Prof. Dr. Joachim Knappe moderierte gestern Abend in Tübingen das Streitgespräch zwischen dem AfD-Ministerpräsidentenkandidaten @Frohnmaier_AfD und Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer.
Knappe wies zu Beginn auf ein historisches Faktum hin: Dass Nazis systematisch Debattenkultur zerstörten, indem sie jede Veranstaltung in eine Saalschlacht verwandelten. Die taktische Parallele zu bestimmten modernen Akteuren ist dabei offensichtlich und erschreckend.
Und dann geschah genau das. Live und in Farbe. Die Veranstaltung artete zu Beginn aus und bewies damit die zentrale These des Abends auf perfekte, wenn auch jammervolle Weise. Fakten sind Fakten. Man kann sie nicht dadurch widerlegen, dass man anschreit, was man will. Emotionen sind keine Argumente, und Geschrei ist kein Debattierstil. Was wir gesehen haben, war der bankrotte geistige Zustand eines Teils der politischen Landschaft und der Gesellschaft, der sich weigert, mit Fakten zu argumentieren, und stattdessen mit der primitiven Taktik der Unterbrechung und Eskalation arbeitet. Es ist peinlich, es ist gefährlich, und es ist das, was Knappe eingangs erläutert hatte.
#Frohmaier #Palmer #Mathematiker #Demokratie #Tübingen
Grüne und CDU versprechen im Koalitionsvertrag „bezahlbare Energie“ und Baden-Württemberg als Wachstumsmotor. Heute: Gas 64,60 €/MWh, höchster Stand seit März. Wer Industrie halten will, braucht billige Energie – keine Sonntagsreden zur Wettbewerbsfähigkeit.
Was "Der Spiegel" kann", kann der "Südkurier" schon lange. Aus dem ideologisch gleichen Holz geschnitzt, geben sich die beiden Redaktionen in Sachen linker Tendenziösität nicht viel. Und so wartet aktuell auch die Bodensee-Gazette mit einer Titelgeschichte über den Kommunalpolitiker @stauch_afd auf. Unter der Überschrift "Fremdenfeindliche Videos und undurchsichtige Vergangenheit" berichtet ausgerechnet ein Redakteur latent heroisch bis armselig desaströs, der selbst auf eine fragwürdige Historie blickt.
Denn der Name von Benjamin Brumm fand sich vor geraumer Zeit noch auf der Homepage des sogenannten "Konstanzer Bündnisses für Demokratie", das nicht zuletzt bekannt dafür wurde, durch seine Androhung einer "Kundgebung" die Bootsfahrt von vermeintlichen Populisten des "Kontrafunks" im Juli 2025 verhindert zu haben. Dort war er gelistet als Aktiver, auch er wollte offenbar "klare Kante gegen rechts" zeigen. Eine merkwürdige Doppelfunktion, die erheblichen Zweifel am unabhängigen Charakter seiner Texte lässt.
Und so ist der neueste Artikel berufsethisch und medienrechtlich gleich aus mehreren Perspektiven angreifbar. Unter dem Deckmantel von Recherche ist eine Mischung aus Postulatswirrwarr und Meinungsbeitrag gelungen, eine Mutmaßung reiht sich an die nächste. Dass der werte Kollege sogar versucht hat, im engsten Umfeld des neuen Co-Kreisverbandschefs der Alternative für Deutschland auf Spurensuche zu gehen, ohne den Betreffenden darüber zu informieren, reibt sich zumindest mit Ziffer 4 der Publizistischen Grundsätze.
Schließlich ist die Grenze des Investigativen dort erreicht, wo auf solch dubiosen Wegen Hintergründe erforscht werden, die für die politische Biografie von Stauch weitgehend belanglos sind. Auffällig auch, wie viele Insider Brumm gesprochen haben will. Bekannt ist, dass sich Abtrünnige der "Blauen" gerne herschenken, für Auskünfte gegen parteiinterne Widersacher bereitzustehen. Doch bei einer fast durchgehenden Anonymisierung der Quellen sinken Glaubwürdigkeit und Authentizität des gesamten Beitrags gegen Null.
Da wird noch einmal eine Angelegenheit aus 2023 aufgewärmt, die strafrechtlich längst zu den Akten gelegt ist. Denn es gab keine Volksverhetzung, als sich der AfD-Mann damals im Katamaran vor Friedrichshafen über das Verhalten eines ausländischen Mitbürgers in der Warteschlange echauffierte. Wahrscheinlich nicht im Tonfall, den die Vielfalt gerne hören würde. Aber explizit auch ohne jeden Anschein von Gesetzwidrigkeit. Es kursierte darüber ein Video, zu dem die Staatsanwaltschaft ergebnislos ermitteln ließ. Schnee von gestern.
Dass dem Südkurier die Ermittlungsakte vorliegen soll, wäre ein eigentümlicher Vorgang. Und so darf man munkeln: Gewisse Tatsachen fanden nur deshalb Erwähnung, weil die Journaille ansonsten das Bild eines ungehaltenen Visionärs nicht hätte zu Ende zeichnen können. Letztlich darf sich Michael Stauch wie @UlrichSiegmund auf die Schulter klopfen. Auch der Prokurist aus der Provinz ist ein durchsetzungsstarker, erfahrener und zielstrebiger Charakter, das belegt die Lautstärke seiner Kritiker. Und so frisst der Neid seinen eigenen Herrn.
Neu am Freitag war nur das Datum.
Der SÜDKURIER hat wieder über Michael M. Stauch geschrieben. Grundlage ist ein Video aus dem Jahr 2023. Dasselbe private Video wie beim letzten Mal. Und beim vorletzten Mal. Das Verfahren dazu wurde im Februar 2025 eingestellt, eben weil das Video privat und nicht öffentlich war. Auch das ist nicht neu, es steht sogar im Artikel, nur eben weit hinten.
Bemerkenswert ist die Lage zum übrigen Geschmiere: Es sagen „mehrere Mitglieder“. Es bestätigt „ein damaliges Vorstandsmitglied“, und „weitere Mitglieder bestätigen es“. Es äußert sich „ein früherer AfD-Mann von dort“, und es spricht „ein ehemals hochrangiges Mitglied aus Calw“. Fünf Stimmen, kein einziger Name. Wer so recherchiert, kann jeden Satz über jeden Menschen schreiben und niemand kann ihn überprüfen. Das ist kein Zufall, das ist Methode.
Was dem SÜDKURIER in zwei Jahren dagegen nicht gelungen ist, ist eine ähnlich ausgiebige Berichterstattung über die tatsächliche Arbeit seiner AfD im Kreis Konstanz. Im Kreistag, im Stadtverband Konstanz und im Kreisverband Konstanz. Unzählige Pressemitteilungen liegen der Redaktion vor, mit Bildmaterial, mit Ansprechpartner, mit Belegen. Berufsschulzentrum, Klinikfinanzierung, Ablachtalbahn, Haushalt. Alles nachlesbar, alles nachprüfbar, alles offenbar zu langweilig. Ein privates Handyvideo von vorgestern bringt eben mehr Klicks als ein dreistelliger Millionenbetrag an Kostensteigerung.
Auch beim Bildmaterial ist der SÜDKURIER seiner Linie treu geblieben. Verwendet wird seit Jahren dasselbe Archivfoto von Michael M. Stauch aus eigener Produktion. Er hat der Redaktion mehrfach Bilder von sich zur freien Verwendung überlassen, professionell aufgenommen, in ordentlicher Auflösung, ohne Bedingungen. Genutzt wurde keines davon. Man kann darüber streiten, ob das eine redaktionelle Entscheidung ist oder eine gestalterische. Aufschlussreich ist es in jedem Fall. Wer über Jahre hinweg dasselbe Foto wählt, obwohl bessere vorliegen, trifft damit eine Aussage. Das Angebot steht im Übrigen weiterhin.
Für die kostenlose Werbung bedankt sich Michael M. Stauch ausdrücklich. Ehrgeizig, dominant, gewieft und deshalb gefährlich. Das nimmt er gerne an, besser hätte er es selbst nicht formulieren können. Die „kurze Zündschnur“ und „das aggressive Auftreten“ darf der SÜDKURIER behalten, dafür hat er keine Verwendung.
Eine Beobachtung am Rande: Auf der öffentlich einsehbaren Unterstützerliste des Bündnisses „Konstanz für Demokratie“ findet sich der Name des Autors des Artikels, Benjamin Brumm. Das Bündnis versteht sich ausdrücklich als Akteur gegen rechts, so steht es im eigenen Logo. Michael Stauch stellt das ohne Wertung fest und überlässt jedem selbst die Frage, wie sich das mit Ziffer 6 des Pressekodex verträgt, wonach Journalisten sich nicht für Interessen außerhalb ihres Berufs vereinnahmen lassen sollen.
Folgt hier: @stauch_afd
https://t.co/uY1Bd32TH8
SÜDKURIER zitiert mich zu einem Beitrag aus 2025 nur mit einem Satz und stützt sich auf ein von AfD-Gegnern mitfinanziertes GFF-Gutachten, dessen Methodik zwei Leipziger Juristen scharf kritisiert haben.
Mehr dazu 👉 https://t.co/hdeJWRdKGY und https://t.co/1kNr0ClLJ3
Gemeinsam mit meinem Kollegen Steffen Jahnke war ich als Delegierter beim 17. Bundesparteitag der #AfD in Erfurt für die AfD #Konstanz. Dr. Alice Weidel und Tino Chrupalla wurden als Bundesvorsitzende wiedergewählt.
Mehr dazu: 👉 https://t.co/Swgzz44z6s
FDP #Konstanz beantragt im Gemeinderat nur eine halbherzige Kürzung des Sea-Eye-Zuschusses statt ihn wie der Kreistag ganz zu streichen, und ruft stattdessen zu Spenden auf. Der "sichere Hafen"-Beschluss muss weg.
Mehr: 👉 https://t.co/aIbtN8bUoj
Beim Stammtisch des AfD-Konzilstadtverbandes Konstanz am 26.06. sprachen Philipp Helber und Michael M. Stauch über kommunale Haushaltspolitik.
"Wer kein Geld hat, muss sparen und darf nicht in ideologische Projekte investieren.“
Das Logo des Landkreises #Konstanz steht auf einem Flyer neben linksgerichteten NGOs, wie "sea-eye", "Omas gegen Rechts" und "Konstanz für Demokratie".
Wir haben Landrat Danner befragt.
Alle Details auf Telegram: https://t.co/NAvyjOHID7
Stammtisch in #Konstanz – 26. Juni, 19 Uhr!
Kommunalpolitik ungefiltert mit Gastredner Philipp Helber.
Alle Infos und Anmeldung auf unserem Telegram-Kanal: https://t.co/oGlM9Nhbo0
Thomas Frischmuth rückt vom Singener Stadtrat in den Konstanzer Kreistag nach. Die AfD setzt auf erfahrene Praktiker mit regionaler Verankerung. Andere Parteien liefern oft nur leere Stühle und endlose interne Kämpfe. Hier kommt jemand, der die Probleme der Bürger kennt und anpacken will.👍
https://t.co/P2YjxU2rPs
Der SÜDKURIER stört sich daran, dass wir im Kreistag #Konstanz Fragen stellen. Zu Asylkosten, Ausbildungsabbrüchen, Steuergeldverwendung. Das ist unser gesetzliches Recht und unser Auftrag.
Unsere Antwort: https://t.co/SYUF0MwfaO
#Singen bekommt mehr Überwachungskameras im öffentlichen Raum. Gut so. Aber die Ursache dieser Debatte sitzt tiefer. 2015 wurde der Grundstein gelegt. Videoüberwachung bekämpft Symptome, keine Ursachen.
Mehr dazu 👉 https://t.co/ruRK0dehQe
Bahnreaktivierung ja, aber erst nach förmlichem Wirtschaftlichkeitsnachweis zur Ablachtalbahn. Unser Änderungsantrag wurde abgelehnt.
Mehr dazu: https://t.co/QtbYPKAvH1
Abgelehnt. Und trotzdem gewirkt. Unser Änderungsantrag zu den Schienenstreckensperrungen 2027 hat die Debatte im Kreistag #Konstanz strukturiert und das Ergebnis bewegt. Was fehlt: jede Berichtspflicht.
Details: https://t.co/H1tGDASTaT
15 Mio. € Defizit pro Jahr. Personalabbau. Gebühren-erhöhungen. Einrichtungsschließungen. OB Burchardt & die Kartellparteien haben #Konstanz in diesen Zustand gewirtschaftet. Jetzt zahlen die Bürger.
Mehr: https://t.co/6Ti3qF80kc
Parkgebühren rauf, Fahrradparkhaus für 15 Mio. Euro mit 40% Auslastung geplant. Der Bürger zahlt zweimal: An der Parkuhr und als Steuerzahler. #Konstanz braucht Konzepte, keine Symbolpolitik.
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Landtagspräsident Strobl dankt für den Dienst an „unserer Demokratie" in Baden-Württemberg.
Gemeint ist die Demokratie, in der CDU & Grüne das Präsidium auf einen Vize stutzen, nur damit die AfD als stärkste Oppositionsfraktion von Anfang an leer ausgeht.
Konformitätsdruck und Moralhegemonie: Ein Bündnis von #Scheindemokraten am Bodensee glänzt durch Ausgrenzung und Einschüchterung! Mit subtiler Androhung von sozialer Ächtung soll eine ganze Stadt gedrängt werden, sich gegen die "braune Gülle", konkret: die #AfD, zu bekennen. 👇
https://t.co/bV1LlABpzD