The earliest known record of a pet with a name dates back more than 3,450 years to ancient Egypt. The cat was called Nedjem, a name that translates to “Sweet One” or simply “Sweetie.”
Nedjem belonged to Puimre, a high-ranking official who served as the Second Priest of Amun and oversaw temple estates and religious ceremonies at Karnak Temple.
The cat’s name appears in Puimre’s decorated tomb at the Theban Necropolis, where Nedjem is shown beneath a chair, a common artistic way of depicting beloved household pets.
The name Nedjem (ndm) means “Sweet One,” “Pleasant One,” or “Delightful One.” It was also used as a personal name in ancient Egypt, suggesting it was an affectionate and familiar term rather than one reserved for animals.
Nedjem offers rare evidence of the close bond ancient Egyptians could share with their pets. Although cats were valued for protecting grain stores from rodents and snakes and were linked to the goddess Bastet, they were also cherished companions.
„Immer die gleichen drei Dinge, die mir den Stecker ziehen:
Die Freundlichkeit der Welt, die Schönheit der Natur, kleine Kinder.“
Wolfgang Herrndorf,
geboren am 12. Juni 1965 in Hamburg.
Rome through the eyes of a Dutch Master 🎨
Opening at Palazzo Poli: Maarten van Heemskerck e il fascino di Roma.
For the first time, the Roman drawings of Maarten van #Heemskerck return to the Eternal City — a true Renaissance time machine.
📅 March 3 – June 7, 2026
Die Johannstadt von Dresden
Das Viertel entstand Ende des 19. Jahrhunderts auf einem freien Feld vor der Stadt. Es wurde ein ziemlich geschlossenes Viertel mit Straßenzügen im Stile des späten Kaiserreiches. Die Häuserzüge wurden meist rechteckig um einen großen Hof angelegt, in den Höfen wuchs eine reiche Kleinindustrie. Handwerker, Baubetriebe. Es gab viele Geschäfte und Gaststätten. Die zentrale Straße, die Pfotenhauerstraße, wurde nach einem Dresdner Oberbürgermeister benannt. Sie entwickelte sich schnell zu einer pulsierenden Flaniermeile mit vielen Geschäften und Gaststätten. 1893 wurde eine Straßenbahnlinie in der Straße gebaut, die erste elektrische Straßenbahn Sachsens, vom Theaterplatz zum Blauen Wunder, von der man heute immer noch träumt, sie wieder anzulegen. In dieser Straßenbahnlinie fand 1901 der Mord aus verschmähter Liebe am Komponisten Gustav Adolf Gunkel statt, der sogar literarisch wurde:
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Als man 1876 die Straße anlegte, richtete man sie nach dem 1861 auf der anderen Elbseite errichtete Schloss Eckberg, dem rechten der drei Dresdner Elbschlösser aus. Man hatte damals einen guten Sinn für Blickbeziehungen.
Während des Bombenangriffs von Februar 1945 wurde das Viertel weitgehend zerstört, lediglich am östlichen Ende im Bereich Hertelstraße-Neubertstraße-Blumenstraße stehen noch ein paar originale Häuser. Zu DDR-Zeiten nicht gepflegt und mit schlechter Ausstattung aus der Gründerzeit: Kohleheizung (Einzelöfen), Außen-WC, keine Bäder. Nach der Wende saniert, heute begehrte Altbauwohnungen. Dieses Stadtviertel war der Stadtbezirk Dresdens mit dem höchsten Zerstörungsgrad nach dem Angriff im Februar 1945.
Zu DDR-Zeiten, anders konnte man es damals wohl nicht, krachte man elfgeschossige Plattenbauten in die Gegend, wobei auch Straßenzüge wie die Blumenstraße überbaut wurden. Nach der Wende begann man, angrenzend an die bestehenden Häuser östlich ein paar Lücken zu schließen. Schön sehen sie auch nicht aus und die Geschäfte in den Erdgeschossen stehen heute oft leer. Und man hat diesen Wiederaufbauprozess wohl beendet, der in der Euphorie der Wendezeit viel großzüger gedacht war.
Obwohl mittlerweile in der Johannstadt viele Menschen leben, war die Einwohnerzahl vor dem Krieg dreimal so hoch wie heute. Im Bereich der Nördlichen Johannstadt in die Plattenbauten zogen viele Neubürger ein, die mittlerweile das Stadtbild sehr prägen.
Die Bilder sind von gestern, die beiden unteren Bilder habe ich von einer Tafel abfotografiert, die einen historischen Rundgang durch die Johannstadt begleiten.
(1) Die Pfotenhauerstraße mit Blick auf Schloss Eckberg.
(2) Solchen industriell gefertigten Schmuck sieht man noch an den wenigen verbliebenen Häusern.
(3) Auf dem historischen Bild sieht man gut die Straßenbahngleise. Der Standort entspricht nicht dem der neuen Aufnahme oben links, er ist genau einen Straßenzug weiter östlich, hinten.
(4) Das Afrikazimmer im Elsässer Hof in der Pfotenhauerstraße. Damals hatte Deutschland einige Kolonien erworben, Schutzgebiete genannt, Togo, Kamerun, Ostafrika (Tansania), Südwestafrika und ein paar weitere in Asien-Ozeanien. In Deutschland entstanden viele Kolonialwarenläden und solche Gaststätten. Selbst die heutige EDEKA erinnert an diese Zeiten, ging sie doch aus der 1898 gegründeten Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler hervor.
Straßenbahngeschichte(n)
Dresden - Linie 4 nach Pillnitz
Wer von Euch jetzt gute sieben Minuten Zeit hat, der lehne sich zurück, mache sich ein Getränk seiner Wahl auf und hole eine Tüte Chips. Es wird spannend. Hier ist ein kleines Video, hausgemacht von einem 8 mm Schmalfilm, welches liebevoll die Szenerie der Straßenbahn vom Dresdner "Blauen Wunder" bis zum Schloss Pillnitz zeigt. Ihr werdet Zeitzeugen sehen, die ich noch nicht verraten werde.
Genießt die einmaligen Bilder, denn so wird es sie nicht mehr geben. Gute Unterhaltung!
(Quelle; YouTube - Rainer Schubert)
31 January 1933 | An Italian Jewish boy, Mario Calò, was born in Rome.
He arrived at #Auschwitz on 23 October 1943 in a transport of 1,035 Jews deported from Rome. He was among 839 people murdered after selection in gas chambers.
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▶ A short video about gas chambers and crematoria of the Auschwitz camp: https://t.co/AENjcRS04c
Wir haben einen #Weihnachtsbaum, an dem ist nichts zu tadeln. Natürlich Äste hat er kaum und auch fast keine Nadeln. Jedoch gewachsen ist er gut, er ist so hoch wie breit. Und deshalb bringt es mich in Wut, wenn die Familie schreit🎶 @frankschoebel#Preisliste#DDR#GDR#Ostalgie
Ein aus der Zeit gefallenes Denkmal von 1957 für ein Ereignis von 1936 an der sächisch-böhmischen Grenze im Osterzgebirge
Genau hinter der deutsch-tschechischen Grenze in Hellendorf OT Rundteil befindet sich ein wundersamer Gedenkstein. Er erinnert, dass an dieser Stelle am 31. Juli 1936 das olympische Feuer, von Griechenland kommend, auf dem Weg zur Eröffnung der Olympischen Spiele von Berlin erstmals deutschen Boden erreichte. Was verwundert an diesem Denkmal? Dass es noch hier steht? Nein, der Zeitpunkt, als es erricht wurde: 1957. Damals lag das Ereignis, an das es erinnert, mehr als 20 Jahre zurück, dazwischen ein schrecklicher Weltkrieg, Millionen Tote, ein zerstörtes Europa, neue Grenzen, Vertriebene, Leid und Elend. Der Grenzübergang existierte damals nicht, die Straße, die früher wie heute nach Teplitz (Teplice) oder Aussig (Ústí nad Labem) führte, war hier unterbrochen. Die Grenze war damals vergleichsweise gut bewacht, Deutsche konnten so ohne weiteres nicht in die ČSSR reisen. Der Grenzübergang und das einfache Einreisen in die ČSSR kamen erst 15 Jahre später.
Warum also dieser Gedenkstein, der an einen genialen Propagandtrick der Nazis erinnerte, den olympischen Fackellauf. Den hatte ein Nazi erfunden, der damalige Sportführer des DOK (Deutsches Olympisches Komitee) Carl Diem. Nazis hatte Sinn für riesige Events, Massenaktivierung und Massenorganisation. Diem schlug dem IOC 1934 einen Fackellauf durch alle Länder zwischen Griechenland und Berlin vor und das IOC war Feuer und Flamme. Carl Zeiss baute den Hohlspiegel, mit dem am Heiligen Hain von Olympia das Feuer mithilfe der Sonne entzündet wurde. 3.075 Fackelträger, trugen das Feuer, jeder 1.000 m, in einem einzigartigen Fackellauf durch Osteuropa. Olympa - Athen - Delphi - Saloniki - Sofia - Belgrad - Budapest - Wien - Prag - Dresden - Berlin. Die Resonanz war gewaltig, überwiegend positiv bis enthusiastisch, aber auch ablehnend. Inbesondere in der Tschoslowakei deutete sich die schon lange rumorende Staatskrise bereits an, die zwei Jahre später mit dem Münchner Abkommen zur Zerschlagung der Tschechoslowakei und Besetzung von Böhmen und Mähren durch Deutschland und später Polen (Tetschner Gebiet) und der Gründung der Slowakei führte. Zurück zum Staffellauf: In den tschechischsprachigen Gebieten musste der Fackellauf von der Polizei geschützt werden, in den deutschen Gebieten wurde das Feuer frenetisch von Zehntausenden empfangen und gefeiert.
Zwanzig Jahre später errichtete nun die DDR an diesem gottverlassenen Ort einen Erinnerungsdenkmal an den Fackellauf von 1936? Grund war die Große Politik, der internationale Alleinvertretungsanspruch der BRD und das Bestreben der ostdeutschen Führung, die DDR als eigenen Staat anerkannt zu bekommen.
1952 zu den Olympischen Spielen in Helsinki nahm erstmals seit 1936 wieder eine deutsche Mannschaft an den olymischen Spielen teil. Es war aber keine gesamtdeutsche Mannschaft, sondern „nur“ eine westdeutsche, d.h. Sportler aus der DDR waren ausgeschlossen. Man spielte als Hymne wie heute die dritte Strophe des Deutschlandliedes und verwendete die (west-)deutsche Fahne.
Das wollte die DDR unbedingt ändern und 1956 in Melbourne ebenfalls teilnehmen. Das IOC in Genf war damals ziemlich konservativ eingestellt. Beispielsweise hatte sie kein Problem damit, die Nazierfindung Fackellauf fortzuführen, er findet ja noch heute statt. Diesem IOC wollte man unbedingt gefallen. Zuerst baute die DDR ihr NOK um. Die ganzen Parteikader, die bis dahin dort saßen und sozialistische Werte verkörperten, wurden herausgeworfen und bekannte Figuren, meist Olympiasieger der Vorkriegsolympiaden aufgenommen, egal, wo sie früher politisch standen. Dann versprach man dem IOC, an den ersten Fackellauf von 1936 zu erinnern und stellte das Projekt vor, an der Stelle, als 1936 das Feuer erstmals deutschen Boden erreichte, eine Gedenkstätte zu errichten. Das war wirklich genug unsozialistische Traditionspflege, so dass das IOC der Teilnahme der DDR zustimmte. Natürlich nicht als DDR, sondern als Teil einer gesamtdeutschen Mannschaft. Als Hymne wurde nicht mehr die alte Hymne von Fallersleben und Haydn verwendt, sondern Beethovens „Ode an die Freude“ mit dem schwärmerischen Text von Schiller. Auch die Fahne war eine andere, zwar eine schwarz-rot-goldene, aber mit den olympischen Ringen. Das ging bis 1964 so, 1968 in Mexiko gab es dann zwei Mannschaften, die westdeutsche mit der heutigen Fahne und Hymne, die ostdeutsche mit der DDR-Fahne, schwarz-rot-gold und Ährenkranz und die Hymne von Johannes R. Becher und Hanns Eisler, „Auferstanden aus Ruinen“.
Die DDR machte übrigens aus den olymischen Spielen einen Systemwettkampf mit der BRD. Während 1956 noch westdeutsche Sportler mehr Medaillen errangen als die ostdeutschen, war 1960 in Rom bereits ein Gleichstand erreicht und in den Folgejahren immer die DDR im Medaillenspielgel vorn, zum Schluß zu deutlich der BRD enteilt. Wie diese Erfolge errungen wurden, ist ein komplett anderes Thema.
Der Plan, am Grenzübergang Hellendorf - Peterswald (Petrovice u Chabařovic) einen Gedenkstein an der Grenze zu errichten, hatte seinen Zweck erfüllt. Gebaut wurde er trotzdem, wenn auch später. Er wurde dann am 13. Juni 1957 zu einem Pirnaer Kreis- und Kulturfest eingeweiht, aber das machte dann auch nichts mehr. Man war sich damals nicht zu schade, die originale Fahne von 1936 für die Enthüllung des Denkmals zu verwenden, auch der damalige Fackelläufer, der dort 1936 die Fackel überreicht bekam, Paul Goldammer, nahm an der Zeremonie teil. Später geriet der Ort und das Denkmal in Vergessenheit und die Anlage verfiel.
Am 1. Mai 2004 wurde der wieder instandgesetzte Gedenkstein, allerdings ohne Feuerschale, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das war an dem Tag, als Tschechien in die EU aufgenommen wurde. Ob die Tschechen aber dieses Denkmal jemals interessiert hat, darf bezweifelt werden. Damals erblühte dort an der Grenze eine wahnsinnige Scheinblüte mit Kramsläden und Sexclubs. Heute ist dort alles drei Nummern kleiner, anstelle von Sexclubs gibt es Nagelstudios und Friseure en masse, Benzin und billige Zigaretten sind gefragt. Neuerdings findet bei der Einreise nach Deutschland eine lauwarme Grenzkontrolle statt.
Die Gedenktafel, die dort seit 2004 steht, weist noch eine andere Kuriosität auf, verlegt es doch Wien in die Slowakei. Ein Glück, dass das noch kein Österreicher wahrgenommen hat.
ACQUISITION NEWS!
The Frans Hals Museum in Haarlem acquired this recently discovered genre painting/portrait (?) by Maerten van Heemskerck from a private collection. The meaning of the scene is lost to us. Perhaps future research will tell us more.