Liebe @dunjahayali,
manchmal entscheidet nicht das, was gesagt wird, über die Qualität einer Nachricht, sondern das, was weggelassen wird.
Heute fehlte ein entscheidender Teil der Geschichte: Die Hisbollah hat trotz vereinbarter Waffenruhe rund 50 Raketen und Drohnen auf Israel und israelische Soldaten abgefeuert.
Das ist keine Nebensache. Das ist der Auslöser.
Israel hat darauf reagiert - Nicht agiert.
Wer über die Reaktion berichtet, den vorausgegangenen Angriff aber nicht erwähnt, liefert dem Publikum kein vollständiges Bild.
Genau deshalb stellt sich die Frage: Warum wurde dieser Kontext nicht genannt?
Journalismus lebt von Fakten, Einordnung und Vollständigkeit. Gerade in einem Krieg, in dem jedes Wort zählt, sollte Ursache und Wirkung nicht verwechselt werden.
#Israel #Hisbollah #Journalismus #Medienkritik #Nahost #DunyaHayali
Mexico has deployed approximately 300 National Guard and military personnel to provide the highest level of security for the Iranian national soccer team.
They did what the US couldn't, well done...
Genau für solche Aussagen braucht es jemanden wie Christian Streich bei dieser WM. Während viele den Vorfall einfach als bürokratische Randnotiz behandeln würden, spricht er aus, worum es tatsächlich geht. Ein Schiedsrichter darf nicht einreisen und plötzlich steht nicht mehr seine Qualifikation im Mittelpunkt, sondern seine Herkunft. Genau darauf weist Streich hin, wenn er sagt: „Das ist hochgradig rassistisch.“ Man muss seine Meinung nicht immer teilen. Aber genau diese Fähigkeit, gesellschaftliche & politische Entwicklungen einzuordnen, macht ihn zu einer Bereicherung für die Berichterstattung. Und ja, man sollte auch klar benennen dürfen, dass die Einreisepolitik der Trump-Regierung Menschen aus bestimmten Ländern unter Generalverdacht stellt. Wenn Herkunft zum Sicherheitsrisiko erklärt wird, dann ist Kritik daran nicht nur legitim, sondern notwendig.
Mehr Christian Streich. Weniger PR-Sprech.
Fast eine halbe Milliarde Euro. Das ist die Summe, die uns ein hastiger „Einlock“-Mailwechsel von Jens Spahn kosten könnte.
Ein günstigerer Lieferant wurde mit fragwürdiger Begründung abserviert. Den großen Auftrag bekam stattdessen eine teurere Schweizer Firma, deren Angebot über CSU-Kanäle direkt bei Spahn landete.
Ein völlig normaler Vorgang. Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen.