Ein Trauerfall in der Familie ist ein harter Schicksalsschlag. Niemand spricht Bärbel Bas das Recht ab, um ihre verstorbene Stieftochter zu trauern. Aufrichtiges Beileid.
Doch was sie politisch daraus macht, ist ein schamloses Lehrstück sozialdemokratischer Doppelmoral. 👇
Bärbel Bas schmeißt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Parteichefin sofort hin.
Die Begründung? Zeit für die Trauer und larmoyantes Wehklagen über „öffentliche Angriffe“.
Wer politisch nichts auf die Kette bekommt, den Standort schwächt und dafür zu Recht kritisiert wird, zieht sich jetzt also praktischerweise in die unantastbare Opferrolle zurück.
Aber keine Sorge: So ganz lässt Frau Bas die Politik dann doch nicht los.
Den stressigen Ministerjob wirft sie hin, ihr Bundestagsmandat behält sie aber selbstverständlich.
Die üppigen Diäten fließen munter weiter.
Und als Sahnehäubchen greift sie noch das gesetzliche Minister-Übergangsgeld ab:
Drei Monate lang das komplette Ministergehalt, danach bis zu zwei Jahre lang das halbe.
Da fließen monatlich Summen aufs Konto, für die ein hart arbeitender Bürger fast ein Jahr schuften muss.
Und hier wird es richtig zynisch:
Wenn ein normaler Arbeitnehmer in Deutschland sein Stiefkind verliert, hat er Anspruch auf exakt null Tage gesetzlichen Sonderurlaub.
Selbst im öffentlichen Dienst gibt es für den Tod direkter Angehöriger gerade einmal mickrige zwei Tage.
Bärbel Bas hätte als Arbeitsministerin alle Macht der Welt gehabt, dieses eiskalte Gesetz für die Bürger zu ändern.
Getan hat sie nichts.
Der Pöbel soll gefälligst am nächsten Tag wieder am Fließband stehen und funktionieren.
Die politische Elite hingegen gönnt sich auf Staatskosten eine jahrelange, fürstlich entlohnte Auszeit.
Trauer ist privat.
Sie als Schutzschild zu missbrauchen, um sich vor politischer Verantwortung zu drücken, während man dem Steuerzahler weiter tief in die Taschen greift, ist ein Schlag ins Gesicht der arbeitenden Mitte.
Wasser predigen, Wein trinken und den Bürger die Zeche zahlen lassen.
Machen Sie es sich bequem auf der Abgeordnetenbank, Frau Bas. Der Steuerzahler regelt das schon.
#BärbelBas #SPD #Doppelmoral