Wenn es einen Mangel an Öl und Treibstoffen gibt, ist es natürlich eine wieder mal eine brillante Idee die Kosten zu subventionieren und genau dann Steuern zu senken.
Jetzt braucht es eigentlich jedes natürliche Incentive, um den Verbrauch zu reduzieren.
@GLoacker Letztens Grafik gesehen, der gezeigt hat, wie sich die „stabile“ Arbeitslosigkeit in Deutschland zusammensetzt. Pflege & Öffentlicher Dienst massiv rauf, Industrie massiv runter. Am Papier stabil. Super, einfach weitermachen.
Ich unterstütze das generelle Vorhaben, aber was heißt heute „zukunftsfit“. Während die Diskussion über mehr weniger Latein brodelt, haben andere 24/7 AI-Agents im Einsatz, die bereits gescheiter sind als nach jeder Schulausbildung. Tale of two worlds.
Es sollten sich jetzt lieber alle an Tisch setzen und überlegen was zukunftsfit noch heißen kann. Bzw davor überhaupt mal Verständnis da sein, was gerade wie schnell passiert und was state of the art ist.
Die extrem gut gedachten Bildungspläne von vor Jahren haben sich leider selbst überholt. Nichtsdestotrotz ist jede beginnende Veränderung gut und super, dass Bewegung reinkommt.
Der @orf berichtet in der ZiB über einen der größten Tech-Erfolge Österreichs. Die Interviewfragen? Eine uninformierter als die andere. Keine einzige aus eigenem Verständnis heraus – nur "Der Anwalt/Datenschützer/Kritiker XY sagt aber…"-Gotchas. Ob irgendjemand davon das Tool jemals benutzt hat oder auch nur ansatzweise die Technik versteht, darf bezweifelt werden.
Wie gesagt, zuerst mal weiterbilden über Themen, die man mit so viel falschem Selbstbewusstsein posaunt, ohne auch nur ansatzweise Ahnung vom Thema zu haben.
Der familiäre Vorteil, der oft gegeben ist, stammt viel mehr davon, dass man das Geschäft von der Jugend an im Detail kennt und man damit effektiv in der Branche meist eben ein Vielfaches der Erfahrung von Externen hat. Genau die Arbeitserfahrung, die sie abgestritten haben, weil in ihrem vereinfachten Weltbild er eines Tages aufgewacht ist und plötzlich Geschäftsführer war.
Wenn man nicht qualifiziert ist, ist es egal ob Sohn oder nicht ganz schnell vorbei. Genau deshalb, da viele davon ausgehen, dass man weniger qualifiziert ist und wenn man sich nicht beweist, sehr schnell Banken, Management und co abspringen. Passiert dort, wo jemand wirklich ohne Qualifikation eingesetzt wird, quasi immer.
Und wenn sie glauben, dass sich ein Unternehmen verfünfacht, egal in welchem Markt, ohne eine hochqualifizierte Führungskraft, dann fehlt ihnen schlichtweg jede praktische Erfahrung wie enorm schwer die Führung eines Unternehmens ist.
Man könnte Menschen auch einfach an ihrer Leistung und Beitrag zu Gesellschaft bewerten. Von mir aus auch relativ zu Start Vor- und Nachteilen.
Aber jemand unterstellen, keine Qualifikation und Arbeitserfahrung zu haben und den Job nur wegen „Daddy“ zu haben, ist einfach letztklassig.
Idiotie getrieben von vereinfachten Weltbildern hat viele Formen
„Managerin X hat Job sicher wegen Quote“
„Manager Y hat Job nur wegen Vater“
Aus der Ferne Menschen beurteilen, in der deren Schuhen man keinen Tag gegangen ist… da treffen sich links und rechts sehr gerne.
2002 mit 85 Mio Umsatz und vllt knapp 1000 MA übernommen.
Heute 480 Mio Umsatz und fast 3000 MA.
Da hat „nur HTL“ und „ohne jegliche Arbeitserfahrung“ aber wirklich gezeigt, dass er nur geerbt hat.
Oh wait, abgesehen davon dass er davor schon 10 Jahre im Konzern war und sich davor beweisen musste.
Wenn das eigene Weltbild / Narrativ nicht mal einer kurzen Suche standhält, sollte man vielleicht lieber die eigene Ausbildung hinterfragen.
In der ganzen Welt sind „Nur HTL“ Absolventen hoch angesehen, mit einer der besten Ausbildungen weltweit. Oftmals nach der HTL schon besser ausgebildet als im Ausland nach Top-Studium.
Nur in Österreich glauben manche Leute mit Studien wie „Internationale Entwicklung“, dass sie etwas Besseres sind, obwohl sie absolut nichts gelernt haben, dass nicht ein gut strukturierter Prompt besser lösen/beantworten kann.
Lächerlich. Österreich einfach. Nur dass der „Hofrat“ jetzt mit irrelevanten Studienabschlüssen getauscht wurde.
P.S.: Soll jeder studieren / lernen, was er möchte. Alles gut. Geht rein um die Arroganz zu glauben ein Studium sagt auch nur irgendetwas aus über die Ausbildung einer Person…
Spätestens nach heute (Ukraines Special Operation Spiderweb), sollten allen klar sein, dass jeder einzelne Euro investiert in Panzer, Helikopter, Jets, Schiffe ein verlorener Euro ist. Ist schon davor 100 % klar gewesen, trotzdem wird noch immer das Geld aus dem Fenster geschmissen. Nur Anzahl und Qualität an Drohnen + Personal für Human in the loop und Planung zählen.
Der @AndiBabler versteht leider 0 wie reflexiv die Wirtschaft ist. Selbst wenn man inhaltlich der Überzeugung wäre, dass Marterbauer die beste Person für die Position ist (das erfordert sehr viel Fantasie), unterschätzt er, wie viele Investitionen des Privatsektors diese Personalentscheidung verhindern wird. Doom Loop continues.
@NikoAlm War auch nicht ganz ernst gemeint. Aber ich glaube schon, dass die gestiegene "Komplexität" tatsächlich den Level, bei dem es zur Demontierung kommt, erhöht - gerade bei der SPÖ.
@Hannes_Swoboda Richtig. Aber schwer, mit einem Parteivorsitzenden, den nicht einmal die eigenen Verhandler charakterlich verteidigen und bei dem alle Beteiligten außer ihm selbst effektiv sagen, dass er die Verhandlungen mit unberechenbarem Verhalten gesprengt hat.
Quasi jeder an der Verhandlung Beteiligte außer @AndiBabler selbst sagt direkt oder indirekt, dass es an Babler als Person gescheitert ist. Nicht einmal die SPÖ-Verhandler sind ausgerückt zur Charakterverteidigung, es werden immer nur die Inhalte verteidigt.
Die letzte Folge mit Nehammer, die nach Rücktritt noch einmal ehrlicher und mit weniger anderen Incentives ist, gibt guten Einblick.
https://t.co/RmP0KMRDtC
Man braucht nicht sonderlich genau zuhören, um die Tage einerseits aus allen Richtungen Wertschätzung gegenüber Nehammer (selbst bei politisch ganz anderen Ansichten) zu hören. Bei @AndiBabler, das komplette Gegenteil. Lug und Trug. Mit so jemand ist halt keine Regierung machbar.
https://t.co/RQLkLGIwp5
„Keine Medienförderung kürzen“ ist halt schon, wenn es so stimmt, sehr weit weg von liberal. Journalismus, der den Staat braucht, braucht es nicht. Journalismus braucht zero Interessenskonflikt und keinen Cent vom Staat. Dafür mehr Transparenzrechte und co (wo ihr ja eh stark immer dafür kämpft).
Wenn irgendwann mal in Geschichtsbüchern steht, dass „es“ begann als sich Russland mit dem Rücken zur Wand fühlte, als gleichzeitig mehrere zusätzliche Fronten in Syrien und Georgien entstanden, würde es mich nicht wundern.
Ich gönne Putin jede Niederlage. Fühlt sicher aber das erste Mal wirklich an, als würden wir in etwas „schlafwandeln“, das wir vielleicht nicht mehr kontrollieren können.