Auf Landtagspapier, mit Landeswappen, heißt der Anschlag von Halle „Amoklauf“.
Und zum „klärenden Gespräch“ lädt Tillschneider den Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde in den Landtag.
Erklären soll sich also der Jude.
Tillschneider und Rausch versenden jetzt offizielle Pressemittteilung mit Landeswappen zum Gedenkfeier-Eklat von Halle, die zuvor nahezu wortgleich von AfD-Fraktion verschickt wurde. Der Angriff auf die Institutionen läuft.
Welch Dreistigkeit und übergriffiges Verhalten des rechtsextremen #AfD-Politikers, dort zu erscheinen und die klare Ansage der jüdischen Studierenden, dass er in der Synagoge nicht willkommen ist, zunächst nicht zu respektieren. Respekt für die Studierenden!
So isser, der Ossi: Er kriegt den Subventions-Hals nicht voll und protestiert gegen hohe Spritpreise mit einem SUV-Autokorso. Wählt komische Parteien und ist dem Westen gänzlich undankbar für die Abermilliarden seit 1990.
Daran ist vieles wahr.
ABER:
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@NikolausBlome Ja, jetzt gehen schon Landesverbände mit gewonnener Wahl auf Abstand. Sonst sind es eher die wahlkämpfenden Landesverbände. Atemberaubend, wie schnell er Vertrauen und Kredit verspielt.
Lieber @robinalexander_ liebe @rosidaggi, ich freue mich über die Sondersendung von Machtwechsel zur Causa Schnieder und zu den bürgerlichen Umgangsformen des Kanzlers.
Ich kenne & schätze @PSchnieder seit anderthalb Jahrzehnten. Er ist ein erfahrener Fachmann, harter Arbeiter und großartiger Mensch & Freund. Der Umgang mit ihm macht mich betroffen & wütend und weder seiner Person noch seiner Leistung gerecht.
Die offene Homophobie, die hier und anderswo in den vergangenen Tagen zutage getreten ist, hätte ich in dieser Massivität und unverhohlenen Offenheit nicht für möglich gehalten. Ich meine nicht die nachvollziehbare Kritik an der Leihmutterschaft, sondern das Gemisch aus Andeutungen, Vorurteilen gegenüber Schwulen und einem Duktus wie aus den 1960-Jahren. Das hätte es bei einem heterosexuellen Paar nicht gegeben und das ist schlicht widerlich. All das zeigt, wie wichtig es ist, immer wieder für Toleranz und Akzeptanz einzutreten - auch in Deutschland, wo wir offenbar noch lange nicht dort angekommen sind, wo wir uns selbst gerne sehen.
Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel, @DFB_Team! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.
Die #FDP hat sich gerade mit der Wahl von Wolfgang Kubicki für Lautstärke statt Wahrhaftigkeit, für Zeitgeist statt Werte entschieden.
Das mag ihr ein Strohfeuer bescheren, aber es ist auch der endgültige Abschied von dem, was die FDP in ihrer großen Zeit mal war.
In einem vollbesetzten Stadion sollte das Pyrozünden konsequent als Straftat verfolgt, während des Spiels durch Auswertung von Überwachungsvideos ermittelt und mit Gesichtserkennung am Ausgang in Polizeigewahrsam enden. Freilassung nach Zahlung von 10.000 Euro und Stadionverbot
Wenn beim DFB-Pokalfinale derart ungehindert Pyrotechnik abgebrannt wird, dass das Berliner Olympiastadion in Nebel versinkt – wofür genau wird der Sicherheitsdienst dort eigentlich bezahlt?
Wer permanent, wirklich permanent austeilt, und zwar nicht hart, aber fair, sondern so gut wie ausschließlich gehässig, persönlich, beleidigend, niveaulos, hat viel verdient. Mitleid allerdings nicht. Nicht mal dann, wenn jemand seinen Nachnamen nicht parat hat.
Eine Entschuldigung öffentlich zurückzuweisen ist in der bürgerlichen Konvention schon eine Art Nuklearoption. Das wäre akzeptabel, wenn man es zuvor mit tödlicher Beleidigung, Ehrabschneidung oder, sagen wir, Saddam Hussein zu tun gehabt hätte. Aber hier reden wir von @ale_notbeer, der ein Name nicht einfiel und die damit vielleicht etwas nonchalant umgegangen ist. Daraus einen Fall von Rassismus zu machen, der jedes weitere Gespräch unmöglich macht, und sich obendrein bei X im Triumphgefühl des eigenen Camps zu suhlen - das zeigt, wie bürgerliche Standards auf den Hund gekommen sind und durch die bösartige Weinerlichkeit ersetzt wurden, die heute gerade auf der Rechten so traurige Erfolge zeigt.