Ich finde, das Prinzip der sogenannten 4. Gewalt wird im ÖRR gerne missverstanden. Es gibt nicht "die Medien" oder "die Öffentlichkeit" im Singular. Freie Presse bedeutet dezentrale Partizipation an so etwas wie dem streitbaren Leib der Öffentlichkeit (und des Zeitgeistes). Je nach Bezugspunkt und Systemgrenze sieht man mehr Kohärenz oder mehr Dekohärenz.
Dekohärenz deutet auf eine epistemisch (noch) unverfügbare Umwelt hin. Da jeder Kommunizierende eine Unterscheidung zwischen System und Umwelt trifft, und wiederum Feedback und Koordination als zu verdauende Information einspeist, ist Öffentlichkeit als gewissermaßen transzendentales Ideal, irreduzibel in ihrer Orientiertheit. Alles andere wäre Anmaßung.
Das erinnert mich auch an Dürrenmatts Idee "Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter"
@apollo_news_de Vollkommen irriges Eigentor 🫠 gemäß Art. 22 II GG ist die Bundesflagge ausdrücklich schwarz-rot-gold 🥰 Wer davor Angst hat, hat dann womöglich auch Angst vor dem übrigen Grundgesetz?
Metaphern sind die Seerosen der Sprache, jede für sich voller geheimnissträchtiger Tiefe einzigartig, über die der Geist geschickt drüber hopst. Verweilt er zu lange, versinkt die Klarheit im Ozean der lexikalisierten Kontextualität. Sein Unterfangen verheddert sich im aufgewühlten Schlamm der Ergründung. Analyse mag methodisches Stochern sein. Doch versammelt sich der Sinn der Besinnung nach eignem Sinnen. Der Hoppelhase kann weiter gehn und tut, doch ohne zu ergreifen, ganz verstehen
@welt »Die größte Bedrohung durch fortgeschrittene KI sei möglicherweise nicht eine einzelne Superintelligenz, sondern „riesige, kollaborierende Schwärme von halbintelligenten KIs“.«
So langsam sollte die Community mal anfangen "Mentoring the Machines" von @DrJohnVervaeke lesen 😉
How to get what you want.
“Ambition is when you expect yourself to close the gap between what you have and what you want.
Entitlement is when you expect others to close the gap between what you have and what you want.” — @JamesClear
Möglicherweise wären Sie gut beraten Ihr Ressentiment gegenüber dem Hause Springer zu dekonstruieren. Sie verkennen offenbar, dass redaktioneller Gegenwind die Basis einer streitbaren, wehrhaften Demokratie ausmacht. Von "Giftmischern" und "Wasserträgern" zu sprechen halte ich für Unter-Bildzeitungsniveau. Tatsächlich ist man gut beraten Welt und Bild zu lesen, denn diese tun wenigstens nicht so, als wären sie harmlos
Ich finde, das Prinzip der sogenannten 4. Gewalt wird im ÖRR gerne missverstanden. Es gibt nicht "die Medien" oder "die Öffentlichkeit" im Singular. Freie Presse bedeutet dezentrale Partizipation an so etwas wie dem streitbaren Leib der Öffentlichkeit (und des Zeitgeistes). Je nach Bezugspunkt und Systemgrenze sieht man mehr Kohärenz oder mehr Dekohärenz.
Dekohärenz deutet auf eine epistemisch (noch) unverfügbare Umwelt hin. Da jeder Kommunizierende eine Unterscheidung zwischen System und Umwelt trifft, und wiederum Feedback und Koordination als zu verdauende Information einspeist, ist Öffentlichkeit als gewissermaßen transzendentales Ideal, irreduzibel in ihrer Orientiertheit. Alles andere wäre Anmaßung.
Das erinnert mich auch an Dürrenmatts Idee "Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter"