Legendärer Likedeeler, zeitweise interessiert am Tagesgeschehen, gegen Sozialismus und linksradikale Klugscheißer ohne Reflexions- und Diskursfähigkeit.
🚨 YouTube schränkt mein Video zum Euro, Frankreich und EZB ein?
Das Video zur möglichen Eurokrise 2.0 und der Zins- und Schuldenkrise kam sehr gut bei euch an und es war einer der stärksten Video der letzten Wochen was die Reichweite betrifft.
Aus dem nichts bekommt das Video aber keine Sichtbarkeit mehr. Hat da jemand einen Riegel vorgeschoben und die Reichweite eingeschränkt?
Habe sowas noch nie auf meinem Kanal erlebt.
Teilt bitte den Beitrag und das Video 🙏🏽
https://t.co/f9p3N0TYC9
Das BMF hat den Referentenentwurf zur Krypto-Besteuerung an die Verbände verschickt. Das Kabinett soll ihn am 14. Oktober beschließen. Stellungnahmen sind nur bis zum 6. Oktober möglich, also sechs Tage.
Was drinsteht: – Die Haltefrist fällt für alle Bitcoin, die ab dem 1.1.2027 gekauft werden. Gewinne kosten dann 25 % Abgeltungsteuer plus Soli, egal wie lange man hält. – Altbestände bis zum 31.12.2026 behalten die Jahresfrist. – Staking und Lending werden Kapitalerträge. – Ab 2028 ziehen die Börsen die Steuer direkt ab und dürfen dafür Coins ohne Zustimmung verkaufen. – Kann man den Kaufpreis nicht belegen, werden pauschal 50 % des Verkaufserlöses besteuert.
Was sich gegenüber der Fassung vom September geändert hat: inhaltlich nichts. Das BMF hat nur die Zahlen nachgetragen. Es erwartet 350 Mio. € Mehreinnahmen im Jahr, und das erst ab 2029. Die Kosten für Bürger und Wirtschaft stehen weiter auf „folgt“. Für so wenig Geld wird der Standort Deutschland für Bitcoin beschädigt und Vertrauen zerstört.
#Bitcoin #Haltefrist
Innerhalb von 12 Monaten haben sich die Wähler mit Ausreisebeschränkungen und Genehmigungspflichten für Männer abgefunden.
Und mit Innenraumkameras zur Fahrerüberwachung.
Und mit 2,50€ pro Liter Sprit.
Und mit der Zuckersteuer.
Und mit der Kryptosteuer.
Und mit einer höheren Einkommenssteuer.
Und mit Rekordeinbürgerungen.
Und mit dem Zuzug einer weiteren Großstadt.
Und mit ersten Kapitalverkehrsbeschränkungen.
Die Deutschen wollen den Eisberg um jeden Preis rammen.
Die Regierung Merz hat eine sogenannte Gesundheitsreform durchgepeitscht, die in Wahrheit ein massives Abbauprogramm ist. Dagegen wird am 5.9 in Berlin protestiert. https://t.co/PjBYDrraRp
Als Unternehmer muss ich also künftig Belege 15 Jahre lang aufbewahren, während niemand weiß, welche NGO letztes Jahr wie viel Geld für was bekommen hat. Schon abgefahren.
Während ein Afghane in Trier einen deutschen Studenten ersticht, ein Türke in Dresden unter „Allahu Akbar“-Rufen auf Polizisten schießt, ein Syrer in Iserlohn wahllos eine Deutsche vor einem Supermarkt verprügelt und ein Afghane in Ruhpolding Kinder und Bahnmitarbeiter mit einem Messer jagt, der durchschnittliche ARD- und ZDF-Konsument von alledem nichts mitbekommt und auch kein Regierungsmitglied sich genötigt fühlt, zu diesen Zuständen im Land Stellung zu nehmen – schließlich wollen sie uns ihre nicht vorhandene „Migrationswende“ vorgaukeln – grinst einem von der Titelseite der Bild-Zeitung Jens Spahn entgegen, der als konservativ geltende Fraktionschef der Christdemokraten, der sich mal eben in den USA ein Kind gekauft hat und damit zeigt, dass deutsche Gesetze für die politische Elite kaum eine Rolle spielen. Diese Gesellschaft ist wirklich ein Fiebertraum, eine Strafkolonie für den wachen Geist.
Klingbeil verkündet gerade: „Wir haben in der Koalition verabredet, dass wir die Besteuerung von Kryptos voranbringen.”
Das heißt: Die CDU ist umgefallen.
Noch im Mai schrieb die Unionsfraktion schwarz auf weiß, es bestehe „kein Anlass, an der bewährten Regelung etwas zu ändern”. Die Haltefrist sei Ausdruck eines „systematischen Gleichklangs” im Steuerrecht. Und: Eine Abschaffung sei „auch im Koalitionsvertrag nicht vereinbart”.
Was stimmt nun, liebe @cducsubt?
Wer 2013 im Vertrauen auf die Auskunft der Bundesregierung investiert hat (Drs. 17/14530), wer sich im Mai auf die Zusage der CDU verlassen hat – der lernt gerade: Auf dieses Wort kann man nicht bauen.
Friedrich Merz wollte die Partei der Verlässlichkeit führen. Das hier ist das Gegenteil.
#Bitcoin #Haltefrist
Wer jetzt immer noch die Augen verschließt und nicht kapiert, dass es hier eiskalt um die totale Kontrolle und systematische Überwachung geht, dem ist beim besten Willen nicht mehr zu helfen!
Künftig darf der deutsche Inlandsgeheimdienst in die Privatsphäre eingreifen, in dem er Informationen beschafft, sie verändert, sie verfälscht. Er darf damit jeder politischen Partei und jedem Bürger gefälschte Informationen unterschieben, die er dann zum Anlass nimmt, gegen sie oder ihn vorzugehen. Das ist das neue Gesetzesvorhaben von Merz/Klingbeil/Dobrindt. Wir alle werden nicht nur ausspioniert - sondern können jederzeit zu Verbrechern manipuliert werden. https://t.co/GIRewGXVzW
Die eigentliche Gefahr der Chatkontrolle besteht nicht darin, dass der Staat technische Möglichkeiten erhält, um nach Straftaten zu suchen. Staaten haben immer versucht, Informationen zu sammeln, Kommunikation zu überwachen und ihre Macht auszudehnen. Wer die Geschichte kennt, sollte sich darüber keine Illusionen machen. Das Problem entsteht an einer anderen Stelle, nämlich dann, wenn der Staat übergriffig ist.
Die Chatkontrolle wird heute mit Verbrechen begründet, bei denen jeder Mensch zustimmt, dass sie verfolgt werden müssen: sexueller Missbrauch von Minderjährigen, organisierte Kriminalität oder konkrete Absprachen zu Gewalttaten. Diese Beispiele sind bewusst gewählt, weil sie Zustimmung erzeugen.
Was ist aber, wenn der Staat Dinge zu Verbrechen erklärt, die keine Verbrechen sind?
Stellen wir uns vor, ein Staat verbietet es, über Homosexualität zu sprechen, dann wird dieselbe Infrastruktur genutzt, um Menschen zu finden, die über Homosexualität sprechen.
Stellen wir uns vor, ein Staat erklärt Kritik an der Regierung oder eine Opposition zur Straftat, dann wird dieselbe Infrastruktur genutzt, um Regierungskritiker zu identifizieren.
Stellen wir uns vor, ein Staat verbietet Spott über Religionen oder religiöse Symbole, dann wird dieselbe Infrastruktur genutzt, um genau diese Äußerungen aufzuspüren.
Stellen wir uns vor, ein Staat stellt die Beleidigung von Politikern unter einen besonderen Schutz und versieht Kritik an Mächtigen mit strengeren Strafen als Kritik an gewöhnlichen Bürgern, dann wird dieselbe Infrastruktur genutzt, um Bürger zu verfolgen, die sich gegen politische Eliten richten.
Das Problem ist somit die Verbindung aus Überwachungsmöglichkeiten und staatlicher Definitionsmacht darüber, was ein Verbrechen ist.
Eine Verfassung darf kein Werkzeug des Staates oder einer Regierung sein, sondern muss stets ein Schutzschild des Bürgers gegen den Staat sein. Freiheitsrechte sind keine Geschenke der Regierung. Sie sind Abwehrrechte gegen die Regierung.
Wenn Meinungsfreiheit bedeutet, dass nur erlaubte Meinungen geschützt werden, dann existiert keine Meinungsfreiheit mehr. Wenn private Kommunikation nur so lange privat ist, wie der Staat es gerade für angemessen hält, dann existiert keine Privatsphäre mehr.
Wenn also über die Möglichkeit des Staates gesprochen wird, Chatverläufe zu durchforsten, dann muss die eigentliche Frage lauten: Welche Macht darf der Staat auf keinen Fall besitzen? Welche Handlungen müssen ihm unter allen Umständen verboten werden?
Es braucht den Grundsatz, dass der Staat unter keinen Umständen Meinungen regulieren darf. Es braucht den Grundsatz, dass der Staat sich nicht in friedliche und private Angelegenheiten seiner Bürger einmischt. Es braucht das Verbot, dass der Staat erklären darf, was Hass und Hetze sein soll. Es bedarf der Abschaffung des sogenannten Verfassungsschutzes. Es darf keine Organisation existieren, die der Regierung untersteht, um den Bürger auszuspionieren. Es gibt nur eine Form des Verfassungsschutzes, nämlich das Recht des Bürgers, die Regierung zu kritisieren.
Gesetze, die Meinungsäußerungen bestrafen, Kritik einschränken oder Bürger wegen ihrer Ansichten verfolgen können, gehören abgeschafft. Solange solche Gesetze existieren, ist jede Überwachung ein Risiko für die Freiheit.
Die entscheidende Frage rund um eine Chatkontrolle lautet, warum wir dem Staat so weitreichende Möglichkeiten einräumen, in das Privatleben seiner Bürger einzudringen.
Eine freie Gesellschaft braucht nicht mehr staatliche Macht, sondern weniger, nicht mehr Eingriffe, sondern mehr Grenzen, nicht mehr Kontrolle, sondern mehr Freiheit. Es braucht eine radikale Begrenzung staatlicher Macht, ein Gesetz, das klarmacht, dass, wenn ein Chat ausspioniert wird, um nach sogenannter Hass und Hetze zu suchen oder nach Beleidigungen von Politikern, die Exekutivorgane, die für diesen Lauschangriff verantwortlich sind, zur klaren Verantwortung gezogen werden, ja nötigenfalls sogar ins Gefängnis kommen.
@gandalv7 Illegaler Geschäftsordnungstrick der Parlamentspräsidentin - Eilantrag, der die Qualifizierte Mehrheit (360 Stimmen) GEGEN die Chatkontrolle gebraucht hätte, an einem Tag, an dem nur knapp 600 MEPs vor Ort waren, wegen Urlaub etc…
Ich habe heute versucht, die Chatkontrolle zu stoppen.
Am Wochenende mussten Sibylle Berg und ich Parlamentspräsidentin Metsola schriftlich mitteilen, dass das Durchprügeln der Chatkontrolle im Eilverfahren leider gegen die Geschäftsordnung des EU-Parlaments verstößt. Während Metsola der interessierten Presse daraufhin (fälschlicherweise) mitteilte, dass das schon alles seine Richtigkeit habe, warten wir immer noch auf ihre Antwort.
Deshalb wollte ich es ihr heute bei der Eröffnungssitzung in Straßburg noch einmal erklären. Und musste erstaunt feststellen, dass die Präsidentin doch Regeln kennt: Exakt nach 60 Sekunden hat sie mir das Mikrophon abgestellt. (regelkonform, wird aber selten gemacht)
Dabei hätte ich noch einiges zu sagen gehabt: "Frau Präsidentin, Sie wachen nach Artikel 22 über dieses Regelwerk (mit der ausgedruckten Geschäftsordnung wedelnd) - erklären Sie den Eilantrag für unzulässig. Wir sind hier schließlich nicht auf Malta! Die aktuelle Fassung der Geschäftsordnung überreiche ich Ihnen gerne persönlich. In der MEP-Bar."
Wie es nun weitergeht? Morgen wird über das Eilverfahren abgestimmt, obwohl diese Abstimmung gar nicht stattfinden dürfte. Wenn der Antrag erfolgreich ist, kommt die Chatkontrolle Donnerstagmittag zur Abstimmung ins Plenum. Um sie noch zu stoppen, müssten 361 Abgeordnete - eine qualifizierte Mehrheit - DAGEGEN stimmen.
Die schlechte Nachricht: Donnerstag ist der letzte Tag vor der Sommerpause und viele MEPs dürften bereits auf dem Weg in den Urlaub sein. Ein Schelm, wer Böses denkt bei dieser Terminierung... Smiley!
Wenn die Chatkontrolle durchgeht, dürfen die Plattformen (also die US-Tech-Bros) wieder & weiterhin fröhlich & ganz legal Ihre Nachrichten scannen. Schreiben Sie also gefälligst etwas unterhaltsamer in den kommenden Wochen... ZwinkerSmiley!
Stell dir vor, du kontrollierst das größte Zeitungnetzwerk.
Und die Gewerkschaften.
Und die NGOs.
Und größere Teile des Bildungssystems.
Und dann holst du damit 12%.
Dann brauchst du doch Antidepressiva.
Tonnenweise.
Noch'n Update der geupdateten Updates: Weitere Milliarden für die Ukraine
Der Entwurf der NATO-Gipfelerklärung für den 7./8. Juli in Ankara sieht (auf Initiative Deutschlands) neue Militärhilfen in Höhe von 70 Milliarden für die Ukraine vor: 30 Mrd. aus beschlossenem EU-Kreditprogramm, 40 Mrd. bilaterale Zusagen von NATO-Staaten.
Ohne Zuhilfenahme von KI kann ein normaler Bürger bald nicht mehr dahinterkommen, was für Unsummen sukzessive aus der EU in die Ukraine fließen - in ein potemkinsches Kaputtnikkonstrukt, bei dem Staat & Militär nach Angabe des poln. Außenministers Sikorski aus sich heraus überhaupt nicht mehr lebensfähg sind.
Da die US-Amerikaner nicht mehr zahlen, sondern nur noch (Rüstungs-)Aufträge entgegennehmen, sollten Europäer sich besser an Meldungen dieser Art in akzelerierendem Takt gewöhnen - jährlich, monatlich, wöchentlich, täglich, stündlich! -, während ihre eigenen Staaten im selben Takt vor die Hunde gehen.
Slava NATO, slava Militärisch-Industrieller Komplex! Slava Vermögensungleichheit und slava (weitere) Verarmung der Armen zur (weiteren) Bereicherung der Reichen!
Länger arbeiten, früher sterben
*Die Rentenkommission verkauft den späteren Ruhestand mit einem Märchen über die angeblich immer weiter steigende Lebenserwartung. Wer die Zahlen kennt, erkennt die Dreistigkeit.*
Der ganze Vorschlag steht und fällt mit einem einzigen Satz: Die Deutschen leben immer länger, also sollen sie auch länger arbeiten. So eingängig, so simpel, so dreist. Ein Leser einer großen Boulevardzeitung hat den Fachleuten der Kommission genau die Frage gestellt, die jedem normalen Menschen sofort in den Sinn kommt – wir sterben doch früher als unsere Nachbarn, warum sollen ausgerechnet wir länger schuften? Die Reaktion war ein Lehrstück in der Selbstgewissheit eines Apparats, der seine eigenen Bürger nur noch als Finanzierungsmasse betrachtet. Man tätschelt dem Frager den Kopf, erklärt das demografische Einmaleins und schiebt das Rentenalter trotzdem nach oben. Die Frage war richtig. Die Antwort war eine Frechheit.
Schauen wir also auf das, was die Kommission so elegant umkurvt. Deutschland gibt mehr Geld für sein Gesundheitssystem aus als jedes andere Land der Europäischen Union – über zwölf Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung, mehr als 5.000 Euro pro Kopf und Jahr. Das ist Spitze. Und was springt dabei heraus? Eine durchschnittliche Lebenserwartung von rund 81 Jahren, knapp unter dem EU-Schnitt. Im westeuropäischen Vergleich, also dort, wo wir uns ernsthaft einsortieren sollten, steht die Bundesrepublik ganz hinten: bei den Männern auf dem vorletzten, bei den Frauen auf dem drittletzten Rang von sechzehn Ländern. Der Schweizer wird im Mittel fast drei Jahre älter als wir. Der Österreicher rund ein Jahr. Und der Abstand wird nicht kleiner, er wächst – von gut einem halben Jahr um die Jahrtausendwende auf inzwischen fast zwei Jahre.
Das ist die eigentliche Nachricht, die in den Hochglanz-Pressemappen keinen Platz findet: Wir werden nicht zu einem Volk von Hundertjährigen. Wir fallen zurück. Das reichste, teuerste Gesundheitssystem des Kontinents produziert mittelmäßige Ergebnisse, und während Bern, Madrid und Stockholm davonziehen, verkauft uns Berlin den Stillstand als Fortschritt und leitet daraus auch noch die Pflicht ab, länger an der Werkbank zu stehen. Wer auf dieser wackligen Grundlage eine Lebensarbeitszeitverlängerung aufbaut, lügt entweder oder hat die eigenen Zahlen nicht gelesen. Beides ist für ein Expertengremium ein Armutszeugnis.
Doch selbst der Durchschnitt, mit dem hantiert wird, ist ein Taschenspielertrick. Lebenserwartung ist keine Größe, die gleichmäßig über alle verteilt wäre. Der Akademiker, der mit 27 in den ersten festen Job kam, im Büro sitzt und sich sein Sushi nach Feierabend bestellt, lebt im Schnitt deutlich länger als der Dachdecker, die Altenpflegerin oder der Mann, der mit 16 in die Lehre ging und seither auf dem Bau steht. Die einen ziehen den Schnitt nach oben, die anderen sterben weg, bevor sie überhaupt in die Nähe des Rentenbescheids kommen. Wenn die Kommission nun das Eintrittsalter an die mittlere Lebenserwartung koppelt, dann bestraft sie systematisch jene, die früh anfangen, hart arbeiten und früh sterben – und belohnt jene, die spät einsteigen, im Sitzen alt werden und ihre Rente jahrzehntelang genießen. Das ist keine Generationengerechtigkeit. Das ist Umverteilung von unten nach oben, verpackt in das Vokabular der Nachhaltigkeit.
Die Mechanik dahinter trägt einen freundlichen Namen und meint das Gegenteil von freundlich. Zwei zu eins, so lautet die Formel. Steigt die Lebenserwartung um ein Jahr, sollen acht Monate davon ins Arbeitsleben wandern und nur vier in den Ruhestand. Man darf also gnädigerweise ein Drittel des gewonnenen Lebens für sich selbst behalten, zwei Drittel gehören dem Beitragstopf. Konkret heißt das: Rente mit 67,5 im Jahr 2041, mit 68 im Jahr 2051, und wer heute jung ist, darf damit rechnen, gegen Ende des Jahrhunderts erst mit 70 aufhören zu dürfen. Verkauft wird das als „moderat". Moderat ist daran nur das Tempo, mit dem man uns das Wasser abdreht.
Besonders verlogen wird es bei der Abschaffung der sogenannten Rente mit 63. Wer 45 Jahre lang eingezahlt hat – also genau der Typ Mensch, der mit 16 oder 18 angefangen und sein halbes Jahrhundert lang Beiträge abgeliefert hat –, durfte bisher ohne Abschläge in den Ruhestand. Das soll jetzt fallen. Ausgerechnet die Gruppe, die am längsten malocht hat, am wenigsten verdient und statistisch am frühesten stirbt, wird zur Kasse gebeten. Und das, obwohl im Koalitionsvertrag etwas anderes versprochen wurde. Man bricht ein Wahlversprechen, um denjenigen das Geld wegzunehmen, die sich am wenigsten wehren können. Wer früher raus will, soll künftig Abschläge schlucken oder sich einer „individuellen Gesundheitsprüfung" unterziehen – heißt im Klartext: Erst musst du nachweisen, dass dein Körper kaputt ist, dann darfst du gehen. Arbeite, bis der Amtsarzt dir bescheinigt, dass du nicht mehr kannst.
Und nun zur Stelle, an der einem endgültig die Hutschnur platzt. Die Kommission fordert, dass künftig Selbstständige, Abgeordnete und sogar Vorstände von Aktiengesellschaften ins gesetzliche System einzahlen sollen. Hört sich nach Gerechtigkeit an. Nur eine Gruppe bleibt elegant außen vor: die rund 1,7 Millionen Beamten. Für sie gibt es keine Pflicht zur Einzahlung, sondern lediglich die vage Empfehlung, Rentenreformen „wirkungsgleich" zu übertragen und ein bisschen weniger zu verbeamten. Die Pensionäre kassieren weiter ihre rund 70 Prozent des letzten Gehalts, finanziert direkt aus dem Steuersäckel, ohne je einen Cent in die Rentenkasse gezahlt zu haben. Man versteckt sich hinter dem Grundgesetz und den „hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums" – ein wunderbarer juristischer Vorhang, hinter dem die Privilegien derer in Sicherheit liegen, die diese Reform am Ende selbst beschließen und verwalten. Der Beamte schreibt das Gesetz, das den Arbeiter länger schuften lässt, und nimmt sich selbst sorgfältig davon aus. Wer braucht da noch Satire?
Obendrauf kommt die neue Pflicht-Kapitalrente nach schwedischem Vorbild: Zwei Prozent des Bruttolohns sollen künftig zusätzlich abgezweigt und in einen staatlich gelenkten Fonds gesteckt werden. Verkauft wird auch das als Geschenk an die Jungen. In Wahrheit ist es eine weitere Position auf der Lohnabrechnung, ein weiterer Griff in die Tasche, garniert mit dem Versprechen, dass der Staat das Geld schon klug anlegen werde. Derselbe Staat, wohlgemerkt, der beim Bau eines Flughafens scheitert und dessen Bahn pünktlich nur noch in der Theorie fährt.
Das Bitterste aber ist, was nicht angefasst wird. Die teuren Wahlgeschenke der jüngsten Zeit – die von der CSU durchgedrückte Mütterrente, die von der SPD erzwungene Haltelinie beim Rentenniveau – bleiben unangetastet, obwohl genau diese Fachleute sie für überaus kostspielig halten. Was Stimmen bringt, wird geschont. Was strukturell wehtut, wird auf den Rücken des einfachen Beitragszahlers geladen. Und das Ganze soll man bitte „in Gänze" schlucken, als unteilbares Paket, ohne Rosinenpickerei. Friss oder stirb. Wobei das Sterben in diesem Fall, siehe oben, ohnehin schon eingepreist ist.
Die Rentenausgaben klettern derweil von rund 394 Milliarden Euro auf über 476 Milliarden bis zum Ende des Jahrzehnts, der Beitragssatz steigt, das Niveau wackelt – und die Antwort der klügsten Köpfe des Landes lautet: noch länger arbeiten, noch mehr abgeben, noch später gehen. Der Bürger zahlt sein ganzes Leben lang ein, stirbt früher als sein Schweizer Nachbar, erlebt eine kleinere Rente und soll dafür auch noch dankbar sein. Die ehrliche Überschrift über diesem Bericht müsste lauten: Wir haben uns euer Land teuer kaputtregiert, und jetzt sollt ihr die Rechnung mit eurer Lebenszeit begleichen. Wer das hinnimmt, ohne mit der Faust auf den Tisch zu hauen, hat verdient, was kommt. Alle anderen sollten sich diese Frage des Lesers gut merken. Sie war die einzig richtige Reaktion auf den ganzen Vorgang.
https://t.co/VhcYnpUAKD
Der Staat schießt in die Rentenversicherung derzeit circa 110 Milliarden zu.
Die Beamten kosten uns 242 Milliarden im Jahr
Warum machen wir also nicht zuerst eine Beamtenreform?
Sehr geehrte Frau Amann, sehr geehrte Frau Nietzard,
mit Erstaunen habe ich die verstörenden Thesen von Frau Nietzard gesehen. Dazu aber mal im Einzelnen:
1. Schutzstatus
Als Vater der am 25.01.2023 in einem Nahverkehrszug in Brokstedt ermordeten- erst 17-jährigen- Ann-Marie möchte ich gern von Ihnen wissen, warum Sie meine Tochter kein Anrecht auf Sicherheit hatte?
Sie und Ihr Freund Danny wurden mit 38 Messerstichen niedergemetzelt...so entstellt, das wir als Eltern nicht einmal mehr das Gesicht unseres Kindes sehen durften!
Der Mörder meiner Tochter war illegal in diesem Land, hatte bereits über 42 schwere Straftaten verübt- unter anderem ein Jahr voher schon einmal jemandem ein Messer in den Hals gerammt!!!!- und war ausreisepflichtig! Dank Menschen wie Ihnen, durfte er sich trotz allem unbehelligt weiter in diesem Land bewegen...
Inzwischen sind wir mit mehr als 1.000 Familien vernetzt, die in den letzten 11 Jahren angehörige durch Ihre Politik betrauern mussten...davon alleine 400 Kinder jeglicher Hautfarbe, Herkunft, Sprache und Religion, die z.B. nur zur Schule gehen wollten und nicht mehr zu Ihren Eltern nach Hause kamen!
Und Sie verlangen von uns verwaisten Eltern, das wir Verständnis für die Mörder unserer Kinder haben? Das wir uns Sorgen sollten, das es den Tätern in ihrem Heimatland nicht gut gehen könnte?
Fragen Sie doch mal uns als Eltern, wie es uns geht...denn unsere Kinder können sie ja nicht mehr fragen...die sind nämlich TOT!!!!
2. gerechte Strafen
Was ist für Sie eine gerechte Strafe, wenn ein Mensch ohne Grund, Vorwarnung und Anlass andere Menschen- zum Teil Kinder!!!- aus dem Leben reißt?
Nur zu Erinnerung, damit Sie verstehen was das bedeutet: Unsere Kinder liegen 2m tief begraben und kommen niemehr wieder! NIEMALS! Ihr Leben wurde von jemand Wildfremden brutalst beendet.
Sie dürfen keinen Schulabschluss mehr machen, sich nicht mehr verlieben, nicht mehr heiraten und uns Eltern zu Großeltern machen...
Bitte definieren Sie mir- und den anderen verwaisten Eltern- was für Sie eine gerechte Strafe ist, wenn Sie schon die Rückführung der Mörder in ihre Heimatländer als "menschenunwürdig" betiteln?
3. Deutschland= reiches Land
Ich fahre seit mehr als 3 Jahren durch dieses Land und versuche verwaisten Eltern zu helfen. Ich komme in Haushalte, wo beide Elternteile einem ehrenwerten Beruf in Vollzeit nachgehen und beide nebenbei noch einen Minijob haben...
...damit sie sich das kleine Reihenhaus noch leisten können...und dennoch haben sie kein Geld, ihre ermordeten Kinder würdevoll und anständig beerdigen zu können...
Stattdessen stehen Poliker vor den Mikrofonen und erzählen diesen Menschen sie wären "reich" und das sie mit 14 Stunden-Tagen bei Politikern als "faul" gelten...
Sehr geehrte Frau Nietzard, ich bin gerne bereit mit Ihnen darüber zu diskutieren- es sei denn, dieses Thema ist Ihnen wieder "zu blöd", wie bei Julia Ruhs Sendung "Klar"
Gern lade ich Sie am 19.09. um 14:00 Uhr nach Frankfurt zur Trauerwache Deutschland ein...haben Sie den Mut und den Anstand mit vielen anwesenden verwaisten Eltern zu sprechen, um vielleicht eine andere Sichtweise zu bekommen...
Mit freundlichen Grüßen
Michael Kyrath
@MelAmann@jetteniz@juliaruhs