Ein Land das glaubt, Wohlstand entstünde durch Verkauf von Gütern und Dienstleistungen gegen Geld, das man nicht ausgeben sondern "sparen" sollte, ist intellektuell unfähig das Rentenproblem zu lösen.
„Nur durch mehr Arbeit“
Wenn man sich bei der ZEIT nur mehr Arbeit gemacht hätte, könnte man Leuten erklären, dass das Rentensystem auch einfach anders finanziert werden könnte: mit Beamten, Anwälten, Ärzten, Kapitalerträgen, höhere Beitragsbemessungsgrenzen etc
Hinter dem Iran Deal steckt bestimmt ein genialer Plan, der am Ende China und Russland schwächt. Wir sehen ihn nur nicht.
Und halten die Europäer jetzt die Str. von Hormuz frei, damit der Iran die Gebühren ordnungsgemäß kassieren kann oder übernehmen wird das für die gleich mit?
Vier AutorInnen, aber ein orientierungsloser Sammelsuriumstext.
Tenor: Es ist kompliziert und dringend, aber wir wissen auch nicht ...
https://t.co/0vii8GyOlP
Reporting in Handelsblatt:
"Ausschlaggebend für den Kurswechsel des Kanzlers war unter anderem ein Forschungspapier der Ökonomen Tordoir und Setser. Merz habe sich die Studie daraufhin vorlegen lassen und sei zu dem Schluss gekommen, dass Europa neue Handelsinstrumente brauche"
Also from this - @SanderTordoir & @Brad_Setser doing what generations before them couldn't, changing the German chancellor's mind on China
"A key factor in the Chancellor's change of course was, among other things, a research paper by economists Sander Tordoir and Brad Setser"
@SanderTordoir@Brad_Setser Handelsblatt:
"According to a high-ranking official, Merz subsequently had the study presented to him and concluded that Europe needed new trade instruments."
Humbling.
Pleased Brad and I could contribute to Chancellor Merz's thinking on China Shock 2.0 with analysis and a few policy ideas
Germany faces a profound challenge, but retains formidable strengths. And it does not face it alone, but together with EU + many global partners
Der größte Trick der neuen Tech-Apologeten wie #Döpfner und #Poschardt ist es, Menschen einzureden, dass der eigentliche Machtapparat nicht aus Billionenkonzernen, Plattformmonopolen und KI-Giganten besteht, sondern aus Kulturredaktionen, NGOs und Gleichstellungsbeauftragten. Sie haben die Mächtigen einfach mal so zu Rebellen erklärt. Und erstaunlich viele schlucken es.
@marko_kovic Das ist Döpfner etc völlig egal. Alles was sie wollen sind Waffen für den Meinungs- und Machtkampf um die Köpfe.
Alles was dazu dient ist denen recht.
Ob die Frau weiß, dass die Kosten nicht weg sondern nur weil sie ein anderer trägt. Die höheren Zuzahlungen zum Beispiel müssen auch erwirtschaftet werden. Aber da sind ja dann die Arbeitgeber raus. Und um letzteres geht es halt. Lohnkürzung durch die Hintertür.
Leute regen sich also darüber auf, dass im FAZ Feuilleton auch mal Artikel erscheinen, die ihrer Meinung - welche sonst gerne in anderen Ressorts derselben Zeitung vertreten werden - nicht entsprechen. Ambiguitätstoleranz ist so wichtig.
@Dr_Peter_Quick@tgrdebate@OliverBWeber Natürlich kuckt man auf die Rendite, aber die meisten Kollegen haben noch ärtzliches Ethos und tun auch Dinge, die sich nicht rentieren, schlicht weil sie richtig und nötig sind.
Selbstaufopferung aber isch over.
SPD und Grüne haben es mal wieder verpasst, eine eigene Deutung jener Wachstums- und Sozialstaatsproblematik anzubieten, die jetzt konsequent als Standort- und Wettbewerbsfrage verhandelt wird. Jetzt kann man nur noch defensiv agieren.
Das hätte man halt öffentlich organisieren müssen. Aber die Investoren müssen ja auch von was leben. Zum Beispiel von unseren Beiträgen. Dieser Pseudomarktscheiss ist der größte Brainrot der letzten 30 Jahre.