@go1984@andikynast „Unsere Kinder brechen sich die Beine“? Wieviele Kinder haben sich wegen der angeblich zu schlechten Gehwege und Straßen die Beine gebrochen? Bitte belegen Sie das mit Zahlen.
It's almost four weeks since the horrific terrorist attack on #Israel. A lot has happened, the public debate has become heated and confused. Find thoughts from Vice-Chancellor Robert #Habeck in the video, putting the events in context. 📣With English, Hebrew and Arabic subtitles.
@denistrubetskoy macht es sich nie einfach. Er wägt sein Urteil, seine Aufrichtigkeit beeindruckt mich. Eine Stimme, die Gehör verdient. #StandWithUkraine
Die Ukraine im Jahr 2022/2023/202... zu sein heißt oft nicht nur, "einfach" den Abwehrkrieg gegen das größte Land der Welt führen zu müssen, was alleine schon sehr viel ist.
Du musst immer extrem höflich sein und stets Danke sagen, während von dir erwartet wird, mit immer nur so vielen Waffen, die für eine konkrete Operation irgendwie knapp ausreichen, Wunder zu schaffen. Du darfst kaum um "zu viel" bitten, gerade im deutlichen Ton nicht. Denn sonst bist du "größenwahnsinnig" oder gar "undankbar", obwohl es um Sachen geht, die deine Militärs wirklich brauchen. Daher machst du das trotzdem, aber du musst wirklich jedes Wort abwägen und bei Möglichkeit jeden zweiten Satz mit Danke beenden.
Alle erklären dir, wie du diesen Krieg führen musst, ohne eigene Erfahrung mit einem solchen Krieg zu haben. Dieser Austausch ist eigentlich dringend notwendig, doch das wirkliche Problem ist oft: Ein Teil dieses Austauschs landet morgen bei The New York Times oder wo auch immer noch. Wenn etwas misslingt, herrschen gleich zum Teil panische Stimmungen, so nach dem Motto "Ach, diese Ukrainer können es doch nicht - wie schade, wie haben so sehr auf ihren Mut gehofft", statt konstruktiv darüber nachzudenken, welche Fehler gemacht wurden und ob einige Chancen nicht gerade durch das hochgepriesene Eskalationsmanagement verpasst wurden (in Deutschland prominent als "Besonnenheit" bekannt).
Du musst damit Leben, dass Kriegsmüdigkeit im Prinzip proportional größer ist, je entfernter man vom Krieg eigentlich ist. Ich meine, jeder in der Ukraine ist nach diesen 19 Monaten irgendwie kriegsmüde, doch man hat schlicht keine Wahl. Du musst dich aber stets diesem Unterton stellen: Vielleicht hören die mit ihrem Kampf irgendwann einfach auf - und es ist dann Gott sei dank endlich vorbei. Und natürlich kommt noch etwas dazu, was ich mehrfach angesprochen habe: Haha, diese Ukrainer wollen doch nicht alle an die Front, wollen nicht alle kämpfen, das haben wir geahnt! Obwohl die Verteidigungsbereitschaft hier, wie gesagt, objektiv größer ist als in den Ländern, wo dieser "Sarkasmus" so gerne betrieben wird.
Auch musst du damit klarkommen, dass Bösewicht sein gewisse Vorteile hat. Putin tötet Prigoschin (kein Mitgefühl), lässt Oppositionelle wie Nawalnyj oder Kara-Mursa 20+ Jahre unter katastrophalen Bedingungen absitzen, verheizt eigene Männer in einem absurden, unnötigen Krieg - und keiner wundert sich darüber. Das ist eine Art "normal". Bei dir schaut man aber auf jedes Detail, auf jede Kleinigkeit, um intuitiv, meist gar nicht offen angesprochen, nach Gründen zu suchen, warum diese Ukraine doch keine Unterstützung verdient. Du kannst in vielen Bereichen eigentlich schon im Voraus gar nichts richtig machen. Du bekämpfst Korruption: Schlimm, denn die Schlagzeilen zu aufgedeckten Fällen bestätigen ja die üblichen Vorurteile. Du bekämpfst Korruption nicht: Es gibt vielleicht sogar weniger Schlagzeilen (musst aber trotzdem mit allen dazugehörigen Labels leben), doch gerade in Zeiten des Krieges kostet Korruption noch viel sichtbarer als sonst konkrete Menschenleben.
Dann hast du noch Sachen wie zum Beispiel einen Lindsey Graham (Danke für die generelle Unterstützung btw), der plötzlich auf die geniale Idee kommt, Wahlen von der Ukraine zu fordern - und viele diskutieren darüber, obwohl es eigentlich Unsinn ist. Du kannst das aber auch nicht völlig ignorieren und direkt als solchen abstempeln, weil Republikaner und so. Und selbstverständlich musst du dir auch die ganzen Verhandlungsfantasien anhören. Nein, die Diplomaten auf allen Seiten müssen natürlich auf alle Optionen vorbereitet sein. Aber mal im Ernst: Es wird so viel über Szenarien gesprochen, die zumindest mit Putin im Kreml niemals umgesetzt werden können - und die Menschen, die diese vorschlagen, wissen das wohl ganz genau. Kann es irgendwann aus objektiven militärischen Gründen zu einem Waffenstillstand kommen? Ja. Muss darüber überhaupt groß verhandelt werden? Dieser muss eigentlich nicht mal zwingend unterschrieben werden.
Last but not least: Die gesamten Trolle (auch in der Politik, im "Journalismus" und in der "Wissenschaft") mit der NATO-Osterweiterung, dem "Schutz Russen im Donbas" (durch ihre Vernichtung) und vieles mehr, aber das lasse ich hier mal komplett außen vor und konzentriere mich auf ernsthaftere Sachen.
Ich habe diesen Tweet nicht geschrieben, um über etwas zu klagen. Keine Unterstützung für die Ukraine ist selbstverständlich. Jedes Militärgerät, jede finanzielle Hilfe, jede Beratung ist goldwert. Niemand MUSS das machen. Und natürlich sind die Interessen der Ukraine eben die Interessen der Ukraine - und im jeweiligen Land kommen die Interessen der eigenen Wählerschaft zuerst. So funktioniert Demokratie und das ist auch gut so.
Aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass dieser Druck - neben dem riesigen Druck, den die russische Armee macht - klein und kaum spürbar ist. Dabei ist es nicht so, als ob das Handeln bzw. das Nichthandeln des Westens nicht zur heutigen Lage beigetragen hätte. Es wird dieser Tage viel über den NATO-Gipfel 2008 gesprochen, was mMn nach etwas überzogen ist. Man kann auf die damalige Lage nur zum Teil mit den heutigen Augen schauen. Aber: Budapester Memorandum, kaum existente Reaktion auf die Krim-Annexion, grünes Licht für Nord Stream 2 nach all den Ereignissen von 2014, im Sommer 2021 dann auch das "Go" aus den USA, nachdem die Russen im Frühjahr bereits zum ersten Mal die Truppen an der ukrainischen Grenze zusammengezogen haben. Was ich aufgelistet habe, ist bei weitem nicht alles.
Deswegen fühlt sich dieser immense Druck von Kyjiw aus nicht immer als zu 100 Prozent angebracht an. Aber wir müssen damit leben. Auch das ist eine Art Front im existenziellen Verteidigungskampf.
Barbarity vs humanity
#1 is a courtyard in Kyiv this morning after russia attacked Ukraine's capital last night.
#2 is the same yard in the afternoon after people cleaned it.
russia destroys, Ukraine builds. That's why Ukraine will prevail
Photos: @lastanislavska
Verhandlungen jetzt
Putin muss legitime Sicherheitsinteressen Prigoshins akzeptieren . Teile Russlands abgeben- für den Frieden
Beendet das Blutvergiessen durch Abrüstung der 🇷🇺Armee
Aufruf wann?
@SWagenknecht@Alice_Weidel#AliceSchwarzer@JohannesVarwick
@Amira_M_Ali Wahnsinn, 13.000 für die Aufgabe der Ukraine und für die Belohnung völkerrechtswidriger Kriege, Vergewaltigung und Mord. Super Sache! Bin froh, dass es nur so wenige Verwirrte in Berlin waren. Kläglich!
@Anna_Lena2022 Die Weltmächte prallen seit 2014 in der Ukraine aufeinander? Russland führt dort Krieg! Putin hat sein Preis genannt: Absetzung der gewählten UA Regierung, De-Militarisierung des Landes und Russifizierung = „Heim ins Reich“
"Wenn wir aufhören zu kämpfen, dann wird es uns einfach nicht mehr geben." Ein Jahr #Krieg gegen die #Ukraine. Dazu die Meinung von Menschenrechtsaktivistin Oleksandra Matwijtschuk (@avalaina), deren Organisation Center for Civil Liberties den #Friedensnobelpreis erhalten hat.
.@jaegerthomas2: "Ein Ende der Waffenlieferungen heißt nichts anderes als die Kapitulation der Ukraine." Diese Forderung heißt "die Ukraine soll kapitulieren, sie soll sich ergeben, die Menschen sollen unter russischer Herrschaft leben."
.@MelnykAndrij über @SWagenknecht und ihr sogenanntes 'Manifest für den Frieden':
"Sie spüren gar kein Mitgefühl, keine Empathie für die Ukraine und wollen diese Show veranstalten, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Sie tun mir leid."
Alles Fragen, auf die ich in den Offenen Briefen gegen Waffenlieferungen und dem Manifest keine Antworten gefunden habe. Ich habe Sorge, dass der "Frieden", für den Sie eintreten, in Wahrheit zu einer Friedhofsruhe in der Ukraine und mehr Unsicherheit in Europa führen würde.
Wie wollen Sie sicherstellen, dass Gewalt, Verschleppungen und die systematische Auslöschung alles Ukrainischen in den besetzten Gebieten nach einem Waffenstillstand enden?