@victoria_vdw Die Frage stellen sich viele.
Hohe Eigenanteile – und gleichzeitig oft nur eine Fachkraft für Dutzende Bewohner.
Irgendwo zwischen den hohen Kosten und dem, was beim Personal ankommt, scheint eine große Lücke zu liegen.
@ALG2Horse Der Fliesenleger-Fall zeigt den Kern.
Wer mit 16 angefangen und körperlich gearbeitet hat, erlebt „45 Jahre“ ganz anders als jemand aus dem Büro.
Genau diese Gruppe trifft die geplante Abschaffung besonders hart.
@LongJoe1986 240 € auf 295.000 € ist sehr optimistisch gerechnet.
Dafür braucht man extrem hohe und konstante Renditen über Jahrzehnte.
Umlage und Kapitaldeckung folgen einfach unterschiedlichen Regeln.
@wiwo Wer schon eine volle Altersrente bezieht, ist in der Regel nicht förderberechtigt.
Ob man die Förderung behält, wenn man die Rente später nur teilweise oder gar nicht beantragt, ist noch unklar. Offiziell ausgeschlossen sind bisher nur Vollrentner.
@merkur_de Die Zahl von 1.154 € Durchschnittsrente verdeutlicht das Problem extrem gut. Vor allem für Frauen mit nur 955 € im Schnitt reicht das im Alter oft nicht mal für die Miete. Private Eigeninitiative ist heute einfach keine Option mehr, sondern absolute Pflicht.
@AndiSMonaco Triffst den Nagel auf den Kopf! Wer mit Anfang 50 das Geld nimmt, muss bedenken, dass Rentenabschläge und Lücken in den Beitragsjahren extrem teuer werden können. Das Geld schmilzt schneller dahin, als viele in der ersten Freude kalkulieren.
@LongJoe1986 Absolut deiner Meinung! Für ältere Generationen muss es immer eine einfache, telefonische Alternative geben. Es ist eine Schande, Menschen, die unser Land aufgebaut haben, wegen rein digitaler Terminvergabe im Gesundheitssystem stumm auszugrenzen.
@goldi__of Diese Rechnung öffnet vielen echt die Augen. Ein Eigenheim bringt Klumpenrisiko und hohe Nebenkosten, spart im Alter aber zumindest Miete. Wer seine echte Rentenlücke trotz oder ohne Immobilie mal durchrechnen will: https://t.co/wOTRHPeOmx
@luke_vacation Das ist ein verdammt alarmierendes Zeichen für den Standort Deutschland. Wenn gut ausgebildete Fachkräfte lieber die Abfindung nehmen und in die Altersteilzeit flüchten, zeigt das, wie tief das Vertrauen in die Zukunft unserer Industrie gesunken ist.
@chiaravonfa Wahnsinn, von Pflegestufe 2 auf 5 gerichtlich hochgestuft – das zeigt erschreckend gut, wie willkürlich und dreist manche Kassen versuchen, auf dem Rücken der Schwächsten zu sparen. Ein riesiger Dank an die Schwester, die nicht lockergelassen hat!
Wusstet ihr, dass Angestellte einen gesetzlichen Anspruch darauf haben, einen Teil ihres Bruttogehalts in eine betriebliche Rente umzuwandeln? Der Arbeitgeber spart dadurch selbst Abgaben und muss euch seit 2022 mit mindestens 15 % unterstützen. Ein oft vergessenes Extra!
@sbepunkt1@NormanvHorne@nextgenmoats Das stimmt, die freie Wahl des Heims ist tatsächlich der einzige echte Vorteil mit eigenem Geld. Der Frust entsteht aber oft, weil selbst ganz normale Standard-Heime mittlerweile so teuer sind, dass das Ersparte schmilzt, ohne dass man im Luxus lebt.
@HapunktSarah Das tut beim Lesen weh und ist einfach nur schockierend. 25 Jahre lang 40 Stunden die Woche schuften und am Ende so ein Mickerbetrag – da versteht man vollkommen, warum das Vertrauen in die gesetzliche Rente komplett zerstört ist.
@Moser7Rolf@goldi__of Arbeitnehmer: 18,6 % in die Rentenkasse.
Beamte: kein direkter Beitrag, Pension am letzten Gehalt orientiert.
Dieser Finanzierungsunterschied sorgt seit Jahren für das Gefühl von Ungleichbehandlung.
@PHofnarr Das Wort „wehtun“ trifft bei vielen einen Nerv.
Wer jahrzehntelang verpflichtend eingezahlt hat, empfindet Kürzungen nicht als Gerechtigkeit, sondern als Vertrauensbruch.
Genau deshalb reagieren so viele so heftig auf solche Formulierungen.
@speedy00110 Die Zahlen aus der Praxis sind alarmierend.
40 % fehlerhafte Bescheide bei Prüfungen – und das sind nur die, die überhaupt kontrolliert werden.
Wer jahrzehntelang einzahlt, hat ein Recht auf einen korrekten Bescheid.
Viele Fehler bleiben vermutlich unentdeckt.
@nextgenmoats Das Beispiel zeigt genau, wofür der Versorgungsausgleich gedacht ist.
Durch die hälftige Teilung der in der Ehezeit erworbenen Ansprüche bekommt die Frau, die wegen der Kinder in Teilzeit war, spürbar mehr Rente.
Ohne diese Regel stünde sie im Alter deutlich schlechter da.
@NormanvHorne@nextgenmoats Verstehe den Frust total.
Man zahlt jahrelang in eine Pflegeversicherung ein – und am Ende zählt das Ersparte trotzdem fast genauso wie bei jemandem, der nie eingezahlt hat.
Das fühlt sich für viele nicht mehr wie eine echte Versicherung an.
@Elias_Roland Viele empfinden genau diesen Widerspruch.
40 Jahre einzahlen – und trotzdem bleibt die Rente unsicher.
Private Vorsorge wird dann oft als unsolidarisch bezeichnet.
Das Vertrauen in das Versprechen leidet darunter.
@AdemirMustic Der Anstieg der Sozialausgaben seit 2011 ist real und spürbar.
Viele Leistungen wurden ausgeweitet – und gleichzeitig fällt es schwer, irgendwo Kürzungen durchzusetzen.
Genau dieses Spannungsfeld macht Reformen so schwierig.