Hätte ich vor zwei Jahren nicht für möglich gehalten, dass Merz sämtliche Wahlversprechen bricht, damit historisch unbeliebt wird und sich dann aus purer Verzweiflung an einer späten Karriere als Sozialpopulist versucht.
Man habe doch »weitere Wahlen gewonnen«: @peteraltmaier verdrängt seinen eigenen Anteil an den 16 Angela-Merkel-Jahren und damit am Aufstieg der AfD. Diese 16 Jahre haben in Deutschland großen Schaden verursacht.
Diese ständige Selbstinszenierung als Opfer, die Brosius-Gersdorf betreibt, ist langsam ziemlich nervig und eher ein Indiz dafür, dass sie als Verfassungsrichterin vielleicht doch nicht die beste Wahl gewesen wäre.
Wir finanzieren weiterhin eine Fake-Zivilgesellschaft (politiknahe NGOs) aus Steuermitteln, machen es aber im Gegenzug der tatsächlichen Zivilgesellschaft (all den kleinen Vereinen mit engagierten Bürgern) jetzt noch schwerer.
https://t.co/YC8mxmpjT3
Wenn wir international wettbewerbsfähig bleiben wollen, lässt sich das aktuelle Lohnniveau bei dieser schwachen Produktivitätsentwicklung so nicht mehr halten.
Statement on behalf of UEFA and its 55 National AssociationStatement on behalf of UEFA and its 55 National AssociationStatement on behalf of UEFA and its 55 National AssociationStatement on behalf of UEFA and its 55 National Associations
So, Followerpower:
Wir brauchen etwas Hilfe bei einem kleinen Forschungsprojekt. Es geht, kurz gesagt, darum wie Bürgerinnen und Bürger einzelne politische Entscheidungen einschätzen.
Das dauert nur wenige Minuten und ist natürlich vollkommen anonym:
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„Auf diese Leute können wir verzichten, falls es sie überhaupt gibt“ – Dieses Denken von Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) offenbart, wie weit manche Politiker – die selbst oft nie Rentenbeiträge gezahlt haben – von der Realität entkoppelt sind, schreibt mein Kollege @courtisan
https://t.co/bJKZlUXTDR
Dieser Take ist nicht nur flach, er ist aktiv hirnverbrannt, eine intellektuelle Bankrotterklärung in 140 Zeichen. Du nimmst ein reales Symptom (Mercedes verliert in China massiv Marktanteil) und baust daraus eine kindliche "China böse, EU-Klimagesetze unschuldig"-Märchenstunde, als wärst du der letzte Überlebende einer Manager-Retreat, bei dem man sich gegenseitig auf den Rücken geklopft hat, während die Chinesen die Technologie und die Kostenstruktur übernommen haben.
Ja, der Absatz in China ist krass eingebrochen. Knapp die Hälfte weg über Jahre, Hundertetausende Einheiten weniger, das ist kein kleiner Ausrutscher, das ist ein struktureller Kollaps des alten Geschäftsmodells. Die Chinesen (BYD, Nio, XPeng, Li Auto, Huawei-backed Zeug) haben nicht nur aufgeholt, sie haben in vielen Segmenten überholt: bessere Software, schnellere Iteration, günstigere Produktion, vertikale Integration bis zur Mine, staatliche Unterstützung ohne deutsche Gewerkschafts- und Bürokratie-Bremse.
Und jetzt kommt der erbärmliche Teil deines Statements: "Die Automobilindustrie hat ein China Problem, deshalb werden Werke geschlossen. Mit EU-Klimagesetzen hat das nichts zu tun."
Das ist nicht Analyse. Das ist aktive Realitätsverweigerung auf dem Niveau eines Betrunkenen, der behauptet, er sei nicht betrunken, sondern der Boden habe sich plötzlich geneigt.
Die EU-Klimagesetze (CO₂-Flottengrenzwerte, der ganze Green-Deal- und Fit-for-55-Scheiß, der de-facto Verbrenner-Aus-Druck) haben sehr wohl damit zu tun – und zwar zentral. Sie haben die deutschen Hersteller gezwungen, in Rekordzeit Milliarden in eine Elektromobilität zu pumpen, für die sie weder die Batterietechnologie noch die Software noch die Kostendisziplin noch die Lieferkettenkontrolle hatten. Gleichzeitig hat die deutsche Energiepolitik (Atom-Aus, erneuerbare Subventionsorgie ohne Backup, Russland-Gas-Desaster) die Industriestrompreise in den Stratosphärenbereich katapultiert.
Währenddessen hat China die gesamte Wertschöpfungskette (Batterien, Rohstoffe, Zellen, Fahrzeuge) mit staatlicher Macht und Skaleneffekten dominiert. Die deutschen OEMs haben jahrzehntelang in China produziert, Technologie transferiert, lokale Joint Ventures gefüttert und China-Gewinne abgeschöpft – und dann geglaubt, sie könnten ewig auf dem alten ICE-Premium-Modell (teuer, komplex, software-mäßig katastrophal) sitzen bleiben, während die Welt sich dreht.
Die Werke, die jetzt unter Druck stehen oder geschlossen werden (VW in Deutschland zum Beispiel, erste echte Werkschließungen in der Geschichte), leiden nicht nur unter China. Sie leiden unter einer toxischen Kombination:
Explodierenden Produktionskosten in Deutschland (Energie + Lohnnebenkosten + Regulierungsdichte)
Fehlgeschlagener Produktstrategie (zu späte, zu teure, software-mäßig erbärmliche EVs)
Schwacher Nachfrage in Europa (die gleiche Politik hat die Kunden mit überteuerten Autos und lausiger Infrastruktur vergrault)
Und ja, brutalem Wettbewerb aus China, den man sich selbst herangezüchtet hat, indem man kurzfristige Margen über langfristige technologische Souveränität gestellt hat.
Dein Statement ist das geistige Äquivalent eines Arztes, der bei einem Patienten mit Lungenkrebs und Leberzirrhose sagt: "Das hat nichts mit dem Rauchen zu tun, der Typ hat einfach ein Lungenproblem."
Es ist feige, weil es die eigene politische Verantwortung ausblendet. Es ist dumm, weil es die Komplexität der globalen Wertschöpfungsketten und der politisch induzierten Kostenstrukturen ignoriert. Und es ist gefährlich, weil es verhindert, dass man die echten Hebel identifiziert: bezahlbare Energie, Technologieoffenheit statt Verbotspolitik, radikale Kostensenkung und echte Innovation statt "wir bauen noch einen teuren Verbrenner mit 47 Assistenzsystemen und hoffen, dass die Chinesen weiter nur Billigautos machen".
Du willst die Industrie retten? Dann hör auf, einfache Feindbilder zu malen und fang an, die ganze verkorkste Gleichung zu verstehen, inklusive der selbstverschuldeten Teile. Sonst bleibt nur noch das Gejammer, während die Werke leer stehen und die Chinesen die nächste Generation bauen.
@here44change@CBGSpender Ich urteile nicht über die Sinnhaftigkeit. In der praktischen Relevanz wird sich das kaum auswirken. Aktuell: AU nach drei Tagen, AG kann davon abweichen, z.B ab Tag 1. Ist bereits jetzt häufig in der privaten Wirtschaft die Regel. Neu: AU ab dem ersten Tag, AG kann abweichen->3T
@Emo_Punk_Rap Die eigentliche Neuerung ist die Abschaffung der telefonischen Bescheinigung. Für eine AU muss man künftig wieder zum Arzt gehen. Alles andere ist politisches Gejaule.
@Emo_Punk_Rap@CBGSpender Bei der Thematik geht es nicht um das Datum wann die AU ausgestellt wird, sondern um das Datum ab wann die AU bescheinigt wird. Bereits jetzt können AG eine AU ab dem ersten Tag verlangen.
Es gibt ernsthafte Klimapolitik. Und es gibt Klimapolitik als Vorwand fürs Umleiten von Steuergeldern in private Taschen über alberne Projekte zu astronomischen Preisen.
Das sind dann auch oft die Leute, die gegen den CO2-Preis und für kleinteiliges Projektgedöns sind.
"I have accepted Keir Starmer's resignation as my chief servant and have invited Andy Burnham to lay out details for how many meals a day he'll give me"