Tweets on information ethics, robot ethics (roboethics), machine ethics, and robot philosophy (robophilosophy). Technical and economic aspects are also covered.
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Regular registration fees end on 15 June 2026. Late/on-site fees apply from 16 June.
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#ICSR2026
Ich als Blondine fühle mich jetzt deutlich sicherer. Nach Jahrzehnten der Blondinenwitze greift der Staat jetzt ein.
Ironie beiseite: Der Nannystaat kennt offenbar keine Grenzen. Eine staatliche Helpline für Witze. Kein Witz. https://t.co/ZZpkKhk5uX
Diese Blödheit, diese unerträgliche Blödheit
Sehen Sie es mir nach, dass an dieser Stelle kein erbaulicher Text folgt, sondern ein Rant, wie man neudeutsch sagt. Aber ich war heute, am Samstag, wirklich, wirklich wütend.
Da marschieren ein paar Dutzend Typen durch die Wiener Innenstadt, über die Mariahilfer Straße, die große Einkaufsstraße, und protestieren gegen Israels Vorgehen in Gaza. Tamam. Dagegen kann und darf man protestieren. Dass da eine Frauenstimme über Lautsprecher von einem „Terrorstaat“ und von „Genozid“ spricht, teile ich nicht und kritisiere das.
Aber dann: Mehrere Typen, die die Flagge der Islamischen Republik Iran mit sich tragen, das Symbol des Mullah-Regimes. Und dahinter: österreichische „Student*innen“ und LGBTQ+-„Vertreter*innen“ mit der Progress-Pride-Flagge, direkt vor und hinter den Mullah-Fuzzis.
Entschuldigen Sie meine Direktheit, aber: Wie blöd kann man sein? Wie ahnungslos kann man durch die Welt gehen? Wie wenig kann man begreifen, dass das Mullah-Regime den „Pride“-Leuten nicht etwa sagt: „Och nö, wir mögen Schwule, Lesben und Transmenschen nicht“, was schlimm genug wäre, nein, dieses Regime sagt diesen Menschen: „Ihr verstoßt gegen Allahs Regeln, ihr verdient es, getötet zu werden, ihr werdet hingerichtet!“ Und dann werden solche Menschen von Hochhäusern gestoßen oder öffentlich an Baukränen aufgehängt.
Ich kenne homosexuelle Iranerinnen und Iraner, die um ihr Leben fürchten mussten. Unter größten Gefahren sind sie geflüchtet, um ihr Leben zu retten – nur um hier, in Wien (und leider auch in Berlin und anderswo, in Berlin besonders), auf Idioten zu stoßen, die mit Pride- und Mullah-Flaggen ihre Dummheit stolz zur Schau tragen. Bitter. Aber man ist ja ach so progressiv, ach so auf der richtigen Seite der Geschichte, scheiß auf diejenigen, die vom Mullah-Regime umgebracht werden.
Es gibt genügend Orte in Europa (Hallo Berlin!), wo dieser Wahnsinn normal geworden ist. Wo kaum jemand widerspricht. Natürlich dürfen diese Leute ihre Meinung äußern, natürlich haben sie das Recht zu demonstrieren. Aber dann müssen sie eben auch Kritik aushalten. Die kommt inzwischen nur noch selten oder nur noch leise. Man muss diesen Leuten viel deutlicher sagen, wie falsch das ist, was sie da zur eigenen Selbstvergewisserung – und nur dazu dient das, zu nichts anderem – veranstalten. Und zwar in Zeiten, in denen israelische Restaurants schließen, israelische Künstler nicht mehr auftreten können, aus Angst vor Gewalt, die offen und stolz angedroht wird, und Juden längst nicht mehr mit Kippa in die Öffentlichkeit gehen können.
Aber Hauptsache, man rennt mit einer bunten Flagge durch die Innenstadt!
Aus den morgen erscheinenden "Erbaulichen Unterredungen", gerne Abo hier: https://t.co/FV64vS6Ru6
Früher war Homosexualität für mich Privatsache. Sie war nie der Mittelpunkt meines Lebens, nie meine Identität im Ganzen, sondern ein Merkmal unter vielen.
Die größte Errungenschaft der Emanzipation bestand für mich darin, dass andere Orientierungen für Millionen Menschen zur Nebensache werden konnte. Nicht besondere Aufmerksamkeit war das Ziel, sondern Normalität. Nicht permanente „Sichtbarkeit“, sondern die Freiheit, nicht ständig über die eigene Besonderheit definiert zu werden.
Jede Regenbogenflagge, die ein Konzern, eine Behörde oder ein gar nicht betroffener Aktivist hisst, signalisiert heute dieselbe ungebetene Botschaft, verpackt als Solidarität:„Du bist anders. Du bist besonders. Du brauchst unsere grandiose Sichtbarkeit. Wir verschaffen sie dir endlich und fühlen uns dabei wie Erich Schmidt-Leichner!“
„Dankeschön. Fast hätte ich vergessen, homosexuell zu sein“, denke ich jedes Mal. Bloß: warum müsst ihr mir das ständig mitteilen? Ich weiß bereits, dass ich schwul bin.
Aus einem Symbol der Emanzipation ist vielerorts ein Moral-Accessoire der Nichtbetroffenen geworden. Diese erinnern mich täglich daran, dass ich doch bitte als kollektiviertes Gruppenmitglied für ihren Distinktionsgewinn zur Verfügung zu stehen habe. Das Problem ist nicht einmal, dass dies bewusst geschieht, sondern dass diese Form der Symbolpolitik Unterschiede voraussetzt und sie deshalb ständig reproduziert.
Je erfolgreicher die gesellschaftliche Normalisierung war, desto stärker scheint heute das Bedürfnis gar nicht betroffener Heterosexueller mit stellvertretender Diskriminierungserfahrung zu werden, die Unterschiede erneut hervorzuheben.
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Rollstuhl. Nichtbehinderte beginnen, Rollstuhl-Flaggen zu hissen und rufen Ihnen „Empowerment!“ zu. Oder sie schieben Sie, tief bewegt und tränengerührt von der eigenen Großzügigkeit, ungefragt über die Straße und erwarten dafür Applaus, den sie dann auch noch von den Passanten bekommen.
Die meisten Betroffenen haben vermutlich einen deutlich pragmatischeren Wunsch:
- Repariert den Aufzug.
- Baut reale Barrieren ab.
- Behandelt mich nicht ständig als Sonderfall.
Genau darum geht es. Viele „Betroffene“ wollen keine neopaternalistische Fürsorge. Sie wollen Indifferenz gegenüber Merkmalen, die für die Beurteilung ihres Menschseins keine Rolle spielt.
Mittlerweile geht diese permanente, peinliche und inflationäre Hervorhebung an die Psyche. Denn sie macht aus „Betroffenen“, die einfach ihr Leben leben wollen, Betroffene.
Das Absurde an diesem System ist seine Aggressivität gegenüber Abweichlern. Wer die gekaperte Regenbogensymbolik kritisiert, erntet selten Reflexion. Die Maske der Toleranz fällt oft erstaunlich schnell. An ihre Stelle treten Pathologisierungen wie die angeblich „internalisierte Homophobie“ oder sogar absurde historische Ernst-Röhm-Vergleiche. Es scheint für einige Regenbogenbeflaggte außerhalb der Vorstellungskraft zu liegen, dass diese ständige Signalisierung eines Machtgefälles zwischen Markierenden und gegen seinen Willen Markiertem paternalistisch und peinlich wirkt.
Leider ducken sich meinungsführende Medien vor dieser Debatte weg oder fördern sie aktiv durch die Konstruktion einer angeblich gemeinsamen „LGBTQIA+-Community.“ Eine solche Gemeinschaft kollektiver „Opfer“ existiert nicht, hat nie existiert und wird nie existieren. Wir sind Individuen und keine Marketing-Cluster für das eigene gute Gewissen.
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@philomagde "Nida-Rümelin hat sich mit dieser Kritik einen Widerspruch einkauft" - wer betreibt eigentlich den X-Account des Magazins? Warum ständig formale Fehler?
Join us at #ICSR2026 for our hands-on workshop exploring robot operation through puppetry, choreography, and performance.
Work with open-source tools, SO-ARM101, TouchDesigner, MIDI/game controllers. No technical expertise needed.
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@valabg 1851 wurde übrigens das scharfe S auch in der Schweiz noch verwendet. Die Umstellung erfolgte erst Jahrzehnte später, bis zum offiziellen Verzicht in den 1930er-Jahren.
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This workshop explores how social robots can support creativity, artistic expression, inclusion, neurodivergence, well-being, education, and co-creation. 🎨🧠🤝
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