@det42@LViehler Also ich liege im Süden von BaWü bei ca. 29 Ct. bis 33 Ct. die kWh. Hinzu kommt noch eine teilweise exorbitante Grundgebühr. Mir scheint, dass gerade die letzten Jahre die Grundgebühren in den Stromtarifen sehr stark gestiegen sind...
Dieses Gemälde trägt den Titel:
„Griff nach den Schuldigen“
geschaffen von Hieronymus Wuppenstein im Juni des Jahres 2026.
Es zeigt die bleiche Hand eines Toten, dessen Griff nicht vergebens ins Leere fährt. Sein Tod war nicht sinnlos, wenn seine leidenden Brüder und Schwestern für ihn im Diesseits handeln und das Böse mit unerbittlicher Gerechtigkeit strafen.
Die Handschuhe, welche die dämonischen Klauen bedecken, sind die Mörder selbst, welche vor das göttliche Gericht geführt werden müssen, damit die Ordnung der Welt wiederhergestellt werde.
Das Zeuch ist zwar unbegrenzt haltbar, gleichwohl frage ich mich, was die undankbaren, lediglich 4-fach geboosterten Impfgegner veranlasst, das lebensrettende Elixier, den kostenlosen Schutz, das am Besten getestete Medikament der Geschichte unsolidarisch verkommen zu lassen statt sich mit dem von mir großzügig finanzierten goldenen Saft verjüngen und verschönern zu lassen. Undankbares, wissenschaftsfeindliches Pack! Ich bin stinksauer!
Zur Halbzeit der Fertigstellung meines eigenen Buches gibt es von mir heute mal eine Leseempfehlung: "Anarchie - jetzt oder nie" von der lieben Kollegin Sylvie-Sophie Schindler.
Das Buch war für mich gerade eine pure geistige Erholung inmitten der manipulativ-autoritären Dreckslektüre, die ich für mein Buch studieren muss, und in der "Anarchie" ausschließlich als Schimpfwort verwendet wird. Schindlers Essay hingegen ist ein glühendes Plädoyer FÜR die Anarchie - sehr unterhaltsam, bissig und brillant geschrieben, jeder einzelne Satz sitzt, macht Freude, nimmt auf Gedankenreise mit, baut auf. Ich teile Schindlers positives Menschenbild und ihre tiefe Abneigung gegen jede Form von Herrschaft, sowie ihre Einschätzung des Politischen als eine Art Hypnose und Beschäftigungstherapie, die den Menschen klein halten soll. Allein diese innere Haltung wiederzufinden: Dafür lohnt sich dieses Buch.
Nicht alle Fragen, die ich persönlich zur konkreten Umsetzung der Anarchie habe, wurden beantwortet - etwa, wie sich ein Gewaltmonopol von unten organisieren lässt - hässliches Wort, aber wichtige Funktion, denn es schützt schlussendlich die Schwächsten vor dem Recht des Stärkeren. Ich bin mir sicher, dass es ein außerstaatliches, bürgerlich organisiertes Gewaltmonopol grundsätzlich geben kann, aber solche logistischen Fragen werden in diesem Buch nicht abgehandelt. Dafür bietet es viele Empfehlungen für weiterführende Literatur zum Thema, und hat mich jetzt wirklich neugierig gemacht. In meinem tiefen Misstrauen gegen jedwede Autoritäten - ob im Mainstream oder im sogenannten Widerstand - liegt mir die Anarchie als politische Utopie definitiv am Nächsten. Da ich die Tendenz beobachte, dass sich die Autoritätenhörigkeit oftmals einfach nur auf die Antihelden der Opposition verlagert hat - bis hin zu einer fast schon sklavischen Guru-Verehrung des Widerstands-Who-is-Who, schon seit Jahren, wobei erneut sachliche Kritiker weggebissen werden - ist dieses Buch eine sehr wertvolle Erfrischung. Schluss mit dem Führer-Prinzip! Und zwar auf allen Seiten.
Nicht alle Einschätzungen in diesem Buch teile ich: Wenn etwa Rousseaus positives Menschenbild als Antifolie zu Hobbes' "Menschen als Menschen Wolf" herangezogen wird, sage ich mir, wait a minute: Der Mensch ist nun einmal nicht nur von Natur aus gut, er ist ALLES, Liebender und Massenmörder. Wir tragen das ganze Spektrum des Möglichen in uns - und zwar jeder von uns. Und Rousseaus "volonté générale" - wird in diesem Buch zwar nicht behandelt, schwingt aber mit, wenn man Rousseau als Kronzeugen heranzieht - kann nicht als unbedingt als anarchistisches Ideal herhalten, da es sich ja hierbei nicht um die unschuldige Summierung aller Einzelwillen handelt, sondern eine Emergenzebene drüber, bei der niemand so richtig weiß, wie diese eigentlich zustande gekommen ist, und somit alle Möglichkeiten für einen Machtmissbrauch offen lässt, der in der Geschichte immer wieder zu Jakobiner-Terror geführt hat. Aber das nur als kleine kritische Anmerkung, es tut dem Werk insgesamt keinen Abbruch, mal Rousseau zitiert zu haben. Die meisten Leseempfehlungen und Referenzen in diesem Buch sind absolut Premium.
Zu meinem eigenen Buch: Ich schreibe seit Anfang des Jahres daran, mit Recherche seit September 2025. Vom Schreiben her ist es jetzt gefühlt Halbzeit. Das heißt, mit Editing/ Lektorat etc dauert es wohl noch bis zum Ende des Jahres. Ich bin mir sicher, es wird sich lohnen. Allen treuen Freunden und Wegbegleitern danke ich herzlich für die Geduld und das Verständnis, dass es derzeit auf meinem Blog keinen, und insgesamt nur einen stark zurückgefahrenen Output von mir gibt. Ich bin nicht untätig, sondern habe im Gegenteil noch nie so viel gelesen und geschrieben wie jetzt. Ich behandle das komplette Gegenteil von Schindlers Buch: Die widerwärtige, süßlich-autoritäre Herrschaftsphilosophie hinter dem neuen Normal. Nicht schön, aber wichtig, denn es gibt durchaus Antworten auf viele offene Fragen, die uns alle tagtäglich alle bewegen. Seid gespannt, genießt den Sommer, und bis demnächst mehr von mir!
Panik im Kreml! Beate Meinl-Reisinger hat den russischen Drohnenangriff auf ein Wohnhaus in Rumänien aufs Schärfste verurteilt!
Man hatte bei der Planung des Drohnenangriffs auf ein rumänisches Wohnhaus ja mit allem gerechnet: Neues EU-Sanktionspaket, einen Drohnenangriff auf ein russisches Wohnhaus aus Rache, einen Atomkrieg mit der Nato…
Aber dass Frau Beate Meinl-Reisinger den lange geplanten und gezielten Angriff auf ein fucking Wohnhaus in einer Grenzstadt in Rumänien aufs Schärfste verurteilen würde - das wollte oder konnte niemand im Kreml auf der Uhr haben!