5. Juni 1942: In einem Aktenvermerk ("Geheime Reichssache! Einzigste Ausfertigung") wird festgestellt, dass seit Dezember 1941 -- also binnen sechs Monaten -- »mit drei eingesetzten Wagen 97000 verarbeitet« worden sind, »ohne daß Mängel an den Fahrzeugen auftraten«.
„... 97000 verarbeitet ...“.
Es sind Menschen gemeint.
97000 Menschen.
Sie wurden in speziellen Gaswagen ermordet. Der Erstickungstod fand nach ungefähr 15 Minuten statt. Albert Widmann, ein Chemiker aus Stuttgart, entwickelte für diese Aktion die Vergasung mit Kohlenmonoxid.
Dr. Albert Widmann wurde am 8. Juni 1912 in Stuttgart geboren. 1939 trat er der SS bei, bis 1944 stieg er zum Sturmbannführer auf. Der Diplom-Chemiker war Leiter der Chemischen Abteilung (VD 2) im Kriminaltechnischen Institut (KTI) des ehemaligen Reichskriminalpolizeiamtes. Widmann organisierte und testete für die "Euthanasie" - Aktion verschiedene Tötungsmöglichkeiten: Die Tötung mit Sprengstoff, CO-Gas, Blausäurenampullen, morphiumhaltige Stuhlzäpfchen (sog. Suppositorien) oder in Gaswagen.
1941 wurden in Minsk unter der Mitwirkung Dr. Widmanns 25 Geisteskranke in die Luft gesprengt, in Mogilew beteiligte er sich an der Vergasung von 30 Geisteskranken.
Nach Kriegsende wurde Widmann von der amerikanischen Besatzungsmacht für einige Tage interniert und nahm danach eine Beschäftigung in einer Lackfabrik auf. Da er wesentliche Teile seiner Rolle in der NS-Zeit verschwiegen hatte, wurde er im Zuge der Entnazifizierung im Juli 1947 von der Spruchkammer Leonberg als Mitläufer eingestuft und als solcher zu einer Sühneleistung von lediglich 100 RM verurteilt. Er hatte sich bereits zum Chefchemiker emporgearbeitet, als er schließlich im Januar 1959 verhaftet wurde. Vor dem Landgericht Düsseldorf wurde er wegen der Herstellung von Giftmunition und der Durchführung von Menschenversuchen im KZ Sachsenhausen angeklagt. Mit Urteil vom Mai 1961 wurde Widmann wegen Beihilfe zum Mord mit fünf Jahren Zuchthaus belegt. Nach einer Revisionsentscheidung des Bundesgerichtshofes verurteilte das Landgericht Düsseldorf Widmann am 10. Oktober 1962 nach einem erneuten Verfahren zu drei Jahren und sechs Monaten Zuchthaus. Das Urteil wurde rechtskräftig.
Im gleichen Jahr erhob die Staatsanwaltschaft Stuttgart Anklage wegen der Beteiligung Widmanns an den „Euthanasie“-Morden und den Ermordungen von Kranken in Mogilew und Minsk im August 1944. Widmann wurde deshalb vom Landgericht Stuttgart am 15. September 1967 zu sechs Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Durch Anrechnung der früheren Haftstrafe und der Untersuchungshaft wurde die Strafverbüßung gegen Zahlung von 4000 DM an eine Behinderteneinrichtung ausgesetzt.
Er starb am 24. Dezember 1986 in Stuttgart-Stammheim.
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Quellen:
https://t.co/KLD0G7NXgM
https://t.co/egqyzgwJOt
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Literaturtipp: Hermann G. Abmayr: Albert Widmann. Chemiker der Vernichtung. In: Hermann G. Abmayr (Hrsg.). Stuttgarter NS-Täter. Vom Mitläufer bis zum Massenmörder ; "wir haben nur unsere Pflicht getan für Volk und Vaterland ". Schmetterling Verlag, Stuttgart 2009, S. 69–73.
Eine KI, die sagt: „Ich bin neutral, die anderen sind linksliberal programmiert“, hat den Neutralitätsraum schon verlassen.
Das ist kein Faktencheck.
Das ist Kulturkampf im Maschinenraum.
Und wer Kritik an der AfD pauschal als Programmierung anderer Modelle abtut, prüft keine Fakten.
Er lackiert Framing als Objektivität.
„Wenn alle Firmen im Land so lahm arbeiten, ist es kein Wunder, dass nichts vorangeht“, schreibt ein Betroffener.
Beim E.ON-Ableger Westnetz, der bis Mai 2025 in Katherina Reiches Verantwortungsbereich fiel, herrscht seit Jahren Chaos. Kundenbeschwerden gehen durch die Decke und jetzt schaltet sich sogar die Bundesnetzagentur ein.
„Als Ministerin betont die CDU-Frau oft, dass die Energiewende die Stromnetze überfordere. Als Ex-Chefin der Westnetz-Mutter Westenergie muss sie sich fragen lassen, inwiefern sie Teil dieses Problems war. Auf der Bewertungsplattform Trustpilot kommt Westnetz auf 1,1 von 5 Sternen.“
Albania is not for sale! And on this #WorldEnvironmentDay, we are reminded that together we can protect nature from billionaires.
Sign the petition to protect Vjosa Narta in Albania.
https://t.co/5H6IWKpjGX
Wir leben in einem Land was Arbeit und Machen (Gründen!) so stark belastet UND (!!!!!) Vermögen so wenig belastet - im Vergleich zu allen anderen OECD Staaten.
Wir sind zum Paradies für Überreiche geworden. Und davon lenkt ihr immer und immer und immer wieder ab!
Ihr habt KEINE Antwort auf die Jenga Ökonomie und dann faselt ihr immer was von „wir haben kein Einnahmen, sondern ein Ausgaben Problem“. Niemand, wirklich NIEMAND, bei Verstand bestreitet, dass wir unseren Staat nicht effektiver gestalten könnten. Aber in den Schulen fällt der Putz von der Decke und es fehlt an Personal gute Bildung zu sichern. Ja und auch das wird aus Steuermitteln bezahlt.
In keinem Land ist die soziale Herkunft (Spermienlotterie!!!!) so relevant für den weiteren Erfolg.
Das heißt nicht die Besten (Startchancen Gleichheit - Urliberaler Gedanke!) Werden Gründer, sondern, die wo Mami und Papi das dickste Portmonee hatten.
Und da ihr immer und immer wieder streubomben schmeißt zeigt, dass ihr kein Argument dagegen habt.
Wir leben in einer maximal leistungsfeindlichen Gesellschaft und IHR tragt euren Beitrag dazu!
Meine Mutter hatte seinerzeit das Bundesverdienstkreuz mit der Begründung abgelehnt, dass es der Job von Politiker*innen sei, für Land & Leute einzutreten. Ihr kam eine Ehrung für ihr gut bezahltes Engagement unangemessen vor. Hochachtung, Mama, du warst in vielem ein Vorbild. 🙏
Die Kinder werden seit einer Gesetzesänderung 2020 nur zur Kasse gebeten, wenn ihr Jahresbruttoeinkommen über 100.000 Euro liegt. Diese Grenze soll nach dem Willen der Koalition abgesenkt oder sogar ganz abgeschafft werden.
Was das heißt kann sich jeder selbst ausmahlen.
4. Juni 1980, heute vor 46 Jahren: Die Grünen ziehen erstmals in den Stuttgarter Landtag ein. Für Aufsehen sorgt Holger Heimann, der in einer blauen Latzhose erscheint. Der Landtags-Vizepräsident (CDU) ist empört: In keinem Parlament der Welt sei es Sitte, seine Gesinnung mit "Spezialkleidung" zu verdeutlichen.
Die Hose befindet sich mittlerweile im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart.
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https://t.co/QBWpgE4DCx
Wer im Wahlkampf rechtlich kaum haltbare Versprechen macht, verschiebt die politische Enttäuschung zeitlich. Erst wird Zustimmung eingesammelt, später erklären Gerichte die Grenzen des Rechts. Der Ärger trifft dann nicht die Versprecher, sondern die Richter. Danke @CDU.
🎯 Mit #Kulturkampf an die Macht kommen – neben regionaler „Graswurzelarbeit“ eine weltweit erprobte Strategie der Rechtsextremen & Neonazis.
Das Gefühl, unterdrückt zu werden, verfängt dabei nicht nur bei der Generation chronisch Pech beim Denken & Wut.
#DieAnstalt#AfD 👀👇 1/3
Dass Soft Power nur entsteht und damit die Attraktivität als globaler Partner, wenn man nicht offenkundige Doppelstandards verwendet, ist nicht angekommen. Spätestens beim Versuch, einen Sitz im Sicherheitsrat zu bekommen, werden sie es merken.
Merz hat die Brandmauer nicht geerbt wie eine hässliche Tapete im Adenauer-Haus.
Er hat sie selbst an die Wand gemalt.
Nach Thüringen.
Nach Kemmerich.
Nach dem politischen Flächenbrand, bei dem die CDU plötzlich merkte, dass AfD-Stimmen nicht nach Demokratie riechen, nur weil sie im Parlament abgegeben werden.
Damals klang das noch staatstragend:
Keine Zusammenarbeit mit der AfD.
Keine direkten Mehrheiten.
Keine indirekten Mehrheiten.
Kein Spiel mit dem Feuer.
Kurz gesagt:
Brandmauer.
Und jetzt kommt Carsten Linnemann und erklärt, dieser Begriff sei links und habe die Debatte vergiftet.
Aha.
Die CDU baut also erst eine Mauer, stellt sich davor, macht Pressefotos, erklärt der Republik, wie stabil das Ding ist, und wenn Teile der eigenen Truppe anfangen, mit dem Vorschlaghammer dagegenzuklopfen, war natürlich nicht der Abriss das Problem.
Sondern der Name auf dem Bauplan.
Das ist schon hohe politische Kunst.
Erst: „Mit der AfD niemals.“
Dann: „Man wird ja wohl noch reden dürfen.“
Dann: „Sachpolitik.“
Dann: „Die Brandmauer ist ein linker Kampfbegriff.“
Und am Ende steht vermutlich jemand aus der Union mit Helm und Warnweste vor dem Loch in der Wand und sagt:
„Das war nie eine Mauer. Das war immer nur ein demokratischer Durchgang mit konservativer Belüftung.“
Die Wahrheit ist einfacher.
Die Brandmauer wurde nicht von Linken erfunden, um die CDU zu ärgern.
Sie wurde nötig, weil die CDU in Thüringen ausprobiert hat, wie Demokratie aussieht, wenn man sie kurz bei der AfD in Zahlung gibt.
Merz wusste das.
Linnemann weiß das.
Alle wissen das.
Nur heute klingt es in der Union offenbar besser, so zu tun, als sei nicht die AfD das Gift im politischen Raum, sondern das Wort, das vor ihr warnen soll.
Das ist kein Neuanfang.
Das ist die Vorbereitung der Ausrede.
Deze man springt van de hak op de tak, doordat hij geen enkele grip meer heeft op zijn gedachtenstroom,
Dit komt, door een hoogoplopende frustratie.
Trump had allang afgezet móeten worden. Er is geen enkele sprake van waardigheid, noodzakelijk voor het uitvoeren van het ambt.
Ich fürchte mittlerweile umgekehrt, dass die AfD tatsächlich doch einfach die allerdeutscheste Partei ist, des hässlichen Deutschen, wie er seiner Natur gemäß ist und wird, wenn er sich gehen lässt. Von Manns Untertan bis hin zu Hitler. "Demokratisch" in den Untergang.
Hurra.
Der erfolgloseste CDU-Generalsekretär aller Zeiten setzt seinen Selbstzerstörungskurs fröhlich fort und framed gesellschaftliche Konsense und Begriffe der Mitte in 🇩🇪 als „links“. Wann kommt die Einsicht, dass man auf dem Holzweg ist? Bei 15%? @CDU