Was läuft schief in unserem Sozialstaat? Und ist die neue Grundsicherung wirklich ein Systemwechsel – oder vor allem ein neuer Name? Darüber habe ich mit @ronzheimer gesprochen.
ZDF-Journalistin @TackeSarah wurde für ihre Dokumentation über das Bürgergeld hart angegangen: Zu kritisch sei sie mit dem deutschen Sozialsystem ins Gericht gegangen. Andere feierten die Doku als Enthüllung und Blick hinter die Kulissen von Sozialbetrug. Im aktuellen „Ronzheimer.“-Podcast erzählt sie von Haushalten, die über 6.000€ Bürgergeld bezogen hätten. Die Menschen sagten zu ihr, dass sich, bei so enormen Bezügen, Arbeit nicht wirklich lohnen würde. Das gesamte Gespräch ab jetzt auf YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.
Was für ein schöner Abschluss unserer Staffel. Weniger Gezänk. Mehr Zeit für Argumente. Differenzieren, ohne die Klarheit zu verlieren. Und am Ende nicht bei den Problemen stehen bleiben, sondern nach Lösungen suchen.
Genau das wollten wir. @pkrohn1 Da freut sich das ganze Team!
Wenn es etwas zu loben gibt, lobe ich. Vielleicht sollten die Programmverantwortlichen nachdenken, in den Talkshows den Generationswechsel einzuleiten. Die Sendung von @TackeSarah@zdf hat mich überzeugt. Rezension (gratis) @faznet.
https://t.co/7KBq9FrnEI
Abschied vom #Bügergeld, jetzt kommt die #Grundsicherung. Im Daily Podcast von @faznet erzählt Daniel Terzenbach von der @Bundesagentur anschaulich über die Reform der Reform. Und mit @TackeSarah spreche ich über die Recherche für ihre ZDF-Doku: https://t.co/f5GesuRY5g
Danke fürs Schauen und Teilen. Klar ist: Die allermeisten beziehen Bürgergeld zu Recht. Aber ein System muss Missbrauch verhindern — sonst verliert der Sozialstaat Akzeptanz. Und die neue Grundsicherung bringt zwar härtere Sanktionen, ein echter Systemwechsel ist sie aber nicht.
Ein Jobcenter-Mitarbeiter sagt, das Bürgergeld ist ein sich selbst erhaltendes System. Umso wichtiger, dass es nun geändert wird. Ob die Neue Grundsicherung reicht, den Missbrauch abzustellen, kann man nach dieser Doku bezweifeln. Tolle Recherche von @TackeSarah
Genau darum geht es: Nicht darum, Menschen gegeneinander auszuspielen — sondern darum, einen Sozialstaat zu schützen, der dauerhaft für diejenigen da sein kann, die ihn wirklich brauchen.
Danke fürs Anschauen und Teilen der Doku.
Ein System, das so leicht ausgenutzt werden kann, verliert die Akzeptanz in der Bevölkerung. Am Ende sind diejenigen, die wirklich auf Hilfe angewiesen sind, die Leidtragenden.
Ein Beispiel für Sozialleistungsmissbrauch in der sehr sehenswerten Doku von @TackeSarah
https://t.co/NWeTOoC71Y
Danke. Genau darum ging es in der Doku: Probleme ehrlich benennen, damit der Sozialstaat langfristig für die da sein kann, die ihn wirklich brauchen. Über Sozialbetrug und Reformen hätte ich gern mit Bärbel Bas gesprochen. Dazu war sie aber leider nicht bereit.
Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) war nicht einmal bereit, ein Gespräch mit Sarah Tacke vom ZDF über Sozialbetrug und Verbesserungsmöglichkeiten für die Doku "System Bürgergeld: Leben ohne Leistung?" zu führen, laut Sarah Tacke. Ich fand die ZDF-Doku augenöffnend, gerade weil sie ausgewogen ist https://t.co/M170pO7VnT
Denn klar ist, wenn jemand aus Judenhass zuschlägt, kann er härter bestraft werden - das sieht das Strafgesetzbuch vor und das hat das Amtsgericht Tiergarten heute auch getan.
Wann schlägt jemand aus Judenhass zu? Im Fall des jüdischen Studenten Lahav Shapira war das enorm schwierig zu klären und einer der Knackpunkte im Verfahren.
Eine Begegnung, die ich mit euch teilen will, weil sie mich auch Tage später immer noch zum Lachen bringt, ist diese: Sie erzählt so viel - in weniger als 2 Minuten - ziemlich roh, kaum geschnitten - aber ich liebs. Für solche Begegnungen mache ich Filme.
@Steinhoefel Da Sie ein ausgewiesenes Interesse an der Frage: „Was darf man noch sagen?“ haben, möchte ich Sie einladen sich hier die vollen 45 Minuten anzusehen: https://t.co/ed0lQkxqTL
@Steinhoefel Aber - und das führe ich in dem Beitrag aus, die Grenze der Meinungsfreiheit ist u.a. da, wo Sie mit Ihren Worten andere - in strafbarer Weise - verletzen - also beleidigen, bedrohen, verleumden etc.
Deshalb möchte ich hier alle, die sich für die Frage: „Was darf man noch sagen?“ interessieren, einladen sich hier die vollen 45 Minuten anzusehen: https://t.co/ed0lQkxqTL
Auf Social Media gelten die gleichen Gesetze: Jeder darf sagen, was er will - wenn man damit niemanden verletzt. Beleidigungen, Bedrohungen oder Verleumdungen müssen also gelöscht werden. Das passiert aber nicht immer.
Ist aber eben, und das führe ich in dem Beitrag aus, nicht grenzenlos. Eine der Grenzen ist da, wo das Strafrecht anfängt - wo man andere - in strafbarer Weise - verletzt - also beleidigt, bedroht, verleumdet. Da liegt - unter anderem - die Grenze.
Wie hat "Wir schaffen das" uns als Land verändert - und Ihr Leben? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Schreiben Sie mir eine Email unter: [email protected] und dann komme ich vielleicht bei Ihnen vorbei und wir erzählen gemeinsam Ihre Geschichte und von Ihren Erfahrungen.
"Wir schaffen das." 3 kleine Worte – mit großer Wirkung. Angela Merkel hat das vor bald 10 Jahren versprochen und damit eine Willkommenskultur eröffnet, die unser Land seitdem vor enorme Herausforderung stellt.
Was ich mich frage: Was haben wir geschafft? Und was nicht?
@jreichelt Lieber @jreichelt, ich verstehe deinen Punkt. Humor und Machtkritik sind natürlich ok. Die Grenzen der Meinungsfreiheit sind weit. Wo sie verlaufen, genau das erkläre ich im Film - in erster Linie da, wo das Strafrecht anfängt.