„Man muss immer Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer. Stillschweigen bestärkt den Peiniger, niemals den Gepeinigten."
Guten Morgen mit Elie Wiesel, Überlebender des Holocaust
30. September 1928 - 2. Juli 2016
Simon Wiesenthal warnte 1965 im SWR-Interview:
"Die Demokratie scheitert, wenn sie ihren Feinden die gleichen Rechte gibt. In den 1920ern führte das zum Untergang – heute dürfen wir diesen Fehler nicht wiederholen."
#afdverbotsofort#WehretDenAnfängen#historischeverantwortung
Wenn ein Mensch zu einem Thema noch nichts gelernt hat, weiß er dazu nicht mehr als ein Tier, dem man Kleidung angezogen hat.
Koreanische Weisheit von Taegong aus dem 14. Jhd.
Krass: Nach Norwegen bricht gerade auch der dänische Markt komplett für unsere Vebrenner-Autos weg. Der Anteil von E-Autos bei Neuzulassungen lag im Februar bei 81,6%. Bei Privatkunden sogar bei 94,4%! Der Grund: In Dänemark gibt eine „Luxussteuer“ für Verbrenner. Diese beträgt je nach Modell 25-150% des Fahrzeugswert. Für E-Autos fällt diese Luxussteuer (noch) weg, daher der Run. Die Dänen schaffen es so gut, mit klugen Anreizen, die Menschen zu klimanfreundlichem Verhalten und Kaufentscheidungen zu bringen. Warum muss das bei uns immer so ein völlig blöder Kulturkampf sein?
Der Papst entschied sich Anthropic einzuladen – weil das Unternehmen sich geweigert hat seine KI-Modelle für autonome Kriegsführung ohne menschliche Aufsicht freizugeben.
Und was herauskam:
Papst Leo XIV. und Anthropic – der Hersteller von Claude – präsentieren heute gemeinsam die erste päpstliche Enzyklika über Künstliche Intelligenz:
„Magnifica Humanitas."
Das Pentagon hatte Anthropic dafür als „Lieferkettenrisiko" eingestuft – das erste Mal in der Geschichte der USA dass ein amerikanisches Unternehmen so bezeichnet wurde.
Leo warnt gleichzeitig vor der gefährlichen Konzentration von Macht und Daten in den Händen weniger privater Unternehmen.
Der erste US-amerikanische Papst. Die KI-Firma die Trump trotzte. Zusammen im Vatikan. 🇻🇦🇪🇺
Mathias Döpfner, Milliardär und Freund von Peter Thiel (Palantir) erfindet eine Mehrheit (es sind max. 30 %), um dem dümmeren Teil der Bevölkerung einzureden es sei so.
Da die Menschen das nach einer Weile glauben (Neurologie funktioniert so, dass Menschen glauben, was sie häufig hören), ist das wohl ein Versuch von Döpfner/Thiel eine AfD-Regierung herbeizuführen, um aus Deutschland einen Überwachungsstaat zu machen, mit dem Ziel, Menschen wirtschaftlich und in ihrer Arbeitskraft auszubeuten und nach den Vorstellungen von Thiel zu unterjochen.
Thiel sagt schon seit Jahren, wie er sich das vorstellt.
In den USA führt Palantir bereits dazu, dass Menschen mit mehr Geld für die gleichen Waren mehr bezahlen müssen, um die gesamte Bevölkerung zu verarmen, damit sich alle überschulden und sich niemand mehr wehren kann.
Wer hier in Deutschland die AfD wählt, macht Peter Thiel die Tür auf!
Das dürfen wir niemals zulassen.
Wer in die Leibeigenschaft eines US-Milliardärs geht, weil er keine Windräder oder keine E-Autos mag, der hat zu wenig nachgedacht.
Deutsche müssen zusammenhalten, gegen Peter Thiel!
Warum die Welt gerade im kollektiven Narzissmus versinkt – und was das mit unserer Psyche macht
Ich habe vorhin das Video unten von einer Followerin zugeschickt bekommen. Darin wird ein Phänomen beschrieben, das wir aktuell weltweit beobachten können. Ob es die MAGA-Bewegung in den USA ist, die Wählerschaft der AfD in Deutschland, der Rassemblement National in Frankreich oder die Anhänger von Orbán in Ungarn: Überall sehen wir Gruppen, die sich einerseits als „etwas Besseres“ (exceptional) fühlen und gleichzeitig in einer permanenten Opferrolle verharren.
Wie ist das möglich? Warum sind so viele Menschen gerade jetzt empfänglich für diese Dynamik?
Um zu verstehen, was in großen Gruppen passiert, müssen wir uns kurz ansehen, wie Narzissmus beim Individuum funktioniert. Entgegen der landläufigen Meinung ist Narzissmus keine „übermäßige Selbstliebe“. Im Gegenteil: Er ist ein Schutzwall gegen ein tiefes Loch aus Minderwertigkeit, Scham und emotionaler Leere.
Oft liegt der Ursprung in der Kindheit. Wenn Kinder nicht richtig „gespiegelt“ werden – das heißt, wenn ihre emotionalen Bedürfnisse nicht wahrgenommen wurden oder sie nie gelernt haben, emotionale Resonanz zu empfangen und zurückzugeben –, entwickeln sie kein stabiles Selbstwertgefühl. Um psychisch zu überleben, erschaffen sie ein „grandioses Selbst“. Dieses künstliche Bild muss ständig von außen gefüttert werden. Bleibt die Bestätigung aus oder folgt Kritik, bricht das Kartenhaus zusammen. Die Folge: narzisstische Wut.
Jetzt zum Transfer vom „Ich“ zum „Wir“
Nicht jeder Wähler einer populistischen Bewegung ist ein klinischer Narzisst. Aber wir leben in einer Zeit der kollektiven Kränkung. In einer Welt, die sich rasend schnell dreht. Hinzu kommt, dass wir neben all den Kriegen und Krisen auch von Themen wie Digitalisierung, Umwelt, Globalisierung und Identitätsdebatten hin und her geworfen werden. Viele Menschen fühlen sich inzwischen abgehängt, ungehört oder in ihrer Biografie entwertet.
Hier passiert der psychologische Trick: Der kollektive Narzissmus - nicht im klinischen Sinne, sondern als gesellschaftliches Muster.
Wer sich als Individuum klein, machtlos oder unbedeutend fühlt, sucht Zuflucht in einer Gruppe, die Größe verspricht. Man transferiert den Wunsch nach Bedeutung auf das „Wir“. Und so denkt sich der ein oder andere: „Ich bin vielleicht arbeitslos oder verunsichert, aber ich gehöre zum wahren Volk.“ Oder: „Man hat mich vielleicht jahrelang ignoriert, aber meine Nation ist die größte der Welt.“ Die Gruppe wird zum externen Selbstwert-Spender. Wenn dann ein starker Anführer kommt und sagt: „Ihr seid etwas Besonderes“, dann heilt das für einen Moment den alten Schmerz der Nichtbeachtung.
Ob nun Ruhrpott oder Ostdeutschland: Wieso gibt es in manchen Regionen einen höheren Grad an kollektiver Kränkung?
Schauen wir erst einmal nach Ostdeutschland. Nach 1989 erlebten große Teile der Bevölkerung eine massive Entwertung ihrer Lebensleistung. Der Westen kam als „Lehrmeister“, die eigenen Biografien schienen plötzlich nichts mehr wert zu sein. Man fühlte sich nicht angenommen, nicht gesehen.
Ähnlich war es in Teilen des Ruhrgebiets: Kohlegruben wurden geschlossen, Stahlwerke dichtgemacht. Das, was Menschen dort seit Generationen gearbeitet hatten, war plötzlich verschwunden.
Solche historischen Verletzungen machen eine Gesellschaft extrem empfänglich für kollektiv-narzisstische Angebote. Wenn man sich vom „System“ gedemütigt fühlt, baut man sich ein eigenes Bild auf, um die Würde zurückzugewinnen. Das Problem: Dieses Bild ist oft exklusiv und aggressiv gegen alles „Andere“ gerichtet.
In dem Video wird es deutlich: Solche Gruppen sehen sich als Elite („Wir sind das Volk“), verharren aber im Modus des ständigen Beklagens. Warum? Weil der kollektive Narzisst den Feind braucht. Ohne den „bösen Feind“ (die Eliten, die Migranten, die Nachbarn, die EU), der uns angeblich vernichten will, müsste man sich mit der eigenen inneren Leere und den tatsächlichen, komplexen Problemen beschäftigen.
Das Feindbild dient als Kleber. Es rechtfertigt die eigene Aggression als „Notwehr“. Kritik an der Gruppe wird dann nicht mehr als politische Meinung wahrgenommen, sondern als existenzieller Angriff auf die eigene Identität. Deshalb prallen Fakten oft so wirkungslos ab.
Kollektiver Narzissmus ist also eine hochemotionale Antwort auf eine gefühlte Ohnmacht. Er bietet eine Abkürzung zu mehr Bedeutung, ohne dass man sich mit den eigenen Schatten beschäftigen muss, sein Leben ändert oder über einen echten Neuanfang nachdenkt. Der kollektive Narzissmus löst keine Probleme – er vertieft nur die Gräben.
Was allerdings auch wahr ist: Wir sollten endlich anfangen, Politik auch psychologisch zu verstehen. Es geht oft nicht um Inhalte, sondern um die Heilung von Kränkungen. Nur: Ein Kreuz auf einem Wahlzettel bei einer populistischen Partei ist keine Therapie. Eher eine kurzfristige Erleichterung, während das eigentliche Problem – die soziale und emotionale Entfremdung – weiter vor sich hin wabert.
Wollt ihr euch nicht von Desinformation zum Klimawandel für dumm verkaufen lassen? Dann ist dieser Vortrag das Richtige! Er zeigt den Stand der Wissenschaft, aber auch die häufigsten Tricks der Klimatäuscher. Holt euch einen Tee und schaut gerne mal rein!
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Am Holocaust-Gedenktag wird in ganz Deutschland den Opfern des NS-Regimes gedacht. Gleichzeitig steigt der #Antisemitismus in Deutschland alarmierend.
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To quote Olof Palme: "The society we want creates secure people, who are able to share benefits with one another. The harsh, selfish society creates insecure people, who turn their spikes against each other in their lonely anxiety, trying not to end up among the many losers in the few winners’ paradise."
Frohe Weihnachten an alle, die gerade alleine sind.
Man ist nie ganz alleine. Es sind so viele Menschen da, die untereinander aneinander denken.
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„Ich habe immer gefunden, dass der schönere Begriff von Demokratie nicht Herrschaft der Mehrheit' wäre, sondern Schutz der Minderheit unter dem Protektorat der Mehrheit.“
Guten Morgen mit Roger Willemsen