Du kannst auf der Arbeit noch so beliebt sein.
Am Ende ersetzt dich die Firma schneller, als du dein Netflix-Passwort findest.
Mach deinen Job gut.
Sei freundlich.
Aber verwechsel Arbeit nicht mit Familie.
Familie fragt, ob du gut nach Hause gekommen bist.
Arbeit fragt irgendwann nur, wer deine Schicht ĂŒbernehmen kann.
Lass dich bezahlen.
Geh nach Hause.
Bau dein eigenes Lebenđ
âAber wir sind ja schon lange nicht mehr bei mehr BĂŒrgergeld oder weniger BĂŒrgergeld. Wir sind ja schon lĂ€ngst bei ganz anderen Sachen angekommen. Also zum Beispiel alles wegsanktionieren, den ersten Zahnarzttermin aus eigener Tasche zahlen usw, Bafög mal wieder nicht erhöhen. Es geht gar nicht mehr um mehr, es geht nur noch um Verteidigen dessen, was irgendwie da ist. Obwohl das schon, wie wir selber festgestellt haben, viele Menschen in Deutschland mĂŒssen arm sein & es geht eigentlich nur noch um Verteidigung eines Status Quo, der schon fĂŒr viele jetzt relativ schwer ist.
@SteinhausHelena
An alle AfD-Fans:
Was dem Osten fehlt, um so reich zu sein wie der Westen, das sind zwei Dinge:
a) Mehr Menschen, damit es mehr von allem gibt, mehr Schulen, mehr Kinos, mehr KrankenhÀuser, mehr ArbeitsplÀtze.
b) Mehr Ortschaften, um die Distanzen zwischen zwei Orten zu verringern, also eine Nachverdichtung. Auch die geht nur mit mehr Menschen.
Wer die AfD wÀhlt, der bekommt aber Abwanderung, also das exakte Gegenteil dessen, was man braucht.
Mal aufgezeichnet, wo es noch StÀdte mit
rot 100.000+ Einwohnern
grĂŒn 50.000+ Einwohnern
lila 10.000 + Einwohnern
brÀuchte, um die gleiche Siedelungsdichte wie im Westen zu erreichen.
Erst wenn die Besiedelungsdichte gleich ist, werden auch die LebensverhÀltnisse gleich sein.
Ohne Zuwanderung ist das unmöglich hinzubekommen, zumal den AfD-MĂ€nnern die offensichtlich klĂŒgeren/vernĂŒnftigeren Frauen ja scharenweise davonlaufen, in den Westen.
Der Westen sagt dann mal danke.
Und wenn man jetzt die AfD wÀhlt, kommen auch noch die Handwerker, die PflegekrÀfte, das medizinische Personal und die Fabrikarbeiter in den Westen. Das finden wir im Westen super, denn diese Leute können wir hier dringend gebrauchen.
Im Westen haben wir gelernt:
Mehr AuslÀnder = mehr ArbeitskrÀfte = Wohlstand
Denn merke: Mehr AuslÀnder bedeuten automatisch weniger Arbeitslose (siehe Grafik), weil die Besiedelungsdichte automatisch viele ArbeitsplÀtze schafft. Wo es mehr Menschen gibt, braucht es mehr BÀcker, mehr LÀden, mehr Firmen, mehr Restaurants, mehr Kinos und Theater, mehr Arztpraxen und mehr KrankenhÀuser.
Die AfD erzÀhlt die Geschichte komplett auf den Kopf gedreht. Wenn Menschen abwandern, dann gibt es keineswegs mehr ArbeitsplÀtze, sondern automatisch weniger, weil es dann von allem weniger braucht, weniger BÀcker, weniger LÀden, weniger ...
Irgendwann wird der Osten das auch lernen. Vielleicht aber erst in 30 oder 40 Jahren, wenn die alten Ostdeutschen nicht mehr sind und die JĂŒngeren etwas aus der Geschichte gelernt haben.
Herr Spahn hÀtte gern mehr Krawatten im Bundestag! Gut zu wissen, dass die PrioritÀten wieder sitzen.
Ich persönlich hĂ€tte ja gern mehr Kompetenz und Politik fĂŒr die Gesellschaft im Bundestag!
Wir bekommen beide wohl nicht, was wir wollen!
Laughter is anti-inflammatory. Crying is regulating. Hugging is immunoprotective. Singing is vagal toning. Dancing is neurogenic.
Joy is a biological necessity.
WTF!
Familie Liebl kam mit deutschen PĂ€ssen nach Deutschland.
Sie bekam deutsche Ausweise. Sie erhielt Wahlunterlagen.
Die Kinder gingen zur Schule, spielten im Verein und planten ihre Zukunft. Heute sollen sie als âunerlaubt eingereiste AuslĂ€nderâ behandelt werden.
Der Grund? Eine Ehe aus dem Jahr 1908 in der damaligen deutschen Kolonie Togo wurde von deutschen Gerichten nicht anerkannt. Weil damals eine zusÀtzliche Genehmigung der Kolonialverwaltung bzw. des Kaiserreichs gefehlt haben soll.
Anders gesagt: Im Jahr 2026 hĂ€ngt die Zukunft von Kindern in Deutschland an einer kolonialen Vorschrift aus der Zeit Kaiser Wilhelms. Ein Junge macht gerade Abitur. Andere Kinder wollen spĂ€ter in die IT-Branche oder ein eigenes Unternehmen grĂŒnden. Statt ĂŒber ihre Zukunft zu sprechen, kĂ€mpfen sie nun darum, ĂŒberhaupt bleiben zu dĂŒrfen.
Das ist nicht nur ein juristischer Fall. Das ist eine Frage von Menschlichkeit, historischer Verantwortung und gesundem Menschenverstand.
Die Familie erhĂ€lt nach Angaben der UnterstĂŒtzer aktuell keine Leistungen mehr, wĂ€hrend Miete, Schulessen & laufende Kosten weiterlaufen.
Wer die Familie unterstĂŒtzen möchte: https://t.co/i3c4ct1Rg2
Timon Dzienus @Dzienus hat heute etwas ausgesprochen, was viele Demokratinnen und Demokraten denken, sich im Bundestag aber selten jemand so direkt zu sagen traut:
âSie widern mich einfach nur noch an.â
Und ehrlich gesagt: Wenn eine Partei stĂ€ndig ĂŒber Remigration fantasiert, Höcke verteidigt, Helferich duldet, Putin nach dem Mund redet und sich anschlieĂend wundert, warum sie fĂŒr rechtsextrem gehalten wird, dann ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem Höflichkeit keine Tugend mehr ist, sondern VerdrĂ€ngung.
Dzienus hat der AfD heute nicht widersprochen.
Er hat ihr eine Diagnose gestellt. đ
Quelle: https://t.co/3S1b8jJsKL
Britta HaĂelmann (GrĂŒne) zur Rede von Alice Weidel:
Hass, Hetze, die Erniedrigung von Menschen, Menschenfeindlichkeit, um sich selbst darĂŒber zu stellen. Das ist ihr Prinzip. Das ist das Muster, mit dem Sie arbeiten.
Und weiter:
AuĂer Destruktion und Zerstörung hat diese Partei nichts zu bieten.
Bemerkenswert ist, dass sowohl Matthias Miersch (SPD) als auch Britta HaĂelmann (GrĂŒne) auf dieselbe SchwĂ€che der Weidel-Rede eingehen. Beide greifen nicht einzelne Zahlen oder Statistiken an. Beide kritisieren das Grundmuster: Angst, Spaltung und das Gegeneinanderausspielen von Menschen.
Ob man dieser EinschÀtzung zustimmt, muss jeder selbst entscheiden. AuffÀllig ist allerdings, dass beide Redner unabhÀngig voneinander nahezu denselben Vorwurf erheben.
Quelle: https://t.co/TWDP0Cykhy
âStellen Sie sich zwei Kinder vor. Beide starten in die erste Klasse. Das eine Kind wĂ€chst in einer Familie auf, in der am Monatsende nichts ĂŒbrig bleibt. Das andere in einer Familie, in der das Vermögen gerade wieder gewachsen ist â leistungslos, durch Erbschaft, durch KapitalertrĂ€ge. SpĂ€testens von der ersten Klasse an laufen diese zwei Kinder auf grundverschiedenen Spuren. Und die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich nochmal begegnen â auf Augenhöhe, mit denselben Chancen, mit denselben Perspektiven â ist in Deutschland geringer als fast ĂŒberall sonst in der westlichen Welt. Das ist ein Skandal! Und dass sich diese Bundesregierung nicht daranmacht, diese skandalöse Vererbung von Lebenschancen zu beenden, das gehört zu den gröĂten gebrochenen Versprechen der bĂŒrgerlichen wie der sozialdemokratischen Politik. Und es ist ein Verbrechen an jedem einzelnen Kind!â
@NicoleGohlke đ„
Im ICE sitzen Menschen auf den reservierten PlĂ€tzen eines Rentnerpaars. Nicht aus Versehen, nicht aus Unwissenheit, sondern mit jener selbstverstĂ€ndlichen Anspruchshaltung, die heute offenbar als Charaktereigenschaft durchgeht. Als die beiden Senioren ihre PlĂ€tze einfordern, reagieren die Besetzer nicht etwa mit einer Entschuldigung und dem naheliegenden Aufstehen, nein, sondern mit Weigerung. Die Alten ziehen schlieĂlich weiter und suchen sich andere PlĂ€tze. RĂŒcksicht hat gegen Dreistigkeit verloren â mal wieder.
Im Ruheabteil fĂŒhrt derweil ein GeschĂ€ftsmann ein Telefonat ĂŒber einen GeschĂ€ftsbericht. Laut. AusfĂŒhrlich. Offenbar gehört zu seinem Berufsbild die Ăberzeugung, dass seine terminlichen Herausforderungen fĂŒr sĂ€mtliche Mitreisenden von brennendem Interesse sind. âRuheabteilâ interpretiert er vermutlich als unverbindliche Gestaltungsempfehlung.
Warum fÀllt es manchen Menschen, die offensichtlich jahrelang ein deutsches Bildungssystem durchlaufen haben, so schwer, elementare Regeln zu kapieren? Reservierte PlÀtze gehören denjenigen, die sie reserviert haben. Im Ruheabteil hÀlt man die Klappe. Das sind keine komplexen philosophischen Konzepte, keine Quantenmechanik und keine höhere Mathematik. Es sind Regeln, die sprachlich ungefÀhr auf dem Niveau einer Shampoo-Anleitung formuliert sind.
Vielleicht liegt das Problem gar nicht im Verstehen. Vielleicht verstehen sie alles ganz genau. Vielleicht haben sie lediglich beschlossen, dass Regeln immer fĂŒr die anderen gelten. FĂŒr jene seltsamen Menschen, die noch glauben, RĂŒcksichtnahme sei mehr als eine nostalgische Erinnerung aus einer untergegangenen Zivilisation. Mich nervt das. Musste heute schon zweimal erwachsene Menschen erziehen. GroĂe GĂŒte.
@cducsubt@mueller_sepp Ihr habt Euch 500 Milliarden Sonderschulden genehmigen lassen und kriegt kein Wachstum auf die Reihe?
Das soll ja wohl ein Witz sein.
Ich will Habeck zurĂŒck, der wusste wenigstens, was Zukunftsbranchen sind.
Das muss man sich vorstellen: Die Politik entnimmt den Pflegekassen ĂŒber 5 Mrd. âŹ, gibt diese nicht zurĂŒck & sagt dann: Hey, die Kassen sind leer, wir mĂŒssen dringend reformieren & es wird fĂŒr euch gesetzlich Versicherte nochmal so richtig teuer, bei weniger Leistung! đ€šđ
WorĂŒber die CDU nicht spricht:
Die zwei reichsten Familien Deutschlands besitzen genauso viel, wie 42.000.000 BundesbĂŒrger*innen.
Was stattdessen gesagt wird:
Weniger BĂŒrgergeld
Weniger Rente
Weniger Pflegezuschuss
Weniger Wohngeld
Mehr Abgaben
Politik fĂŒr 0,000001% des Volkes.
Ich verstehe das nicht. Da beschlieĂt noch der alte Bundestag fĂŒr den neuen ein 1Billion Sondervermögen und deshalb sollen jetzt ĂŒberall Leistungen, ob Gesundheit, Pflege, Bildung usw., massiv reduziert werden? Wo ist das ganze Geld denn hin?
âAlso das kann nicht sein, dass die Mehrheit der Bevölkerung stĂ€ndig KĂŒrzungen hinnehmen muss & die Beamten letztlich geschont werden, sondern man muss wirklich fĂŒr alle im Staat ein einheitliches System haben, also Beamte in die Rentenkasse, damit auch die Beamten wissen, wovon eigentlich ĂŒberhaupt die Rede ist.â
Ulrike Herrmann
Deutschland ist schon ein faszinierendes Land.
Wenn du morgens um sechs aufstehst, arbeiten gehst und dein Geld ehrlich ĂŒber Lohn verdienst, dann steht der Staat pĂŒnktlich mit dem Messbecher neben dir.
Lohnsteuer. Krankenversicherung. Pflegeversicherung. Rentenversicherung. Arbeitslosenversicherung.
Jeder Euro wird erst einmal grĂŒndlich befragt, ob er ĂŒberhaupt bei dir bleiben darf.
Aber wenn sich Milliardenvermögen ĂŒber Aktien, Fonds, Beteiligungen, Holdings und Erbschaften stapeln, wird Deutschland plötzlich ganz sensibel.
Vermögensteuer?
Schwierig.
Erbschaftsteuer ohne Schlupflöcher?
Ganz schwierig.
Kapital stÀrker an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligen?
Um Gottes willen, dann verlassen die Reichen doch sofort das Land.
Interessant.
Der Krankenpfleger kann nicht einfach gehen.
Die VerkÀuferin kann nicht einfach gehen.
Der Handwerker kann nicht einfach gehen.
Der normale Arbeitnehmer kann nicht einfach sagen: âIch verlege meinen Wohnsitz aus steuerlichen GrĂŒnden nach Monaco.â
Bei denen nennt man es SolidaritÀt.
Bei Superreichen nennt man es Standortpolitik.
Und wĂ€hrend man der Mitte erklĂ€rt, sie mĂŒsse lĂ€nger arbeiten, mehr BeitrĂ€ge zahlen, weniger erwarten und bitte nicht so viel jammern, wĂ€chst oben das Vermögen weiter.
Aber keine Sorge.
FĂŒr BĂŒrgergeldempfĂ€nger findet man immer HĂ€rte.
FĂŒr PflegebedĂŒrftige findet man immer Eigenanteile.
FĂŒr Arbeitnehmer findet man immer höhere BeitrĂ€ge.
FĂŒr Rentner findet man immer neue Zumutungen.
Nur bei sehr groĂen Vermögen findet man plötzlich ganz viel VerstĂ€ndnis, ganz viele Bedenken und ganz viel ökonomische Feinsinnigkeit.
Deutschland ist eben gerecht.
Nicht fĂŒr alle.
Aber sehr zuverlĂ€ssig fĂŒr die Richtigen.