@thuritch Hi David, hast du damals auch bei diesem neuartigen mRNA Impfstoff die wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie und mögliche Interessenkonflikte kritisch hinterfragt? Sei kein Heuchler!
@ZStadtfux Ich bin mir ganz sicher das du derjenige bist, weil es dir nicht gelingt Unmenschlichkeit wie solche und viele andere Beispiele deutlich zu benennen!
@ZStadtfux Thomas, es ist mittlerweile bekannt, dass du mit deinen Positionen völlig daneben liegst. Du darfst dir natürlich weiterhi deine Wahrheit so zusammenstellen wie es dir gerade passt.
@d0m041@mel__aura Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass hier aus der Perspektive eines kleinen unmündigen Kindes berichtet wird, wessen ich schätze. Dieser entscheidender Ansatz fehlt mir bei allerdings Themen die ich erwähnte.
@lange_tobias_hh „russische Raketen offenbar Polen und damit NATO-Gebiet getroffen“ Mach nicht den gleichen Fehler wie @MAStrackZi im Jahr 2022. Der Post wurde dann einige Tage später gelöscht.
@ZStadtfux Nachdem du noch vor einigen Jahren versucht hast, ein respiratorisches Virus aufzuhalten, willst du nun offenbar auch noch das Wetter aufhalten. An Selbstüberschätzung fehlt es dir jedenfalls nicht. Du wirst es leider nie lernen.
Das war David Rosenhan. Ein angesehener Psychologe, aber auch ein Skeptiker.
Er glaubte, dass psychiatrische Diagnosen oft falsch sind.
Also entwickelte er ein Experiment, um seine Thesen zu beweisen:
Sein Team:
Acht psychisch gesunde Freiwillige. Ein Maler. Eine Hausfrau. Ein Kinderarzt. Ein Psychiater. Drei Psychologen. Und Rosenhan selbst.
Ihr Auftrag:
Sich in psychiatrische Kliniken in den USA einweisen lassen.
Die Anweisungen waren einfach: Hingehen. Berichten, eine einzelne, vage Stimme zu hören, die ein Wort sagt: "Leer."
Keine weiteren Symptome.
Nach der Aufnahme solten sie sich vollig normal verhalten, Notizen machen und versuchen, wieder entlassen zu werden.
Das Ergebnis war erschütternd:
Alle acht wurden als psychisch krank diagnostiziert.
Sieben erhielten die Diagnose Schizophrenie. Einer wurde als manisch-depressiv eingestuft.
Kein einziger Arzt erkannte die Wahrheit.
Doch der Albtraum begann erst nach der Aufnahme in die psychiatrische Klinik:
Obwohl sich die Pseudopatienten völlig normal verhielten, aßen, Gespräche führten und Notizen machten, deutete das Personal alles als Zeichen einer psychischen Erkrankung:
Sie machten Notizen? Zwanghaftes Schreibverhalten!
Sie waren höflich? Pathologisches Bedürfnis, anderen zu gefallen!
Selbst alltägliches Verhalten wurde als ,ritualisiertes Verhalten' notiert.
Und hier liegt die Ironie:
Die echten Patienten durchschauten das Experiment.
35 Patienten in mehreren Kliniken sagten sinngemäß:
,,Du bist nicht verrückt. Du bist Journalist oder Professor und überprüfst diese Klinik."
Doch die echten Ärzte bemerkten NICHTS! Das Etikett "psychisch krank" veränderte ihre Wahrnehmung auf die Wirklichkeit.
Durchschnittlicher Aufenthalt: 19 Tage. Der kürzeste: 7 Tage. Der längste: 52 Tage.
Der einzige Weg nach draußen war, die Diagnose zu akzeptieren und einer Behandlung zuzustimmen. Antipsychotische Medikamente. Den acht Pseudopatienten wurden zusammen fast 2.100 Tabletten gegeben. Sie nahmen nur zwei davon ein. Den Rest entsorgten sie unbemerkt.
Als Rosenhan seine Ergebnisse im Fachjournal Science veröffentlichte, reagierte die Psychiatrie empört.
Kliniken fühlten sich getäuscht. Ärzte bloßgestellt.
Eine angesehene Klinik forderte Rosenhan heraus:
Schicken Sie uns Ihre falschen Patienten. " Wir werden sie erkennen. "
Rosenhan stimmte zu.
Nach drei Monaten erklärte die Klinik, 41 Hochstapler erkannt zu haben.
Rosenhan hatte jedoch keinen einzigen Menschen geschickt.
Die Erwartung an "falsche Patienten" hatte das Personal dazu gebracht, überall Täuschungen zu sehen.
Das Experiment wurde als Rosenhan -Experiment bekannt.
Es zeigte, wie mächtig psychiatrische Etikette sein können. Einmal vergeben, verändern sie die Wahrnehmung von Ärzten UND Patienten!
Die Wirkung war enorm.
Die Studie verstärkte die Kritik an psychiatrischen Anstalten, gab Patientenrechten zusätzlichen Auftrieb und beeinflusste die Diskussion über zuverlässigere Diagnosen.
Sie wurde zu einem wichtigen Symbol für Reformen in der Psychiatrie.
Doch sie hinterließ beunruhigende Fragen:
Wenn Fachleute psychische Gesundheit nicht sicher von Krankheit unterscheiden konnten, was sagte das über das System aus?
Und wie viele Leben wurden durch eine falsche Diagnose zerstört?
Manchmal ist nicht der Patien der beängstigende Teil einer Psychiatrie.
Sondern das System, das die Menschen nicht mehr sieht.
Aus der Reihe "beunruhigende Fakten"