Na, ihr Freunde der wundersamen Arbeitszeitrechnung.
Nikolas Stihl findet die 35-Stunden-Woche in der Metall- und Elektroindustrie nicht mehr zeitgemäß. Deutschland könne sie sich angesichts der wirtschaftlichen Lage nicht mehr leisten, weshalb er Gespräche über längere Arbeitszeiten fordert. Und damit das Ganze auch wirklich etwas für die Wettbewerbsfähigkeit bringt, soll die zusätzliche Arbeit ohne Lohnausgleich erfolgen.
Nun könnte man es sich einfach machen, Stihl zum bösen Unternehmer erklären und die Sache abhaken. Nur wäre das genauso billig wie die Behauptung, Deutschlands wirtschaftliche Probleme ließen sich lösen, indem alle einfach fünf Stunden länger arbeiten.
Denn Stihl spricht ein reales Problem an. Die deutsche Industrie steht unter erheblichem Kosten- und Wettbewerbsdruck und das Arbeitsvolumen stagniert seit Jahren. Das IAB kommt für 2025 auf 61,26 Milliarden geleistete Arbeitsstunden, 0,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Darüber müssen wir reden.
Nur sollten wir mit einer Legende aufräumen: Die Deutschen arbeiten nicht generell 35 Stunden. Diese Wochenarbeitszeit ist eine tarifliche Regelung in Teilen der Metall- und Elektroindustrie. Vollzeitbeschäftigte arbeiteten 2025 laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 39,9 Stunden pro Woche.
Interessant wird es bei Stihls Lösung.
Wer von 35 auf 40 Stunden geht und dafür dasselbe Wochengehalt bekommt, arbeitet 14,3 Prozent länger. Der rechnerische Stundenlohn sinkt damit um 12,5 Prozent. Man kann das als Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit bezeichnen, sollte dann aber auch aussprechen, was es für Beschäftigte bedeutet: eine deutliche Senkung des Lohns je Arbeitsstunde.
Und mehr Arbeitszeit erzeugt noch keine zusätzliche Nachfrage.
Wenn ein Unternehmen für seine Produktion 3.500 Arbeitsstunden benötigt, braucht es dafür bei 35 Stunden 100 Beschäftigte. Bei 40 Stunden reichen rechnerisch 87,5 Vollzeitäquivalente. Zusätzliche Arbeitszeit sichert deshalb nicht automatisch Arbeitsplätze. Ohne höhere Produktion kann sie sogar den benötigten Personaleinsatz reduzieren.
Ausgerechnet bei Stihl lohnt außerdem etwas Differenzierung. Der Konzern befindet sich im Umbau hin zu einem stärkeren Akku-Geschäft, steht finanziell aber auf einer soliden Basis. 2025 stieg der Umsatz von 5,33 auf 5,48 Milliarden Euro. Gleichzeitig verfügt das Familienunternehmen nach eigenen Angaben über eine Eigenkapitalquote von mehr als 70 Prozent.
Vielleicht sollten wir deshalb über Wettbewerbsfähigkeit umfassender reden.
Über Energiepreise und Netzkosten. Über Steuern und Abgaben. Über Bürokratie und Genehmigungen. Über Investitionen, Automatisierung, Digitalisierung und Produktivität. Über Kinderbetreuung und darüber, warum viele Menschen ihre Arbeitszeit nicht erhöhen können. Über qualifizierte Zuwanderung und darüber, wie wir ältere Beschäftigte freiwillig länger im Erwerbsleben halten.
Denn selbstverständlich braucht Deutschland mehr wirtschaftliche Dynamik und angesichts der Demografie wohl auch ein höheres Arbeitsvolumen.
Was mich inzwischen irritiert, ist die bemerkenswerte Einseitigkeit der politischen und wirtschaftlichen Rezeptur.
Später in Rente. Feiertage überprüfen. Karenztag diskutieren. Arbeitszeiten verlängern. Und nun fünf Stunden zusätzlich ohne Lohnausgleich.
Bei erstaunlich vielen Vorschlägen zur Rettung des Wirtschaftsstandorts Deutschland steht am Ende derselbe Mensch an der Kasse: der Arbeitnehmer.
Vielleicht sollten wir irgendwann auch überprüfen, ob wirklich Deutschlands Beschäftigte zu wenig arbeiten oder ob wir seit Jahren versuchen, strukturelle Probleme mit zusätzlichen Stunden auf der Stechuhr zu reparieren.
Denn fünf Stunden länger arbeiten macht aus einer schlechten Investition noch keine gute, aus fehlender Nachfrage keinen Auftrag und aus mangelnder Produktivität keine wettbewerbsfähige Industrie.
Manchmal ist Wirtschaft eben komplizierter als ein Arbeitszeitkonto.
Bleibt freundlich, bleibt kritisch und verliert nicht den Humor.
Eine kleine Geschichte des Widerstands:
In den USA haben jetzt Klimawissenschaftler:innen, die von Donald Trump gefeuert wurden, die ehemalige nationale Klimawebsite https://t.co/JQNbkCz72h, die ebenfalls von der Trump-Regierung abgeschaltet wurde, komplett neu aufgebaut und kürzlich unter https://t.co/617RD609y1 neu online gestellt. Alles ehrenamtlich und mit Kleinspenden finanziert.
Ziel der „Aktivisten“ ist es, das neueste und seriöse Klimaforschung auch unter einer Klimaleugner-Regierung weiter für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Ein kleiner Sieg der Wahrheit über die Lüge, im postfaktischen Trumpland❤️💪
In Bayern gibt es wohl 75 % Ernteausfälle. In BW sind es wohl auch fas 50 % weniger. Im nördlichen Westdeutschland wohl 30 % weniger.
Nur in Ostdeutschland sind es vielleicht nur 10 % weniger.
In der Schweiz und in Österreich gibt es bereits Notschlachtungen von Kühen, weil kein Futter da ist und man bereits das Winterfutter verfüttert.
Das bedeutet, dass auch Milch und Milchprodukte im Winter und nächsten und vielleicht auch im übernächsten Jahr deutlich weniger vorhanden sein werden.
In Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich, Belgien, Polen und England gibt es große Ernteausfälle und Dänemark wird wohl kaum die halbe EU ernähren können.
Das geerntete Getreide war in die Notreife übergegangen und hat deshalb eine andere chemische Zusammensetzung, mehr Eiweiß und weniger Kohlenhydrate. Es eignet sich zum Viehfutter aber kaum zum Backen.
Beim Gemüse gibt es bundesweit Ausfälle (bei uns im Garten ist dieses Jahr gar kein Gemüse gewachsen, weil wir mit dem Gießen aufgegeben haben.
Und 2027 soll schon das nächste Dürrejahr kommen.
2026 gibt es zudem global viel geringere Ernten, weil durch den Irankrieg der Dünger nicht rechtzeitig verteilt und ausgebracht werden konnte.
Wir können also auch nicht einfach beliebig Essen aus dem Ausland zukaufen (bzw. wenn wir das tun, werden in anderen Ländern Menschen verhungern).
Eigentlich würde ich in solch einem Fall von einem Bundeskanzler erwarten, dass er eine Rede an die Nation hält.
Aber Klimawandelfolgen passen wohl nicht zur Ideologie und noch weniger zur fossilen Agenda von Merz.
Die Fünf-Cent-Fata-Morgana
Na, ihr Freunde des marktwirtschaftlichen Hütchenspiels.
Im Koalitionsvertrag steht es zweimal erstaunlich klar: Unternehmen und Verbraucher sollen dauerhaft um mindestens fünf Cent je Kilowattstunde entlastet werden. Als Sofortmaßnahme sollte die Stromsteuer für alle auf das europäische Mindestmaß sinken, zusätzlich sollten Umlagen und Netzentgelte reduziert werden.
Wichtig ist die Genauigkeit: Die fünf Cent sollten nicht allein aus der Stromsteuer kommen. Für Privathaushalte hätte deren Senkung ungefähr zwei Cent je Kilowattstunde gebracht. Doch selbst dieser ausdrücklich versprochene erste Schritt kam nicht. Die Stromsteuer wurde nur für das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft dauerhaft abgesenkt. Haushalte bekommen stattdessen einen staatlichen Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten und profitieren von der abgeschafften Gasspeicherumlage. Die Bundesregierung spricht selbst von zwei bis drei Cent Entlastung.
Und nun erklärt Katherina Reiche, spürbar günstigeren Strom werde es erst in den 2030er Jahren geben.
Das ist keine Prognose. Das ist die amtliche Verschiebung eines Koalitionsversprechens in die politische Ferne.
Reiche verweist auf rund 17 Milliarden Euro EEG-Förderung im Jahr. Nur wird diese seit 2022 aus dem Bundeshaushalt bezahlt und nicht mehr über eine EEG-Umlage auf der Stromrechnung. Kürzt sie diese Ausgaben, freut sich zunächst der Finanzminister. Ob der Stromkunde dadurch weniger zahlt, ist eine andere Rechnung.
Gleichzeitig verschlechtert ihr EEG-Paket die Bedingungen für neue Erneuerbare. Kleine Photovoltaikanlagen unter 25 Kilowatt sollen ab 2027 keine dauerhafte feste Vergütung mehr erhalten. In kapazitätslimitierten Netzgebieten werden neue Wind- und Solarprojekte riskanter. Netzbetreiber erhalten mehr Macht über Anschlüsse und Prioritäten, während ein Teil der Folgen unzureichender Netze bei den Anlagenbetreibern landet.
Natürlich müssen Erzeugung, Netze, Speicher und Verbrauch besser zusammenpassen. Niemand braucht Solarstrom, der dauerhaft nicht transportiert oder genutzt werden kann. Aber man baut keine funktionierende Brücke, indem man zuerst die alte absperrt und anschließend darauf hofft, dass Direktvermarktung, Smart Meter und flexible Netze irgendwann nachkommen.
Bei den Gaskraftwerken ist Reiche deutlich fürsorglicher.
Neun Gigawatt neue Langzeitkapazität werden über staatliche Ausschreibungen abgesichert. Die Bedingungen wurden zwar für Speicher etwas gelockert, bleiben aber auf lange Stromlieferung zugeschnitten und damit vor allem für Gaskraftwerke attraktiv. Eine gleichwertige Speicherstrategie existiert nicht.
Besonders heikel ist der EnBW-Vorgang. Nach Angaben des Konzerns entstand ein Papier mit Vorschlägen, die Batteriespeicher benachteiligen und Gaskraftwerke begünstigen, auf Ersuchen des Wirtschaftsministeriums. Das Ministerium dementierte das trotz Nachfragen nicht. EnBW selbst will neue Gaskraftwerke bauen.
Das nennt man dann Technologieoffenheit. Die eine Technologie bekommt Marktrisiko, die andere staatlich organisierte Einnahmesicherheit.
Die Rechnung folgt ab 2031. Für die Kapazitäten veranschlagt das Ministerium zunächst eine bis drei Milliarden Euro, danach jährlich 0,9 bis 2,3 Milliarden. Bezahlen sollen die Verbraucher über eine neue Umlage. Der Nationale Normenkontrollrat bemängelte ausdrücklich, dass die konkrete Wirkung auf den Strompreis nicht dargestellt wurde.
Damit ist das Gesamtbild vollständig: Die versprochene Stromsteuersenkung für alle bleibt aus. Erneuerbare tragen mehr Risiko. Speicher bleiben Nebenrolle. Gaskraftwerke erhalten langfristige Absicherung. Und ausgerechnet für den Zeitraum, in dem die neue Umlage aufläuft, verspricht Reiche sinkende Preise.
Das ist kein freier Markt. Das ist staatlich betreutes Gas mit ausgelagerter Rechnung.
Bleibt kritisch, bleibt freundlich und zählt nach, wenn euch jemand fünf Cent verspricht.
https://t.co/lUYDpxeawT
Genau deswegen. Wird die AfD in Sachsen - Anhalt scheitern. Selbst wenn die Anwohner so verrückt wären diese großmäulige, unfähige Rumpeltruppe zu wählen und zur absoluten Mehrheit zu führen! Das Versagen wird dann wieder den "Kartellparteien" in die Schuhe geschoben! 😉
Der Guardian hat den britischen Morgenchor der letzten 50 Jahre nachgebildet, Jahrzehnt für Jahrzehnt zurück bis in die 70er. Keine echten Altaufnahmen, sondern eine Rekonstruktion aus Bestandsdaten und Vogelstimmen.
Der Grund für die Stille ist real: In 50 Jahren hat Großbritannien rund 73 Millionen Wildvögel verloren. Habitatverlust, Monokulturen, Pestizide, Insektensterben.
Das Bittere daran: Wir vermissen nicht, was wir nie gehört haben. Jede Generation hält den leiseren Frühling für normal.
Gewerkschaft der #Polizei (GdP) stabil, deutlich & klar! "Wer seinen geleisteten Eid ernst nimmt, kann gar nicht anders: No-Go mit der AfD. Polizisten können Kraft ihres abgelegten Eides keine verfassungsfeindliche Partei wählen, diese unterstützen, oder dort mitmachen."
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Beim #Deutschlandticket (das vielen Millionen Menschen günstige Mobilität ermöglicht) wird jedes Jahr neu gerechnet, gestritten und dann der Preis erhöht - aber beim #Tankrabatt (bei dem etliche Milliarden an Esso & Shell gingen) war die Kohle plötzlich egal. 🤷
Der Kanzler will die „Wetterentwicklung“ weiter beobachten.
Der Deutsche Wetterdienst:
„Unsere Klimavorhersagen haben in etwa die Entwicklung, die wir jetzt antreffen, so vorhergesagt. Wir stellen nur jetzt in den jüngsten Jahren fest, dass wir eher am oberen Ende der Möglichkeiten laufen und nicht in der Mitte oder am unteren Ende.“
Die CDU war erfolgreich, als sie mehr war als eine Arbeitgebervertretung
Na, ihr Freunde der sozialen Marktwirtschaft, bei der man das Soziale inzwischen offenbar für eine unnötige Doppelung hält.
Die CDU war über Jahrzehnte die erfolgreichste Partei der Bundesrepublik. Nicht, weil Deutschland schon immer von Friedrich Merz regiert werden wollte. Sondern weil die Union sehr unterschiedliche Menschen unter einem politischen Dach versammeln konnte.
Unter Adenauer verband sie Wiederaufbau, Westbindung und Sicherheit mit dem Aufstiegsversprechen der sozialen Marktwirtschaft. Ludwig Erhards Marktwirtschaft war ausdrücklich keine reine Marktlehre. Wettbewerb sollte Wohlstand schaffen, der breite Teile der Bevölkerung erreichte.
1957 gewannen CDU und CSU 50,2 Prozent. Es blieb die einzige absolute Stimmenmehrheit bei einer Bundestagswahl.
Auch Helmut Kohl gewann seine stärksten Wahlen nicht als Vorstandsvorsitzender der Deutschland AG. 1983 erreichte die Union 48,8 Prozent. Sie verband wirtschaftliche Ordnungspolitik mit Sozialpartnerschaft, Tarifautonomie, Mitbestimmung und dem Versprechen, dass Leistung sich lohnt, ohne dass Krankheit, Alter oder Arbeitslosigkeit zum Absturz führen.
Angela Merkel modernisierte diese Formel. Sie nahm der Union ideologische Schärfe, besetzte Teile der gesellschaftlichen Mitte und vermittelte vielen Menschen, dass Veränderung stattfindet, aber nicht über ihre Köpfe hinweg. 2013 erreichte die Union 41,5 Prozent.
Das war keine Politik, die jeden begeisterte. Aber sie gab unterschiedlichen Gruppen einen Platz: Unternehmern und Beschäftigten, Konservativen und Modernisierern, Stadt und Land, Rentnern, Facharbeitern und Mittelstand.
Merz macht daraus zunehmend eine Partei für jene, die Reformen vor allem aus der Perspektive einer Bilanz betrachten.
Länger arbeiten. Weniger Rente. Höhere Pflegekosten. Weniger Absicherung für pflegende Angehörige. Karenztage. Kürzungen beim Bürgergeld. Mehr Eigenverantwortung für Beschäftigte, während Steuerentlastungen vor allem Unternehmen und hohen Einkommen zugutekommen sollen.
Jede einzelne Maßnahme lässt sich begründen. In der Summe entsteht jedoch eine klare Botschaft: Wer von seiner Arbeit lebt, soll mehr leisten, länger durchhalten und größere Risiken selbst tragen.
Dabei besteht die traditionelle CDU-Wählerschaft keineswegs nur aus Unternehmern und Spitzenverdienern. Bei der Bundestagswahl 2025 war die Union besonders stark bei den über 60-Jährigen. Zu ihrer Basis gehören Rentner, Angestellte, Handwerker, Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und Menschen im ländlichen Raum.
Genau diese Gruppen spüren inzwischen, dass sie in Merz’ Reformplänen weniger als Wähler denn als Kostenstellen vorkommen.
Das Ergebnis lässt sich messen. Bei der Bundestagswahl 2025 kamen CDU und CSU auf 28,5 Prozent. Anfang August 2026 liegt die Union im Umfragetrend nur noch bei rund 22 Prozent. Die AfD steht bei etwa 27 Prozent.
Umfragen sind keine Wahlen. Aber ein Verlust von sechs bis sieben Punkten nach anderthalb Jahren ist kein Kommunikationsproblem. Es ist ein Vertrauensproblem.
Deshalb rebellieren Ministerpräsidenten, Sozialpolitiker und Landesverbände. Nicht alle haben plötzlich ihr Herz für soziale Gerechtigkeit entdeckt. Einige haben schlicht erkannt, dass man keine Wahl gewinnt, indem man der eigenen Stammkundschaft Rente, Pflege und soziale Sicherheit zur betriebswirtschaftlichen Optimierung vorlegt.
Die CDU war erfolgreich, wenn sie den Markt organisierte und den Menschen Sicherheit gab.
Merz organisiert Unsicherheit und erklärt sie zum Reformwillen.
Deutschland ist kein Unternehmen. Die Bürger sind keine Belegschaft. Und eine Regierung verbessert ihre Bilanz nicht, indem sie Kosten auf Familien, Rentner und Kommunen verschiebt.
Die CDU hat ihre größten Erfolge als Partei der sozialen Marktwirtschaft gefeiert.
Unter Merz droht sie zur Partei der Marktwirtschaft ohne sozialen Unterbau zu werden.
Und genau deshalb laufen ihr die Wähler davon.
Mehr als 1.000 Juristen unterstützen AfD-Verbot
Mehr als 1.000 Juristen fordern ein AfD-Verbot. In einem offenen Brief appellieren sie an die Politik, ein Verbotsverfahren einzuleiten. Es drohe ein "ernsthafter Schaden" für die Demokratie.
#AFDVerbotjetzt
https://t.co/4r1Zo7uRGn
🇦🇱Day 63 of mass protests in Tirana, Albania
✊️🇦🇱Over 150,000 people gathered yesterday in the Albanian capital, continuing one of the longest and most determined waves of resistance in the country’s recent history.
✊️🇦🇱For 63 days the brave people of Albania have stood unbroken against Edi Rama’s corruption, a mafia-captured state, and the sale of lands, islands, and protected areas to oligarchs and foreign billionaires.
🇦🇱 NEW ALBANIA IS RISING
#Albania #FlamingoRevolution
Heute ist #Erdüberlastungstag.
Nach nur 7 Monaten haben wir unsere jährlichen planetaren Ressourcen aufgebraucht. Die restlichen 5 Monate leben wir auf Pump. (Wenn alle so leben würden wie wir in Deutschland, wären es sogar 8 Monate auf Pump.)
Wir können so nicht weitermachen.
Cela passe presque inaperçu tant c'est devenu banal, mais les 40°C ont de nouveau été largement dépassés en France aujourd'hui.
On m'a déjà fait remarquer une quinzaine de fois qu'il fallait que j'arrête de parler de températures « exceptionnelles », puisqu'elles ne le seraient plus vraiment. Qu'il fallait cesser ces publications jugées trop alarmistes, parce que ces épisodes sont désormais réguliers et "qu'on est pas tous morts".
Non. Je ne le ferai pas & je ne "passerai pas à autre chose".
Les statistiques ont été inventées par les humains. Les chênes, les bouleaux ou les hêtres, eux, n'en ont strictement rien à faire. Ce sont les mêmes espèces qui peuplent nos forêts qu'il y a cinquante ou cent ans. Elles n'ont pas évolué au rythme auquel le climat se dérègle. Ce qui devient « habituel » dans nos graphiques reste profondément anormal pour les écosystèmes.
Si nous en sommes arrivés à un tel état dans nos forêts, c'est aussi parce qu'elles n'ont jamais été considérées comme un "pilier central" de notre économie / de notre vie.
Aujourd'hui encore, 84 records de chaleur ont été battus. Cela devient tristement fréquent... Presque banal ! Pour la SIXIÈME fois de l'été 2026, la station de Bordeaux-Mérignac a atteint le seuil des 40°C. Jusqu'en 2025, cette station n'avait connu que cinq journées à plus de 40°C... depuis son installation en 1920. Donc 5 fois en 102 ans contre déjà 6 fois en 2026 !
Ce n'est pas parce que l'exception devient fréquente qu'elle cesse d'être destructrice. Le fait que ces records deviennent plus fréquents ne signifie pas qu'il faille arrêter d'en parler. Ce serait oublier leurs conséquences : les dégâts considérables sur les forêts, les écosystèmes, l'agriculture, et la saison d'incendies totalement hors norme que connaît la France en 2026. Et désolé, mais ces conséquences ne sont pas devenus "banales".
@DieterHayer@Gnseblm90021607@stay_wokeness Das hätte dann mindestens drei Spahn mehr gekostet- deshalb zog kein vernünftiger Politiker dies in Erwägung. AKW lassen sich nicht an- und ausschalten wie Gänseblümchenblätter zupfen.😆
„Es gibt in der Nähe von Ramala ein Dorf, in dem die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung in der Vergangenheit öfter mal ein Oktoberfest abgehalten hat. Dort wird Bier gebraut. Dieses christliche Dorf ist mit einer Intensität und Brutalität von Siedlern systematisch angegriffen worden. Und ich habe, ich weiß nicht, ob ich nicht genau aufgepasst habe, aber ich habe keinen hochgradigen CSU-Politiker gehört, der sich dazu mal positioniert hat, und dieses Wegschauen und die Behauptung, das seien alles Einzelfälle, das ist ein bequemes Narrativ, aber das hat mit der Wirklichkeit sehr, sehr wenig zu tun.“
@DanielGerlach1