Die größte aktuelle Bedrohung für Homo Sapiens besteht nicht in Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüchen und Meteoriteneinschlägen, nicht in korrupten Regierungen oder Konjunktureinbrüchen, auch nicht in Kriegen oder Pandemien, sondern in einer strukturell bedingten Dummheit.
VW verspricht E-Motoren fürs Autoleben. Blöd nur, wenn das Autoleben bei 180.000 km offenbar schon Richtung Intensivstation rollt.
Eine Spezialwerkstatt zerlegt mehrere VW-E-Antriebe: kaum noch Öl, verkokte Rückstände, Lagerschäden.
Und jetzt kommt der eigentliche Witz:
Der Elektromotor ist gar nicht das Problem.
Wenige bewegliche Teile.
Wenig Verschleiß.
Eigentlich perfekte Voraussetzungen für absurd lange Haltbarkeit.
Dann betritt klassische Konzernlogik den Raum:
Kein sinnvoller Ölstandssensor.
Kein klares Wartungsintervall.
Bestimmte Lager nicht einzeln bestellbar.
Kleiner Defekt? Im Zweifel gleich die komplette Antriebseinheit tauschen.
Elektromobilität sollte Wartung vereinfachen.
VW schafft es offenbar, selbst daraus wieder ein Ersatzteil-Abo mit vierstelliger Rechnung zu bauen.
Willkommen bei deutscher Ingenieurskunst 2026:
Die Technik könnte ewig halten.
Das Geschäftsmodell hat andere Pläne.
@n_impulz Man kann es nichtmal Stimmung nennen. Hier am Berliner HBF hocken sie schweigend herum.
Wir hätten letzte Nacht ganz Berlin abgerissen, wenn wir gewonnen hätten.
Jeder weiß es.