Der Kanzler hat die Kritik an ihm als peinlich bezeichnet. Ich finde den Kanzler peinlich. In @bild schreibe ich, warum: Als ich am Montag auf dem Weg in den Donbas war, das Epizentrum des Krieges in der Ukraine, von weitem schon die Einschläge zu hören waren, habe ich mich gefragt, was der Kanzler fühlen würde, wenn er jetzt hier neben mir säße.
Wenn er die neuen Verteidigungsanlagen sehen könnte, die eilig gebaut werden, samt ihrer Drachenzähne, die Russlands Panzer aufhalten sollen. Wenn er die Flugzeuge hören könnte, die Gleitbomben abwerfen, auf alles, das sich bewegt. Wenn er den verzweifelten Anruf der Schwester meines ukrainischen Freundes mitbekommen würde, deren Auto auf dem Weg zur Arbeit getroffen wurde und sie wie durch ein Wunder überlebte.
Würde der Kanzler dann genauso reden, wie er gerade in Deutschland redet?
Das Absurde an Kriegen ist, auch in der Ukraine, dass es manchmal nur 30 Fahrminuten zwischen Hölle und Normalität sind. Zwischen der Front und einem Café mit Licht und Strom. Zwischen Tod und Elend – und Menschen, die auf ihrem Smartphone lustige Videos schauen.
Wenn ich Zeit hatte in den vergangenen Tagen, dann habe ich mir die Auftritte und Interviews des Kanzlers angeschaut. Wie er stolz den Deutschen erzählt, er habe eine „Eskalation“ verhindert. Wie er vermeintliche Besonnenheit predigt und am Ende so tut, als würde Russland Deutschland angreifen, wenn jemand anderes als er Kanzler wäre. Wie er bereit ist, diesen Angst-Wahlkampf zu führen, weil er sich nicht nur für den besten Kanzler, sondern auch den einzigen „Friedenskanzler“ hält.
Scholz sagte am Montagabend im ZDF-„heute journal“, dass Leute, die ihn in dieser Weise kritisieren, peinlich seien.
Ich finde den Kanzler peinlich und verantwortungslos, weil diese Worte natürlich Wahlkampf auf Kosten der Ukraine sind. Weil seine Botschaft eben keine Unterstützung ist, sondern er das Nichthandeln in den Vordergrund seiner Reden rückt, die Nichtlieferung der Taurus-Marschflugkörper.
Und dabei erlebt die Ukraine die wohl mit schwierigsten Wochen seit Beginn des Krieges 2022. Russische Truppen marschieren ohne Unterlass im Osten und Süden, um kurz vor Trumps zweiter Amtszeit noch Landgewinne zu machen. Die Bevölkerung ist müde und dennoch in breiter Mehrheit der Meinung: Die Ukraine darf sich nicht ergeben. Dazu kommt Waffenmangel und Munitionsmangel, der weiter erheblich ist.
Über diese Lage wird im Wahlkampf kaum gesprochen vom Kanzler. Sondern darüber, was er angeblich verhindert hat.
Wer auch immer der Argumentation folgt, dass eine Taurus-Lieferung dafür gesorgt hätte, dass Putin Deutschland angreift (so spricht der Kanzler, wenn man es zu Ende denkt): Redet eigentlich auch noch irgendjemand über die Menschen in der Ukraine? Oder sind wir Deutsche jetzt die größten Opfer, weil wir von einem Krieg in unserer Nachbarschaft behelligt werden? Und warum redet der Kanzler nicht über das, was WIR tun, um uns gegen Russland zu schützen?
Im Donbas könnten die Menschen ihm einiges darüber berichten, zu was Russland imstande ist. Es ist eine Hölle, die kaum zu beschreiben ist und es gehört zur Wahrheit dazu, dass man sich als Deutscher, als Europäer mitschuldig fühlt, wenn man hier ist. Mitschuldig, weil unsere Regierung und viele weitere Regierungen nicht mehr tun wollte oder konnte, um die Ukraine so zu unterstützen, dass sie sich besser wehren kann.
Die größte narzisstische Kränkung der Unionsmänner, in dem Buch von Angela Merkel aufzutauchen, ist durch eine noch größere ersetzt worden:
In dem Buch überhaupt nicht aufzutauchen.
The Fifa president Gianni Infantino has had his name engraved on the new Club World Cup trophy — not once but twice.
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„wenn ich das gewusst hätte wäre ich mit dem Taxi nach Amsterdam gefahren“
Schreibt ein Mitglied des Barbakh Clans aus Berlin , der letzte Woche Schlagzeilen gemacht hat. #Amsterdam
אוהדים יקרים,
בעקבות אירועי הלילה המועדון נמצא בקשר ישיר עם משרד החוץ ומשרד התרבות והספורט לעזור במאמצים לתיאום חזרתם של האוהדים הנמצאים באמסטרדם. המטרה העיקרית שלנו היא חזרתם הבטוחה והמהירה של האוהדים ארצה. אנו קוראים לכל האוהדים שלנו למלא אחר ההנחיות של המטה לביטחון לאומי
*בעקבות האירוע החמור באמסטרדם- משרד התרבות והספורט פתח קו חם למשפחות אוהדים הנמצאים באמסטרדם- 0723452355*
1. יש להמנע בתנועות ברחוב ולהסתגר בחדרי המלון.
2. יש להימנע מהחצנת סממנים ישראלים/ יהודים.
3. יש לעדכן במידי את המשטרה המקומית על כל אירוע של איום/ תקיפה, ולעדכן את *הנציגות הישראלית המקומית בטלפון 0031646312161*. כמו כן, ניתן להתקשר *למרכז המצב של משרד החוץ 02-5303155.*
4. המל"ל ממליץ כי מי שיכול שיקדים את טיסתו חזרה לישראל. יחודד כי צפוי תגבור של מטוסים חזרה ארצה.
Dr. Josef Schuster: „Das sind Bilder des Schreckens. Die Hatz auf Juden ist wieder ausgebrochen – das waren keine Krawalle unter Fangruppen. Es ist ein Armutszeugnis, dass Juden und Israelis in Westeuropa nicht mehr sicher sein können. Und das kurz vor dem 9. November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht. Wir müssen diese Entwicklung sehr ernst nehmen. Meine Gedanken sind bei den häufig jungen Menschen, die einfach nur ein Fußballspiel ihres Vereins besuchen wollten. Diese Gewalt scheint überall möglich. Auch in Berlin wurde am Wochenende ein Fan des örtlichen #Makkabi-Clubs verprügelt.“ #Amsterdam