Als wir gerade mal wieder die Grenze zur Ukraine überquert haben, habe ich mich gefragt: Wie lange noch? Wir sind jetzt im 20ten Monat dieses Krieges. Wir haben als Team seit dem 24. Februar 22 insgesamt sehr viel mehr als ein Jahr hier verbracht. Und ja, auch wir sind müde. Aber um uns geht es nicht. Die Wahrheit ist: Die Lage wird nicht weniger bedrohlich für die Ukraine, sondern bedrohlicher. Die Gegenoffensive ist nicht so erfolgreich wie sich die Ukrainer (und der Westen) es sich wünschen. Die Waffenlieferungen bleiben schleppend, stattdessen können wir mit ansehen, wie die russische Kriegswirtschaft jeden Tag mehr produzieren kann als der Westen (vonwegen Sanktionen). Die Ukraine braucht dringend mehr gut ausgebildete Soldaten, denn die Opferzahlen bleiben hoch. Was ich sagen will: Russland hat sich längst auf einen langen Krieg eingestellt, der Westen nicht. Und was passiert bei uns? Die Slowakei wählt einen pro russischen Politiker an die Spitze. Putin freut sich. In den USA stellen sich Republikaner gegen weitere Unterstützung für die Ukraine. Putin freut sich. Und in Deutschland gewinnt die AfD immer weiter. Putin freut sich. Was ist die Lösung? Erst einmal sich ehrlich machen und die Lage realistisch einschätzen. Und dann immer wieder klar machen, was ein Teil-Sieg Russlands auch für uns alle bedeuten würde. Mit allen Konsequenzen. Was bedeutet diese Lage für die Medien-Öffentlichkeit, bei X, aber auch bei traditionellen Medien? Jedes Wegschauen, jedes müde werden, jedes abstumpfen ist gefährlich. Es mag abgedroschen klingen, aber: Solange wir weiter viel über die Ukraine reden, bleibt der Druck im Westen hoch. Wir werden berichten. Egal, wie müde auch wir manchmal sind. Denn das ist alles kein Vergleich zu denen, die jeden Tag ihr Land und damit auch unseren Kontinent verteidigen.
#Grüne brauchen Polizeischutz im bayerischen Wahlkampf, aber die sie bedrohenden #AfD-Wähler jammern herum, dass sie die unterdrückten Opfer seien, weil man sie als die Demokratiefeinde bezeichnet, die sie sind.
@vitox_1 @dxsrxxt @betzlon1900 Wobei ich dem Konstrukt eigentlich keinen Erfolg wünsche. Ich verfolge das ein wenig, da ich dort aufgewachsen bin und gegen die Vorgängervereine gespielt habe. Immerhin hat Bakhat dort erstmal sein Glück gefunden.