Die GORCH FOCK verfügt über Handwaffen (Pistolen, Gewehre, Maschinengewehre) sowie über zwei Salutkanonen. Ein Teil der Gewehre sind zwar bewußt ältere Modelle mit Holzteilen zur Ausrüstung des Ehrenzuges. Aber die modernen Waffen sind hinreichend, um z.B Enterversuche abzuwehren.
@Manf789@MarkusMichl@HasnainKazim Sie verwechseln das mit dem Preis der gerade durch das Bundesministerium der Verteidigung bei TKMS bestellten U-Jagd-Fregatten. Die sollen pro Stück tatsächlich 1,57 Milliarden Euro kosten.
Die GORCH FOCK hat beim Bau gerade einmal 7 Millionen DM gekostet (1958).
Die GORCH FOCK ist so ziemlich das kostengünstigste Schiff der Marine. Sie verschießt keine teure Munition, verbraucht nur extrem wenig Kraftstoff und hat nun schon fast 70 Jahre gehalten. Da sind die Fregatten schon mindestens dreimal komplett neu entwickelt und neu gebaut worden. Und es war bei weitem keine Milliarde, die man für die Grundüberholung des Schiffes ausgegeben hat. Da hat man Ihnen einen Bären aufgebunden.
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Das Schiff dient nicht der Personalgewinnung, sondern der Ausbildung.
Nur auf der GORCH FOCK arbeiten angehende Offiziere - ein einziges Mal - als Mannschaften auf einem Schiff und lernen, mit Gefahren umzugehen, lernen, ihre Offiziere und Unteroffiziere zu beobachten und zu bewerten, lernen den Umgang mit Tauwerk, Blöcken und Taljen, lernen ein Schiff dieser Größe sicher zu navigieren. Seefahrt ist immer noch ein Handwerk, und dieses Handwerk erlernt man auf dem Segelschulschiff.
Nebenbei: Auch die Strahlflugzeugführer der Luftwaffe erlernen das Fliegen auf Propellermaschinen, auch die Panzerkommandanten des Heeres erlernen in der Grundausbildung zuallererst das Marschieren.
Den Soldatenberuf erlernt man von unten. Nur in der Politik können Sie ohne jegliche Fachkenntnis sofort in Führungspositionen einsteigen.
Die GORCH FOCK (II) hatte von Anfang an einen Hilfsantrieb. Übrigens hat sie inzwischen, soweit ich das noch mitplotten konnte, ihre dritte Maschinenanlage als 'Flautenschieber'. Bei einer Regatta ist der Motor selbstverständlich aus und der Propeller in Segelstellung.
Als ich darauf gefahren bin - bis 1988 - hatte sie noch ihren allerersten Hilfsmotor, einen U-Boots-Diesel aus dem II. Weltkrieg mit etwa 800 PS.
Und es begab sich, daß wir auf der ersten Weltumsegelung des Schiffes, 1987/88, im Roten Meer einen kräftigen Wind aus Norden bekamen, für die Jahreszeit nicht unüblich. Das hat den Motor nach ein paar Tagen doch überfordert, die Takelage gegen diesen Wind anzuschieben - und es rissen die ersten Stehbolzen an den Zylinderköpfen ab. Null Problemo, wir hatten Ersatzteile dabei. Als noch zwei Ersatzbolzen übrig waren, haben wir versucht, den Wind aufzukreuzen. Aber das Rote Meer ist viel zu schmal, um wirklich Höhe zu gewinnen. Dann hat uns - zum ersten und einzigen Mal in der Geschichte der GORCH FOCK - ein Schlepper gezogen. Hinter der 'Smit Lloyd Suez' ging es schwungvoll auf die Einfahrt zum Suezkanal zu. Bei den Reparaturen auf der Reede vor Suez ist dann noch ein weiterer Bolzen abgerissen. Finito.
Hektischer Fernschreibverkehr. Um durch den Suezkanal fahren zu dürfen, braucht man eine funktionierende Maschine, Segeln ist da keine Option. Der Einlauftermin für Haifa stand fest - als erstes deutsches Kriegsschiff zu Besuch in Israel, da ist Zuspätkommen keine Option.
Und unser Schiffshändler hat das Wunder vollbracht. Man hat in Israel eine Firma gefunden, die an einem Schabbat (!) in Israel (!) eine Firma gefunden, die nach fernschriftlicher Bemaßung Stehbolzen für einen deutschen U-Boots-Dieselmotor aus dem II. Weltkrieg (!) gefertigt hat. Mit dem Lotsen kam ein Vertreter des Schiffshändlers mit den voll Sehnsucht erwarteten Bolzen an Bord.
Israel, das 'Heilige Land', ist voller Wunder. Die GORCH FOCK war danach pünktlich in Haifa. Aber über dem alten Diesel war zu dieser Zeit auf der fernen Hardthöhe längst der Stab gebrochen. Das Schiff bekam zeitnah einen neuen, modernen Hilfsantrieb.
@ProfRieck "Was genau ist eigentlich die Motivation von Politikern, ihre eigenen Wahlversprechen in so eklatanten Punkten zu brechen?"
Wenn jemand davon ausgeht, daß es keine weiteren Wahlen mehr geben wird, dann ist es doch egal. Man kann ja nicht mehr an den Versprechen gemessen werden.
@historyinmemes The Earth has no true center, and no inherent top, bottom, left, or right.
But the cultural achievement of being interested in, willing, and able to draw maps of this planet HAS a point of origin, and it's right in Western Europe.
@CNviolations They were the German engineer team that constructed the Leopard tank. They KNEW it was safe. The filming was set up in the Netherlands as part of the presentation of the - then - brand new Leopard weapons system.
Es sind fünf - eigentlich sogar sechs - Schwestern.
Als 1932 das Segelschulschiff NIOBE der Reichsmarine vor Fehmarn in einer Fallböe kenterte und sank, gab man rasch einen Ersatzbau in Auftrag, weil man die Schulschiffsausbildung in der Marine beibehalten wollte.
So lief am 3. Mai 1933 bei Blohm und Voss in Hamburg die GORCH FOCK vom Stapel. Sie wurde bei Kriegsende als Blockadeschiff im Strelasund versenkt, 1948 gehoben, instandgesetzt und an die Sowjetunion ausgeliefert. Dort erhielt sie den Namen TOWARITSCH. Nach Ende ihrer Nutzung wurde sie zurückgekauft und liegt als Museumsschiff 'Gorch Fock' in Stralsund.
1933 standen die Zeichen früh auf Krieg. Eine größere Marine brauchte mehr Schulschiffe. So liefen, ebenfalls bei B&V und um sieben Meter gegenüber dem Originalentwurf verlängert, am 13. Juni 1936 die HORST WESSEL und am 30. Oktober 1937 die ALBERT LEO SCHLAGETER vom Stapel. Die WESSEL wurde nach dem Krieg an die Vereinigten Staaten abgegeben und fährt heute noch als EAGLE für die US Coast Guard. Die SCHLAGETER erhielt Brasilien, wo sie GUANBARA getauft wurde, aber nicht in Fahrt kam. Portugal kaufte das Schiff und nutzt es bis heute als SAGRES II als Schulschiff seiner Marine (n.B.: Die SAGRES (I) heißt heute wieder 'Rickmer Rickmers' und liegt als Museumsschiff in Hamburg).
Der Verbündete Rumänien fand Gefallen an diesem Schiffstyp und bestellte zwei typgleiche Schulschiffe für seine Marine. Die am 22. September 1938 vom Stapel gelaufene MIRCEA konnte noch überführt werden und fährt seit 1939 für die rumänische Marine. Das zweite Schiff lief am 7. November 1939 vom Stapel - da war Krieg. Eine Auslieferung war undenkbar. Das Schiff wurde auf den Namen HERBERT NORKUS getauft, aber nicht mehr aufgetakelt, und lag als Hulk und Wohn- und Büroschiff in Kiel, bis es 1947 mit Gasmunition beladen im Skagerrak versenkt wurde.
Als nach dem 2. Weltkrieg die neue Bundesmarine aufgebaut wurde, gab man bei B&V die neue GORCH FOCK (II) in Auftrag. Am 23. August 1958 lief sie als letzte der fünf noch existierenden Schwestern in Hamburg vom Stapel. Da man die Stengen und Rahen der NORKUS noch hatte, fanden die gleich Verwendung - so hielt man den Bau billig. Sie wurden erst im Zuge der berüchtigten 135-Millionen- Renovierung ersetzt.
Wenn man Dinge, die inhaltlich nicht stimmen, in eine Excel-Tabelle bringt, werden sie nicht wahrer. Der Sturm, der diese Windäder abgeknickt hat, wäre von der technischen Betriebswache eines Kernkraftwerkes mit Sicherheit nicht einmal bemerkt worden. Zumal man Kernkraftwerke aus technischen Gründen bevorzugt dahin baut, wo wenig Wind ist - in Flußtäler - und die Windräder auf freies Feld oder sogar auf Anhöhen.
Wenn - wie im Falle des Atomkraftwerks - die Schaltfelder beschädigt werden und die Überlandleitungen fallen, wären auch die verbliebenen 3.604 Anlagen vom Netz. Es tut mir leid, mich werden Sie nicht vom Windstrom überzeugen. Das ist eine in hohem Maße landschaftszerstörende, wetteranfällige und -abhängige, nachgeradezu fragile Struktur ... gegenüber robusten, bewußt überaus stabil gebauten und lokal begrenzten Anlagen.
Ihr eigenes aufgeführtes Beispiel zeigt, daß der Haupschaden an dem von Ihnen aufgeführten Kernkraftwerk entstand, weil Schaltfelder kurzgeschlossen und Hochspannungsleitungen umgerissen worden sind. Hochspannungsleitungen sind immer wetteranfällig. Wenn ein Tornado ein Kern- oder Kohlekraftwerk trifft, ist die Stromquelle noch da. Trifft er ein Windfeld, ist die Stromquelle weg, weil die Windräder umknicken.
@Birgit_Kelle Es ist ja nicht so, daß es das nicht schon in anderen Kulturen gegeben hätte, diese Idee, nicht der staatlich geforderten Norm entsprechende Kinder - mit oder ohne Einwilligung der Eltern - zu sterilisieren.
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@aleksteske Was mich am meisten erschreckt, ist, daß man mit großer Sorgfalt gedruckte, fertige Aufkleber vorhält, um die Fahrgäste zu informieren, daß die Klimaanlagen defekt sind. Das Systemversagen ist mittlerweile so normal, daß man darauf vorbereitet ist.
@who_cares_2021 Bei allen von Ihnen und in den Kommentaren zum Vergleich herangezogenen Filmen richtet sich die dargestellte Gewalt überwiegend gegen nichtmigrantische Milieus. DAS ist unbedenklich.