Schon bitterer Gedanke, wenn man ihn einmal durchspielt:
Strategy hat über die Jahre grob 64 Milliarden Dollar in Bitcoin gesteckt und sitzt, Stand jetzt, je nach Kurs, ungefähr 11 Milliarden Dollar unter den Anschaffungskosten.
Und klar, bevor jetzt direkt alle kommen: Das ist kein sauberer Backtest. Saylor hatte nicht am ersten Tag 64 Milliarden Cash rumliegen, die Käufe waren über Jahre verteilt, mit Debt, Equity, Verwässerung, Marktphasen und allem, was dazugehört. Trotzdem ist das Gedankenexperiment schon nicht ohne 🙈
Stell dir einfach mal vor, diese Größenordnung wäre statt in #Bitcoin in andere Assets geflossen.
$NVDA stand im August 2020 splitbereinigt grob bei 13 Dollar. Heute steht die Aktie über 200 Dollar. Hätte man die 64 Milliarden damals komplett dort geparkt, reden wir nicht über 50 oder 60 Milliarden, sondern grob über mehr als 1 Billion Dollar.
Eine Billion.
Bei $AMD wäre es je nach Einstiegskurs immer noch irgendwas im Bereich von grob 400 Milliarden Dollar. $MSFT wäre nicht so wild explodiert wie NVIDIA, aber selbst dort hätte aus derselben Summe grob über 130 Milliarden Dollar werden können.
Es geht mir im entferntesten nicht darum, bitcoin:native hier jetzt schlecht zureden. Ich bin selbst weiter absolut überzeugt von BTC und der langfristigen These dahinter. Aber auch bei einer starken Überzeugung sollte Risikomanagement, Datenlage und Kapitalallokation nicht komplett durch Ideologie ersetzt werden, mMn 🤷🏼♂️
Saylor hat aus Bitcoin nicht einfach ein Investment gemacht, sondern nochmal mehr eine Identität.
Und sobald ein Investment zur Identität wird, wird Verkaufen, Umschichten oder nüchtern neu bewerten extrem schwer. Selbst dann, wenn andere Chancen am Markt völlig offensichtlich besser laufen.
Das eigentlich Bittere ist für mich nicht mal, dass Strategy aktuell im Minus steht. Das kann sich bei Bitcoin schnell wieder drehen in den nächsten 12-36 Monaten wird es wohl auch deutlich besser aussehen.
Das Bittere ist eher die Opportunitätskosten-Frage:
Was hätte dieses Kapital in einer Zeit machen können, in der KI, Chips, Cloud und Infrastruktur einen der größten Aktienläufe der letzten Jahrzehnte hingelegt haben?
Es geht nicht um die Frage, ob deine These grundsätzlich falsch ist, sondern ob sie wirklich die beste Verwendung deines Kapitals war und ob man sie mit etwas mehr Flexibilität nicht sogar besser hätte ausspielen können.
Und genau diese Frage tut vllt bei Saylor gerade ziemlich weh.
Oder seht ihr das anders? 🤔
@Blaze2Bulls Genau. Ab 30k gehst du voll rein. Sagt jeder. Und wenn es dann bei 30k ist, machen es die wenigsten. Ich kaufe aggressiv jetzt schon. Wenns wirklich die 30k macht dann erst recht. Aber wenn nicht, dann bin ich aggressiv drin.
AN AI MODEL JUST FOUND A BUG THAT FOUR YEARS OF HUMAN AUDITS MISSED. IN A $9 BILLION PRIVACY COIN.
🇺🇸 A security researcher used Anthropic's new Opus 4.8 model to audit Zcash's Orchard pool. It found a soundness flaw that could mint unlimited, undetectable counterfeit ZEC.
The bug had been live since 2022. It survived repeated expert audits. AI found it in days.
ZEC dropped over 60% on the news.
This is the new reality for every zk-based coin: the audits that felt safe were only as good as the humans running them. That just changed.
@Smart_Money Dennoch bin ich von BTC überzeugt. Dazu die News wie Saylor. M.M. hat ein Investor einfach zu viele BTC. Dazu Quanten die die verlorenen BTC knacken. Und so lange diese Fragen nicht geklärt sind, WAS MACHEN gegen Quanten, also ne richtige Richtung, ist das auch noch so ein
24 Jahre, Maschinenbau-Master (Abschluss 2026 in Stuttgart)
Nach 82 Bewerbungen, 14 Vorstellungsgesprächen und drei Angeboten bleibt eine ernüchternde Erkenntnis: Einstiegsgehälter unter 48.000 € brutto – ein deutlicher Rückgang gegenüber den 58–62k, die noch vor wenigen Jahren Standard waren.
Die angebliche „Fachkräftekrise“ offenbart sich für viele von uns als struktureller Nachfrageschwund in den Kernbranchen des Ingenieurwesens.
Die verbleibenden Optionen sind ernüchternd: Entweder der öffentliche Dienst – wo man für verlässliche 4.200 € netto die wachsende Bürokratie weiter ausbauen und mit noch mehr Vorschriften und Formularen die verbliebene Privatwirtschaft strangulieren darf. Oder der Koffer packen und abwandern.
Die DIHK spricht inzwischen offen von „klaren Anzeichen einer Deindustrialisierung“. In Baden-Württemberg erwartet laut aktueller IHK-Umfrage fast jedes dritte Unternehmen eine weitere Verschlechterung – besonders im Maschinen- und Fahrzeugbau.
Gleichzeitig brechen die Erstsemesterzahlen in den technischen Fächern ein (Maschinenbau allein -3,3 % im letzten Wintersemester). Die Hörsäle leeren sich, während Ressourcen vermehrt in performative Quoten, Gender-Leerstühle und ideologische Nebenfächer fließen.
Das harte technische Wissen verlässt nicht nur die Werke, sondern auch die Universitäten und schließlich die Köpfe einer Generation.
Ein Blick nach Südkorea, Singapur oder Taiwan zeigt das Gegenmodell: Dort werden exzellente Ingenieure als strategisches Nationalvermögen behandelt – nicht als Relikte einer angeblich „toxisch maskulinen“ Vergangenheit.
Der deutsche Selbsthass hat sich zur aktiven Standortpolitik entwickelt.
Wir bauen keine Zukunft mehr.
Wir dokumentieren ihren geordneten, hochbürokratisierten Rückzug.
Wer gerade in der Bewerbungsphase steckt: Wie erlebt ihr diese Diskrepanz zwischen Ausbildung und Realität?
#Deindustrialisierung #GenerationAbwanderung
@Smart_Money Deswegen nur BTC. Ich investiere doch kein Geld in derartigen Kreaturen. Ich glaub ich spinne! Wenn ich mir die ganzen Chain-Gründer so anschaue! Da würde ich keinem EINZIGEN davon auch nur einen Euro anvertrauen!