Partner bei Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten. Gebürtiger Zuger mit holländischen Wurzeln. Beratung und Begleitung im Dreieck Wirtschaft - Politik - Gesellschaft
Weniger spektakulär als „Kostenexplosion“ und „Prämienschock“, aber sicher nachhaltiger als die institutionalisierte öffentliche Panikmache in der Gesundheitspolitik. Schön, dass die @NZZ den Artikel von #ProRaris ins Blatt gerückt hat, der hoffentlich zu einem Umdenken beiträgt.
Patienten sind nicht nur Kostentreiber, sondern eine Ressource. Sie haben im Gesundheitswesen die schwächste Lobby, obwohl sie vieles beizusteuern hätten, was sich auch auf der Kostenseite positiv auswirken würde.
Ein Gastkommentar
https://t.co/SM5ac2qKxB
Kinderspitäler in Not. Das liegt zum Grossteil am #EDI und #BAG. Sie missachten nicht nur den politischen Willen, die Lage endlich zu verbessern, sondern verschärfen mit der geplanten KVV/VKL-Revision die Situation zusätzlich. Wer bremst diesen Irrsinn? https://t.co/hw6n1oenjP
@leo_eiholzer Wer bestreitet, was es gesagt hat, lügt. Das sollte man lassen. Zu oft praktiziert, wird es zur Gewohnheit. Und schlechte Gewohnheiten holen einen immer ein. Mit jeder Garantie.
@Sarah_Wyss Gut gebrüllt, Löwin! Obwohl auch Entscheiderinnen „arbeiten“, oder? Und dass Arbeiter nichts zu sagen bzw. entscheiden haben, würde ich auch bestreiten. Das ist nur in diktatorischen Systemen der Fall, nicht aber in einer sozialen Marktwirtschaft, die nach Arbeitskräften lechzt
@gerhardpfister Ich weiss, was du meinst. Und ich ehre die Absicht dahinter. Aber trotzdem muss ich dir widersprechen. Hätte der Bund die CS übernommen wäre diese Frage Pflicht bzw KKS hätte auch diese Anspruchsgruppe adressieren müssen. Aber in diesem Gespräch ist alles drin, was rein gehört.
@Sarah_Wyss Genau. Es ist wie im richtigen Leben. Wer die Probleme nicht löst, wenn sie virulent sind, wird früher oder später von ihnen eingeholt. Nur, dass in diesem Fall nicht die ehemals Verantwortlichen den Kopf hinhalten, sondern andere.
@FridolinMarty@BAG_OFSP_UFSP@roche_schweiz Diesen Glückwünschen schliesse ich mich sehr gerne an. Preismodelle sind im Interesse der Patientinnen und Patienten. Andernfalls warten sie jahrelang auf die SL-Zulassung oder sind von der Einzelvergütung nach KVV71 („Krankenversicheruns-Lotto“) abhängig
Die Kindermedizin habe sich für den TARDOC ausgesprochen. «Somit könnte der Bundesrat zumindest diesen Teil des TARDOC, wenigstens als Übergangslösung, bewilligen», wird Mitte-Ständerat Benedikt Würth im St. Galler Tagblatt zitiert.
Hier der Artikel dazu: https://t.co/S4WL2ykhK0
@Sarah_Wyss@Blickch Unser Gesundheitssystem ist robuster als man meint. Aber nach vielen Schönwetter-Jahren gerät wegen verschiedenen sich gegenseitig verschärfenden Faktoren immer mehr unter Stress. Daran ist auch die Gesundheitspolitik Schuld, die vieles regelt aber kaum ein Probleme richtig löst.
@FelixSchneuwly Kleine Richtigstellung, lieber Felix. Das jährliche Gesamtdefizit der 6 CH Endversorger-Kinderspitäler im ambulanten Bereich beträgt 60 Mio Davon entfällt gut 25% auf den Notfall. Je ein weiterer Viertel geht zu Lasten ambulanten Eingriffen und die Behandlung Seltener Krankheiten
@GDK_CDS @TobiasBaer Die heutige Situation ist klar KVG-widrig. Kinderspitäler werden finanziell dafür bestraft, dass sie a) Kinder behandeln und b) dies zum überwiegenden Teil ambulant tun. Dieser Missstand gehört korrigiert, sonst droht der Kinder- und Jugendmedizin langfristig der Ruin
@FridolinMarty Ein allzu bekanntes Phänomen. Setzt es Kritik ab, war die Kommunikation schlecht… Mein Rat: Wenn jemand aufgrund eines Entscheides Kritik oder Kontroversen fürchtet, sollte er/sie den Entscheid nochmals überdenken. Oder die Situation durchstehen und Haltung zeigen