@Markmanson So the pain I feel that my wife moves far away with our 6 month old baby to her parents and divorces me is what I tell myself about it? What story could I even tell myself?
@Theholisticpsyc I have exactly this situation, including triangulation with (almost symbiotic) parents and a 3 month old baby. Can’t just walk away unfortunately. We have to find a way. 😨
@13_kWh@bigwombat85@MooreDividends Einfach mal zuhören. Das war nicht die Frage und bereits bekannt. Die Frage ist was sind die „nur Nachteile“ konkret? Dass man das Geld (in Echtzeit) von einem auf das andere Konto schieben muss?
@KilianLoeser Es muss ja nicht jeder die gesellschaftspolitische Dimension dahinter verstehen (selbst nicht auf Bild Niveau). Es ist okay wenn man nicht so weit denken kann oder möchte.
Bleibt zu hoffen, dass der #CDU Parteitag dem Antrag von @christophploss mit klarer Mehrheit zustimmt. Gerade mit Blick auf das #Altersvorsorgedepot: Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik will der Staat die direkte Partizipation der Bürger am Kapitalmarkt fördern – wobei es ja nicht nur um Altersvorsorge und Vermögensaufbau geht, sondern auch um das gesellschaftliche Prinzip der Teilhabe.
Wenn parallel zu dieser Förderung diejenigen durch zusätzliche Abgaben bestraft werden, die vielfach schon seit Jahren eigeninitiativ investieren (eben um dem Staat „irgendwann später“ nicht auf der Tasche zu liegen), wäre das ein furchtbar frustrierendes Signal an die Sparer – nach dem Motto: Hier geben wir Euch was, aber hintenrum nehmen wir es Euch doppelt und dreifach wieder weg. Das kann niemand wollen.
Dein Kind hat Anspruch auf 13.384 Euro steuerfreie Kapitalerträge pro Jahr.
Du nutzt davon 1.000.
Die restlichen 12.384 sind da – du siehst sie nur nicht.
Die 1.000 Euro kennt so ziemlich jeder, der mal ein Juniordepot eröffnet hat.
Freistellungsauftrag einrichten, Thema abhaken, nie wieder drüber nachdenken. Sichtbare Materie.
Was die wenigsten wissen:
Dahinter liegen 12.384 Euro zusätzlicher Freibetrag, die genauso real sind, genauso im Steuerrecht stehen, aber für die allermeisten Eltern komplett unsichtbar bleiben.
Dunkle Materie im Steuersystem.
Der Grund ist simpel.
Jedes Kind ist ein eigener Steuerpflichtiger mit eigenem Grundfreibetrag, eigenem Sparer-Pauschbetrag und einer Sonderausgabenpauschale.
Zusammen sind das 13.384 Euro an Kapitalerträgen pro Jahr, auf die kein einziger Cent Steuer anfällt. Das volle Universum, nicht nur die fünf Prozent, die jeder sieht.
Der Haken:
Man muss beim Finanzamt eine sogenannte Nichtveranlagungsbescheinigung beantragen, damit der volle Freibetrag greift.
Ohne die kassiert das Finanzamt ab dem 1.001. Euro automatisch 26,375 Prozent Abgeltungssteuer. Die Alternative wäre, jedes Jahr eine Steuererklärung für das Kind einzureichen und monatelang auf die Erstattung zu warten.
Die NV-Bescheinigung verhindert, dass das Geld überhaupt erst abfließt.
Und wer jetzt sagt: Betrifft mich nicht, mein Kind hat einen thesaurierenden ETF – der irrt.
Auch thesaurierende ETFs werden über die Vorabpauschale jährlich besteuert. Und spätestens beim Verkauf fallen auf die gesamten aufgelaufenen Kursgewinne 26,375 Prozent an. Thesaurierend heißt Steuer aufgeschoben, nicht Steuer aufgehoben.
Die NV-Bescheinigung wirkt in beiden Fällen.
Wer es noch weiter denkt:
Bei einem ausschüttenden Aktien-ETF greift zusätzlich die Teilfreistellung von 30 Prozent. Das bedeutet, dass nur 70 Prozent der Erträge überhaupt steuerpflichtig sind.
In Kombination mit der NV-Bescheinigung können so rechnerisch über 19.000 Euro an tatsächlichen Kapitalerträgen pro Jahr steuerfrei bleiben.
Dunkle Materie, die sich mit dem richtigen Instrument noch ausdehnt.
Das Formular heißt NV 1 A, hat zwei Seiten, kostet nichts und lässt sich über ELSTER digital einreichen.
Es gilt drei Jahre, dann beantragt man es einmal neu.
Zwei Dinge sollte man dabei im Blick behalten.
Wenn die regelmäßigen Kapitalerträge des Kindes 565 Euro im Monat übersteigen, kann das die kostenlose Familienversicherung in der GKV gefährden.
Und liegt das Depotvermögen bei über 15.000 Euro, kann das den späteren BAföG-Anspruch kosten.
Zwei Seiten Papier.
Zehn Minuten.
Kein Steuerberater.
Dass die meisten Eltern davon noch nie gehört haben, ist kein Zufall.
Es ist das Ergebnis eines Landes, das seinen Kindern beibringt, wie dunkle Materie im Universum funktioniert – aber nicht im eigenen Steuerbescheid.
In diesem Sinne - Zurück in die Zukunft.
@markgurman I will never understand why they’ve stopped the development of Vision Pro. It was a truly remarkable device with huge potential. Ordinary glasses won’t be nearly as innovative
@traderepublic So sieht eure Portfolio Darstellung im Browser aus. In der App nicht viel besser. Braucht ihr vielleicht Hilfe? Ich baue euch in einer Woche eine Übersicht wie in modernen Trackern a la Parqet/getquin.
@jaegerthomas2@ReimannHans Naja Herr Jäger, er hat vorgetragen, dass ein Verbotsverfahren nur ultima ratio sein kann und grds undemokratisch ist. Sie können doch von einem Kolumnisten keine juristisch präzise Sezierung erwarten.
Diese rund 16 Minuten von Harald Martenstein beim „Prozess gegen Deutschland“ sind Weltklasse.
Klartext zur AfD-Verbotsdebatte: Demokratie verteidigt man nicht, indem man unliebsame Wählerstimmen verbietet.
Hört und seht selbst.
@christianduerr Hatten Sie nicht mal behauptet, mit der FDP würde es keine Abschaffung des Elterngelds für „Gutverdiener“ geben? Und konnten Sie sich gegen LISA PAUS durchsetzen? Sie sind doch Teil der Hilflosigkeit!