Heinz und Ulrich treffen sich jeden Freitag in der Kneipe und trinken dort Bier im Wert von 100 €. Heinz verdient deutlich besser und zahlt deswegen 80 € der Gesamtrechnung. Eines Tages senkt der Wirt den Bierpreis um 10 %. Heinz schlägt vor, dass die neue Aufteilung 72 € / 18 € betragen solle. Ulrich rechnet kurz nach und ist empört: Er spart nur 2 €, während Heinz mit 8 € 4x so viel spart! 🤬
Sei kein Ulrich. Lerne den progressiven Einkommensteuertarif verstehen, den Ulrich bei Steuererhöhungen gerecht und bei Steuersenkungen ungerecht findet.
Schrödingers Progression
Kontext, Baby!
Das ZDF hat sich gestern Abend mal wieder übertroffen: Israel sabotiert das Waffenstillstandsabkommen durch seine fortgesetzten Angriffe auf den Libanon, während der friedenswillige Iran auf seiner Einhaltung besteht. Alles steht auf dem Kopf.
Als ehemaliger ZDF-Mitarbeiter schäme ich mich für die Entwicklung des Senders.
Das ZDF:
- verbreitete Lügen über Kirk („Homosexuelle müssten gesteinigt werden“),
- verbreitete Lügen (Böhmermann) über Schönbohm, die dessen Job kosteten,
- manipulierte mit KI Bildern einen Bericht über die US-Behörde ICE,
- verfälschte einen Beitrag über ICE mit alten Bildern aus der Biden-Ära
- hetzte in den Kindernachrichten gegen christliche Kirchen
- verbreitete Lügen über Elon Musk.
Alle Fälle wurden nach Aufdeckung in Social Media, heftigen Protesten und kritischer Berichterstattung anderer Medien zögerlich vom ZDF bestätigt, wenngleich teilweise nur halbherzig bedauert.
Fehler passieren, aber die Anhäufung bewusster Manipulation in Kombination mit unzureichender Fehlerkultur und Demut - gerade für ein öffentlich finanziertes Medium, für das besondere Ansprüche gelten, sind eine schwere Bürde für den Ruf des ZDF und des ÖRR insgesamt. Dieses Führungsversagen ist auch beschämend und belastend für die vielen ZDF-Mitarbeiter, die den Programmauftrag ernst nehmen, und deren gute Arbeit dadurch mit diskreditiert wird.
„Es gibt in der gesamten Weltgeschichte nicht ein einziges Beispiel dafür, dass sich eine freie Gesellschaft ohne Marktwirtschaft etablieren konnte. Nicht ein einziges. Da könnte man vielleicht einmal auf die Idee kommen, den Markt nicht weiter als etwas Kaltherziges, Bedrohliches und Gefährliches zu framen, sondern als das, was er ist: ein zentrales Element einer freien Gesellschaft.
Marktwirtschaft heißt Konsumentensouveränität, das heißt der Kunde entscheidet, was er kauft und was nicht. Der Einzelne also - und nicht das Wir, das Kollektiv, das Volk oder der Staat.
Ein marktwirtschaftliches System in gesellschaftlicher Unfreiheit mag möglich sein, aber gesellschaftliche Freiheit ohne Marktwirtschaft ist nicht denkbar.“ 1/2
Prof. Raffelhüschen ist einfach der intelligenteste Experte zum Thema Rente und Generationengerechtigkeit, den wir in Deutschland haben.
Man darf nach diesem brillanten Auftritt bei #Lanz raten, warum er nicht Mitglied der Rentenkommission ist.
Ist Deutschland mit seiner Kandidatur gescheitert, weil die Bundesregierung das Völkerrecht nicht ernst genug nimmt? Das ist ein bisschen lächerlich. Die Vereinten Nationen sind alles andere als ein Hort des Rechts, vom Sicherheitsrat bis zur Vollversammlung. Sie werden dominiert von halb oder ganz autoritären Staaten, die das Völkerrecht vorzugsweise als Keule gegen Israel nutzen.
Wegen dieser Abstimmungsniederlage muss man sich nicht ins Hemd machen. Wir sollten unsere Werte und Interessen selbstbewusster vertreten, statt everybodys darling sein zu wollen. Nicht im Alleingang, sondern möglichst gemeinsam mit anderen Demokratien.
https://t.co/OfI3S9xdbF via @welt
Den wichtigsten Satz gestern auf dem FDP-Parteitag sagte Martin Hagen, der neue Generalsekretär: „Mir ist lieber, wir begeistern die 20 bis 25 Prozent, die sich in Deutschland vorstellen können, die FDP zu wählen, als dass wir versuchen, es den anderen 75 bis 80 Prozent irgendwie recht zu machen, die uns am Ende sowieso doof finden.“ https://t.co/ixGYamdQmb
Kardinalfehler: Schlendrian mit Schlendrian vergleichen und den Durchschnitt normativ aufladen.
Mit 20 Kilo Übergewicht kann man sich dann immer noch schlank vorkommen, solange andere noch deutlich mehr auf die Waage bringen. Dumm nur: Das macht für die eigene Gesundheit keinen Unterschied.
Sie feiern den sonnigen Frühlingssonntag als Triumph des kostenlosen Ökostroms, während im Hintergrund an einem einzigen Nachmittag ein dreistelliger Millionenbetrag an Steuergeld einfach verdampft. 🤡
Wenn am Wochenende die Industrie ruht und die Sonne brennt, erstickt das deutsche Netz an seiner eigenen, ungesteuerten Überproduktion. Der Strompreis stürzte am Sonntag auf bis zu minus 480 Euro pro Megawattstunde ab. Der Markt schreit in diesen Stunden aus allen Rohren: "Hört auf zu produzieren, wir brauchen diese Energie gerade nicht!"
Doch Ihre sogenannte Energiewende ignoriert die Physik und den Markt gleichermaßen. Dank der starren EEG-Garantien produzieren die Anlagenbetreiber völlig blind weiter und kassieren risikofrei ihre festen Renditen. Der Staat schießt dabei nicht nur die Differenz zu null aus dem Bundeshaushalt zu, sondern wir bezahlen das Ausland auch noch fürstlich dafür, dass es uns diese wertlose Überproduktion abnimmt, damit hierzulande nicht die Leitungen durchbrennen (SMARD, EPEX Spot).
Wer sich angesichts solcher irrsinnigen Redispatch- und Entsorgungskosten hinstellt und von "billiger Energie" spricht, weigert sich schlichtweg, die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung zu lesen. Das ist kein funktionierender Strommarkt mehr, sondern ein planwirtschaftlicher Ablasshandel, bei dem der Bürger die gigantischen Systemkosten für wetterabhängige Überkapazitäten schultern muss.
Kurz: Wer den Steuerzahler dafür bluten lässt, subventionierten Geisterstrom teuer ins Ausland zu verklappen, feiert keinen Fortschritt, sondern ein finanzpolitisches Desaster. 📉🤷♂️
Die Statistik ordnet Kosten nach Art der Maßnahme zu, nicht nach tieferer Ursache des Eingriffs. Wenn im Norden viel Windstrom eingespeist wird, Leitungen Richtung Süden ausgelastet sind und zugleich süddeutsche Lastzentren versorgt werden müssen, reagieren Netzbetreiber häufig dadurch, dass konventionelle Anlagen hoch- oder heruntergefahren werden; diese Kosten erscheinen dann als konventioneller Redispatch. Ökonomisch muss daher ein erheblicher Teil der formal den konventionellen Anlagen zugeschriebenen Kosten als Folge der Kombination aus EE-Ausbau, Einspeisevorrang, geografischem Mismatch und unzureichendem Netzausbau interpretiert werden.
Bruce Springsteen addressed last nights White House Correspondents Dinner shooting in his opening speech tonight in Austin. He toned back his original scathing message of the President.
Good on you, Bruce.
Video: Richard Schwartz
Nein, lieber @RonenSteinke, das LG Berlin II hat nicht "Schludrigkeiten" an der Potsdam-Story von @correctiv_org "moniert", sondern festgestellt, ihr Kern sei "nicht nur im Wesentlichen unwahr, sondern gleichzeitig unklar, ungenau und unvollständig". Ich verstehe nicht, wieso
Immer mehr Journalisten kritisieren die Correctiv-Kampagne zum Potsdam-Treffen: Heute fordert der Journalisten-Blog @ruhrbarone die Abkehr vom #Haltungsjournalismus wie dem von Correctiv und Georg Restle:
"Der vielleicht größte Schaden des Falls CORRECTIV liegt nicht einmal in der juristischen Niederlage selbst. ...
Denn das Problem ist größer als ein misslungener Text. Es geht um ein journalistisches Klima, in dem die Wirkung oft wichtiger geworden ist als die saubere Beweisführung. Die Recherche sollte offenkundig keinen Sachverhalt aufdecken. Sie sollte ein politisches Signal auslösen. Genau das tat sie auch. Das Land demonstrierte, Theater inszenierten den Stoff, die moralische Wucht war enorm. Nur stand diese Wucht am Ende auf einem Fundament, das erkennbar brüchiger war als die öffentliche Aufladung. Schon im Sommer 2024 schrieb ein Trio um Stefan Niggemeier bei Übermedien, der Text sei misslungen, das Verhalten von #CORRECTIV nach der Veröffentlichung fragwürdig und die Berichterstattung vieler Medien eine Katastrophe. Härter lässt sich das kaum formulieren.
...
Der Fall CORRECTIV ist dafür ein Lehrstück. ... Sondern weil hier offenbar ein Muster sichtbar wurde, das viel tiefer reicht. Eine Redaktion setzt auf maximale Wucht. Andere Medien springen begeistert auf. Zweifel gelten schnell als verdächtig, weil sie angeblich „den Falschen“ nützen könnten."
Ruhrbarone kritisiert auch die neue Schule des Haltungsjournalismus:
"Man kann es drehen, wie man will. „Journalismus mit Haltung“ ist kein Fortschritt des Berufs, sondern seine Aushöhlung. Journalismus ist nicht dazu da, die richtige Gesinnung auszustellen. Er soll prüfen, gewichten, einordnen, trennen, belegen und auch das aushalten, was nicht ins eigene Weltbild passt. Wer dagegen mit einer Haltung loszieht, die sich nur noch mit Material unterfüttern will, betreibt keine ergebnisoffene Recherche mehr. Er betreibt Bestätigungsproduktion.
Journalismus braucht keine Haltung, sondern Rückgrat. Und Rückgrat zeigt sich gerade darin, auf Zuspitzungen zu verzichten, wenn die Belege sie nicht tragen. Es zeigt sich darin, dem Leser nicht die richtige Empörung vorzuschreiben, sondern ihm einen möglichst präzisen Befund vorzulegen. Alles andere ist nicht mutig. Es ist bequem. Denn es ist immer leichter, für das moralisch Erwünschte Beifall zu bekommen, als sich nüchtern an das zu halten, was sich wirklich belegen lässt.
Wenn der Journalismus seine Glaubwürdigkeit zurückgewinnen will, muss er daher nicht „mehr Haltung“ wagen, sondern weniger Eitelkeit. Weniger Mission. Weniger Selbstgewissheit. Die Wahrheit ist oft sperriger als das erwünschte Narrativ. Aber genau dafür gibt es diesen, unseren Beruf. Wer das nicht mehr aushält, sollte nicht von Journalismus sprechen, sondern von politischer Kommunikation."
Hier gibt es den vollständigen Artikel:
https://t.co/wJdjJKFft8
#Tagesschau ist Satire. Statt Nachrichten gibt’s wirre Schaltungen irgendwohin zu fragwürdig zurecht gemachten „Korrespondenten“, die mehrere tausend Kilometer entfernt vom Geschehen das „berichten“, was sie gestern bei CNN gesehen haben.
Die Entscheidung des LG Berlin zur @correctiv_org-Berichterstattung über das «Geheimtreffen» von Potsdam ist erfreulich. Und sie sollte eine Mahnung sein an die vielen Journalisten, die diese hysterische Geschichte nachgeplappert und die Demos auf den Straßen befeuert haben.