Fazit der Sache Brosius-Gersdorf: Eine durch und durch bürgerliche Juristin, deren Ansichten sich am ehesten mit Positionen der FDP decken, wurde als Linksradikale denunziert. Diese Denunziation war nicht mehr aus der Welt zu schaffen. 1/5
Neuester Spin der Weld: Wer auf die Kampagne gegen Brosius-Gersdorf hinweist, hat ein Problem mit der Meinungsfreiheit.
Würde sagen: Da hat jemand ein Problem mit seinem Dioptrinwert.
@_MartinHagen Nicht jede inhaltliche oder personelle Meinungsverschiedenheit rechtfertigt es, unsere politische Kultur immer weiter zu ramponieren. Sehr viele vernünftige Menschen in Deutschland haben haben keine Lust auf eine Trumpisierung unserer politischen Öffentlichkeit.
Korrekt.
Das ist nicht im luftleeren Raum passiert, sondern vor dem Hintergrund einer sehr kurzen Frist, großer Unsicherheit, gesellschaftlicher und politischer Spaltung, bestehender Vorbehalte gegen die Person usw.
Die Abgeordneten sind immer noch selbst für ihre Entscheidungen verantwortlich. Was zu beobachten war, ist aber eine signifikante versuchte und in Teilen erfolgreiche Einflussnahme auf diese. Die Entscheidung im Bundestag ist aber keine monokausale Folge der Kampagne.
@_MartinHagen Ich habe nie gesagt, dass er das "muss". Das war ein Beispiel. Ich weiß nicht, was solche falschen Unterstellungen sollen.
Die Narrative und Falschbehauptungen sind in der Analyse dargelegt.
Weil das absehbar war, auch auf X noch mal Ausführungen zu unserer Analyse zu #BrosiusGersdorf
- Der FAZ-Artikel war ein sachlicher Vergleich der Kandidaten. Keine Diffamierung, Verleumdung, die dann von den "Alternativmedien" kamen – was Fokus der Analyse war
@Cord_Schulz@saelhoff Es ist nicht bedingt, sondern unbedingt richtig. Anders übrigens als der Post von @saelhoff, der ausblendet, dass als erstes die FAZ kritisch über die Personalie berichtet hat. Auch Ulla Schmidt und die katholische Kirche lassen sich kaum als Teil einer "rechten Kampagne" abtun.
@_MartinHagen Sorry, aber wir reden hier nicht von einem moderierten Bürgerdialog, sondern von einer politischen Kampagne auf Basis von Falschbehauptungen (und das ist der zentrale Punkt) zur Einflussnahme.
Wenn der Unterschied nicht klar ist, weiß ich auch nicht mehr.
@Cord_Schulz@_MartinHagen Das ist genau der Punkt: Natürlich kann man ihre Positionen kritisieren und auf auch zum Entschluss kommen, sie nicht zu wählen. Aber eben auf Basis von Fakten.
Hoffe, damit die Schwarz-Weiß-Gegenüberstellung ein bisschen aufgebrochen zu haben. Die Gefahr ist nicht die Entscheidung in der Sache, sondern die Mechanik einer Einflussnahme auf parlamentarische Entscheidungen.
Hier nochmal der Link zur Analyse: https://t.co/ryf1DaT1W5
- Die Abgeordneten sind immer noch selbst für ihre Entscheidungen verantwortlich. Was zu beobachten war, ist aber eine signifikante versuchte und in Teilen erfolgreiche Einflussnahme auf diese. Die Entscheidung im Bundestag ist aber keine monokausale Folge der Kampagne.
@CW_PoWi@Bold_Win@schnellenbachj Danke für diese Klarstellung, das ist tatsächlich der Punkt der Analyse. Die Abgeordneten treffen ihre Entscheidungen am Ende ja immer noch selbst und machen sich Gedanken. Aber der Diskurs dazu wurde hier maßgeblich von Diffamierung & Falschbehauptung beeinflusst. Darum geht es.