin hat vom deutschen Generalstab zwischen 1936 und 1939 gelernt, sagt Münkler. Und er hat Zeit.
Xi Jinping: Kein Ressentiment, sondern Restauration. China war jahrhundertelang die Nummer eins. Dann kamen Opiumkrieg, Boxeraufstand, das „Jahrhundert der Demütigung“. Jetzt holt sich China zurück, was ihm – so die Lesart – der Westen geraubt hat. Bis 2050 soll China wieder an der Spitze stehen. Mit einer Marine, die von der Tonnage her bereits jetzt größer ist als die der USA. Mit einer Luftwaffe mit offensiven Fähigkeiten. Mit einem 17+1-Format, das 17 mittel- und osteuropäische Länder direkt an Brüssel vorbei an China bindet. Xi ist längst in Europa drin.
Trump: Abstiegsangst plus trotziger Rückzug. „Make America Great Again“ heißt: Wir wurden ausgenutzt, haben für andere die Kastanien aus dem Feuer geholt, und jetzt ist Schluss. Trump will die USA vom globalen Hegemon zum territorial konsolidierten Imperium umbauen. Kanada als 51. Bundesstaat, Grönland kaufen, Panama-Kanal zurück. Ein imperiales Projekt mit Portfolio: Handel, Zölle, Militär. Und die neue US-Sicherheitsstrategie dokumentiert es schwarz auf weiß: Der transatlantische Westen ist tot. Trump hat ihn 2025 liquidiert.
Europa: Gespalten, gelähmt, gerne auch naiv
Und wir? Wir sind gespalten. Nicht nur politisch. Mental.
Die einen sind in höchster Sorge. Die anderen – Grüße an die AfD – sagen: „Mir hat Putin nichts getan.“ Solange Deutschland nicht angegriffen wird, ist alles okay.
Noch schlimmer: Es gibt eine Zentrifugalkraft. Viktor Orban – von Münkler als „Einflussagent Russlands“ bezeichnet – will Ostanlehnung. Fico, Babiš haben ähnliche Tendenzen. Sie blockieren die EU. Drei Zwerge, die 27 Staaten lahmlegen.
Und dann die anderen: die Westanlehnungs-Fraktion. Aber – und das ist der Schock – den transatlantischen Westen gibt es nicht mehr. Es war Obama, der 2011 „Pivot to Asia“ verkündete. Der Atlantik ist nicht mehr Priorität für die USA.
Was machen die, die das nicht wahrhaben wollen? Sie erzählen sich Märchen: „So schlimm ist es nicht. Trump ist alt, dann kommt ein anderer.“ Wer denn? Vance? Und dann?
Münkler nennt sie „Traumtänzer“. Die anderen sind „Unterwerfungspazifisten“. Beide argumentieren mit einem „Dispens auf Anstrengung“ – wir müssen uns nicht anstrengen, es wird schon wieder. Die Russen liefern Gas, die Amerikaner halten den Atomschirm über uns.
Diese „bräsige Bequemlichkeit“ sitzt tief. Besonders in Deutschland. Wir waren von 1945 bis 1989 der höchst militarisierte Raum weltweit. Eine Mentalität des Überangestrengtseins ist geblieben. Und jetzt? Jetzt wollen wir unsere Ruhe.
Die einzige Lösung: E3/E5 – oder das Ende
27 EU-Staaten, die nach Einstimmigkeit funktionieren müssen? Blockiert von Orban, Fico, Babiš? Italien, das nach Süden schaut auf Migrantenboote vor der tunesischen Küste? Frankreich, das die Ukraine als „ganz weit weg“ betrachtet, weil die Prioritäten traditionell im Mittelmeerraum, in Afrika, in den ehemaligen Kolonien liegen?
Das funktioniert nicht. Nicht in einer Welt, die auf Blitzschach umgestellt hat.
Die Lösung: E3 (Deutschland, Frankreich, Großbritannien), erweitert zu E5 (plus Polen und Italien). Diese fünf müssen handlungsfähig sein – per Telefon, face-to-face, ohne Einstimmigkeitszwang. Ein hierarchisches Zentrum der EU in Außen- und Sicherheitspolitik.
Klingt undemokratisch? Mag sein. Aber die Alternative ist der Zerfall.
Trump arbeitet dran. Putin arbeitet dran. Xi hat sein 17+1-Format schon installiert. Die Beschleunigung ist da. Und Europa? Diskutiert noch über die Geschäftsordnung.
Hegel gegen Schopenhauer – oder: Warum wir nichts gelernt haben
Am Ende wird Münkler philosophisch. Und düster.
Hegel glaubte, wir lernen aus der Geschichte. Dialektischer Prozess, Fortschritt, Vernunft.
Schopenhauer wusste es besser: „Wir lernen aus der Geschichte, dass wir nichts gelernt haben.“
Und genau das ist passiert.
Wir haben geglaubt, über die „Friedensdividende“ das Richtige gelernt zu haben. Deutsche lassen die Finger von Waffen. Frieden schaffen mit immer weniger Waffen. Schöne, hochattraktive Vorstellungen.
Aber wir haben nicht begriffen: Es gibt Leute, die unser Lernen beobachten. Und die legen es als Schwäche aus.
Münkler vergleicht es mit Mannschaftssport: Jede Mannschaft beobachtet, was der Gegner trainiert – und hebelt genau das aus. Wenn der Gegner auf Ballbesitz setzt, spielt man lange Bälle und schnelle Stürmer.
Politik funktioniert genauso. Aber wir haben uns eingebildet, man könne ein für allemal das Richtige wissen. Und auf seiner Seite haben.
Das war nicht aufmerksames Beobachten von Geschichte. Das war Sehnsucht nach Ruhe. Verwechselt mit Weisheit.
Der ungelöste Widerspruch: „Nie wieder Krieg“ vs. „Nie wieder Auschwitz“
Wir hatten nach 1945 zwei große Überschriften:
· „Nie wieder Krieg“
· „Nie wieder Auschwitz“
Und wir haben verdrängt, dass das ein Widerspruch sein kann.
Joschka Fischer hat das aufgemacht, im Eindruck der jugoslawischen Zerfallskriege. Aber davor? Pazifismus des Beschweigens. Wir wollten gar nicht wissen, wo du warst, was du gemacht hast. Wir mussten damals halt irgendwie zusammenleben.
Die Bundesrepublik hat sich über Jahrzehnte durch Lebenslügen schön gemacht. Geschichtspolitik nennt man das, wenn Professionelle es machen: Die Geschichte so erzählen, dass sie die Legitimation der gegenwärtigen Zustände liefert.
Aber oft ist es auch etwas anderes: Sich selbst das eigene Leben schön erzählen.
Und so haben wir uns erzählt: Wir haben das Richtige gelernt. Wir sind die Guten. Wir brauchen keine Waffen mehr.
Währenddessen haben andere beobachtet. Und gelernt. Das Falsche für uns. Das Richtige für sie.
Werden die Enkel in Frieden leben?
Die Frage im Podcast: Werden wir, werden unsere Kinder, unsere Enkel in 20 Jahren wieder in einer friedlicheren Welt leben?
Münklers Antwort: „Ich glaube das nicht unbedingt.“
Er sieht keine umfassende Befriedung der Welt. Die strukturellen Probleme – Nord-Süd, Ost-West – sind zu groß. Es kann sein, dass man auf einem hohen Level der Abschreckung verhindern kann, dass sich Ukraine-Kriege wiederholen. Aber die Frage ist: Wer lernt von Putin, wenn Putin als Gewinner vom Platz geht?
Erdoğan würde gerne ein bisschen Osmanisches Reich wiederherstellen. Vučić hat Kosovo und Bosnien im Blick. Und dann der globale Süden: furchtbare Kriege im Ostkongo, im Sudan – die wir nicht auf dem Schirm haben, weil sie so weit weg sind.
Münkler sieht nicht, dass wir die Fähigkeiten haben, diese Welt verlässlich zu "verfriedlichen".
Zerstört die Menschheit ihr Zuhause?
Und dann, ganz am Schluss, die große Frage: Zerstört die Menschheit ihr Zuhause?
Münklers Antwort: Ja.
Erderhitzung. Kriege als gewaltige Erderhitzer. Flüchtlingsbewegungen als ökologische Katastrophen. Zehn Millionen Menschen, die nicht mehr dort wohnen, wo sie ihre Subsistenz vorfanden.
„Wir arbeiten kräftig daran, die Grundlagen unseres Fortlebens zu verschlechtern. Ich würde nicht sagen, völlig zu zerstören, aber zu verschlechtern. Was heißt, dass die Anstrengungen, irgendwie zu überleben, größer werden.“
Das ist keine gute Nachricht.
Schopenhauer hatte recht
Am Ende bleibt Schopenhauer. Nicht Hegel.
Wir lernen aus der Geschichte, dass wir nichts gelernt haben.
Putin hat 20 Jahre lang seine Strategie verfolgt. Xi baut sein Imperium auf. Trump zertrümmert die alte Ordnung.
Und wir? Wir erzählen uns weiter, dass es schon nicht so schlimm wird. Dass irgendwer schon eingreift. Dass die Regeln am Ende doch gelten.
Tun sie nicht.
Die Enkel werden nicht in einer friedlicheren Welt leben. Die Anstrengungen zu überleben werden größer. Die Zeit der schönen Geschichten ist vorbei.
Münkler gibt keine falschen Hoffnungen. Aber er zeigt auch: Resignation ist keine Option. Es gibt Handlungsräume – wenn man bereit ist, die Realität zu sehen. Mit all ihrer Härte. Mit all ihrer Unbequemlichkeit.
E3/E5 – oder das Ende. Das ist kein Slogan. Das ist die Wahl.
Wir können weiter diskutieren, verhandeln, aussitzen. Können weiter auf Regeln pochen, während andere Fakten schaffen. Können weiter hoffen, dass irgendwer uns rettet.
Oder wir können aufwachen. Handeln. Entscheiden.
Die Uhr tickt. Blitzschach, erinnert ihr euch?
Vielleicht besteht unsere eigentliche Aufgabe nicht darin, die richtige Geschichte zu erzählen. Sondern darin, aufzuhören, uns mit Geschichten zu beruhigen.
Nur stehen wir immer noch am Brett und überlegen, ob wir die Eröffnung kennen.
In meinem Wahllokal in #Berlin F-hain haben 12Uhr schon 1/3 der Wahlberechtigten abgestimmt. Wenn dies woanders auch so ist, dann wird es eine hohe Wahlbeteiligung bei der #BTW25 geben. 👍
Ich bin Palästinenser, israelischer Araber. Und ich staune über die tausenden von Linken und anderen an Unis in Europa oder Amerika, die Leuten wie mir das Land meiner Herkunft erklären wollen.
Mein Großvater kämpfte 1948 im Unabhängigkeitskrieg – auf der Seite
irakischer Soldaten, gegen Israel. Mein Vater, geboren 1946, wuchs in einer Welt auf, die von Flucht und Trauma geprägt war. Vor dem Krieg von 1948 zwischen arabischen Nachbarn und Israel machte mein Onkel sein Abitur in Tulkarem im Westjordanland. Nach der Gründung Israels durfte er nicht in sein Heimatdorf zurückkehren. Er wanderte in die USA aus und kam erst 1982 mit einem Touristenvisum zurück, ein Visum, das er jährlich verlängern musste, um bleiben zu dürfen.
Der Bruder meiner Großmutter floh 1948 nach Jordanien. Jahrzehntelang konnten die Geschwister einander nicht sehen. Einige aus unserer Familie ließen sich in der Westbank nieder, die konnte man
ab und zu besuchen. Viele Wunden blieben, bei vielen von uns. Israels
Staatsgründung bedeutete für meine Familie den Verlust von Land, Besitz, Zusammenhalt.
Meine erste Lebenserinnerung? Eine Versammlung meiner Familie vor dem
Fernseher, 1982. Ich war sechs. Es liefen Bilder des Massakers von Sabra und Shatila. Ich sehe noch die Tränen in den Augen meiner Mutter und die Wut auf den Gesichtern der Männer. Diese Emotionen haben mich geprägt.
Am „Tag des Bodens“, jedes Jahr am 30. März, gingen wir auf die Straße. Es war unser Ritual, um an die Landverluste zu erinnern. Ich habe als junger Mensch kaum eine Demonstration verpasst, wenn es um
Palästina ging. Ich wurde Islamist und hörte andächtig die Kampflieder
der Hamas und der Muslimbruderschaft. Es drehte sich immer um die Befreiung Palästinas, um den Kampf gegen Israel, gegen Juden.
Als Kind war ich oft in Gaza. Unsere Einkäufe erledigten wir samstags in der Westbank. Der Konflikt war nicht nur Teil meines Lebens – er war Teil meiner Identität, meiner Familie, meiner Biografie.
In meiner Jugend suchte ich den Konflikt – buchstäblich. Jeden Donnerstagabend fuhr ich nach Jerusalem, um in der Al-Aqsa-Moschee zu übernachten, zu beten, und um Israels Soldaten und Polizisten zu
provozieren. Ich hasste Israelis, ich hasste Juden. Mein politischer Traum war, dass der Staat Israel verschwindet. Egal, was in unserem Leben nicht gut lief: Schuld waren immer „Israel und die Juden!“. Immer.
Als Israeli habe ich die Oslo-Abkommen gefeiert. Die Rückkehr von Arafat, die Entstehung der palästinensischen Autonomiebehörde – all das schien ein neues Kapitel in unserer Geschichte zu eröffnen. Wir sahen Hoffnung im Friedensabkommen mit Jordanien, im Rückzug aus dem Süden des Libanon im Jahr 2000, im Abbau der Siedlungen in Gaza im Jahr 2005. Als Premierminister Yitzhak Rabin auf einer Friedenskundgebung von einem radikalen jüdischen Studenten ermordet wurde, weinten wir. Es war nicht nur der Verlust eines Mannes, sondern der Verlust eines Traums.
Doch die Realität holte uns ein. Die zweite Intifada habe ich nicht im Fernsehen verfolgt – ich habe sie im echten Leben erlebt. Die Unruhen im Oktober 2000 erreichten die arabischen Orte in Israel, und 13 arabische Israelis wurden durch Polizeigewalt getötet. Über drei Jahre lang erlebten wir täglich Anschläge. Busse explodierten, und Selbstmordattentäter zerstörten die Orte, die meine Jugend geprägt hatten. Der Terror kam immer näher, bis er schließlich meine Nachbarschaft erreichte.
Am Ende blieb mir nur eine Wahl: Ich musste gehen.
Merkel stellt sich in ihren politischen Memoiren einen Persilschein aus. Steinmeier ist trotz der krachend gescheiterten Russland-Politik immer noch Bundespräsident. Machen wir uns ehrlich: Unsere unterentwickelte Fehlerkultur gefährdet Europas Sicherheit. Ein etwas längerer 🧵/1
Haushaltssperre. Wer hätte es gedacht? —> Wir!
Bereits beim Aufstellen des Haushalts war dieser geplant (!) mit 3,8 Mio. Euro unterdeckt (sog. Pauschale Minderausgabe). Wir wollten das ändern und haben konkrete Sparvorschläge gemacht. Interessiert hat Rot-Rot-Grün nicht /1
Habe ich dies richtig verstanden? Scholz feuert Lindner, weil die SPD die Ukraine mehr unterstützen will und die FDP die Schuldenbremse nicht lockern will? Seit wann agiert die SPD proukrainisch? 🧐
Ich muss dies in Deutsch posten, weil es wirklich nur für meine Mitbürger gedacht ist.
Als ich dieses Bild das erste mal sah, musste ich mir die Hände vors Gesicht schlagen so als wäre ich Captain Picard. Ich wollte es eigentlich dabei belassen, fühle mich jetzt doch genötigt, das zu kommentieren.
Ich kann noch so weit mitgehen, dass die Wahl in den USA nicht durch ist. Es ist ein Kopf-an-Kopf Rennen und beides ist möglich. Ich werde mich nicht an die Diskussion beteiligen ob es 50:50 oder 48:52 oder 52:48. Umfragen sind bei dieser Fehlermarge einfach nur Zahlen. Wir werden es erst am 5. November wissen, Punkt.
Was mich hier ärgert ist, ist das Motiv hinter dem Wunschdenken. Die Mehrheit der Deutschen will weiterhin nichts oder nur wenig für die Verteidigung tun und das anderen, konkret den Amerikanern, überlassen. Außen- und Verteidigungspolitik ist weiterhin ein nerviges Ärgernis für viele meiner deutschen Mitbürger. Viel wichtiger scheinen die "NIMBY" Projekte, die man überall bekämpfen will. Das Windrad hier, das Asylantenheim dort, die Energietrasse daneben. Geopolitische Sicherheit hat da keinen Platz.
Ganz besonders kommt hier dann das Thema "Migration". Migration hier, Migration da, ohne Migration kann man heute keine politische Diskussion führen. Ok, das ist ein wichtiges Thema, aber warum unterhalten wir uns dann nicht über die Gründe? Fangen wir mal den Syrern an. Wann kamen diese in Massen nach Deutschland? Genau, 2015. Aber wann startete der Syrienkrieg? Genau, 2011.
So nun die Preisfrage? Warum dauerte es 4 Jahre bevor die Massen zu uns kamen? Warum kamen sie nicht gleich in 2011 oder 2012. Was ist 2015 passiert? Nun, die Antwort ist einfach: Russland. Russland ist 2015 offen in den Krieg in Syrien eingetreten und hat systematisch Krankenhäuser und kritische Infrastruktur zerstört. Den Leuten blieb buchstäblich nichts. Was macht man dann? Richtig, man flieht.
Nächster Punkt Afrika. Wer ist in den letzten Jahres besonders stark in Afrika, vor allem in Westafrika (Burkina Faso, Mali etc.), aktiv? Ja, die Antwort liegt auf der Hand: Russland. Wagner Söldner hinterlassen eine Spur der Verwüstung, die selbst für diese volatile Region äußerst brutal ist.
Nächster Punkt, Ukraine. Nun, was hier passiert, sollte jedem einleuchten. Auch hier dürfen wir der russischer Aggression danken, dass wir 1 Million Ukraine hier versorgen dürfen, die nota bene niemals ihre Heimat verlassen hätten und auch nur aus Not hier sind. Dass wir ihnen helfen müssen, steht nicht zur Debatte. Natürlich müssen wir das. Der Punkt ist nur, dass wir es hätten gar nicht so weit hätten kommen lassen dürfen und müssen.
So, und jetzt habe ich zum Thema Migration 3 Hotspots benannt, die alle auf Russland zurück zu führen sind oder zumindest stark beschleunigt wurden. Und jetzt will man weiterhin nicht in äußere Sicherheit investieren? Echt? Habt ihr immer noch nicht den Schuss gehört? Wie sollen wir alle die Flüchtlinge in ihre Heimat zurück führen, wenn dort Russland oder seine Handlanger hausen? Kaum ein Syrer wird zu Assad zurückkehren und wenn, dann nur unter Lebensgefahr. Wie viele das freiwillig machen wollen, sollten jedem selbst klar sein.
Wie borniert muss man sein, um diesen Zusammenhang nicht zu sehen und die entsprechende Schlüsse zu ziehen? Wie borniert muss man sein, um nicht zu erkennen, dass wir nicht alles den Amerikanern überlassen können und stattdessen selbst für die Verteidigung unserer Interessen und Grenzen tun müssen? Egal ob Trump oder Harris gewinnt, wir müssen hier endlich selbst aktiv werden. Es ist vorbei. Nicht mal 2% Wehretat hilft hier. Wir müssen auf 3% vielleicht sogar 4% wie zu Zeiten des Kalten Krieges.
Ich könnte bisweilen echt ausflippen, wenn ich unsere Mitbürger sehe, die auf der einen Seite etwas fordern, aber auf der anderen nicht bereit sind, das Notwendige dafür zu tun. Der Grad des Jammerns in Deutschland hat inzwischen Ausmaße genommen, die mich nur noch verärgert da stehen lassen. Heulen wird uns nicht voranbringen, nur Taten zählen. Und hier müssen wir unserer Stärke und Verantwortung gerecht werden. Deutschland im Zusammenspiel mit Europa muss aktiver bei geopolitischen Fragen werden und aktiver eingreifen. Das wird nicht schön, das wird blutig, aber es ist absolut notwendig, wenn wir die Probleme des 21. Jahrhunderts angehen wollen. Eine andere Wahl haben wir sowieso nicht, außer will wollen komplett in der geopolitischen aber auch wirtschaftlichen Bedeutungslosigkeit untergehen.
Ich appelliere daher an die Vernunft. Wir müssen unseren inneren Schweinehund überwinden und das Notwendige tun. Am Ende ist es nur eine neue Chance, für uns, aber auch unsere Wirtschaft. Es liegt nur an uns, dies zu ergreifen, und diese Transformation umzusetzen. Es ist spät, aber noch nicht zu spät.
1/Alle reden von der deutschen Verantwortung gegenüber russland. Doch wo bleibt die deutsche Verantwortung gegenüber der Ukraine?
Ein Thread über Deutschlands Vergangenheit, über die die meisten von euch in der Schule nichts gehört haben.
1/7 Gegendemo “Euer Frieden ist unser Todesurteil” am 3. Oktober, 14:30 Uhr, Siegessäule
Wir rufen dazu auf, sich öffentlich gegen diese Pseudo-Pazifisten zu positionieren, die in Wirklichkeit dem Aggressor in die Hände spielen.
Wer #McDonalds liebt sollte in Brandenburg nicht die AfD wählen.
So mein Gedanke als ich am Samstag in einer Filiale in Südbrandenburg bemerkte, dass fast alle Angestellte syrische Migranten sind.
Die Finanzierung des BSW wirft Fragen auf!
Lotte Salingré und Thomas Stanger aus 23948 Klütz
Mitglieder einer neuen Sekte?
Verwalter der verschwundenen SED-Millionen?
Über 5 Millionen Euro von einer Privatperson an eine Partei spenden, ist sehr viel.
In einem Interview behauptete Thomas Stanger durch seine Firmenbeteiligungen Geld verdient zu haben, aber das ist wenig glaubwürdig, wenn die Bilanzen der Firmen ausgewertet werden.
Diese Gesellschaften rund um BB&S laufen so gut, dass sie kein Eigenkapital haben und durch haftende Darlehn von circa 5 Millionen € am Leben erhalten werden.
Brother, Brother & Sons ApS
Eigenkapital: -18.438.870 DKr circa -2,4 Mio. €
Haftendes Darlehn: 24.228.215 Dkr circa 3,2 Mio. €
Brother, Brother & Sons Holding ApS
Eigenkapital: -11.184.188 DKr circa -1,5 Mio. €
Haftendes Darlehn: 11.365.394 DKr circa 1,5 Mio. €
Brother, Brother & Sons Blue ApS
Eigenkapital: -747.754 Dkr circa -0,1 Mio. €
Haftendes Darlehn: 2.002.670 DKr circa 270.000 €
Letztendlich wurden hier 5 Millionen Euro Geld zugeschossen, damit die Firmen keine Insolvenz anmelden müssen.
Die Bankkredite sind bei null, es wurde höchstens mal ein Kontokorrentkredit aufgenommen.
Auch aus den Bilanzen der letzten Jahre ist nicht ersichtlich, wie da 5 Millionen € erwirtschaftet wurden.
Insgesamt sieht alles danach aus, dass dort eine Art von Geldwäsche und/oder Verschleierung von Zahlungsströmen betrieben wird.
BB&S America Sales LLC
Insbesondere wenn der amerikanische Ableger BB&S America Sales LLC betrachtet wird, dann fällt nicht nur den Sitz bei Harvard Business Services, Inc. auf, sondern dass Harvard Business Services, Inc. ein Service zum Gründen von Firmen mit Büroservice in der bekannten Steueroase Delaware ist.
Wer würde mit Millionen in der Tasche neben dem Großflughafen in Kastrup wohnen?
Auffällig ist, dass keiner der Geschäftspartner durch auffälligen Lebensstil auffällt, die Wohnorte sind eher unterdurchschnittlich bis normal und in den schlechteren Wohngebieten von Kopenhagen und nicht in den Guten, wie Kopenhagen Frederiksbjerg, wo erfolgreiche Direktoren zu wohnen haben!
China
Auch interessant sind die Verbindungen nach China, der Teilhaber von Brother, Brother & Sons Blue ApS Yongjian Yin kommt aus Hengyang, China.
Aber auch die Firma BB&S Lighting hatte offensichtlich Verbindungen nach China, da eine Joanna Wu mit ähnlicher Berufsbezeichnung in China und in der Firma zu finden ist, die Firma wurde zwischenzeitlich geschlossen.
Peter Igor Werschenskij Plesner
Thomas Stangers Kompagnon Peter Igor Werschenskij Plesner ist auch eine obskure Persönlichkeit mit dem größten Gewinn von 100.000 € und einem Verlust von 1,5 Millionen Euro in einem Jahr, dass bedeutet er muss 15 Jahre Gewinn machen, damit nur der Verlust abgezahlt wird.
Wer gewährt jemanden 6 Millionen Euro Kredit mit einem Einkommen von 100.000 Euro?
In der Spitze hatte Peter circa 6 Millionen Euro Schulden, das kann er in 60 Jahren nicht zurückgezahlt bekommen.
Aber Peter Igor Werschenskij Plesner hat schon 1991 und 1992 zwei Firmen schließen müssen, eine davon unter Zwang, also kurz nachdem der eiserne Vorhang gefallen ist!
Solche Personen nutzt man gerne in der Wirtschaft zum Entsorgen von Firmen und gleichzeitigen verschleiern von Zahlungsströmen.
Peter hält 70 % der Anteile von BROTHER, BROTHER & SONS HOLDING ApS und Thomas nur 30 %, aber Thomas verdient mindestens 5 Millionen Euro damit, die er BSW spenden kann?
Glaubwürdig ist die Geschichte, woher die vielen Millionen herkommen?
Von Lotte Salingré und Thomas Stanger wurde es überwiesen, aber woher das Geld kommt ist offen!
Ob das nun das verschwundene Geld der SED ist?
Ob das Geld aus Russland stammt?
Oder ob das Geld aus sonstigen illegalen Geschäften stammt?
Das lässt sich am Ende nicht mit Sicherheit feststellen, da man leider kein Einblick in die Bücher bekommt.
Fakt ist, dass auf nachvollziehbarem Wege, die Beteiligung an der Firma nicht so viel Geld gebracht hat, denn das geben die veröffentlichten Bilanzen nicht her.
BB&S America Sales LLC
Die Firma BB&S America Sales LLC in Delaware ist eine „Briefkastenfirma“ und Steuersparmodell und ist auch dazu geeignet Geldflüsse zu verschleiern.
Was es auch gibt, sind Verbindungen nach China, aber BB&S Blue steht kurz vor der Pleite und dies wird auch im Testat vermerkt.
Wobei alle 3 Firmen Pleite sind und mit zusätzlichem Geld am Leben gelassen werden, aber woher?
Der #BSW nutzt offensichtlich Seilschaften mit bis dato unbekannten Hintergrund, um sich zu finanzieren.
Falls jemand meckert, von wegen Datenschutz, alle Informationen sind öffentlich zugänglich.
Quellen folgen und weitere Informationen zu den einzelnen Teilnehmern und Firmen in den Folgeposts. Nach und nach wird der Post ergänzt, bis die wirkliche Quelle des Geldes feststeht.
#BSW #linksfaschisten
#ThomasStanger
So, hier nochmal kurz für alle Narrativtröten und Putinjünger. Weil irgendwie scheint gewissen Fakten ja immer wieder die Flucht aus euren Köppen zu gelingen. Zuhören jetzt👇
Die Journalistin @Juliadavisnews hat Hunderte weitere Beispiele gesammelt und mit englischen Untertiteln versehen. Um einen tiefen Blick in den Abgrund zu werfen, schaut euch ein paar dieser Videos an: https://t.co/abZxJ3yn9C 7/12
zwei Räume aufbrechen muss, das Warmwasser abstellt und uns lapidar mitteilt: "Notrufnummern sind in #Berlin regelmäßig nicht besetzt". 🙄
Wozu gibt es solche Dienstleister, wenn die Arbeit auf andere und die Kosten auf den Steuerzahler umverteilt werden?
1/3 Was in diesem Land alles falsch läuft, zeigt diese Geschichte vom Samstag: In unserem Keller (gut 20 Parteien) steht 5cm Wasser und es plätschert. Wir rufen die Notfallnummer des Infobretts an: die ist nicht besetzt 🤦. Wir rufen die Notfallnummer der Wohnungsbaugesellschaft
an, die 90% des Hauses gehört und auch die Verwaltung stellt. Die Mitarbeiterin der Firma teilt uns mit, dass sie nicht zuständig für dieses Haus sei. 🤦 Hausmeister, Verwaltungsperson des Hauses gehen wegen Wochenende auch nicht ran. 🤷
Letztlich rufen wir die Feuerwehr, die
Russland feuerte heute mindestens zwei Marschflugkörper auf den Staudamm des Kiewer Meeres, einem Stausee, etwa doppelt so groß wie der Bodensee. Ein Marschflugkörper stürzte ins Wasser, einer traf den Damm. Eine Zerstörung käme dem Einsatz einer Massenvernichtungswaffe gleich.
‼️Unabhängigkeit‼️
Ohne Unabhängigkeit keine Freiheit.
1987 bin ich als junge Studentin in eine bereits bestehende studentische Widerstandsgruppe aufgenommen worden. Ein Kommilitone hatte mich mitgenommen, nachdem wir nächtelang diskutiert und er meine Echtheit überprüft hatte.