Nous sommes profondément attristés par le décès d’Arlette Testyler, l’une des dernières témoins de la „rafle du Billet Vert“ et survivante de la rafle du Vélodrome d’Hiver.
https://t.co/1NRhnA2POr
Quatorze mois après l’arrestation de son père lors de la rafle du Billet Vert, Arlette est arrêtée à Paris en juillet 1942 avec sa mère et sa sœur. Elle survit à la persécution nazie, mais son père, arrêté au commissariat du 3e arrondissement de Paris le 14 mai 1941, interné pendant treize mois au camp de Pithiviers puis déporté à Auschwitz-Birkenau, n’en reviendra pas. Il y est assassiné.
Tout au long de sa vie, Arlette s’est consacrée à la transmission de l’histoire de la Shoah et à la lutte contre l’antisémitisme, le négationnisme et la distorsion de la Shoah.
Par son charisme, son énergie remarquable et sa force d’esprit, Arlette a marqué tous ceux qui ont eu le privilège de la rencontrer et de l’entendre. Son héritage de mémoire et d’éducation nous engage à redoubler d’efforts pour transmettre la mémoire de la Shoah aux jeunes générations.
Que sa mémoire soit une bénédiction.
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von AVIVA GOLDSCHMIDT זייל.
Als Kind in Boryslav überlebte sie die Shoah dank des Mutes, der Stärke und der Fürsorge ihrer Mutter. „Ihre Wärme fühle ich noch heute“. Die Erfahrungen dieser Zeit prägten ihr Leben tief. Trotz der erlittenen Verluste bewahrte sie sich ihre Menschlichkeit, ihre Zuversicht und ihren Lebenswillen.
Als Zeitzeugin setzte sie sich über viele Jahre dafür ein, ihre Erinnerungen mit nachfolgenden Generationen zu teilen. Mit ihren Berichten hielt sie die Erinnerung an die Opfer der Shoah wach und leistete einen wichtigen Beitrag gegen das Vergessen.
Israel lag ihr besonders am Herzen. Sie fühlte sich dem jüdischen Staat eng verbunden und verfolgte dessen Geschicke mit großer Anteilnahme.
Ihre Töchter und Enkelkinder bedeuteten ihr unendlich viel und erfüllten sie mit Freude, Stolz und Liebe.
Ein besonderes Vermächtnis hinterlässt sie den jungen Menschen. Immer wieder betonte sie, wie wichtig es sei, sensibel für Ungerechtigkeit zu sein und nicht wegzusehen. Man müsse Haltung zeigen und den Mut haben, sofort zu sagen: „Das lasse ich nicht zu.“ Diese Botschaft war ihr eine Herzensangelegenheit und bleibt uns Auftrag und Verpflichtung.
Wir verlieren mit ihr eine wertvolle Stimme der Erinnerung, deren Worte und Haltung weiterwirken werden.
Möge ihr Andenken ein Segen sein.
https://t.co/X8ipmnsDNT
https://t.co/BlKfcQ7klI
Igor Polugorodnik, der letzte in Russland (Taganrog am Asowschen Meer) lebende Gerechte unter den Völkern ist in der vergangenen Nacht verstorben. Am 5. Juni dieses Jahres hätte er seinen 99. Geburtstag gefeiert. Igor Polugorodnik rettete gemeinsam mit seinen Eltern und seinem Bruder in Mariupol (Ukraine) den jüdischen Jungen Semeon Wojin das Leben. Im Oktober 1941 wurden Semjons gesamte Familie – seine Eltern Jakow und Lidija, sein verheirateter Bruder Moissej mit Ehefrau und Kind sowie seine Schwester Eva mit ihrem Ehemann und Kind – zusammen mit etwa 12.000 weiteren Juden in Agrobaza ermordet.
Nach dem Krieg blieb Semeon Wojin in Mariupol und pflegte bis ins hohe Alter enge freundschaftliche und familiäre Beziehungen zu Igor Polugorodnik und dessen Familie.
Mit Igor Polugorodnik geht ein bedeutender Zeuge von Menschlichkeit, Mut und moralischer Größe in einer der dunkelsten Epochen der Geschichte von uns. Möge sein Andenken zum Segen sein!
https://t.co/L7FrY1yd1F
Weil sie Juden waren: Heute vor 85 Jahren, am 14. Mai 1941 wurden 3.800 Männer heute vor 85 Jahren im besetzten #Paris auf Initiative von SS und Gestapo mit einer sachlich anmutenden amtlichen Vorladung der Pariser Polizei aus ihren Familien gerissen. Noch am selben Tag wurden sie in die Lager Pithiviers und Beaune-la-Rolande gebracht und dort interniert. 13 Monate später wurden 3.100 von ihnen nach #Auschwitz-Birkenau verschleppt und dort ermordet.
https://t.co/f3YFLw2Xdl
In Berlin werden erstmals Fotos gezeigt, die auf bewegende Weise die erste Großrazzia gegen ausländische Juden im besetzten Paris 1941 dokumentieren. https://t.co/eeuapXHqtG
„Die Razzia des grünen Zettels hat mein Leben für immer verändert“, berichtet die 91 Jahre alte #Holocaust-Überlebende Liliane Ryszfeld. Danke @faznet für den Bericht über die Ausstellung der @ClaimsCon in der @FranzBotschaft zum 85. Jahrestag der ersten #Razzia gegen #Juden im besetzten #Paris vom 14.5.1941.
https://t.co/8f4k1T4elG
Albrecht Weinberg z’’l „Ich kann nicht vergessen, was man uns angetan hat. All meine Erinnerungen an diese Zeit sind jeden Tag in meinem Kopf“. https://t.co/5MoTtDvguY
„Danke Idan! - Den Sänger, Schauspieler (u. a. Fauda) und Reservist @IdanAmedii, der schwer verwundet wurde, wieder auf der Bühne zu erleben, ist ein starkes Zeichen für die gesamte jüdische Gemeinschaft – von den Überlebenden der Shoah bis hin zu den Jugendlichen. Seine innere Stärke und Widerstandskraft verbinden und ehren uns“, sagt @RuedigerMahlo anlässlich der @IsraelinGermany Feierlichkeiten zu Jom Ha’atzmaut in Leipzig.
Heike Schmoll berichtet: @Claimscon globale Filmreihe „Strength of courage“, anlässlich Jom Hashoah in Berlin, Frankfurt, New York. https://t.co/HjIobi9TuY Holocaust: Die Stimmen der Überlebenden bewahren. via @faznet https://t.co/CWbC8Bdqj3
Am Europäischen Tag der #Gerechten begrüßen #Righteous Among the Nations und #Shoah-Überlebende in der Jüdischen Gemeinde #Vilnius die litauisch-englische Ausgabe des Buches der @JewishClaimsCon STRONGER THAN FEAR.
Einen “Meilenstein in meinem langen Leben” nennt der 100 Jahre junge #Shoah-#Überlebende Leon Weintraub die Auszeichnung mit der Ehrendoktorwürde der Universitätsmedizin #Göttingen. 1946 nahm Weintraub dort das Studium der Humanmedizin auf. Zuvor hatte er das #Ghetto #Litzmannstadt, das Vernichtungslager #Auschwitz-#Birkenau, die KZs Groß-Rosen, Flossenbürg, einen Todesmarsch und das KZ Natzweiler-Struthof überlebt. Mazal tov, lieber Leon und HAG #Purim sameach
https://t.co/lUt08JRThq
„L’art spolié est le grand oublié de la Shoah. „C’est la dernière injustice commise par les nazis qui ne fait pas encore l’objet d’une loi“, remarque Rüdiger Mahlo.“ Article de @liberationfr recommandé: https://t.co/UARetgu0nX
Simonne Perrier Château ist wenige Tage vor ihrem 100. Geburtstag in ihre Welt gegangen. Sie war eine Gerechte unter den Völkern. (https://t.co/7w4kOD35b7) Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Schwiegereltern hat sie die jüdische Familie Malignac vor der Verschleppung durch ihre antisemitischen Verfolger gerettet. Wir verneigen uns vor ihrer Größe. Möge ihr Andenken zum Segen sein. @yadvashem
„Mit stichsicherer Weste, geschützt von Polizisten in Kampfuniform stellt sich @PreislerKa Karoline Preisler dem Hass gegen #Juden und #Israel in den Weg“, sagt @RuedigerMahlo. „Dabei sollten ihre Botschaften wie ‚Rape is no resistance‘ oder ‚Until the last hostage‘ moralischer Konsens sein. Inzwischen aber, braucht es viel Mut, um in #Deutschland gegen #Judenhass aufzustehen“, sagt Rüdiger Mahlo. „Ich verneige mich vor Karoline Preisler.“
@ZentralratJuden Paul Spiegel Preis
Lydia Savchuk (1925–2025) – Gerechte unter den Völkern. יהי זכרה ברוך
Während der Shoah versteckte sie gemeinsam mit ihrer Familie Juden in Vinnitsa – trotz Lebensgefahr. Unter ihnen war der junge Isaac Tartakovsky, den sie 9 Jahre später in Kiew wieder traf. Sie verliebten sich und heirateten. Isaac wurde ein berühmter ukrainischer Maler.
Als der Krieg in der Ukraine 2022 ausbrach, unterstützte die @ClaimsCon Shoah-Überlebende und Gerechte bei ihrer Flucht. Lydia konnte sich in die Schweiz retten.
Im dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte hat Lydia Savchuk die Menschlichkeit bewahrt.
#DontBeABystander https://t.co/Pn0OQEKIva
https://t.co/7AsUpnDFMq
„Geschichte wird von Menschen gestaltet, die die Vergangenheit kennen und die Vision haben, die Zukunft zu verändern. Lassen Sie uns diese Menschen sein!“ sagte @RuedigerMahlo bei der Eröffnung der Ausstellung der @ClaimsCon und @BMF_Bund „70 Jahre Luxemburger Abkommen“ im Rathaus der @Stadt_Karlsruhe.
90 Jahre nach 1933: Ein Orchester wird ausgeschlossen, weil sein Dirigent israelischer Jude ist. @RuedigerMahlo: "Europa 2025 – haben wir nichts gelernt?" #Antisemitismus#Kunstfreiheit