Tja, so sieht das aus, wenn man den bullshit glaubt, den Theveßen und Hayali tagein, tagaus verbreiten und dann plötzlich erfährt, wie es wirklich ist.
It’s Turkey, not Türkiye. And Turkey is an enemy state that flooded Europe with migrants and calls for Israel’s destruction virtually every day. It denies the Armenian genocide, occupies half of Cyprus, oppresses the Kurds, threatens Greece, allies itself with the Al Qaeda leadership of Syria, has imperial ambitions to reconstitute the Ottoman Empire and is a headquarters of the Muslim Brotherhood. Its leader speaks in genocidal terms. It is deeply disturbing and pathetic to see weak US officials grovel at the feet of this dangerous entity.
Grönemeyer und die Lüge von der „mündigen Gemeinschaft"
Es gibt Sätze, bei denen man kurz innehält und sich fragt, ob man sich verhört hat. Herbert Grönemeyer hat am Dienstagabend in der Französischen Friedrichstadtkirche zu Berlin einen davon geliefert. Er nahm den Deutschen Nationalpreis entgegen, fünfzigtausend Euro, überreicht aus dem Hause eines ehemaligen SPD-Finanzsenators, belobigt von Sigmar Gabriel persönlich, unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten – und erklärte dem ergriffenen Saal, die Aufnahme von über einer Million Menschen im Jahr 2015 sei die Entscheidung einer „erwachsenen Gemeinschaft" gewesen. Nicht „von oben verordnet". Das Volk habe das schon selbst so gewollt, ganz aus eigenem, humanistischem Antrieb.
Man muss diesen Satz zweimal lesen, um sein ganzes Ausmaß zu begreifen. Denn er ist nicht bloß schief. Er ist die exakte Umkehrung dessen, was tatsächlich passiert ist.
Halten wir also kurz fest, was an jenem 4. September 2015 wirklich geschah, bevor hier endgültig Geschichte zu Brei verrührt wird. Es gab keine Abstimmung im Bundestag. Keine. Das Parlament, in dem nach unserer Verfassung der Wille des Souveräns repräsentiert wird, wurde nicht gefragt – nicht vorher, nicht nachher. Eine Kanzlerin entschied im Alleingang, abgestimmt allenfalls mit ihrem österreichischen Kollegen am Telefon, die Grenze für Hunderttausende ohne Papiere offen zu halten. Eine Rechtsgrundlage, auf die sich diese Entscheidung stützte, konnte die Bundesregierung später selbst auf parlamentarische Anfrage nicht benennen. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages suchte sie und fand sie nicht. Eine schriftliche Anweisung an die Bundespolizei? Gab es nicht. Zwei ehemalige Verfassungsrichter, Papier und Di Fabio, hielten den Vorgang umgehend für hochproblematisch; Di Fabio kam in seinem Gutachten zu dem Schluss, der Bund wäre aus verfassungsrechtlichen Gründen sogar verpflichtet gewesen, die Grenzkontrollen wieder aufzunehmen. Und es war ausgerechnet ein altgedienter Sozialdemokrat, Gunter Weißgerber, der den vielleicht treffendsten Vergleich fand: Merkel habe „den Schabowski gemacht". So wie der DDR-Funktionär einst die Maueröffnung eigenmächtig vor die Kameras stammelte, ohne irgendjemanden zu fragen.
Das, lieber Herr Grönemeyer, ist die Definition von „von oben verordnet". Eine einzelne Person an der Spitze des Staates trifft eine Entscheidung von historischer Tragweite, ohne Parlament, ohne Rechtsgrundlage, ohne den Souverän auch nur zu konsultieren. Autoritärer geht es im Rahmen einer Demokratie kaum. Und genau diesen Akt verkauft der frischgebackene Preisträger nun als basisdemokratisches Gemeinschaftswerk einer reifen Zivilgesellschaft.
Natürlich kennt man den Trick. Grönemeyer vermengt zwei vollkommen verschiedene Dinge zu einem warmen Brei. Auf der einen Seite stand die spontane Hilfsbereitschaft vieler Menschen im Herbst 2015 – die Decken am Bahnhof, die Wasserflaschen, das ehrenamtliche Engagement. Das war echt, das war von unten, das verdient Respekt. Auf der anderen Seite stand die politische Entscheidung, das Dublin-System auszuhebeln und die Grenze offen zu lassen. Die war von oben, von einer einzigen Hand. Das eine war eine bürgerliche Reaktion auf die Folgen des anderen. Grönemeyer aber nimmt die Wärme des Ehrenamts und benutzt sie, um den kalten Kanzlerinnen-Beschluss nachträglich reinzuwaschen, als hätte „das Volk" abgestimmt. Es hat nie abgestimmt. Es gab kein Referendum, keine Wahl, keine Befragung. Der Bürger wurde vor vollendete Tatsachen gestellt – und wer das damals anmerkte, wurde als Dunkeldeutscher beschimpft.
Es ist eine besondere Pointe, dass dieser Mann einmal Jura studiert hat. Zugegeben, nur sechs von dreiundzwanzig Semestern, in denen er eingeschrieben war, aber selbst in diesen sechs Semestern hätte er den Unterschied zwischen einem Regierungsdekret und einem Gemeinschaftsbeschluss lernen können. Vielleicht sind das die intellektuellen Grenzen, von denen neuerdings die Rede ist: nicht das Genuschel auf der Bühne, sondern die bemerkenswerte Fähigkeit, in einer Kirche zu stehen und den undemokratischsten Vorgang der jüngeren deutschen Geschichte als Triumph der Demokratie zu feiern.
Womit wir bei der eigentlichen Frechheit dieses Abends wären – dem Anlass selbst. Geehrt wird hier ein Mann für sein angebliches Engagement für eine „offene, freiheitliche Gesellschaft" und für „die Werte unserer Demokratie". Derselbe Mann, der wenige Wochen zuvor auf der Bühne in Dortmund Millionen seiner Mitbürger als „rechte Ratten" bezeichnete, die gefälligst „in ihren Löchern verschwinden" sollten, „dahin, wo ihr herkamt". Derselbe Mann, der im Sommer zuvor verkündete, wenn die Politiker schwächelten, sei es „an uns, zu diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat". Diktieren. Das Wort kommt aus seinem eigenen Mund. Und für diese Haltung bekommt er einen Demokratiepreis. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein Künstler, der offen davon spricht, der Gesellschaft etwas zu diktieren und politisch Andersdenkende mit Ungeziefer gleichsetzt, wird von einer Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung ausgezeichnet.
Stellen wir das Experiment einmal an. Man stelle sich vor, ein bekannter Künstler von der anderen Seite des Spektrums würde linke Wähler – sagen wir, die zwanzig Prozent, die mit der AfD sympathisieren, sind ja immerhin auch rund zwanzig Prozent – als „Ratten" bezeichnen, die in ihren Löchern verschwinden sollen. Der mediale Feuersturm wäre noch am selben Abend entfacht, die Karriere bis Mitternacht beendet, die Konzerthallen bis zum nächsten Morgen gekündigt. Bei Grönemeyer hingegen attestieren wohlmeinende Redakteure „Rückgrat" und „Haltung" und überreichen ihm eine Medaille nebst Scheck. Diese Asymmetrie ist kein Zufall. Sie ist das Betriebssystem.
Und dann ist da noch die Sache mit der Glaubwürdigkeit. Grönemeyer schwärmt von „Gemeinschaft", von „Solidarität", davon, dass „wir uns selbst" hätten und keine „Mutti oder einen Vati" bräuchten. Schöne Worte aus dem Mund eines Mannes, dessen Vermögen auf achtzehn bis zwanzig Millionen Euro geschätzt wird und der sich neben seiner Berliner Wohnung auch eine Immobilie in London leistet. Die Lasten jener Politik, die er so leidenschaftlich bejubelt, landen nicht in seinem Treppenhaus. Sie landen in den Stadtteilen, deren Namen in den Polizeistatistiken auftauchen. Sie landen bei der alleinerziehenden Mutter, die abends den Weg zur S-Bahn meidet und sich von einem Mann mit Londoner Zweitwohnung sagen lassen darf, sie sei wahrscheinlich eine „Ratte". Es ist leicht, die Welt für ein humanistisches Paradies zu halten, wenn man sie aus der ersten Reihe und durch getöntes Glas betrachtet. Wer 2015 forderte, die Reichen müssten für die Folgen stärker zur Kasse gebeten werden, und selbst zu eben diesen Reichen gehört, hätte ja jederzeit vorangehen können. Die Gästezimmer der Villa stehen, soweit bekannt, bis heute leer.
Bleibt am Ende ein Bild, das alles zusammenfasst. Da sitzt die Republik der Wohlmeinenden in einer Kirche und hängt sich gegenseitig die Orden um. Ein SPD-Mann reicht den Preis, ein SPD-Mann hält die Laudatio, der Bundespräsident hält die schützende Hand darüber, und der Geehrte erklärt von der Kanzel herab, das Volk habe doch alles selbst entschieden. Es ist ein geschlossener Kreis, der sich selbst feiert, sich selbst bestätigt und den lästigen Souverän – jene Millionen, die nie gefragt wurden und es bis heute nicht sind – einfach aus dem Bild schneidet. Grönemeyer wollte an diesem Abend beweisen, wie lebendig und mündig unsere Gesellschaft sei. Bewiesen hat er das genaue Gegenteil: wie abgehoben, selbstreferenziell und realitätsblind die Schicht geworden ist, die sich für das Land hält. Nur hat er das, anders als beabsichtigt, nicht gesungen. Er hat es vorgeführt.
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@AhmadMansour__@TobiasHuch@dunjahayali@heutejournal in den linken Aktivisten-Redaktionen beim #ÖRR ist Antisemitismus zu Hause und gehört zum guten Ton. Kritik am radikalen, mörderischen Islam ist zu vermeiden. Deshalb schaue ich diesen Dreck schon lange nicht mehr. Dazu muss man kein AfDler sein.
@TheTonius@sarah_zickler Die grundsätzliche Ausrichtung des Organismus zur Eizellenproduktion reicht völlig aus. Deshalb sind Menschen mit Klinefelter-Syndrom männlich, denn ihr Organismus ist auf Spermien ausgerichtet und echte Zwitter gibt es beim Menschen nicht, denn niemand kann zeugen UND gebären.
@Steinhoefel Die deutsche Unterschichtlerin #Bas glaubt, alle seien so primitiv und hinterwäldlerisch wie ihre Kohorte. Sie kann sich gar nicht vorstellen, dass es anderes Leben gibt.
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage verdeutlicht Bärbel Bas (SPD), dass sie für das Amt einer Ministerin völlig ungeeignet ist. Wer die deutsche Bevölkerung pauschal als "einheitsbraun" verunglimpft und die Folgen eines ganzen Jahrzehnts unkontrollierter Einwanderung nicht nur ignoriert, sondern noch mehr davon will, hat in einem Ministerium nichts verloren.
Meiner Meinung nach hat die AfD mit dieser Woche die 30 Prozent (und mehr) absolut sicher. Während Friedrich Merz mit SPD-Schal posiert, fordert seine SPD-Ministerin Bärbel Bas, man müsse sich durch noch mehr Massenmigration gegen das "Einheitsgrau oder vielleicht sogar Braun" der deutschen Bevölkerung "wehren", das Land zwangsweise "kulturell bereichern" und mehr "Vielfalt" schaffen. Wenn Bärbel Bas und diese SPD in der Regierung bleiben, ist es aus und vorbei für SPD und CDU. Man kann nicht regierungsamtlich das komplette Land als "braun" beschimpfen und offen bekennen, dass man das Land umgestalten will, ohne politisch unterzugehen. Friedrich Merz hat noch dieses lange Wochenende, um die Regierung zu beenden. Wenn Bärbel Bas noch im Amt ist, wenn die neue Nachrichtenwoche beginnt, wird von diesen Regierungsparteien nichts mehr übrig bleiben. Eine neue Bevölkerung war eben noch eine Verschwörungstheorien – nun ist es Regierungspolitik.
Friedrich Merz schafft es schlichtweg nicht, mal auf einer Bühne zu sitzen, ohne vollkommen unprovoziert riesige gesellschaftliche Gruppen runterzuputzen. Nun macht er ausgerechnet das Ehrenamt nieder, bezeichnet zum Beispiel Engagement im Sport als "punktuell". Merz: "So ehrenwert das alles ist, Musik, Sport, Umweltschutz, alles gut, alles richtig..." Laut Merz ist das aber alles nicht so viel wert wie Engagement in einer politischen Partei. Merz versteht das Land nicht. Er weiß offenbar nicht, dass solches Ehrenamt nicht punktuell ist, sondern Menschen oft Jahrzehnte lang im Regen auf Sportplätzen stehen, um Kinder zu trainieren und der Gesellschaft etwas zu geben. Vollkommen unbegreiflich, wie man so herablassend darüber reden kann.
@MVaesell@hschurich@Lumumba699090 Schön, dass Du das einsiehst, obwohl Du von einer "Gegenposition" zum "binären Modell" in der Biologie gesprochen hast. Die Biologie ist die unveränderliche Basis, auf der alles andere erst aufbaut.
@MVaesell@hschurich@Lumumba699090 Die Zweigeschlechtlichkeit ist in der Biologie vollkommen unumstritten. Variationen bei der Geschlechtsausprägung ändern daran nichts, sondern beruhen auf der Zweigeschlechtlichkeit. Auch Entwicklungsstörungen oder Gender können daran nichts ändern.
@LorenzRosenthal @VogeliPeter@fritz_panko Nennt sich Tetrasomie X-Syndrom und ist tatsächlich sehr selten. Es sind weniger als 50 Fälle in der medizinischen Literatur bekannt.
@kathakritzelt@Buttj63@NorwaySkandin Um zu erfahren wie Geschlecht definiert ist, darf man nicht die bpb fragen, sondern muss ein Biologiefachbuch/Lexikon in die Hand nehmen. Und siehe da, Geschlecht wird auf Basis der ZWEI Gametentypen definiert für alle Arten die sich sexuell fortpflanzen.
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Jetzt haben mich doch einige Follower gefragt, warum ich mich so für @niusde_ einsetze.
Ich würde das gerne kurz erläutern.
Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er @niusde_ mag, es muss aber in einer Demokratie gewährleistet sein, dass es dieses Medium gibt, ohne dass deren Redakteure einer beispiellosen Hetzkampagne ausgesetzt sind.
Denn eines ist auch klar, wir alle profitieren von einem breiten Meinungsspektrum.
Genau dies bietet aber der #ÖRR nicht mehr.
Wer also umfassend informiert werden möchte, der bekommt von @niusde_ Informationen, die er vermutlich nirgendwo anders bekäme.
Enthüllungsjournalismus ist aus meiner Sicht ein Zugewinn.
Wobei ich verstehe, dass die schrille, provokante Aufmachung von @niusde_ nicht Jedermanns Sache ist, dennoch muss eine Coexistenz mit anderen Medien möglich sein.
Das müssen auch diejenigen akzeptieren, die sich durch die Enthüllungen der NIUS-Redaktion gefährdet sehen.
Persönlich ist es so, dass ich niemals vergesse, wer in dunklen Stunden an meiner Seite stand.
Niemals ein Wort von @jreichelt, das den Zeitgeist der Israelhetze bedienen würde.
Da kann der Sturm noch so groß sein, eines weiß ich sicher: @jreichelt verkauft seine Werte nicht für Klicks und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es aus wirtschaftlicher Sicht durchaus schwierig sein kann, durchgängig an jüdischer Seite, an der Seite Israels zu stehen.
Bei @niusde_ finden sich außer @jreichelt auch noch einige andere Redakteure, die die deutsche Staatsräson leben und zwar überzeugt und leidenschaftlich und nicht weil sie von einem Geschäftsmodell Antisemitismus-Bekämpfung profitieren würden.
Für mich sind diese Menschen ein Fels in der Brandung, ein Licht, das mich in der Dunkelheit trägt.
Vielleicht ist es für Nicht-Juden schwer, diese Worte nachzuvollziehen.
Vielleicht hört es sich zu dramatisch an, aber:
Ich empfinde diese Zeit als dramatisch, vieles, an das ich immer geglaubt habe, bricht weg und da sind Menschen, die mutig sind ( und ja, es kostet Mut sich der Anfeindungen zu stellen, die damit einhergehen , wenn man sich pro-Israel
positioniert), ein kostbarer Schatz.
Eine Berichterstattung, die Israel so darstellt, wie es wirklich ist, eine Berichterstattung, die den Nahost-Konflikt wahrheitsgemäß darstellt, ist selten und in meinen Augen für uns Juden existenziell.
Auf @niusde_ ist Verlass!
Deshalb:
DANKE, @niusde_, für alles!
@TanteSausWbeiG@ute_schlieper Geschlechtsmerkmale können variieren, Geschlecht selbst wird aber auf Basis der Gameten definiert. Daher sind es exakt zwei.
Ich möchte ganz klar sagen: diese Haltung oder meinetwegen Meinung von @JoanaCotar macht es für mich unmöglich, @Teamfreiheit25 jemals meine Stimme zu geben.
Das Kind als Vertragsgegenstand nicht nur nicht unproblematisch zu sehen, sondern seine Bedürfnisse UND seine Rechte (!) völlig auszublenden ist für mich vollkommen inakzeptabel.