Putin wird heute 74. In Kyjiw hat man das um Viertel nach drei in der Nacht gemerkt: Raketen und Drohnen auf die Hauptstadt, strategische Bomber in der Luft.
Die Raketen fallen eine nach der anderen, ein Reporter im Zentrum zählt zehn, zwölf Einschläge und hört dann auf zu zählen. Über Podil, dem alten Viertel am Dnipro, stehen Flammen und Rauch. In anderen Stadtteilen brennen Trümmer.
Zwei Stunden später, um Viertel nach fünf, kommt die zweite Welle. Mindestens zwei Menschen haben diese Nacht nicht überlebt. Das ist der Stand vom frühen Morgen, und er bleibt selten so, wenn die Rettungskräfte sich erst durch den Schutt gearbeitet haben.
Der 7. Oktober ist ein Datum, das es in sich hat. Heute vor zwanzig Jahren wurde Anna Politkowskaja im Aufzug ihres Moskauer Wohnhauses erschossen. Sie war Reporterin der „Nowaja Gaseta“ und hatte aufgeschrieben, was russische Truppen in Tschetschenien anrichteten. Es war Putins 54. Geburtstag. Wer den Mord bestellt hat, wurde nie ermittelt. Putin erklärte drei Tage später in Dresden, ihr Einfluss auf das politische Leben in Russland sei „äußerst unbedeutend“ gewesen. Einer der Männer, die für die Organisation des Mordes verurteilt wurden, kam 2023 frei, begnadigt, nachdem er in der Ukraine gekämpft hatte.
Zudem ermordete heute vor drei Jahren, am 7. Oktober 2023, die Hamas in Israel rund 1.200 Menschen.
Ob Moskau sich das Datum für den heutigen schweren Angriff bewusst ausgesucht hat, weiß ich nicht. Es ist auch nicht nötig, das zu wissen. Zwanzig Jahre liegen zwischen dem Mord an Politkowskaja in Moskau und dem Himmel über Kyjiw. Dazwischen liegen Grosny, Georgien, Aleppo, die Krim, Butscha, Mariupol. Im Februar beginnt das sechste Jahr dieses grausamen Krieges. Und immer wieder dieselbe Frage im Westen: Wie ist Putin überhaupt noch zu bremsen?
Gleichzeitig greifen in Europa politische Kräfte nach dem Ruder, die heute aller Wahrscheinlichkeit nach auf den Geburtstag des in ihren Augen großen russischen Führers anstoßen.
In Sachsen-Anhalt stellt eine dieser Parteien, die AfD, seit gestern den Präsidenten des Landtags. Vizepräsident wurde einer, der nach Moskau reist, prorussische Parolen vertritt und in seinem Büro unbekümmert eine Tasse der russischen Armee ausstellt.
In Frankreich tobt derweil ein Aufstand der Schüler und Studenten, der wie ein Revival der 68er-Revolten anmutet. Die Regierung wirft Jean-Luc Mélenchon vor, ihn anzuheizen. Der Gründer der linksradikalen La France Insoumise will im nächsten Jahr Präsident werden und hat eine Neigung, mit Putins Regime zu nachsichtig zu sein, um es so neutral wie möglich auszudrücken.
Putins größter Geburtstagswunsch ist sicher: Lasst Europa im Chaos versinken, damit ich mir ganz in Ruhe die Ukraine einverleiben kann.
@anzugmann074364@Alina_Lipp_X Noch so ein dürftiger Versuch😄😎,aber so doof wie ich es brauche,kannst du mir nicht kommen😄🤷♂️.Aber ist schon gut,wer Alina Lipp anfeuert,den blauen Idioten anbiedert,der hat den Sinn des lebens eh nicht verstanden🤷♂️
@anzugmann074364@Alina_Lipp_X Fühlst du dich getriggert😄,hab ich alles richtig gemacht,aber jetzt geh in den Buddelkasten spielen du Pfeiffe und lass die Erwachsenen in Ruhe😎.
Sollte hier die Lungenpest ausbrechen, werden AfD-Wähler doch sicher wieder ohne Maske auf Großdemos rennen und mit Schlüpfer auf dem Kopf zur Musik von Fiesta Mexikana Polonaise tanzen, oder?
🎼"Hossa, hossa, ....Heut' geb' ich zum Abschied für alle die Pest"🎶