Man muss FJ Strauß nur drei Minuten zuhören, und der ganze intellektuelle und sittliche Verfall der Gegenwart liegt offen da. Es geht im Gespräch mit Günter Gaus 1964 um die notwendige Qualifikation eines Politikers.
Strauß redet dabei nicht als Parteimanager. Er redet als jemand, der noch wusste, dass Politik ein Charakterberuf ist. Kein Strategiepapier. Keine Arbeitsgruppe. Kein „neues Narrativ“. Ein Politiker, erst recht ein Kanzler, braucht ein Fundament, das älter ist als die letzte Koalitionsrunde.
Und dann die Unterscheidung, die heute niemand mehr treffen will: Weltanschauung ist nicht Weltbild, Weltbild ist nicht Geschichtsbild. Ohne Geschichtsbild bleibt nur Verwaltung. Strauß verlangt das damals Selbstverständliche: Strömungen erfassen, Folgen ahnen, den schwachen Spuren der Wahrheit auch in düsterer Zeit folgen. Instinkt plus Mut zum Wagnis. Die heutigen Altparteien CDU und SPD haben nichts mehr davon. Sie hatten ihre Zeit und sind nur noch morsch. Jetzt werden sie von Kräften verdrängt, die wieder den Mut haben, den großen Bewegungen der Zeit zu folgen. Im Grunde ein völlig normaler Vorgang.
There’s something hilarious and kind of legendary about the idea of Elon Musk living in an Airstream.
One of the richest men on Earth, surrounded by rockets, robots, satellites, and electric trucks… then at night he walks back into a silver trailer like, “Yep, this works.”
Honestly, that might be the most Elon thing ever.
Hollywood keeps trying to reinvent the wheel. Sydney Sweeney just shows up looking like the old stars they forgot how to make.
No gimmicks. No weird persona flip every six months. No manufactured drama for clicks. She walks in looking like a knockout and the room has to deal with it.
There are beautiful women. Then there is Sydney Sweeney. Hottest girl on the planet. I said what I said.
Luisa Neubauer kassiert Realitätscheck von sächsischem AfD-Politiker Mike Moncsek. 💙
Credits: @AktivistMann
(Was macht Marcant da eigentlich im Hintergrund mit den jungen Mädchen?)
Der Islam hat Probleme mit Hunden. Mit Frauen. Mit Musik. Mit Schwulen. Mit Juden. Mit Christen. Mit Blut. Mit Schweinefleisch. Mit Alkohol. Mit Glücksspiel. Mit Zinsen.
Aber wenn man ein Problem mit dem Islam hat, ist man ein Rassist. Es gibt Leute, die glauben das wirklich.
NEW: Lindsay Clancy juror Paula Devlin reveals on 'CBS Mornings' that the lone, male holdout juror who voted to find Clancy guilty of murdering her children was the *only* person of color -- a black man.
The 11 not-guilty jurors -- who hectored him for a week to cave -- were all white.
Was mir seit dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt nicht aus dem Kopf geht, ist dieses Foto, das Ulrich Siegmund am Sonntag, wenige Stunden vor der Wahl, gepostet hat. Er sitzt mit seiner Frau, diesem Anti-Woke-Comedian Udo Bönstrup und dem Influenzier Kolja Barghoorn auf seiner Terrasse. Vor ihnen: Wurstgulasch mit Spirelli, Coca-Cola und eine Packung Gut-&-Günstig-Gouda von Edeka. Siegmund trägt ein etwas abgewetztes Adidas-Shirt. Im Hintergrund eine ziemlich gewöhnliche Terrassengarnitur aus diesem schwarzen Fake-Rattan. Dazu schreibt er: „Kleine Mittagspause, wir sehen uns um 18 Uhr.“
Ich glaube, dieses Foto zeigt ein Phänomen, das die politische Konkurrenz der AfD und auch wir ganzen rund um die Uhr analysierenden Journalisten so gar nicht auf dem Schirm haben: Die AfD kann sich als „normal“ darstellen, weil viele andere politische Milieus diese ganz banale Normalität kaum noch glaubwürdig repräsentieren können.
Ich glaube nämlich ernsthaft: Wenn ich dieses Essen meiner Berliner Bubble – egal, ob konservativ, liberal oder linksliberal – vorsetzen würde, würden bei nicht wenigen ziemlich schnell die Nasen gerümpft. Wurstgulasch mit Spirelli und dazu Gut-&-Günstig-Gouda. „Was ist das denn?“ oder „Sowas esse ich doch nicht.“
Und genau das ist doch interessant. Gerade in Milieus, die ständig über Klassismus, soziale Ausgrenzung und die Lebensrealität der „kleinen Leute“ reden, ist diese ganz banale Alltagsnormalität teilweise so weit entfernt, dass man sie selbst gar nicht mehr repräsentieren kann.
Ich meine damit ausdrücklich nicht, dass Wurstgulasch oder Gut-&-Günstig-Gouda schlecht wären. Ich würde das auf jeden Fall essen. Es geht um die Optik, um die ganze Szenerie. Um eine bestimmte Form von Alltag, die für einen großen Teil der Bevölkerung völlig normal ist, die aber in manchen politischen Milieus fast schon wie eine fremde Welt wirkt.
Und genau das kann die AfD inzwischen erstaunlich gut besetzen. Da sitzt der Spitzenkandidat eben einfach auf seiner Terrasse, kurz vor der wahrscheinlich wichtigsten Wahl Deutschlands seit Jahren. Wurstgulasch, Spirelli, Cola, billiger Gouda, altes Adidas-Shirt. Das ist vielleicht auch einfach keine besonders raffinierte politische Inszenierung, sondern vielleicht wirklich einfach das, was Ulrich Siegmund in diesem Moment gemacht hat. Vielleicht funktioniert es gerade deshalb.
Auch die Ostromantik, die im Wahlkampf der AfD in Sachsen-Anhalt eine Rolle gespielt hat, funktioniert ja nicht über konkrete politische Inhalte. Sie funktioniert über eine bestimmte Ästhetik und über das Gefühl: Die verstehen, wie wir leben. Die finden das nicht peinlich. Die müssen uns nicht erklären, wie man richtig lebt.
Ich glaube, man unterschätzt den kulturellen Teil dieser Erzählung. Die AfD vermittelt nicht nur: Wir haben die richtigen politischen Antworten. Sie vermittelt auch: Wir sind wie ihr.
In Sachsen-Anhalt hat die AfD damit ein Klientel politisiert, das bisher unpolitisch war. Vielleicht eben auch, weil dieses Klientel bisher in einer ganz anderen Welt gelebt hat als die, die bisher Politik gemacht haben. Ulrich Siegmund hat es geschafft, das Politische zurück in deren Welt zu holen.
Das funktioniert mit einfachen Antworten und verkürzten Erzählungen natürlich besonders gut. Aber eben auch über das Gefühl, das Siegmund den Menschen gegeben hat: endlich wieder irgendwo dazuzugehören. Sich endlich wieder von Menschen repräsentieren zu lassen, die sind wie sie und leben wie sie. Eine Bewegung sei das eben, wie Siegmund unermüdlich betont hat.
Und vielleicht ist genau das ein Teil des Problems für die anderen Parteien. Man kann ständig über Klassismus und soziale Ausgrenzung sprechen. Aber wenn man gleichzeitig eine politische und kulturelle Ästhetik entwickelt, bei der ein Teller Wurstgulasch mit Spirelli und eine Packung Gut-&-Günstig-Gouda schon etwas sind, bei dem man insgeheim die Nase rümpft, dann wird es schwierig.
Deshalb geht mir dieses völlig banale Foto nicht aus dem Kopf.
Es geht einfach um die Frage, wer Menschen noch glaubwürdig vermitteln kann: So wie du lebst, ist völlig normal – und wir, die dich vertreten oder vertreten wollen, leben genauso.
🚨 ELON MUSK ON WHY HE NEEDS 25 PERCENT OF TESLA’S VOTE
“I’m not going to build a robot army if I can be easily kicked out by activist investors. No way.
The Tesla thing is called sort of compensation, but really it’s not about compensation. It’s not like I’m going to go out and buy a yacht with it.
If I’m going to build up Optimus and have all these robots out there, I need to make sure we do not have a Terminator scenario and that I can maximize the safety of the robots.
I feel like I need something like a 25% vote. Enough to have a strong influence, but not so much that I can’t be fired if I go insane.
My concern would be creating this army of robots and then being fired for political reasons, even though I’ve done everything right. And then I cannot ensure the safety of the robots.”