Dass 75.000 Unterzeichner in weniger als 24h in einem offenen Brief einen Politiker auffordern sich NICHT aus Bundestag & Politik zurückzuziehen ist eher selten.
Häufiger kennt man das Gegenteil!
Bis morgen zur Gremiensitzung könnten es 100.000 sein.
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Als US-Präsident Donald Trump davon sprach, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sei ein „Diktator“, der nicht gewählt wurde, der einen „schrecklichen Job“ gemacht habe und ihm erneut die Schuld an dem Krieg gab, musste ich an die ersten Kriegstage denken.
Am Montag ist es genau drei Jahre her, dass die Ukraine von Russland überfallen wurde, befohlen von Wladimir Putin.
Ich war in Kiew, als russische Soldaten die Stadt umzingeln wollten. Ich habe viele tote Zivilisten gesehen. Ich habe Reporterkollegen morgens gesehen, die abends nicht mehr wiederkamen.
Und immer wieder traf ich Selenskyj.
Das erste Interview, das wir kurz nach Kriegsausbruch führten, fand im Präsidentenpalast statt, neben uns Sandsäcke. „Ich habe keine Angst. Wovor auch?“, sagte er, während russische Killer-Kommandos ihn suchten. Seine Familie und er standen ganz oben auf Putins Todesliste.
Selenskyj ist geblieben, obwohl alle Regierungen ihm geraten hatten, zu fliehen. Er schützte und rettete so sein Land. Er verhinderte so, dass Putin die Ukraine übernehmen und andere europäische Länder ins Visier nehmen kann. Das wird für immer bleiben.
Und das wird ihm auch Donald Trump nicht nehmen können. Die Worte, die Trump gegenüber Selenskyj gewählt hat, sind unfassbar. Trump will Selenskyj die Ehre nehmen.
Alles, was Trump über Selenskyj und die Ukraine sagt und schreibt, entspringt der russischen Propaganda. Im Kreml muss eine Feierlaune herrschen wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Trump hat sich entschieden: Er steht auf der Seite Putins. Unser Feind ist sein Freund.
Erstens zeigen die Reaktionen auf Trump die ganze Verlogenheit der einst stolzen Republikaner und der Unterstützer in Deutschland, dass es kaum Aufregung über die „Diktator“-Aussage gibt und den Skandal-Satz, es gebe in der Ukraine „eine Führung, die einen Krieg zugelassen hat, den es nie hätte geben dürfen.“
Das ist eine unglaubliche Verkehrung der Schuld. Ein Affront für den freien Westen. Eine Bodenlosigkeit gegenüber einem ukrainischen Präsidenten, den Russland töten wollte und der trotzdem im Land geblieben ist. Es gilt: Wer sich Trump nicht entgegenstellt bei seinem Putin-Appeasement, wer weiter so tut, als sei das alles völlig normal, sollte nie wieder über Werte und Moral reden.
Noch viel wichtiger aber: Wir brauchen einen großen europäischen Plan für unsere Sicherheit – und darum auch für die Sicherheit der Ukraine, deren Soldaten dafür sorgen, dass die russische Armee uns nicht näher kommt.
Wir brauchen etwas, von dem wir selbst nie geglaubt hätten, dass wir dazu imstande sind. Wenn nicht alle europäischen Partner mitmachen wollen, dann müssen einzelne Staaten sich zusammenschließen.
Macron macht es gerade vor mit den eilig einberufenen Treffen in Paris. Wir brauchen JETZT Vorbereitungen dafür, wie die Ukraine ohne die USA überleben kann.
Am Sonntag wird in Deutschland gewählt. Danach werden wir keine Zeit für lange Verhandlungen haben. Unsere Regierung muss schnell stehen, um gemeinsam mit Frankreich, Polen, Großbritannien und anderen die Ukraine zu retten und dafür zu sorgen, dass Russland nicht das nächste Land überfällt.
Es geht um unsere Sicherheit, unsere Freiheit, unser Leben. Mein Kommentar:
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Ich habe mit C. Neuberger zu #FalseBalance in der Wissenschaft & bei medialen Bewertungen geforscht. Erkenntnisse zu oftmals verzerrten Inhaltsanalysen über die Berichterstattung zu den russischen #Angriffskriegen auf die #Ukraine sind jetzt publiziert.
https://t.co/oDdDOv5JMN
Die neuen Themen für Abschlussarbeiten am Lehrstuhl für #Kommunikationswissenschaft an der Universität Passau sind online: Von der #EURO24, über mediales Ampel-Bashing, Kommentierung von Hamas-Terror und Gaza-Krieg bis zum #TAURUS-Diskurs ist alles dabei: https://t.co/9BZ53ldZwB
Denkt dran, noch könnt ihr für die Prüfung von einem #AfDVerbot hier unterschreiben. Wir versuchen gerade die Bundesratsvorsitzende, Manuela Schwesig, zu überzeugen, die Stimmen entgegenzunehmen.
👉 https://t.co/zL7YNqWVl7
So nah war noch niemand dran, wenn Neonazis und hochrangige AfD-Politiker rassistische Pläne schmieden: @correctiv_org deckt auf, wie Großindustrielle Rechtsextremen zur Macht verhelfen wollen - und was sie genau planen. Gruselig - unbedingt lesen 🧵
https://t.co/6KX77zl9Jw
Ein ach so einschneidendes Ereignis, an das #Aiwanger sich nur leider nicht mehr erinnern kann. Es täte ihm nur leid, dass sich andere durch seinen Antisemitismus verletzt fühlen, nicht die Tat selbst. Aber die böse Presse und ihre angebliche Hetzkampagne. Das ist doch ein Witz.
Platz 21 im Ranking von @ReporterOG, immer mehr Gewalt gegen Journalist:innen, Kriegsvideos im Redaktionsalltag — Traum(a)beruf Journalist:in? Helft mir, diese Frage für meine Doktorarbeit zu beantworten:
https://t.co/zBKQz6WqSi
#trauma#mentalhealth#journalismus#pressefreiheit
🚨Publication alert🚨
A few days ago, @RaHo66, @leasophialehner and I have published a paper on the impact of editorial convergence on news content diversity in Journalism Practice. Read our findings here: https://t.co/gcDiKasiR8 #Journalism#JournalismStudies#NewsDiversity
Am Lehrstuhl für #Kommunikationswissenschaft bzw. im Studiengang "JoKo" untersuchen wir gerade die "Wahrgenommene #Ausgewogenheit der Berichterstattung über den #Ukraine-Krieg". Bitte fleißig klicken, teilen und retweeten! Hier ist der Link zur Befragung: https://t.co/dv53J49C8F
#ReCover Conference on the Impact of Russia‘s war in #Ukraine on Journalism. Looking forward to important discussions and insightful workshops for journalism education home @UniPassau
Ob Reportage, Kampagne oder Kurzfilm: Die besten Praxis-Projekte von Studierenden des B.A. „Journalistik und Strategische Kommunikation“ an der @UniPassau sind ab jetzt der Showcase-Plattform #PAblish (https://t.co/mKjgQXdU5S) online. Reinschauen lohnt sich! #JoKo
Staffelübergabe: @ninafabiolas und @katzenberger_v werden das mijofo-sprecher:innen-Team um @leasophialehner und @Grasselinho ergänzen. Vielen Dank an @rosanna_planer und @andreas_riedl für die großartige Zusammenarbeit und Euer Engagement während der zweijährigen Amtszeit! 🥰